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Man denkt anders, das ist der Unterschied!

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  1. Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: JohnDoes 08.02.21 - 13:22

    Ein BA Absolvent wird höchstwahrscheinlich genauso gut Tickets runterprogrammieren können, wie einer mit nem Doktor-Titel. Merken tut man es erst, wenn es um komplexe Probleme geht, die Bereichsübergreifend sind. Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken. Deshalb findet man in den höheren Positionen auch eher Master- bzw. Doktor-Absolventen.

  2. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: Markus08 08.02.21 - 13:38

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein BA Absolvent wird höchstwahrscheinlich genauso gut Tickets
    > runterprogrammieren können, wie einer mit nem Doktor-Titel. Merken tut man
    > es erst, wenn es um komplexe Probleme geht, die Bereichsübergreifend sind.
    > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken. Deshalb
    > findet man in den höheren Positionen auch eher Master- bzw.
    > Doktor-Absolventen.

    Würde ich aber auch nicht verallgemeinern.
    Wie viele Master oder Doktoren arbeiten z.B. bei uns in einer großen Firma, denen genau das komplexe Denken fehlt. Die sitzen dann in Führungspositionen und treffen Entscheidungen die niemand versteht wenn man nur ein bisschen voraus denkt.

  3. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: flow77 08.02.21 - 13:47

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein BA Absolvent wird höchstwahrscheinlich genauso gut Tickets
    > runterprogrammieren können, wie einer mit nem Doktor-Titel. Merken tut man
    > es erst, wenn es um komplexe Probleme geht, die Bereichsübergreifend sind.
    > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken. Deshalb
    > findet man in den höheren Positionen auch eher Master- bzw.
    > Doktor-Absolventen.

    Ich würde es eher so sehen:
    Informatiker mit Master und/oder Doktor können komplex denken, ansonsten wären die ja gar nicht so weit gekommen und hätten das alles mitgemacht. Und natürlich können diese dann komplexe Probleme im Beruf lösen.

    Das bedeutet aber im Umkehrschluss eben nicht dass nur solche Leute das können, im Gegenteil wie ich finde. Gerade eine lange Berufspraxis wird ziemlich unterschätzt.

  4. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: twothe 08.02.21 - 13:55

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken.

    Dafür ist nicht der Studienabschluss voraussetzend sondern die kognitiven Fähigkeiten. Ich kenne genügend Leute die kein Studienabschluss haben, aber jeden Doktor der Informatik locker an die Wand denken. Im Gegenzug kenne ich genügend Master-Studenten die keine vernünftige Zeile Code zusammen bekommen. Am Ende zählt was die Person kann und nicht was auf einem Zettel steht was sie können müsste.

  5. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: Markus08 08.02.21 - 13:59

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JohnDoes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken.
    >
    > Dafür ist nicht der Studienabschluss voraussetzend sondern die kognitiven
    > Fähigkeiten. Ich kenne genügend Leute die kein Studienabschluss haben, aber
    > jeden Doktor der Informatik locker an die Wand denken. Im Gegenzug kenne
    > ich genügend Master-Studenten die keine vernünftige Zeile Code zusammen
    > bekommen. Am Ende zählt was die Person kann und nicht was auf einem Zettel
    > steht was sie können müsste.

    Deckt sich genau mit meinen Erfahrungen. Und wie schon mal geschrieben wurde zählt in erster Linie die Erfahrung. Es gibt auch bei uns genug Kollegen ohne Studium die ihren Job besser machen als Master Studenten.

  6. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: lestard 08.02.21 - 14:02

    Ist auch meine Erfahrung, auch wenn ich es nicht verallgemeinern würde.
    Ich hab z.B. erst mit dem Master-Studium wirklich verstanden, was es mit dieser funktionalen Programmierung auf sich hatte. Und jetzt im Berufsalltag als Softwareentwickler hilft es mir ständig.

  7. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: DerET 08.02.21 - 14:07

    Der Inhalt des Masters besteht auch nicht darin, Programmieren zu lernen - erst recht nicht die Konzepte einzelner Sprachen.

    Ich würde es sogar extremer formulieren: Wer nach einem Master in Informatik als Programmierer arbeitet, verschwendet mein Steuergeld.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 14:08 durch DerET.

  8. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: arno2k20 08.02.21 - 14:12

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein BA Absolvent wird höchstwahrscheinlich genauso gut Tickets
    > runterprogrammieren können, wie einer mit nem Doktor-Titel. Merken tut man
    > es erst, wenn es um komplexe Probleme geht, die Bereichsübergreifend sind.
    > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken. Deshalb
    > findet man in den höheren Positionen auch eher Master- bzw.
    > Doktor-Absolventen.
    aber höher vernetztes denken entwickelt man normerweise auch so, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 14:14 durch arno2k20.

  9. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: AllDayPiano 08.02.21 - 14:34

    Kausalität <> Korrelation.

    WEIL Doktoren viel abstrakter / weitreichender denken können müssen, haben sie diesen akademischen Grad erreicht.

    Absolventen, die keinen akademischen Grad erreicht haben, können das können, können das aber auch nicht können. Die Selektion des Doktors hat bei ihnen nicht stattgefunden.

    Im Studium lernt man das ganz sicher nicht. Oder während der Dissertation. Entweder man kann abstrakt und umfassend denken, oder man kann das nicht. Man kann höchstens Techniken erlernen, mit denen man effizienter / einfacher arbeiten kann, aber wer die Fähigkeit nicht besitzt, wird sie auch nicht erlernen.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  10. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: PieMan 08.02.21 - 14:45

    Von einem Abschluss auf die geistigen Fähigkeiten zu schließen ist schon ziemlich weit hergeholt.
    Doktoren denken auch nicht viel anders als Bachelorabsolventen ... vielleicht komplizierter aber mehr auch nicht. Wie hier schon gesagt wurde zählen die Erfahrung, eigene Ideen und Einsatz. Und sowas lernt man in keinem Studium der Welt.

  11. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: Markus08 08.02.21 - 14:46

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kausalität <> Korrelation.
    >
    > WEIL Doktoren viel abstrakter / weitreichender denken können müssen, haben
    > sie diesen akademischen Grad erreicht.
    >
    > Absolventen, die keinen akademischen Grad erreicht haben, können das
    > können, können das aber auch nicht können. Die Selektion des Doktors hat
    > bei ihnen nicht stattgefunden.
    >
    > Im Studium lernt man das ganz sicher nicht. Oder während der Dissertation.
    > Entweder man kann abstrakt und umfassend denken, oder man kann das nicht.
    > Man kann höchstens Techniken erlernen, mit denen man effizienter /
    > einfacher arbeiten kann, aber wer die Fähigkeit nicht besitzt, wird sie
    > auch nicht erlernen.

    Es heißt aber auch nicht dass jeder Doktor das können muss.
    Meine Cousine z.B. hat ihren Doktor in Chemie gemacht. Und die kann mit Sicherheit nicht abstrakt denken. Von uns fragt sich da jeder wie sie überhaupt ihren Doktor geschafft hat.

  12. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: AllDayPiano 08.02.21 - 14:51

    Es hängt natürlich auch vom Fachbereich ab. Es ist gemeinhin bekannt, dass der Doktor der Medizin oder der Doktor der Juristerei eigentlich eigentlich nur schweißgebadetes Klopapier ist. Bei diesen Fachrichtungen kommt es nur darauf an, sich als billige Arbeitskraft zu schinden.

    Wenn ich sehe, mit welchem Thema mein Bruder gerade seine Dissertation schreibt .. vom Anspruchsgrad her hätte er in meinem Studiengang (Elektrotechnik) keinerlei Chance, einen Doktor zu bekommen. Höchstens noch als Masterarbeit.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  13. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: Nocta 08.02.21 - 14:59

    Man kann es so rum sagen:

    Doktoren haben ihre analytischen Fähigkeiten im Schnitt vermutlich weiter ausgearbeitet als Bachelorabsolventen. Man muss eben eine gewisse Denk und Arbeitsweise, sowie Disziplin an den Tag legen, um wissenschaftlich korrekt zu arbeiten und zu veröffentlichen. Ich finde, Mathematikvorlesungen prägen soetwas besonders gut.

    Aufgabe: Beweisen Sie X. Man hat die Voraussetzungen, eine Reihe von Sätzen/Definitionen/Lemmas und muss daraus X formal korrekt schließen.

    Man lernt hier also eher Denkmuster und strukturiertes Vorgehen. In Maßen schult man eventuell auch seine analytischen Fähigkeiten. Man schult seine abstrakte Intuition, das Berücksichtigen von Sonderfällen, usw. Ich weiß nur nicht, wie viel davon schon vorher da ist und wie viel man erst durch das strukturierte Vorgehen zum Vorschein bringt.

    Dementsprechend kann es schon sein, dass Doktoren einen Vorteil gegenüber Bachelorabsolventen haben - in gewissen Bereichen in denen man diese Art des Denkens braucht. Andererseits haben Bachelorabsolventen die stattdessen 10 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, sicherlich in ihrem Daily Business einen Vorteil.

    Aber letztendlich sind alles nur Titel. Viele die keinen Doktor haben, hätten einen machen können. Viele die einen haben, hätten ihn vielleicht nicht machen sollen, oder vielleicht gar keinen bekommen dürfen.

  14. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: Serkan.salek 08.02.21 - 15:26

    Also ich habe im master vor allem gelernt, dass wenn ich 700 Meter Freileitung verlegen will und eine Freileitung alle 300 Meter einen Masten braucht, ich insgesamt zwei Masten benötige.

    Der Bachelor war mehrmals Maxwell, Fourier, Informationstheorie...
    Im master nur noch Wahlpflicht Fächer mit mündlicher Prüfung wo die vier Grundrechenarten ausreichen.

    Aber interessantet war eindeutig der master :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.21 15:27 durch Serkan.salek.

  15. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: sigii 09.02.21 - 10:34

    Es gibt auch genug Gegenbeweise.

    Allein z.B. bei Doktoren die ja alle studiert haben;

    Da gibts immer noch genug Alternativmediziner

  16. Re: Man denkt anders, das ist der Unterschied!

    Autor: gadthrawn 10.02.21 - 14:08

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JohnDoes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn das lernt man in den höheren Studiengängen, komplexes Denken.
    >
    > Dafür ist nicht der Studienabschluss voraussetzend sondern die kognitiven
    > Fähigkeiten. Ich kenne genügend Leute die kein Studienabschluss haben, aber
    > jeden Doktor der Informatik locker an die Wand denken. Im Gegenzug kenne
    > ich genügend Master-Studenten die keine vernünftige Zeile Code zusammen
    > bekommen. Am Ende zählt was die Person kann und nicht was auf einem Zettel
    > steht was sie können müsste.

    Ehrlich gesagt sehe ich als Quereinsteiger meist Fachidioten, die zwar eine Zeile Code hinschreiben - aber keine Ahnung haben, was die Konzepte dahinter bedeuten, und die nach spätestens 20 Jahren im Job so weit eingefahren sind, dass sie nichts neues verstehen und eine andere Programmiersprache etwas ungeheuer aufwendiges ist...
    Das sind die, die dann mit 50 gekündigt werden oder nur noch Softwareleichen fleddern.

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