1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › AVM-Kabel-Spitzenboxen im Vergleich…

Shared Medium

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Shared Medium

    Autor: Nigcra 16.02.21 - 19:12

    A/VDSL und Gpon sind genau shared..

    Der Magenta Klingeldrahtanbieter hat auch jahrelang damit spekuliert, dass von allen Ports auf dem DSLAM nur ein prozentualer Anteil seine maximal mögliche Bandbreite parallel nutzt..

  2. Re: Shared Medium

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 16.02.21 - 21:54

    Nigcra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > A/VDSL und Gpon sind genau shared..

    Auf DSL trifft es nicht zu. Jeder Kunde hat seine eigene DSL-Leitung, die er sich nicht mit anderen Kunden teilen muss. Jede Leitung bietet die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite zum DSLAM, zu jeder Zeit. Ab dem DSLAM ist die Uplink-Technik (die ggf. wirklich überlastet sein kann, es aber idR nicht ist) aber KEIN DSL mehr. Damit gilt, dass DSL KEIN SHARED-MEDIUM ist.

    Das ist eindeutig definiert, daran kannst du nichts drehen. Und spätestens ab Vectoring wird das Übersprechen auch rausgerechnet, wenn das vorher zu einem relevanten Einfluss geführt hat.

    Ja, GPON ist shared. Aber die Überbuchungsquote ist ca. um den Faktor 5 bis 50! geringer als bei DOCSIS....

  3. Re: Shared Medium

    Autor: Nigcra 17.02.21 - 00:55

    > Auf DSL trifft es nicht zu. Jeder Kunde hat seine eigene DSL-Leitung, die
    > er sich nicht mit anderen Kunden teilen muss. Jede Leitung bietet die
    > maximal zur Verfügung stehende Bandbreite zum DSLAM, zu jeder Zeit.
    > DSLAM ist die Uplink-Technik (die ggf. wirklich überlastet sein kann, es
    > aber idR nicht ist) aber KEIN DSL mehr. Damit gilt, dass DSL KEIN
    > SHARED-MEDIUM ist.

    Es ist doch irrelevant, da es sich trotzdem um Segmente handelt, welche sich wiederum den Uplink teilen. Bei den Coax-Segmenten ist das geringste Problem der Link zur CMTS. Es gibt doch außerdem längst viele kleinere DSLAM, deren Anbindung auch alles andere als grandios ist. Vectoring hat das ganze nur verschlimmbessert. Gerade die DSLAM Anbindung war doch mit Beginn der großen Home Office Phase bis Q3/4 2020 das große Problem bei der Telekom... die Wahrheit ist doch, dass ein Großteil der Telekom-DSL-Anschlüsse die gebuchte Bandbreite überhaupt nie erreicht. Im Unterschied zum Kabelnetz, wo mindestens einige hundert Mbit/s erreicht werden.

    > Das ist eindeutig definiert, daran kannst du nichts drehen. Und spätestens
    > ab Vectoring wird das Übersprechen auch rausgerechnet, wenn das vorher zu
    > einem relevanten Einfluss geführt hat.

    Ja OK - der Klingeldraht steckt direkt auf dem Port. Und vielleicht klappt das mit dem Übersprechen rausrechnen auch ab und zu mal, wenn der Router die rauschende Leitung bei schlecht Wetter zum 20x wieder synchronisiert hat.

    > Ja, GPON ist shared. Aber die Überbuchungsquote ist ca. um den Faktor 5 bis
    > 50! geringer als bei DOCSIS....

    Ja, weils auch Faktor 50 weniger Leute benutzen..

  4. Re: Shared Medium

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 17.02.21 - 01:12

    Nigcra schrieb:
    > Es ist doch irrelevant, da es sich trotzdem um Segmente handelt, welche
    > sich wiederum den Uplink teilen. Bei den Coax-Segmenten ist das geringste
    > Problem der Link zur CMTS.
    Stimmt, der Uplink ist praktisch nie das Problem. Das Problem ist, dass das komplette Coax-Segment nur insgesamt 2,2 GBit/s schafft, egal wie viel Uplink du da ran packst.
    Bei DSL gibt es so eine Grenze nicht, da jede Leitung (TAL) praktisch ein eigenes Segment ist.

    > Es gibt doch außerdem längst viele kleinere
    > DSLAM, deren Anbindung auch alles andere als grandios ist. Vectoring hat
    > das ganze nur verschlimmbessert. Gerade die DSLAM Anbindung war doch mit
    > Beginn der großen Home Office Phase bis Q3/4 2020 das große Problem bei der
    > Telekom...
    Auch das stimmt nicht. Die Anbindung war vielleicht bei alten ADSL-DSLAMs ein Problem, weil da teilweise noch gar kein Glasfaser genutzt wurde, aber ATM ist schon lange Geschichte bei der Telekom. Die DSLAMs mit Super Vectoring haben oft sogar einen 10 GBit-Uplink!

    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich von Problemen im DSL-Netz wegen Corona gelesen habe. Im Gegenteil, es ging dabei (auch hier auf Golem) immer nur um Vodafone und DOCSIS.

    > die Wahrheit ist doch, dass ein Großteil der
    > Telekom-DSL-Anschlüsse die gebuchte Bandbreite überhaupt nie erreicht.
    Auch das stimmt nicht. Die gebuchte Bandbreite kommt praktisch immer an. Sonst schaltet die Telekom die Leitung gar nicht erst.
    Bei Vodafone sonderkündigen hingegen sogar viele Kunden, weil die Mindestbandbreite oft unterschritten wird.


    > Ja OK - der Klingeldraht steckt direkt auf dem Port. Und vielleicht klappt
    > das mit dem Übersprechen rausrechnen auch ab und zu mal, wenn der Router
    > die rauschende Leitung bei schlecht Wetter zum 20x wieder synchronisiert
    > hat.
    Bitte, bleib sachlich. Das ist Unsinn.

    > Ja, weils auch Faktor 50 weniger Leute benutzen..
    Auch das in falsch. Vodafone hat seit dem Kauf von UM ca. 8 Mio. Kunden. Die Telekom hat ca. 29 Mio. Kunden, wenn man solche einberechnet, die z.B. über 1und1 Telekom-DSL als Vorleistungsprodukt nutzen.
    Weiter fast 5 Mio. Kunden nutzen nur den "Klingeldraht" der Telekom und bekommen DSL direkt von einem dritten Anbieter.
    Du siehst, DSL ist ein Erfolgsprodukt in Deutschland ;)

  5. Re: Shared Medium

    Autor: Nigcra 17.02.21 - 02:03

    Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, der Uplink ist praktisch nie das Problem. Das Problem ist, dass das
    > komplette Coax-Segment nur insgesamt 2,2 GBit/s schafft, egal wie viel
    > Uplink du da ran packst.

    Das ist Bullshit, siehe HFC.

    > Bei DSL gibt es so eine Grenze nicht, da jede Leitung (TAL) praktisch ein
    > eigenes Segment ist.

    mit einer nicht erwähnenswerten Bandbreite ;)

    > Auch das stimmt nicht. Die Anbindung war vielleicht bei alten ADSL-DSLAMs
    > ein Problem, weil da teilweise noch gar kein Glasfaser genutzt wurde, aber
    > ATM ist schon lange Geschichte bei der Telekom. Die DSLAMs mit Super
    > Vectoring haben oft sogar einen 10 GBit-Uplink!

    "oft", Ausnahmen bestätigen die Regel. 1 Gbit/s für 194+ Vectoring-Ports ist wohl eher üblich.

    > Ich kann mich nicht erinnern, dass ich von Problemen im DSL-Netz wegen
    > Corona gelesen habe. Im Gegenteil, es ging dabei (auch hier auf Golem)
    > immer nur um Vodafone und DOCSIS.
    >
    Es ist dann eben auch nicht die Rede vom "DSL Netz" sondern vom Telekom-Netz. Was man hier an "Meckerei" über Vodafone liest ist außerdem nicht vergleichbar. Wir reden von Leuten die sich "aufregen", dass sie "nur" 600 Mbit/s(!) statt der versprochenen 1 Gbit/s zu mancher Tageszeit bekommen.

    > Auch das stimmt nicht. Die gebuchte Bandbreite kommt praktisch immer an.
    > Sonst schaltet die Telekom die Leitung gar nicht erst.

    Ja, vor 10 Jahren vielleicht. Das ist heute auch alles rate adaptive. Allein in meinem Bekanntenkreis fallen mir aus dem Stehgreif 10 Parteien ein die VDSL 50 buchen konnten und weniger als 35 Mbit/s anliegen (und das trotz VDSL2+)

    > Bei Vodafone sonderkündigen hingegen sogar viele Kunden, weil die Mindestbandbreite oft unterschritten wird.

    Weil es einfacher ist, als eine Leitungsprüfung durchzusetzen. Die gleichen Leute kündigen aber auch bei 1&1, weil ihnen der Vertrag zu teuer ist oder bei der Telekom, weil die Leitung ständig abbricht.

    > Bitte, bleib sachlich. Das ist Unsinn.

    Absolut nicht, an meinem alten Wohnort war genau das Problem, dass die Leitung bei schlecht Wetter ausfiel. Ursache konnte nicht ermittelt werden, Portwechsel nicht möglich. Und solche Fälle gibt es nicht selten, aufm Dorf.

    > Auch das in falsch. Vodafone hat seit dem Kauf von UM ca. 8 Mio. Kunden.
    > Die Telekom hat ca. 29 Mio. Kunden, wenn man solche einberechnet, die z.B.
    > über 1und1 Telekom-DSL als Vorleistungsprodukt nutzen.
    > Weiter fast 5 Mio. Kunden nutzen nur den "Klingeldraht" der Telekom und
    > bekommen DSL direkt von einem dritten Anbieter.

    Was hat das mit meiner Aussage zu GPON zu tun? Zumal du hier völlig unklar ist, woher du die Zahlen beziehst. Die Kundenanzahl ist schon seit KDG höher als das was du dort nennst.

    > Du siehst, DSL ist ein Erfolgsprodukt in Deutschland ;)

    Ja, weil die Telekom einfach mal 15 Jahre nichts gemacht hat, außer den Klingeldraht zu vermarkten und bis heute viele Leute keine Alternative haben. Fleißig andere ISP/Technologien überbauen und Fördergeld einsacken, Hauptsache beim Kunden steht ein Magenta TV Receiver im Regal rum. Der typische Telekom-Kunde ist wie der Wähler, der seit 50 Jahren das gleiche wählt, weil watt der Bauer nich kennt, fritta nich. So lief das gut ein paar Jahre, bis dann plötzlich der neue Telekom GF festgestellt hat, dass sich mit VDSL perspektivisch kein Geld mehr verdienen lässt, siehe München. Seit dem gibt es plötzlich nennenswerten FTTC Ausbau und die Telekom "spricht Gigabit". einfach lächerlich, für einen ISP.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.21 02:14 durch Nigcra.

  6. Re: Shared Medium

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 17.02.21 - 02:16

    Nigcra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stimmt, der Uplink ist praktisch nie das Problem. Das Problem ist, dass
    > das
    > > komplette Coax-Segment nur insgesamt 2,2 GBit/s schafft, egal wie viel
    > > Uplink du da ran packst.
    >
    > Das ist Bullshit, siehe HFC.
    Nein, ist es nicht. In der aktuellen Konfiguration von DOCSIS bei Vodafone bzw. ehemals Unitymedia gibt es im derzeitigen Maximalausbau 31 DOCSIS 3.0 Kanäle und einen DOCSIS 3.1 Kanal im Downstream. Das sind insgesamt 1,55 GBit/s plus 600 MBit/s. Mehr nicht!


    > mit einer nicht erwähnenswerten Bandbreite ;)
    Aber mit 250 MBit dennoch mehr als genug. In Deutschland haben nur ca. 2% der Kunden überhaupt mehr als 300 MBit gebucht, obwohl ja angeblich 20 Mio. Kunden Gigabit über DOCSIS bekommen. Quelle: letzter Bericht der Monopolkommission zum Internet-Ausbau in Deutschland.


    > "oft", Ausnahmen bestätigen die Regel. 1 Gbit/s für 194+ Vectoring-Ports
    > ist wohl eher üblich.
    Wenn es ausreicht, ist das doch ok. Wenn es nicht mehr reicht, dann gibt es einen zusätzlichen Uplink. Die Glasfaser liegt ja ohnehin schon im Kasten des DSLAMs, es ist also wirklich nur ein Einstecken.
    Um ein DOCSIS-Segment zu verkleinern, wenn es überbucht ist, brauchst du aber tatsächlich viel Tiefbau...


    > Wir reden von Leuten die sich "aufregen", dass sie
    > "nur" 600 Mbit/s(!) statt der versprochenen 1 Gbit/s zu mancher Tageszeit
    > bekommen.
    Es sind mitnichten nur 600 MBit/s. Du hast doch den Artikel gelesen unter dem du kommentierst oder? Da schreibt Golem, dass teilweise nur 40 MBit ankamen, bei einem Gigabit-Anschluss. Oder lügt Golem?

    > Was hat das mit meiner Aussage zu GPON zu tun? Zumal du hier völlig unklar
    > lässt, woher und wie du deine falschen Kundenzahlen beziehst.
    Sorry, hab da kurz vergessen, dass auch kurz um GPON ging. Mein Fehler! Die Kundenzahlen habe ich von den entsprechenden News zur Telekom hier auf Golem. Kann sein, dass ich nicht mehr alles perfekt richtig in Erinnerung habe, aber die Größenordnung stimmt. Wenn es wirklich um 0,1 Mio. genau sein soll, dann kann ich gern korrekte Zahlen nachtragen.


    > Ja, weil die Telekom einfach mal 15 Jahre nichts gemacht hat, außer den
    > Klingeldraht zu vermarkten und bis heute viele Leute keine Alternative
    > haben.
    Es können doch angeblich über 50% der Haushalte Gigabit bei Vodafone buchen. Wieso haben die trotzdem nur 8 Mio. Kunden und nicht 21 Mio.? Und wieso hat die Telekom trotzdem so viele Kunden?
    Und wieso buchen bei Vodafone nicht ansatzweise die Mehrheit einen Gigabit-Anschluss?
    Fragen über Fragen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.21 02:17 durch Telecom-Mitarbeiter.

  7. Re: Shared Medium

    Autor: Nigcra 17.02.21 - 02:36

    Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ist es nicht. In der aktuellen Konfiguration von DOCSIS bei Vodafone
    > bzw. ehemals Unitymedia gibt es im derzeitigen Maximalausbau 31 DOCSIS 3.0
    > Kanäle und einen DOCSIS 3.1 Kanal im Downstream. Das sind insgesamt 1,55
    > GBit/s plus 600 MBit/s. Mehr nicht!
    >
    Das ist hinterm CMTS scheiss egal.


    > Aber mit 250 MBit dennoch mehr als genug. In Deutschland haben nur ca. 2%
    > der Kunden überhaupt mehr als 300 MBit gebucht, obwohl ja angeblich 20 Mio.
    > Kunden Gigabit über DOCSIS bekommen. Quelle: letzter Bericht der
    > Monopolkommission zum Internet-Ausbau in Deutschland.

    Haha, ja weil die Scheisse auch nicht gebucht werden kann. Mein alter Herr musste 4 Jahre warten, um 150 statt 50 Mbit/s buchen zu können. Dabei ist der Einzugsbereich für das SuperVectoring im Dorf so winzig, dass da gerade 10 oder 15 Häuser von profitieren. Der Rest kann das nicht buchen. Und wenn man bedenkt, wie beschränkt die Leitungslänge nach wie vor ist, wundert es halt auch nicht. "Bekommen" und "Bekommen können" sind auch zwei Paar Schuhe.


    > Wenn es ausreicht, ist das doch ok. Wenn es nicht mehr reicht, dann gibt es
    > einen zusätzlichen Uplink. Die Glasfaser liegt ja ohnehin schon im Kasten
    > des DSLAMs, es ist also wirklich nur ein Einstecken.
    > Um ein DOCSIS-Segment zu verkleinern, wenn es überbucht ist, brauchst du
    > aber tatsächlich viel Tiefbau...

    Ein CMTS verträgt eben deutlich mehr Kunden als ein DSLAM, von denen man absurd viele braucht um eine lächerliche Maximalbandbreite ("Super Vectoring") an eine lächerliche Anzahl an Ports auf diesem DSLAM zu verteilen. Die Bandbreite bei beiden lässt sich gleichermaßen einfach aufstocken, den komplizierten Tiefbau hast du auch hier bei beiden Varianten.

    > Es sind mitnichten nur 600 MBit/s. Du hast doch den Artikel gelesen unter
    > dem du kommentierst oder? Da schreibt Golem, dass teilweise nur 40 MBit
    > ankamen, bei einem Gigabit-Anschluss. Oder lügt Golem?

    Der Test ist nicht gut gemacht oder zumindest nicht gut dokumentiert. 10 Streams parallel liefern hier zu jeder Tageszeit min. 900 Mbit/s. Diese Angaben fehlen völlig. Mit Sicherheit hätte VF da auch was monitoren können, wenn die sowieso schon in Kontakt standen. Das kann alles gewesen sein, von schlechter Quelle bis hin zu bescheidenem Peering.


    > dann kann ich gern korrekte Zahlen nachtragen.
    ein paar Millionen mehr oder weniger, wen juckt das schon..

    > wieso hat die Telekom trotzdem so viele Kunden?
    Weil viele Anwohner nichts anderes buchen können. zum Beispiel mehrere Jahre nach dem Ausbau.

    > Und wieso buchen bei Vodafone nicht ansatzweise die Mehrheit einen Gigabit-Anschluss?
    Weil selbst der einfachste Basisvertrag schneller ist, als was man bei "DSL" bekommt.

    > Fragen über Fragen...
    eigentlich nicht, nein..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.21 02:39 durch Nigcra.

  8. Re: Shared Medium

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 17.02.21 - 02:51

    Nigcra schrieb:
    > Das ist hinterm CMTS scheiss egal.
    Nein absolut nicht. Sorgt doch das überhaupt für die Probleme im Kabelnetz. Ein Segment oder auch Node schafft nun mal nur wie ich vorgerechnet habe, 2,2 GBit/s. Und die teilen sich alle Kunden im gleichen Segment. Und das sind mehrere hundert.
    Um dem Abhilfe zu schaffen kannst du keine Uplinks oder so erhöhen, da hilft nur Tiefbau. Google doch mal bitte "nodesplit", wenn du wirklich nicht wissen solltest worum es geht.

    > Haha, ja weil die Scheisse auch nicht gebucht werden kann. Mein alter Herr
    > musste 4 Jahre warten, um 150 statt 50 Mbit/s buchen zu können.
    In Deutschland können 21 Mio. Haushalte Super Vectoring buchen, das ist die Hälfte. Und die meisten Menschen wohnen in Städten. Es ist also statistisch relativ egal, dass die Leitung für einzelne Häuser am Dorfrand zu kurz ist. Außerdem können die dann doch einfach Kabel-Internet buchen.


    > Ein CMTS verträgt eben deutlich mehr Kunden als ein DSLAM
    Aber nicht das Segment, sie oben.

    > Der Test ist nicht gut gemacht oder zumindest nicht gut dokumentiert. 10
    > Streams parallel liefern hier zu jeder Tageszeit min. 900 Mbit/s.
    Ich will mich aber nicht extra mit irgendwelchen Download-Managern usw. abmühen um den Loadbalancer von Vodafone auszutricksen, der jedem Kunden bei Auslastung nur noch eine "Notfallbandbreite" zuordnet. Wenn ein Stream/ein Downloader nachts die volle Geschwindigkeit schafft und tagsüber nicht, dann ist das definitiv die Schuld von Vodafone und nicht die der Testweise!


    > Weil viele Anwohner nichts anderes buchen können. zum Beispiel mehrere
    > Jahre nach dem Ausbau.
    Hä? Natürlich können die Kunden DOCSIS völlig unabhängig vom DSL-Ausbau buchen. Also, wieso hat Vodafone so viel weniger Kunden?

    > > Und wieso buchen bei Vodafone nicht ansatzweise die Mehrheit einen
    > Gigabit-Anschluss?
    > Weil selbst der einfachste Basisvertrag schneller ist, als was man bei
    > "DSL" bekommt.
    Nein, das langsamste bei Vodafone Cable ist 50 MBit, das schnellste bei DSL ist 250 MBit. FÜNF mal so viel!

  9. Re: Shared Medium

    Autor: Nigcra 17.02.21 - 03:26

    Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nigcra schrieb:
    > > Das ist hinterm CMTS scheiss egal.
    > Nein absolut nicht. Sorgt doch das überhaupt für die Probleme im Kabelnetz.
    > Ein Segment oder auch Node schafft nun mal nur wie ich vorgerechnet habe,
    > 2,2 GBit/s. Und die teilen sich alle Kunden im gleichen Segment. Und das
    > sind mehrere hundert.
    > Um dem Abhilfe zu schaffen kannst du keine Uplinks oder so erhöhen, da
    > hilft nur Tiefbau. Google doch mal bitte "nodesplit", wenn du wirklich
    > nicht wissen solltest worum es geht.

    Wirklich alte Segmente werden fleißig aufgesplittet. Und ein Großteil ist wie gesagt bereits HFC. Werte vom vergangenen Samstag: https://ibb.co/0G4bvx7 , mach das mit dem Klingeldraht.

    > In Deutschland können 21 Mio. Haushalte Super Vectoring buchen, das ist die
    > Hälfte.
    Und bei 1/7 davon funktionierts dann tatsächlich.

    > Und die meisten Menschen wohnen in Städten. Es ist also statistisch
    > relativ egal, dass die Leitung für einzelne Häuser am Dorfrand zu kurz ist.
    In der Stadt ist sie oft genug ebenfalls zu kurz. Da gibts gerade in der Hauptstadt ganze Stadteile wo VDSL 35 schon Luxus ist.

    > Ein CMTS verträgt eben deutlich mehr Kunden als ein DSLAM
    > Aber nicht das Segment, sie oben.
    Du tust immer noch so als wenn die Segmente noch ein allgegenwärtiges, unlösbares Problem wären und DOCSIS 3.1 / 4 in unerreichbarer Ferne. Das Coax bietet einfach viel mehr Spielraum. Was bietet der Klingeldraht? Gfast? Achja stimmt, für max. 250 Meter.

    > Ich will mich aber nicht extra mit irgendwelchen Download-Managern usw.
    > abmühen um den Loadbalancer von Vodafone auszutricksen, der jedem Kunden
    > bei Auslastung nur noch eine "Notfallbandbreite" zuordnet. Wenn ein
    > Stream/ein Downloader nachts die volle Geschwindigkeit schafft und tagsüber
    > nicht, dann ist das definitiv die Schuld von Vodafone und nicht die der
    > Testweise!
    Bullshit, hier geht es nicht um irgendwelche Download Manager und auch nicht um Vodafone.

    > Hä? Natürlich können die Kunden DOCSIS völlig unabhängig vom DSL-Ausbau
    > buchen. Also, wieso hat Vodafone so viel weniger Kunden?
    Hä? Warum kann ich DOCSIS unabhängig vom DSL-Ausbau buchen? Was haben die beiden Netze miteinander zu tun? Nichts. Das POTS lag schon mal per Gesetz überall, das tut Coax nicht. Du vergleichst hier irgendwelche Kundenzahlen wie Äpfel und Maccaroni.

    > Nein, das langsamste bei Vodafone Cable ist 50 MBit, das schnellste bei DSL ist 250 MBit. FÜNF mal so viel!
    In der Realität bekommt kaum jemand FÜNF mal so viel via DSL. Auch nicht wenn die Telekom schreibt dass das ja alles so super ausgebaut ist. DSL ist und bleibt scheisse.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.21 03:41 durch Nigcra.

  10. Re: Shared Medium

    Autor: px 17.02.21 - 11:52

    Die Diskussion ist doch müßig? DSL war nett, für viele Jahre... aber bei 250 Mbit ist Schluss, so tief sinkt sicherlich kaum jemand jemals mit 1 Gbit... hier wird mal wieder so eine absolute Ausnahme zitiert mit 40 Mbit, sowas ist definitiv nicht repräsentativ, wenn man diversen Messtudien Glauben schenken darf. Persönlich hab ich so wenig Bandbreite noch nicht mal beim Upload je gesehen, seit es 1 Gbit bei Vodafone gibt :D

    FTTH ist für Neubauten das Maß der Dinge... bis dahin kann Kabel aber noch lange mithalten, 6 Gbit sollten noch mind. drin sein. DSL bleibt eine Ersatzlösung für mangelhaften Ausbau in Deutschland.

    PS: Was zahlt man denn bei der Telekom für 250 Mbit ADSL? Wenn ich die knapp 40¤ für 1 Gbit zum Vergleich nehme, wären es mir 5¤ wert :P

  11. Re: Shared Medium

    Autor: DASPRiD 17.02.21 - 23:09

    px schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FTTH ist für Neubauten das Maß der Dinge... bis dahin kann Kabel aber noch
    > lange mithalten, 6 Gbit sollten noch mind. drin sein. DSL bleibt eine
    > Ersatzlösung für mangelhaften Ausbau in Deutschland.

    Nicht zu vergessen, KabelBW (dannach Unitymedia, dann Vodafone) hatten in einigen Städten wie Karlsruhe das Glasfaser schon seit einer langen Weile bis in die Keller gezogen, und nur von dort weiter mit Coax in die Wohnungen verteilt.

  12. Re: Shared Medium

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 17.02.21 - 23:25

    Das ist aber wahrshceinlich RFoverGlass, das bedeutet, dass auf der Glasfaser das gleiche DOCSIS-Signal anliegt, wie auf einem normalen Coax-Kabel mit ebenfalls insgesamt 2,2 Gibt/s Bandbreite. Die man sich mit den Nachbarn teilt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Verfassungsschutz, Berlin, Köln
  2. VON RUEDEN Partnerschaft von Rechtsanwälten, Berlin
  3. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. Bundeskartellamt, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 15,99€
  3. 9,99€
  4. 16,29€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

    1. Shopping: Rewe testet Einkaufen ohne Kassenzahlung
      Shopping
      Rewe testet Einkaufen ohne Kassenzahlung

      In einem Supermarkt in Köln hat Rewe Kameras und Sensoren installiert, die Einkaufen ohne traditionelle Bezahlung an der Kasse ermöglichen.

    2. Bastler: Airtags in Portemonnaie-Karte verwandelt
      Bastler
      Airtags in Portemonnaie-Karte verwandelt

      Ein Tüftler hat die Airtags von Apple zerlegt und so umgebaut, dass sie in eine flache Karte fürs Portemonnaie passen. Nur das Piepsen macht Probleme.

    3. Remapper: App-Tasten der neuen Fire-TV-Fernbedienung ändern
      Remapper
      App-Tasten der neuen Fire-TV-Fernbedienung ändern

      Werkzeugkasten Amazon ermöglicht es nicht, aber mit Remapper lassen sich die App-Tasten auf der neuen Fire-TV-Fernbedienung umbelegen - wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.


    1. 09:49

    2. 09:20

    3. 09:05

    4. 08:53

    5. 07:58

    6. 07:43

    7. 07:37

    8. 07:24