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Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

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  1. Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: Fenriz 06.03.21 - 09:36

    Uns haben sie in einer Nacht und Nebelaktion die Zähler ins Haus gehängt. Wie sieht hier die Rechtslage aus bei Mietern ?

  2. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: McWiesel 06.03.21 - 10:54

    Fenriz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Uns haben sie in einer Nacht und Nebelaktion die Zähler ins Haus gehängt.
    > Wie sieht hier die Rechtslage aus bei Mietern ?

    dito .. und danach hat sich der Stromverbrauch bald um 1/3 erhöht...

  3. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: pommesmatte 06.03.21 - 10:56

    Fenriz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Uns haben sie in einer Nacht und Nebelaktion die Zähler ins Haus gehängt.
    > Wie sieht hier die Rechtslage aus bei Mietern ?


    Um den bei euch installierten Zähler dürfte es hier gar nicht gehen, falls ihr nicht wirklich ENORM viel Strom verbraucht. Euers dürfte einfach nur ein Smart Meter sein. Zunindest hab ich bei Mietswohnungen noch nie ein installiertes Smart Meter Gateway gesehen.

  4. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: Sharra 06.03.21 - 17:42

    Sicher, dass ihr nicht einfach nur digitale Zähler bekommen habt? Die sind nicht smart, nur statt dem mechanischen Zählwerk arbeiten die volldigital mit Display.

    Und wenn der Stromverbrauch scheinbar steigt, würde ich als erstes mal schauen, was im eigenen Hausnetz an Blindleistung so verbraten werden könnte.

  5. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: Faksimile 06.03.21 - 22:28

    Welche Geräte wären denn dafür prädestiniert?

  6. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: DerUhu 07.03.21 - 10:19

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher, dass ihr nicht einfach nur digitale Zähler bekommen habt? Die sind
    > nicht smart, nur statt dem mechanischen Zählwerk arbeiten die volldigital
    > mit Display.
    >
    > Und wenn der Stromverbrauch scheinbar steigt, würde ich als erstes mal
    > schauen, was im eigenen Hausnetz an Blindleistung so verbraten werden
    > könnte.

    Mir ist kein Privattarif bekannt, der Blindleistung berechnet.
    Ist deine Vermutung, dass der Energieversorger vertragswidrig eine Abrechnung der Blindleistung vornimmt und das dann auch noch nicht auf der Rechnung vermerkt?

    Bei Durchschnittswerten geht es hier um eine Erhöhung von ca. 1000kWh im Jahr. Das kann ein neues (im Sinne von bis dato nicht vorhanden) bzw. größeres Haushaltsgerät sein oder die Auswirkungen des Homeoffices. Wenn die Rechner der arbeitenden Eltern sowie die der Kinder (samt ggf. vorhandener Unterhaltungselektronik) jetzt statt 4 plötzlich 12 Stunden am Tag laufen, kommt auch etwas zusammen. 500W mit 8h längerer Laufzeit an jeden Arbeitstag reichen da ja schon.
    Wirkt sich umso stärker aus, wenn man die üblichen Verbräuche bereits stark optimiert hat.

  7. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: Sharra 07.03.21 - 18:45

    Eben darum würde ich da mal schauen, ob es einen Blindleistungs"Verbraucher" gibt. Das würde darauf hindeuten, dass der Zähler dazu befähigt ist, diese mit zu zählen. Das wäre dann ein Grund sich mit dem Provider zu unterhalten.

  8. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: chefin 08.03.21 - 10:19

    Ich vermute hier mal, das eine Solaranlage rückspeisend tätig war. zB so eine Balkonanlage mit einer 250Wh Zelle. 2-3 davon rückwärts in Steckdosen einspeisen, rechtlich zulässig, lassen einen Ferrariszähler ohne Sperre rückwärts laufen. Der Strom wird also ins Netz gespiest und nachts wieder zurück geholt.

    Digitale Zähler haben keine Rücklaufzählung, die erkennen das und sperren es. In der Beschreibung dazu sieht man das man sie auch auf einen Rückspeisungsmodus schalten kann und die dann rückwärts zählen würden...aber das machen die Energieversorger eben nicht.

    Folglich sind diese Panels weggefallen, weil deren Strom tagsüber geliefert wird, wo er nicht selbst verbraucht wird und damit quasi dem Netz geschenkt.

  9. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: bulliuli 08.03.21 - 10:44

    Hallo zusammen,
    Hallo Chefin
    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute hier mal, das eine Solaranlage rückspeisend tätig war. zB so
    > eine Balkonanlage mit einer 250Wh Zelle. 2-3 davon rückwärts in Steckdosen
    > einspeisen, rechtlich zulässig, lassen einen Ferrariszähler ohne Sperre
    > rückwärts laufen. Der Strom wird also ins Netz gespiest und nachts wieder
    > zurück geholt.

    Diese Balkonanlage hätte aber dem Netzbetreiber angezeigt werden MÜSSEN!
    Dieser hätte dann dem Messstellenbetreiber beauftragt einen Zähler mit Rücklaufsperre einzubauen. Und erst dann hätte es ein "GO" für die Anlage gegeben, bis dahin hätte die Anlage nicht in Betrieb genommen werden dürfen.
    Und das Netz ist auch KEIN Speicher! Bei dem Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre hätte nur das Zählwerk rückwärts gelaufen und später wieder vorwärts.
    Aber bitte wichtig zu merken: Der Strom wird keineswegs im Netz gespeichert!

    > > Digitale Zähler haben keine Rücklaufzählung, die erkennen das und sperren
    > es. In der Beschreibung dazu sieht man das man sie auch auf einen
    > Rückspeisungsmodus schalten kann und die dann rückwärts zählen
    > würden...aber das machen die Energieversorger eben nicht.

    Die sperren das nicht, die Zählen das nicht.
    Das ist ein großer Unterschied!
    Und es gibt Netzbetreiber die verlangen von dem Messstellenbetreiber ebenfalls die Einspeiserichtung (in das Netz) zu zählen.

    > Folglich sind diese Panels weggefallen, weil deren Strom tagsüber geliefert
    > wird, wo er nicht selbst verbraucht wird und damit quasi dem Netz
    > geschenkt.

    Dem Netz würde nur was geschenkt wenn die Börsenpreise positiv sind,
    falls die Börsenpreise negativ sind verursacht das beim Netzbetreiber kosten.
    Man sollte ich darüber auch mal Gedanken machen wenn man schon "Kraftwerksbetreiber" ist.

    Viele Grüße
    und bleibt gesund
    Uli

  10. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: Manto82 08.03.21 - 10:49

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fenriz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Uns haben sie in einer Nacht und Nebelaktion die Zähler ins Haus
    > gehängt.
    > > Wie sieht hier die Rechtslage aus bei Mietern ?
    >
    > dito .. und danach hat sich der Stromverbrauch bald um 1/3 erhöht...

    Interessant. Bei mir und meinem Bruder ist es genau so.
    Seit den Smartmetern ist der Verbrauch gestiegen trotz neuen Geräten die weniger verbrauchen.
    Also nicht neu dazugekommen sondern alt gegen neu getauscht.

    When you got me on my Nerven, I'll put you into the Gulli and do the Deckel druff so that you'll never come back to the Tageslicht.

  11. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: bulliuli 08.03.21 - 10:55

    Hallo zusammen,
    Hallo McWiesel,
    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fenriz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Uns haben sie in einer Nacht und Nebelaktion die Zähler ins Haus
    > gehängt.
    > > Wie sieht hier die Rechtslage aus bei Mietern ?
    >
    > dito .. und danach hat sich der Stromverbrauch bald um 1/3 erhöht...

    Als erstes hat der Messstellenbetreiber evtl. einen Turnuswechsel vollzogen und dann einen elektronischen Zähler verbaut.
    Nun ist es schwierig den Grund des Mehrverbrauchs hier zu ergründen.
    Aber es ist auch im Bereich des Möglichen dass der Ferrariszähler zu wenig gezählt hat, das machen die gerne wenn die alt sind. Denn die Lager, in dem die Achse der Zählerscheibe läuft, werden mit den Jahren niemals besser. Dann hätte auch ein neuer Ferrariszähler mehr gezählt.
    Ist das Verbrauchsverhalten gleich geblieben, HomeOffice und Kinder nicht in der Schule können hier auch schon einiges an Mehrverbrauch erklären.
    Und da ich es auch gerade erst hatte, Kühlschrank und Gefriertruhe mal prüfen.
    Sollte eine Thermostat nicht mehr funktionieren heißt das nicht immer das diese Kühlgeräte nicht mehr laufen, es kann auch vorkommen dass das Thermostat "klebt" und dann würde der Kompressor dauerhaft laufen. Und die sind heute verdammt leise, oder ich höre schlechter. ;-)

    Viele Grüße
    und bleibt gesund
    Uli

  12. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: chefin 08.03.21 - 11:19

    Nein diese Balkonanlagen müssen nicht angezeigt werden. Deswegen nennt man die so. Und die werden in die Steckdose direkt rückgespeist, nicht über eigenes Kabel zum Hausverteiler verlegt.

    Bei Rückspeisungszählung würde man zwar Geld für den eingespeisten Strom bekommen, aber nicht die 30ct die man zahlt, sondern die 8ct die es aktuell so gibt dafür. Um dann abends für 30Ct wieder einzukaufen. Speise ich rückwärtszählend ein, bekomme ich quasi 30ct dafür.

    https://www.wiwo.de/technologie/green/guerilla-photovoltaik-deshalb-lassen-solaranlagen-fuer-die-steckdose-auf-sich-warten/14502486.html

    Sowas mal als Beispiel, ist mir halt zuerst in die Finger gerutscht.

    Willst du dann die Rückspeisung haben, den Zähler dafür passend umstellen, musst du den Strom verkaufen, kannst nicht die selbe Menge nachts entnehmen wie bei rücklaufenden Ferrariszähler. In BW wo ich wohne sind zb 600Wp frei, jedes Land aber etwas anders.

    Aktuell weis ich nur aus Kalifornien, das dort ein Gesetz die Energieversorger ZWINGT das anzunehmen und das Netz als Puffer zu nutzen. Woanders ist es "geduldet" was bei Smartmeter dann dazu führt, das die nicht verbrauchte Energie verschenkt wird.

  13. Re: Was ist wenn der Zähler schon hängt ?

    Autor: McWiesel 08.03.21 - 15:38

    Das Problem ist, dass der Zähler zum 1.2.20 getauscht wurde, gleichzeitig noch ein Umzug stattgefunden hat und da nun auch die Homeoffice-Tage dazukamen.

    Gleichzeitig hab ich aber alle eigentlich relevanten Geräte mit einer Fritz-Steckdose versehen, die den Verbrauch aufzeichnen. Ja, die Verbräuche sind teilweise nicht ohne. Trotzdem frag ich mich, wo teilweise 12kWh am Tag herkommen sollen. Die Fritz-Steckdosen kommen zusammen auf ca 8kWh, fehlen halt immer noch 4.

    Zig Tests mit Sicherung ausschalten usw gemacht, der Nachbar ist jedenfalls nicht auf mein Zähler geklemmt, aber die Messwerte erscheinen mir halt verdammt hoch. Nur vertrau ich dem Ding halt doch zu sehr, als dass ich da jetzt noch weitere Schritte einleite und am Ende bewiesen bekomm, dass der Verbrauch von mir stammt. Hab mich halt damit abgefunden, dass man 100¤ Strom im Monat zahlt....

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