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Kleiner Akku ist doof

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  1. Kleiner Akku ist doof

    Autor: abdul el alamein 12.02.21 - 20:24

    Ich bin Elektromobilitätsfan.

    Aber diese 200km Autos sind Dreck. Sie verkaufen sich nicht so geil weil sie nur Enthusiasten ansprechen. Und allen anderen vermittelt man den Eindruck "so wird die Zukunft".

    Ich fahre ein Model 3 Long Range. Hat er genug Reichweite? Ja, habe inzwischen über 60000km drauf und hatte noch nie ein besseres road trip Auto.

    Aber wäre mehr besser? Klar!

    Wenn man die Ladekurve bedenkt, ist 80%-Reichweite das, was man normalerweise nutzt. Wenn die 80% Reichweite mir erlaubt, 3h mit 150km/h auf der Autobahn zu fahren, dann sind wir gut dabei. Mit 110-120 sind es dann nämlich 700km und 6h.

    Diese "Stadtautos" finde ich doof.

    Edit: gerade nachgerechnet, ein 140kWh-Akku wäre was feines, sie Effizienz vom Model 3 Mal angenommen. Das ist das doppelte von heute. Wird noch 5-10 Jahre brauchen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.21 20:29 durch abdul el alamein.

  2. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: Flasher 12.02.21 - 22:07

    Selbst das Model 3 Long Range ist für Fernreisen nur was für Hartgesottene. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von >100 km/h ist damit auf größere Distanzen kaum zu schaffen wenn man die Ladepausen berücksichtigt.

  3. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: Kawim 13.02.21 - 03:52

    Vorgestern gemessen mit meinem Model 3 LR: 210km Autobahn bei 120-130km/h hat den Akku von 90 auf 20 Prozent entleert. Ja es ist Winter, aber Winter haben wir jedes Jahr und da muss sich ein Elektroauto auch beweisen. Ich kann damit leben nach 200km 30 Min Nachladen zu müssen, aber das heißt nicht dass ich das toll finde ich und kann absolut verstehen dass Reisefahrer darauf kein Bock haben und lieber alle 600 km für 5 Min auftanken. Ich finde das Model 3 genial, aber man sollte den Leuten keine falschen Hoffnungen machen was die Reichweite betrifft. Bis man im E-Auto easy 500km im Winter schafft bevor man Nachladen muss können noch locker 10 Jahre oder mehr vergehen.

  4. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: SM 13.02.21 - 10:44

    "Wenn man die Ladekurve bedenkt, ist 80%-Reichweite das, was man normalerweise nutzt."

    Korrekt. Viele Tests ermitteln die Reichweite immer von Volladung bis Notreserve, was im Alltag aber völlig unrealistisch ist.

  5. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: Anonymer Nutzer 13.02.21 - 11:41

    E-Autos sind (noch) nicht für lange Strecken geeignet. Lange Strecken damit zu fahren ist nicht nur nervig, sondern vor allem auch unwirtschaftlich. Bei einem Autobahn-Verbrauch von > 25 kWh (inkl. Ladeverluste) und 0,39 Cent pro kWh am DC Schnellader ist jeder Verbrenner wirtschaftlicher unterwegs.

    Wir fahren einen Kona EV mit dem 39 kWh Akku als Zweitwagen nur für die kurzen Strecken. Das ist wirtschaftlich, denn im Stadtverkehr ist der Kona extrem sparsam unterwegs, und die km, die wir mit ihm fahren, hat der große Benziner-Erstwagen weniger auf der Uhr. Die laufenden Kosten sind beim Kona mit 39 kWh ca. 40% geringer als beim Modell mit 64 kWh Akku.

    Unser 39 kWh Kona kommt mit Heizung im Stadtverkehr / Kurzstrecke ca. 200-230 km.
    Bei 200 Euro / Monat Leasing, Steuer 0 Euro, Vollkasko 500 / Jahr und Strom für Euro 0,27/kWH bewegt man den Kona 1000 km im Monat für insgesamt etwas über 300 Euro. Das ist dann wirklich wirtschaftlich. Und dabei ist der Kona Auch noch praxistauglich und halt einfach ein ganz normales Auto.

    Ich halte E-Autos mit großen Akkus derzeit noch für Quatsch, denn fürs tägliche Pendeln und die kurzen Strecken ist es Overkill und aufgrund der sehr viel höheren Anschaffungskosten unwirtschaftlich, aber für lange Strecken ist es trotzdem noch lange nicht ausreichend.

    Als Zweitwagen für kurze Strecken ist ein E-Auto mit kleinerem Akku aber optimal.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.21 12:00 durch .

  6. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: chefin 16.02.21 - 08:35

    abdul el alamein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin Elektromobilitätsfan.
    >
    > Aber diese 200km Autos sind Dreck. Sie verkaufen sich nicht so geil weil
    > sie nur Enthusiasten ansprechen. Und allen anderen vermittelt man den
    > Eindruck "so wird die Zukunft".
    >
    > Ich fahre ein Model 3 Long Range. Hat er genug Reichweite? Ja, habe
    > inzwischen über 60000km drauf und hatte noch nie ein besseres road trip
    > Auto.
    >
    > Aber wäre mehr besser? Klar!
    >
    > Wenn man die Ladekurve bedenkt, ist 80%-Reichweite das, was man
    > normalerweise nutzt. Wenn die 80% Reichweite mir erlaubt, 3h mit 150km/h
    > auf der Autobahn zu fahren, dann sind wir gut dabei. Mit 110-120 sind es
    > dann nämlich 700km und 6h.
    >
    > Diese "Stadtautos" finde ich doof.
    >
    > Edit: gerade nachgerechnet, ein 140kWh-Akku wäre was feines, sie Effizienz
    > vom Model 3 Mal angenommen. Das ist das doppelte von heute. Wird noch 5-10
    > Jahre brauchen.

    Ich fahre demnächste mit 2 Mopeds auf dem Hänger und Urlaubsgepäck für ne Woche nach Südfrankreich, zu Zweit im Auto. Sommer, heiss, Klima läuft. 900km Fahrt, ca 10 Std. Damit bin ich hart an der Grenze dessen was 2 Fahrer schaffen. 5-6 Std am Tag, dann bist du alle. Mit einem Tesla 3 schaffe ich dann ca 200km pro Akkuladung bei Anhängerbetrieb und zügiger Fahrweise. Und selbst diese 200km sind eher optimistisch. Den in Frankreich gilt 130 mit Anhänger solange man unter 3,5t bleibt. 2 Mopeds + Anhänger sind 500kg, Tesla dürfte wohl keine 3t wiegen.

    Also alle 2 Std 1 Std laden, Fahrzeit an einem Tag nicht mehr zu schaffen. aus 10 Std werden dann 15 Std. Ich muss also für diese Tour ein extra Fahrzeug anmieten, ca 1000 Euro für diese Woche extra, obwohl ich damit nur hin und zurück fahre und ansonsten Moped.

    Sowas machen wir 3x im Jahr. Und ich habe aktuell ein 25.000 Euro Auto, das ich ca 12-14 Jahre fahren kann. Also 2000 Euro Abschreibung pro Jahr kalkulieren muss. 70.000 Euro Tesla für 10 Jahre sind 7000 im Jahr zuzügich 3000 Euro Mietgebühren. Tja, ich würde sagen, freu dich das du bei sowenig Ahnung soviel Geld in deinem Job verdienst um dir das leisten zu können. Ich würde das selbst dann wenn ich das Geld hätte mir nicht leisten. Dafür habe ich 3 Mopeds für jeweils 15-25k und gehe im Urlaub nicht mit der Frage was es kostet an die Kasse, sondern ob noch Plätze frei sind.

  7. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: der_wahre_hannes 16.02.21 - 13:12

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also alle 2 Std 1 Std laden, Fahrzeit an einem Tag nicht mehr zu schaffen.
    > aus 10 Std werden dann 15 Std. Ich muss also für diese Tour ein extra
    > Fahrzeug anmieten, ca 1000 Euro für diese Woche extra, obwohl ich damit nur
    > hin und zurück fahre und ansonsten Moped.

    Oder aber, man mietet sich das Moped vor Ort und spart sich die ganze Schlepperei.

  8. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: Anonymer Nutzer 16.02.21 - 14:01

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich fahre demnächste mit 2 Mopeds auf dem Hänger und Urlaubsgepäck für ne
    > Woche nach Südfrankreich, zu Zweit im Auto. Sommer, heiss, Klima läuft.
    > 900km Fahrt, ca 10 Std. Damit bin ich hart an der Grenze dessen was 2
    > Fahrer schaffen. 5-6 Std am Tag, dann bist du alle. Mit einem Tesla 3
    > schaffe ich dann ca 200km pro Akkuladung bei Anhängerbetrieb und zügiger
    > Fahrweise. Und selbst diese 200km sind eher optimistisch. Den in Frankreich
    > gilt 130 mit Anhänger solange man unter 3,5t bleibt. 2 Mopeds + Anhänger
    > sind 500kg, Tesla dürfte wohl keine 3t wiegen.
    >
    > Also alle 2 Std 1 Std laden, Fahrzeit an einem Tag nicht mehr zu schaffen.
    > aus 10 Std werden dann 15 Std. Ich muss also für diese Tour ein extra
    > Fahrzeug anmieten, ca 1000 Euro für diese Woche extra, obwohl ich damit nur
    > hin und zurück fahre und ansonsten Moped.
    >
    > Sowas machen wir 3x im Jahr. Und ich habe aktuell ein 25.000 Euro Auto, das
    > ich ca 12-14 Jahre fahren kann. Also 2000 Euro Abschreibung pro Jahr
    > kalkulieren muss. 70.000 Euro Tesla für 10 Jahre sind 7000 im Jahr zuzügich
    > 3000 Euro Mietgebühren. Tja, ich würde sagen, freu dich das du bei sowenig
    > Ahnung soviel Geld in deinem Job verdienst um dir das leisten zu können.
    > Ich würde das selbst dann wenn ich das Geld hätte mir nicht leisten. Dafür
    > habe ich 3 Mopeds für jeweils 15-25k und gehe im Urlaub nicht mit der Frage
    > was es kostet an die Kasse, sondern ob noch Plätze frei sind.

    So ist es. Ich würde auch eher sagen „großer Akku ist doof“. Viel zu teuer, völlig unwirtschaftlich und trotzdem nicht langstreckentauglich. Das wird in Zukunft hoffentlich noch anders werden, aber momentan sind wir davon noch weit entfernt.

    Günstige E-Autos mit kleinen Akkus können aber schon wirtschaftlich sein wenn das Nutzungsprofil passt (Pendeln, Kurzstrecken).

    Allerdings sind 38.000 Euro für diesen Honda (trotz kleinem Akku) hier auch nur ein schlechter Scherz und machen deutlich, dass es nicht viel mehr als ein Konzeptfahrzeug ist, welches Honda gar nicht verkaufen möchte.

  9. Re: Kleiner Akku ist doof

    Autor: Thorgil 16.02.21 - 14:18

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also alle 2 Std 1 Std laden, Fahrzeit an einem Tag nicht mehr zu
    > schaffen.
    > > aus 10 Std werden dann 15 Std. Ich muss also für diese Tour ein extra
    > > Fahrzeug anmieten, ca 1000 Euro für diese Woche extra, obwohl ich damit
    > nur
    > > hin und zurück fahre und ansonsten Moped.
    >
    > Oder aber, man mietet sich das Moped vor Ort und spart sich die ganze
    > Schlepperei.

    Warum nicht gleich VR und man spart sich die ganze Fahrt?
    /Sarkasmus off

    Wenn man Motorrad fährt, dann will man auch auf dem eigenen Bock sitzen.

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