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Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

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  1. Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Jon 04.11.06 - 20:52

    Man sollte sich sehr gut überlegen ob man das Pferd durch's Tor zieht. Was Novell sich da durch's Tor in die Stadt zieht ist mehr als nur ein paar Sackläuse. Bis heute hat bei einer Kooperation mit Microsoft immer nur Microsoft gewonnen, die Partner sind untergegangen.

  2. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Scheintot 04.11.06 - 21:39

    Jon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man das
    > Pferd durch's Tor zieht. Was Novell sich da
    > durch's Tor in die Stadt zieht ist mehr als nur
    > ein paar Sackläuse. Bis heute hat bei einer
    > Kooperation mit Microsoft immer nur Microsoft
    > gewonnen, die Partner sind untergegangen.


    Novell war bereits schon mal so gut wie tot. Das Unternehmen ist sehr zeh und wird es überstehen. Ich sehe es als Perspektive für Interoperabilität. Stellt eich nur mal ein AD auf einem Suse Enterprise Server vor. Endlich STABIL und nicht so ANFÄLLIG.

    War darf doch mal treumen dürfen :)

  3. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: me_ 05.11.06 - 00:28

    Jon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man das
    > Pferd durch's Tor zieht.

    Es kommt ganz drauf an, was man sich vom Pferd ausrechnet!

    Wer würde denn heute noch Troja kennen, wenn es das Pferd nicht gegeben hätte?


  4. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: JohnDoe143 05.11.06 - 01:38

    Jon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man das
    > Pferd durch's Tor zieht. Was Novell sich da
    > durch's Tor in die Stadt zieht ist mehr als nur
    > ein paar Sackläuse. Bis heute hat bei einer
    > Kooperation mit Microsoft immer nur Microsoft
    > gewonnen, die Partner sind untergegangen.


    Hmm, ist doch ne einmalige Gelegenheit in den Windschatten zu fahren und endlich Google zum Buhmann Nr. 1 werden zu lassen.

  5. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Ping 05.11.06 - 11:56

    Jon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...immer nur Microsoft
    > gewonnen, die Partner sind untergegangen.

    Erinnern wir uns an den Deal von MS mit Apple vor ein paar Jahren! Apple ist seitdem kontinuierlich gewachsen und so stark wie nie zuvor!

  6. Suse Linux != andere Linux Distributionen

    Autor: nn|max 05.11.06 - 12:08

    Ich möchte dezent darauf hinweisen das SuSe Linux seit dem Aufkauf durch Novell nicht besser geworden ist.
    Dieser Deal mit MS wird dazu führen die Verbreitung sicherer zu stellen als es bisher ist, ich selbst bleibe jedoch lieber bei Redhat, die wissen wenigstens wo die Dateien laut konventionen hin gehören.

  7. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: uio 05.11.06 - 19:44

    Ping schrieb:

    > Erinnern wir uns an den Deal von MS mit Apple vor
    > ein paar Jahren! Apple ist seitdem kontinuierlich
    > gewachsen und so stark wie nie zuvor!

    Aber nur weil Apple durch seine iPods Geld verdient. Die Frage ist nur wie lange. Danach wird wahrscheinlich nicht viel übrig bleiben. Ja Apple verkauft schließlich ja nur Hardware. OS X ist da mehr Beiwerk. Dummerweise wird man mit dieser Einstellung nicht allzuviel gewinnen. Entweder gibt Apple sein Nischendasein endlich auf und kämpft gegen M$ oder wird immer ein Nischenprodukt bleiben mit dem Risiko, dass es immer weniger Software für Apple gibt...


  8. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Bibabuzzelmann 05.11.06 - 19:59

    me_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jon schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man
    > das
    > Pferd durch's Tor zieht.
    >
    > Es kommt ganz drauf an, was man sich vom Pferd
    > ausrechnet!
    >
    > Wer würde denn heute noch Troja kennen, wenn es
    > das Pferd nicht gegeben hätte?

    Oh, einer der die Dinge anderst sieht, als Andere :)

  9. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Heuboden 06.11.06 - 09:43

    me_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jon schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man
    > das
    > Pferd durch's Tor zieht.
    >
    > Es kommt ganz drauf an, was man sich vom Pferd
    > ausrechnet!
    >
    > Wer würde denn heute noch Troja kennen, wenn es
    > das Pferd nicht gegeben hätte?
    >

    Dabei übersiehst du aber, dass nicht Troja sondern Itaka gewonnen hat. Also wer das Pferd baut ist auf der Gewinnerseite. Novell wird fallen.


  10. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Heuboden 06.11.06 - 09:46

    uio schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ping schrieb:
    >
    > > Erinnern wir uns an den Deal von MS mit Apple
    > vor
    > ein paar Jahren! Apple ist seitdem
    > kontinuierlich
    > gewachsen und so stark wie nie
    > zuvor!
    >
    > Aber nur weil Apple durch seine iPods Geld
    > verdient. Die Frage ist nur wie lange. Danach wird
    > wahrscheinlich nicht viel übrig bleiben. Ja Apple
    > verkauft schließlich ja nur Hardware. OS X ist da
    > mehr Beiwerk. Dummerweise wird man mit dieser
    > Einstellung nicht allzuviel gewinnen. Entweder
    > gibt Apple sein Nischendasein endlich auf und
    > kämpft gegen M$ oder wird immer ein Nischenprodukt
    > bleiben mit dem Risiko, dass es immer weniger
    > Software für Apple gibt...
    >
    Meine Beobachtung ist, dass es immer mehr Software für Apple gibt.
    Und die Möglichkeit Windows auf dem Mac laufen zu lassen und das als Natives System ist sicher eine gute Werbung für die Mac Hardware, zumindest für die Leute die aufs Design achten.

  11. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: torsten 06.11.06 - 13:33

    uio schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > (...) Ja Apple
    > verkauft schließlich ja nur Hardware. OS X ist da
    > mehr Beiwerk.

    > (...) oder wird immer ein Nischenprodukt
    > bleiben mit dem Risiko, dass es immer weniger
    > Software für Apple gibt...
    >

    Ach Du Schreck - da kennt sich ja einer gar nicht aus...

    Das kann ich mir nur so erklären, dass der Schreiber noch nie an einem Mac gesessen (oder nur mal ein wenig bei Gravis geklickert) hat. Wer sich einmal wirklich mit einem Mac befasst wird schnell merken, dass OSX alles andere als nur "Beiwerk" ist.

    Und die Behauptung mit der Software - auf welchen Fakten stützt sich diese? Wohl auch nur heiße Luft!
    Im Gegenteil, wie bereits schon geschrieben wurde, wird derzeit mehr Mac-Soft produziert, als jemals zuvor. Beispiele gefällig?
    Adobe (Lightroom, Soundbooth), OpenOffice (Anpassung an Aqua), Parallels, ...


  12. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: Maxerl 06.11.06 - 15:42

    Jon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man sollte sich sehr gut überlegen ob man das
    > Pferd durch's Tor zieht. Was Novell sich da
    > durch's Tor in die Stadt zieht ist mehr als nur
    > ein paar Sackläuse. Bis heute hat bei einer
    > Kooperation mit Microsoft immer nur Microsoft
    > gewonnen, die Partner sind untergegangen.

    Das ist wohl wahr.
    Höchste Vorsicht ist geboten!
    Als (teilweiser) OpenSuse-Linux-Benutzer bin ich enttäuscht, daß Novell mit M$ ins Bett hüpft. Ich hoffte darauf, daß Novell Linux vorwärtsbringt, aber nicht die M$-Schlinge um den Hals legt.
    Zeit, mich um eine andere Linux-Distri umzusehen, es gibt ja noch einige.

  13. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: uio 06.11.06 - 18:12

    Da kann ich dich beruhigen. Ich habe ein iBook, ich weiß wovon ich rede. OS X ist ein sehr gutes Betriebssystem, aber aus Sicht von Apple ist es nur Beiwerk für ihre Hardware. Das schrieb und meinte ich auch. Würde Apple OS X ernsthaft vermarkten wollen, könnte man schon lange ein OS X so kaufen und auf einem normalen PC installieren.

    Das mit dem Softwarevergleich hinkt aber gewaltig. Warum hat OpenOffice z.B. keine Lust eine native Version für OS X herauszubringen?? NeoOffice wird von ganz wenigen Leuten entwickelt. Träum weiter, das mehr Software native auf dem Mac erscheinen wird. Man kann doch emulieren, da kann man viele Kosten sparen wird es dann bei den Softwareentwicklern heißen. OS X wird so, wie Apple das gerade vermarktet ein Nischenprodukt bleiben. Schade.



    torsten schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > uio schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > (...) Ja Apple
    > verkauft schließlich ja
    > nur Hardware. OS X ist da
    > mehr Beiwerk.
    >
    > > (...) oder wird immer ein Nischenprodukt
    >
    > bleiben mit dem Risiko, dass es immer weniger
    >
    > Software für Apple gibt...
    >
    > Ach Du Schreck - da kennt sich ja einer gar nicht
    > aus...
    >
    > Das kann ich mir nur so erklären, dass der
    > Schreiber noch nie an einem Mac gesessen (oder nur
    > mal ein wenig bei Gravis geklickert) hat. Wer sich
    > einmal wirklich mit einem Mac befasst wird schnell
    > merken, dass OSX alles andere als nur "Beiwerk"
    > ist.
    >
    > Und die Behauptung mit der Software - auf welchen
    > Fakten stützt sich diese? Wohl auch nur heiße
    > Luft!
    > Im Gegenteil, wie bereits schon geschrieben wurde,
    > wird derzeit mehr Mac-Soft produziert, als jemals
    > zuvor. Beispiele gefällig?
    > Adobe (Lightroom, Soundbooth), OpenOffice
    > (Anpassung an Aqua), Parallels, ...
    >
    >


  14. Re: Vorsicht wenn ein Holzpferd vor dem Tor steht

    Autor: uiuuigzhugij, 06.11.06 - 19:25

    Ich finde du hast vollkommen Recht! Apples Betriebsystem-Verkaufsstrategie ist die der großen Unix-Häuser vor über 10Jahren! Fast alle sind damit über Kurz oder Lang gegen den Baum gefahren. Wir kennen sie alle: Dec,SGI,Sun,HP,IBM und NEC. Teilweise sind die Firmen Pleite gegangen, Teilweise fristen Sie ein Nichendasein, einigen geht es immer noch Gut, vorallem die die ein starkes PC-Standbein hatten und haben. Aber alle haben eins gemeinsam ihr großartigen properitären Workstation/Server-Produkte sind alle fast vom Markt verschwunden oder nahezu Bedeutungslos, mitsamt dessen Betriebssystem! Apple würde es ohne den iPod SEHR ähnlich gehen. Vorallem da Sie so fast ausschließlich Workstations anbieten, ein Markt ohne Zukunft, denn die Notwendigkeit von Workstations sinken, es gibt nur noch wenige Spezialgebiete mit der Dringlichkeit dafür.

    Andererseits ist es schon so, das mit dem Umschwung auf ein Unix-basierendes OS nun wesentlich mehr TOOLS vorhanden sind, das aber eher dank BSD/GNU, weniger wegen komerziellen Herstellern. Leider hat es imho Apple verbockt das auch Grafische Programme leicht zu portieren und in einem Entwicklungszweig zu halten sind. Sie mußten ja um jeden Preis, ein eigenen Grafikserver basteln, statt die bestehenden Möglichkeiten zu erweitern und gemeinsam zu pflegen. Nun es soll nicht mein Problem sein, aber ich halte es für dumm.

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