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Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

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  1. Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: schnedan 12.02.21 - 21:27

    Ich schätze, die Info "Putzfrau war eingeschleuste Polizistin" grenzt den Personenkreis halt schon recht stark ein... + Info: kommt aus, lebt im Ausland (und arbeitet jetzt wieder als Polizistin?). Clever das in die Öffentlichkeit zu geben!

  2. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: cruse 13.02.21 - 06:06

    Plottwist: sie kommt aus Bayern!

  3. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Sportstudent 13.02.21 - 09:04

    Warum stellt man überhaupt ne Putzkraft ein :D?
    Reichen nicht ein Xiaomi Saugroboter und ein Swiffer für die Serverräume?

  4. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Xennor 13.02.21 - 10:46

    Sportstudent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum stellt man überhaupt ne Putzkraft ein :D?
    > Reichen nicht ein Xiaomi Saugroboter und ein Swiffer für die Serverräume?


    Um eine Ausrede zu haben, wenn die Server mal nicht laufen. Du weißt schon...Putzfrau...Kabel

  5. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Oktavian 14.02.21 - 09:36

    > Ich schätze, die Info "Putzfrau war eingeschleuste Polizistin" grenzt den
    > Personenkreis halt schon recht stark ein...

    Sie wird dort kaum unter ihrer wahren Identität gearbeitet haben. Da kommt sie wahrscheinlich aus Rumänien oder Bulgarien, einfach um dem Klischee zu entsprechend.

    Und mal ganz ehrlich, wie genau schaut man sich eine Putzfrau denn an? Die Dame trägt nen Kittel, hat ein Kopftuch auf, ist etwas überschminkt, auf unattraktiv und unauffällig zurechtgemacht, guckt immer etwas verlegen zu Boden und wischt halt. Bei der optimalen Putzfrau merkt man gar nicht, dass sie da ist.

    >+ Info: kommt aus, lebt im
    > Ausland (und arbeitet jetzt wieder als Polizistin?). Clever das in die
    > Öffentlichkeit zu geben!

    Wie gesagt, so genau hat die sich nie jemand angeguckt. Und jetzt weiß man, sie lebt "im Ausland". Die Gefahr sollte extrem überschaubar sein.

  6. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: _Winux_ 14.02.21 - 21:07

    Ich weiß wie die Putzfrau aussieht, die mein Büro putzt und bemerke sogar, wenn das Unternehmen jemand anderes schickt. Sie stammt übrigens aus der Türkei und nicht aus Rumänien oder Bulgarien.

  7. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Oktavian 14.02.21 - 21:16

    > Ich weiß wie die Putzfrau aussieht, die mein Büro putzt und bemerke sogar,
    > wenn das Unternehmen jemand anderes schickt. Sie stammt übrigens aus der
    > Türkei und nicht aus Rumänien oder Bulgarien.

    Löblich. Und Du würdest sie auch unter 100 anderen türkischen Putzfrauen, die alle gleich gekleidet sind, jederzeit erkennen?

    Nun ja, Deine Putzfrau legt vielleicht auch keinen besonderen Wert darauf, nicht wiedererkannt zu werden. Hier traue ich der Polizistin durchaus Rafinesse zu.

  8. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: prolemiker 15.02.21 - 11:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Löblich. Und Du würdest sie auch unter 100 anderen türkischen Putzfrauen,
    Ja, die Türken sehen alle gleich aus. Oder was willst Du damit sagen?

  9. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: RienSte 15.02.21 - 13:17

    Nein, wollte er glaube ich nicht.
    Die Frage war eigentlich recht eindeutig formuliert....

    Ich grüße "meine" Putzfrau im Büro auch täglich und ich erkenne auch, wenn mal jemand anderes / neues kommt.
    Aber würden mir gegenüber 20 random Putzfrauen in einer Reihe stehen, würde ich "die eine" bestimmt nicht rauskennen. Wenn dann noch alle aus dem gleichen (beliebigen) Land kommen und somit die typischen optischen Eigenschaften aufweisen, wird es unmöglich.

    Zum Thema:
    Und wenn dann die Putzfrau in Wahrheit noch eine Polizisten ist, diese also alle Tricks und Mittel kennt, um ihre wahre Identität noch weiter zu verschleiern, ist es doch völlig ausgeschlossen, dass die dann jemand wieder erkennt.
    Da reichen schon Makromerkmale, wie hier mal ein Leberfleck, morgen die Augenbrauen gezupft, anderer Lippenstift, etwas andere Haltung, mal mit rechts, mal mit links Wischen, etc.

  10. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Oktavian 15.02.21 - 14:54

    > Da reichen schon Makromerkmale, wie hier mal ein Leberfleck, morgen die
    > Augenbrauen gezupft, anderer Lippenstift, etwas andere Haltung, mal mit
    > rechts, mal mit links Wischen, etc.

    Dazu färbt man die Haare und ändert die Frisur, gibt der Gesichtshaut eine andere Tönung, trägt das obligatorische Kopftuch (nein, nicht das religiöse, auch in Rumänien und Bulgarien ist es bei der christlichen Landbevölkerung weit verbreitet), und schaut immer schön etwas beschämt zu Boden. Man lässt sich nicht in Gespräche verwickeln, gibt vor nur sehr rudimentäre Sprachkenntnisse zu haben, macht sich einfach unscheinbar, unsichtbar, unmerkbar.

    Dazu kommt noch, dass Menschen für Personen, an denen sie kein besonderes Interesse haben, ein wahnsinnig schlechtes Gedächtnis machen. Es gibt immer lustige Experimente, die man mit Studenten der Kriminalistik machen, um sie darin zu schulen, dass Aussagen von Augenzeugen mit äußerster Vorsicht zu genießen sind. Und verdeckte Ermittler wissen sehr gut, wie sie dafür sorgen, dass man an ihnen so gar kein Interesse hat.

    Und ja, die Tatsache, dass für uns die Mitglieder einer anderen Kultur/Herkunft deutlich schwerer zu unterscheiden sind, spielt natürlich auch noch positiv mit hinein. Das hat übrigens nichts mit Rassismus zu tun, es ist ein schlichter Akt der Evolutionsbiologie und der Reifung des Gehirns. Die Mustererkennung im Gehirn, die auch für Gesichter benutzt wird, funktioniert für vertraute Gesichtsschemata deutlich besser als für fremde, sie optimiert sich eben während der Hirnreifung. Deshalb fällt es uns deutlich schwerer, Chinesen zu unterscheiden als Franzosen. Übrigens können Chinesen deutlich leichter Chinesen unterscheiden als Franzosen, das funktioniert in beide Richtungen.

  11. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Sportstudent 15.02.21 - 15:05

    Für normale Organisationen mag das alles zutreffen.
    Bei einem hochkriminellen Cyberunternehmen, das sogar in einem Bunker geschützt werden muss, müsste man annehmen, dass selbst die unbedeutende Putzfrau genauestens gebrieft wird und niemand unbekanntes aufs Gelände kommt. Aber vermutlich war ihr Background einfach zu gut gefaked.

  12. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: Oktavian 15.02.21 - 16:49

    > Bei einem hochkriminellen Cyberunternehmen, das sogar in einem Bunker
    > geschützt werden muss, müsste man annehmen, dass selbst die unbedeutende
    > Putzfrau genauestens gebrieft wird und niemand unbekanntes aufs Gelände
    > kommt. Aber vermutlich war ihr Background einfach zu gut gefaked.

    Die meisten Kriminellen leiden am selben Grundproblem: Grandioser Selbstüberschätzung.

    Man hält sich für so wahnsinnig intelligent, so wahnsinnig gut vorbereitet. Man hat den einen technischen Trick gefunden, an dem nie nie niemals nicht jemand vorbei kommt (TOR). Man hat die eine absolut anonyme Bezahlmöglichkeit, die nie nie niemals jemand nachverfolgen kann (Bitcoin). Und man hat ne ganz besonders dicke Türe.

    Zudem ist doch die Polizei so wahnsinnig doof, die kommt einem doch niemals auf die Schliche.

    Du gehst vom richtigen Ansatz aus, ständiger Paranoia und ständigen Selbstzweifeln. Immer wieder die eigenen Maßnahmen und die eigene Kompetenz infrage stellen, immer davon ausgehen, dass die Gegenseite verdammt gute Leute hat, viele davon, viel Zeit und nahezu unbegrenzt Mittel. Man darf als Krimineller nie einen Fehler machen, die Gegenseite muss aber nur einmal alles richtig machen. Aber dann schießt wieder diese blöde Selbstüberschätzung quer. Und die Putzfrau ist doch einfach nur ne Putzfrau. Eine Polizistin würde doch nicht wochenlang putzen kommen. Außerdem tragen die doch Uniform, die würde man doch erkennen. Denn wir sind ja so klug.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.21 16:50 durch Oktavian.

  13. Re: Frage, wie viele Putzfrauen hatten die?

    Autor: chefin 16.02.21 - 07:15

    _Winux_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß wie die Putzfrau aussieht, die mein Büro putzt und bemerke sogar,
    > wenn das Unternehmen jemand anderes schickt. Sie stammt übrigens aus der
    > Türkei und nicht aus Rumänien oder Bulgarien.

    Deine Putzfrau kommt auch dann wenn du arbeitest. Stell dir vor, du würdest zb bei Datev arbeiten. meinst du das die Putzfrau dann noch in den Raum darf, während du am PC arbeitest?

    Da deine Arbeitszeit aber zu teuer ist, um tagsüber rumzustehen während die Putzfrau dein Büro putzt und dein PC ausgelooged ist, wird man die Putzfrau abends kommen lassen und nur von einem Wachmann überwachen. Die würdest du praktisch nicht sehen. Selbst wenn du Überstunden machst...dann muss SIE warten bis du weg bist. Bestenfalls siehst du sie im vorbei gehen.

    Dazu blonde Perücke und eine Brille und du erkennst sie auf der Stasse nicht wieder. Brille kann ja Glas sein, ohne Korrektur.

    Die werden einige Putzfrauen haben, so ein Bunker ist groß. Und die werden nun nicht ihre beispielsweise 5 Putzfrauen alle umnieten incl der Familie. Wir sind nicht in Holywood, wo man sowas locker durchbringt und erst erwischt wird, wenn man die Klofrau des Chefs erschiesst.

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