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Spieleentwicklung in D ist tot

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  1. Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: Bit Byte 06.11.06 - 11:43

    Die Spieleentwicklung in D ist tot. Gemeuchelt von profilierungssychtigen Politikern, sensationsgeilen Medien und den Raubkopierern. In D gibt es doch keinen nennenswerten Hersteller von Spielen. Es gibt höchstens noch ein paar kleine Entwicklungsstudios. Die meisten davon wurden in der Vergangenheit von Branchengrößen wie EA geschluckt.
    Sehen wir es doch ein, Deutschland ist in der Spieleentwicklung ein Entwicklungsland ohne Entwicklung. Wir sind schon lange hinter Länder wie Spanien, Polen oder der Ukraine zurückgefallen. Von Spielegroßmächten wie USA, Kanada, Frankreich oder Japan rede ich hier lieber erst gar nicht.

  2. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: crustini 06.11.06 - 11:45

    Bit Byte schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Spieleentwicklung in D ist tot. Gemeuchelt von
    > profilierungssychtigen Politikern,
    > sensationsgeilen Medien und den Raubkopierern. In
    > D gibt es doch keinen nennenswerten Hersteller von
    > Spielen. Es gibt höchstens noch ein paar kleine
    > Entwicklungsstudios. Die meisten davon wurden in
    > der Vergangenheit von Branchengrößen wie EA
    > geschluckt.
    > Sehen wir es doch ein, Deutschland ist in der
    > Spieleentwicklung ein Entwicklungsland ohne
    > Entwicklung. Wir sind schon lange hinter Länder
    > wie Spanien, Polen oder der Ukraine
    > zurückgefallen. Von Spielegroßmächten wie USA,
    > Kanada, Frankreich oder Japan rede ich hier lieber
    > erst gar nicht.

    Stoiber zu Killerspielen: "Wir brauchen Herstellungsverbote".
    Die kann er gerne bei uns durchsetzen, hier werden eh kaum Spiele entwickelt. Und international lachen die ihn nur aus.

  3. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: klein klein 06.11.06 - 12:00

    Bit Byte schrieb:
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    > Die Spieleentwicklung in D ist tot. Gemeuchelt von
    > profilierungssychtigen Politikern,
    > sensationsgeilen Medien und den Raubkopierern. In
    > D gibt es doch keinen nennenswerten Hersteller von
    > Spielen. Es gibt höchstens noch ein paar kleine
    > Entwicklungsstudios. Die meisten davon wurden in
    > der Vergangenheit von Branchengrößen wie EA
    > geschluckt.
    > Sehen wir es doch ein, Deutschland ist in der
    > Spieleentwicklung ein Entwicklungsland ohne
    > Entwicklung. Wir sind schon lange hinter Länder
    > wie Spanien, Polen oder der Ukraine
    > zurückgefallen. Von Spielegroßmächten wie USA,
    > Kanada, Frankreich oder Japan rede ich hier lieber
    > erst gar nicht.

    In Frankreich und Kanada werden Spiele als Kunst angesehen und dementsprechend gefördert und respektiert. Bei uns gelten Spiele als Schund den man verbieten müsste. Deshalb verwundert mich der Niedergang der deutschen Entwickler nicht wirklich.
    Durch Vorurteile und Ignoranz wurde mal wieder eine gerade im Aufblühen begriffene Industrie vernichtet. Das nenne ich typisch deutsch.

  4. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: S.Janssen 06.11.06 - 12:01

    Problem ist eher das die deutschen Firmen immer die gleichen Spieleentwickelt haben.
    Siehe Software 2000, Ascaron oder Blue Byte.
    Die Spiele werden aber eher nur bei uns gespielt und nicht Weltweit.
    Software 2000 ist das z.b gar nicht gut gekommen.

    Sven

  5. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: Blue Knilch 06.11.06 - 12:10

    S.Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Problem ist eher das die deutschen Firmen immer
    > die gleichen Spieleentwickelt haben.
    > Siehe Software 2000, Ascaron oder Blue Byte.
    > Die Spiele werden aber eher nur bei uns gespielt
    > und nicht Weltweit.
    > Software 2000 ist das z.b gar nicht gut gekommen.

    Das immer die gleichen Spiele entwickelt wurde hat aber auch mit den deutschen Verhältnissen zu tun. Ich weiss z.B. dass Blue Byte im Jahr 2000 eine FPS zu 50% fertig hatte der Q3 zumindest grafisch deutlich übertroffen hätte. Das Projekt wurde dann auf Befehl des Managements eingestellt weil man Probleme mit BPJS und Presse fürchtete. Hintergrund dafür waren z.B. extrem negative Berichte über das an sich harmlose Strategiespiel "Historyline 1914-18" in der Presse ein paar Jahre früher. Damals wurde Blue Byte Kriegsverherrlichung und rechtes Gedankengut unterstellt. Einige Investoren zogen dannach ihre Gelder zurück was fast das aus bedeutet hätte.

  6. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: datrial 06.11.06 - 12:15

    Blue Knilch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > S.Janssen schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Problem ist eher das die deutschen Firmen
    > immer
    > die gleichen Spieleentwickelt
    > haben.
    > Siehe Software 2000, Ascaron oder Blue
    > Byte.
    > Die Spiele werden aber eher nur bei uns
    > gespielt
    > und nicht Weltweit.
    > Software
    > 2000 ist das z.b gar nicht gut gekommen.
    >
    > Das immer die gleichen Spiele entwickelt wurde hat
    > aber auch mit den deutschen Verhältnissen zu tun.
    > Ich weiss z.B. dass Blue Byte im Jahr 2000 eine
    > FPS zu 50% fertig hatte der Q3 zumindest grafisch
    > deutlich übertroffen hätte. Das Projekt wurde dann
    > auf Befehl des Managements eingestellt weil man
    > Probleme mit BPJS und Presse fürchtete.
    > Hintergrund dafür waren z.B. extrem negative
    > Berichte über das an sich harmlose Strategiespiel
    > "Historyline 1914-18" in der Presse ein paar Jahre
    > früher. Damals wurde Blue Byte
    > Kriegsverherrlichung und rechtes Gedankengut
    > unterstellt. Einige Investoren zogen dannach ihre
    > Gelder zurück was fast das aus bedeutet hätte.

    Cry Tec wäre fast Pleite gegangen bevor Far Cry überhaupt erschienen ist weil nach Erfurt sämtliche Kredite von den Banken gekündigt wurden und es für sie keine Fördergelder gab. Wäre nicht UBISoft eingesprungen hätte es nie ein Far Cry gegeben.
    Wenn du die 5000te Datenbank programmierst bekommst du Fördergelder, machst du aber ein Spiel bekommst du nichts weil so etwas natürlch nicht förderungswürdig ist. Ähnlich sieht es mit Krediten aus, die Banken sind ja auf ihren guten Ruf bedacht. LOL

  7. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: Heuschrecke 06.11.06 - 12:20

    datrial schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Blue Knilch schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > S.Janssen schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Problem ist eher das die
    > deutschen Firmen
    > immer
    > die gleichen
    > Spieleentwickelt
    > haben.
    > Siehe Software
    > 2000, Ascaron oder Blue
    > Byte.
    > Die Spiele
    > werden aber eher nur bei uns
    > gespielt
    >
    > und nicht Weltweit.
    > Software
    > 2000 ist
    > das z.b gar nicht gut gekommen.
    >
    > Das
    > immer die gleichen Spiele entwickelt wurde
    > hat
    > aber auch mit den deutschen Verhältnissen
    > zu tun.
    > Ich weiss z.B. dass Blue Byte im Jahr
    > 2000 eine
    > FPS zu 50% fertig hatte der Q3
    > zumindest grafisch
    > deutlich übertroffen
    > hätte. Das Projekt wurde dann
    > auf Befehl des
    > Managements eingestellt weil man
    > Probleme mit
    > BPJS und Presse fürchtete.
    > Hintergrund dafür
    > waren z.B. extrem negative
    > Berichte über das
    > an sich harmlose Strategiespiel
    > "Historyline
    > 1914-18" in der Presse ein paar Jahre
    > früher.
    > Damals wurde Blue Byte
    > Kriegsverherrlichung
    > und rechtes Gedankengut
    > unterstellt. Einige
    > Investoren zogen dannach ihre
    > Gelder zurück
    > was fast das aus bedeutet hätte.
    >
    > Cry Tec wäre fast Pleite gegangen bevor Far Cry
    > überhaupt erschienen ist weil nach Erfurt
    > sämtliche Kredite von den Banken gekündigt wurden
    > und es für sie keine Fördergelder gab. Wäre nicht
    > UBISoft eingesprungen hätte es nie ein Far Cry
    > gegeben.
    > Wenn du die 5000te Datenbank programmierst
    > bekommst du Fördergelder, machst du aber ein Spiel
    > bekommst du nichts weil so etwas natürlch nicht
    > förderungswürdig ist. Ähnlich sieht es mit
    > Krediten aus, die Banken sind ja auf ihren guten
    > Ruf bedacht. LOL

    Ja ja, wir brauchen die "Heuschrecken" gar nicht die unsere Wirschaft kaputt machen. Das schaffen wir auch ganz alleine.

  8. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: sach nicht 06.11.06 - 12:31

    S.Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Problem ist eher das die deutschen Firmen immer
    > die gleichen Spieleentwickelt haben.
    > Siehe Software 2000, Ascaron oder Blue Byte.
    > Die Spiele werden aber eher nur bei uns gespielt
    > und nicht Weltweit.
    > Software 2000 ist das z.b gar nicht gut gekommen.
    >
    > Sven

    Ich fürchte den Entwicklern blieb gar nichts anderes mehr übrig bei den Verhältnissen in Deutschland. Wehe wenn du etwas machst was nicht politisch Korrekt ist...
    Das dabei nur langweilige Wirtschaftsspiele rauskommen ist ja klar. FPS, Actionspiele oder Strategie kommen wegen Krieg und Gewalt ja nicht in Frage, Rennspiele auch nicht weil manja dann an den hohen Unfallzahlen bei Jugendlichen schuld ist (kein Witz, ging so mehrfach durch die Presse), Rollenspiele gehen auch nicht weil zu Okult.

  9. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: The Tank 06.11.06 - 12:35

    Tja für faschi-Stoiber und Konsorten sind Spieleentwickler ja schlimmer als Muslime.

    crustini schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bit Byte schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Spieleentwicklung in D ist tot.
    > Gemeuchelt von
    > profilierungssychtigen
    > Politikern,
    > sensationsgeilen Medien und den
    > Raubkopierern. In
    > D gibt es doch keinen
    > nennenswerten Hersteller von
    > Spielen. Es gibt
    > höchstens noch ein paar kleine
    >
    > Entwicklungsstudios. Die meisten davon wurden
    > in
    > der Vergangenheit von Branchengrößen wie
    > EA
    > geschluckt.
    > Sehen wir es doch ein,
    > Deutschland ist in der
    > Spieleentwicklung ein
    > Entwicklungsland ohne
    > Entwicklung. Wir sind
    > schon lange hinter Länder
    > wie Spanien, Polen
    > oder der Ukraine
    > zurückgefallen. Von
    > Spielegroßmächten wie USA,
    > Kanada, Frankreich
    > oder Japan rede ich hier lieber
    > erst gar
    > nicht.
    >
    > Stoiber zu Killerspielen: "Wir brauchen
    > Herstellungsverbote".
    > Die kann er gerne bei uns durchsetzen, hier werden
    > eh kaum Spiele entwickelt. Und international
    > lachen die ihn nur aus.
    >
    >


  10. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: nurso 06.11.06 - 23:54

    The Tank schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tja für faschi-Stoiber und Konsorten sind
    > Spieleentwickler ja schlimmer als [sic!] Muslime.
    > [...]

    Soll das heißen Muslime sind 'schlimm'?

  11. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: Nachtigall 07.11.06 - 00:29

    sach nicht schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich fürchte den Entwicklern blieb gar nichts
    > anderes mehr übrig bei den Verhältnissen in
    > Deutschland. Wehe wenn du etwas machst was nicht
    > politisch Korrekt ist...
    > Das dabei nur langweilige Wirtschaftsspiele
    > rauskommen ist ja klar. FPS, Actionspiele oder
    > Strategie kommen wegen Krieg und Gewalt ja nicht
    > in Frage, Rennspiele auch nicht weil manja dann an
    > den hohen Unfallzahlen bei Jugendlichen schuld ist
    > (kein Witz, ging so mehrfach durch die Presse),
    > Rollenspiele gehen auch nicht weil zu Okult.


    Es ist ja nicht so wie ihr sagt! Naklar, die Verhältnisse in Deutschland sind nicht so wie mann sie sich wünscht, aber man sollte doch sein eigenes vorkommen nicht im hintergrund stellen, was wohl viele andere tun. Unfallzahlen hin oder her, wer ist eigentlich wirklich schuld? Ist nicht unsere Sozialpolitik daran schuld? Ich weíss es nicht, und möchte hier auch keinen Schuldigen nennen. Es wäre doch nur von mir auf andere schieben; ohne Namen kein niemand, ohne Namen kein Jemand.
    Die frage wo ich bin, erübrigt sich hiermit wohl. Ich möchte euch gar nicht allein lassen, aber ich befinde mich in einer Zwickmühle in der ich versucht habe alleine herauszukommen, nur ist es mir nicht gelungen.
    Ich bin hier im Netz von einem Freund und kann den Zugang auch nicht unendlich blocken, was wohl verständlich ist. Euch, meine freunde als Appel und einem Ei zu verkaufen kann ich schon gar nicht und werde es auch nicht.

  12. würde ich nicht sagen

    Autor: Horgeig 07.11.06 - 10:17

    Es gibt doch genug gute Spiele die in Deutschland entwickelt werden, teils auch durch unabhängige Studios

    z.B.

    X
    Siedler
    Anno
    Gothic
    Far Cray
    Geheimakte Tunguska
    Ankh
    ...

    Alles sehr inovative und gute Spiele, auch wenn das neuste Gothic noch recht verbugt ist.



  13. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: The Tank 07.11.06 - 13:43

    Für den Stoiber und Co. schon!

    nurso schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > The Tank schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja für faschi-Stoiber und Konsorten
    > sind
    > Spieleentwickler ja schlimmer als
    > Muslime.
    > [...]
    >
    > Soll das heißen Muslime sind 'schlimm'?
    >


  14. Re: Spieleentwicklung in D ist tot

    Autor: Gamer XXL 07.11.06 - 13:49

    Der schlimme ist der Stoiber, der gehört in einen Käfig.


    nurso schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Soll das heißen Muslime sind 'schlimm'?



    > The Tank schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > Tja für faschi-Stoiber und Konsorten
    > sind Spieleentwickler ja schlimmer als
    > Muslime.
    > [...]

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