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Fragen zu deusche Spieleentwickler

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  1. Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: The Tank 06.11.06 - 12:44

    Ich frage mich wirklich warum deutsche Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem Ausland zu konkurrieren?

    Die ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt auch an der Bereitschaft der dortigen Banken mehr risiko einzugehen) und können damit auch Spiele entwicklen die Konkurrenzfähig sein können.
    Die ausländischen Studios & Publisher können massentaugliche (bzw. verdummte und einfache) Spiele herstellen und besser vermarkten.

    Die Deutschen leiden auch unter einer Art Miderwertigkeistkomplex, denn jedes Spiel MUSS besser sein als alle anderen. Das wird es aber nicht.
    Sieht man doch zuletzt an Gothic3.

  2. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: missagno 06.11.06 - 13:00

    The Tank schrieb:
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    > Ich frage mich wirklich warum deutsche
    > Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem
    > Ausland zu konkurrieren?
    >
    > Die ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt
    > auch an der Bereitschaft der dortigen Banken mehr
    > risiko einzugehen) und können damit auch Spiele
    > entwicklen die Konkurrenzfähig sein können.
    > Die ausländischen Studios & Publisher können
    > massentaugliche (bzw. verdummte und einfache)
    > Spiele herstellen und besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen leiden auch unter einer Art
    > Miderwertigkeistkomplex, denn jedes Spiel MUSS
    > besser sein als alle anderen. Das wird es aber
    > nicht.
    > Sieht man doch zuletzt an Gothic3.

    Bei Gothic3 hat man versucht um jeden Preis den Releasetermin zu halten. So wie es in den ganzen Managementbüchern steht die BWLer auf der UNI zu befolgen gelernt haben. Die Amis sind da schon weiter und verschieben ein Spiel einfach wenn es noch nicht so weit ist. HL2 ist das beste Beispiel, hätte man es nicht verschoben wäre es ein Fiasko geworden, so kam es zwar später war dafür aber auch ein großer Hit. Ich fürchte deutschen Entwicklern fehlt hier das Selbstbewustsein und natürlich auch das Geld um noch ein halben Jahr dran zu hängen und es richtig gut zu machen.

  3. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: belle e troire 06.11.06 - 13:13

    The Tank schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich frage mich wirklich warum deutsche
    > Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem
    > Ausland zu konkurrieren?
    >
    > Die ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt
    > auch an der Bereitschaft der dortigen Banken mehr
    > risiko einzugehen) und können damit auch Spiele
    > entwicklen die Konkurrenzfähig sein können.
    > Die ausländischen Studios & Publisher können
    > massentaugliche (bzw. verdummte und einfache)
    > Spiele herstellen und besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen leiden auch unter einer Art
    > Miderwertigkeistkomplex, denn jedes Spiel MUSS
    > besser sein als alle anderen. Das wird es aber
    > nicht.
    > Sieht man doch zuletzt an Gothic3.

    Ich glaube die Entwickler wollten gar nicht mit dem Ausland konkurrieren weil sie genau wussten dass die da nicht mithalten können. Deshalb haben sie sich ja die Nische mit den ganzen Manager- und Tycoonspielen gesucht. Das Problem ist nur dass im Ausland kaum jemand so etwas kauft. Richtig masentaugliche Spiele wie FPS, Rennspiele oder RTS kannst du bei uns einfach nicht machen weil du dann von Presse und Politik in der Luft zerissen wirst und keine Investoren findest. Das deutsche Entwickler schon könnten wenn die Umstände besser wären sieht man ja an den ausgewanderten Entwicklern. Im Ausland können sie plötzlich Hits produzieren, siehe Factor5, Guido Henkel,...

  4. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: erlkönig 06.11.06 - 14:37

    belle e troire schrieb:
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    > The Tank schrieb:
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    > > Ich frage mich wirklich warum deutsche
    >
    > Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem
    >
    > Ausland zu konkurrieren?
    >
    > Die
    > ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt
    >
    > auch an der Bereitschaft der dortigen Banken
    > mehr
    > risiko einzugehen) und können damit auch
    > Spiele
    > entwicklen die Konkurrenzfähig sein
    > können.
    > Die ausländischen Studios &
    > Publisher können
    > massentaugliche (bzw.
    > verdummte und einfache)
    > Spiele herstellen und
    > besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen leiden
    > auch unter einer Art
    > Miderwertigkeistkomplex,
    > denn jedes Spiel MUSS
    > besser sein als alle
    > anderen. Das wird es aber
    > nicht.
    > Sieht
    > man doch zuletzt an Gothic3.
    >
    > Ich glaube die Entwickler wollten gar nicht mit
    > dem Ausland konkurrieren weil sie genau wussten
    > dass die da nicht mithalten können. Deshalb haben
    > sie sich ja die Nische mit den ganzen Manager- und
    > Tycoonspielen gesucht. Das Problem ist nur dass im
    > Ausland kaum jemand so etwas kauft. Richtig
    > masentaugliche Spiele wie FPS, Rennspiele oder RTS
    > kannst du bei uns einfach nicht machen weil du
    > dann von Presse und Politik in der Luft zerissen
    > wirst und keine Investoren findest. Das deutsche
    > Entwickler schon könnten wenn die Umstände besser
    > wären sieht man ja an den ausgewanderten
    > Entwicklern. Im Ausland können sie plötzlich Hits
    > produzieren, siehe Factor5, Guido Henkel,...

    Die Lage ist einfach zu verfahren. Die wenigen Entwickler die es noch in D gibt sind klein und schlecht finanziert. Gegen die großen internationalen Multis sieht es schlecht aus. Eine verlängerte Entwicklungsphase oder ein Flop reichen schon aus um die Firma in die Pleite zu treiben. Richige Großproduktionen oder teure Lizenzen kann man sowiso vergessen. Die vielen Bugs gerade in deutschen Spielen zeigt schon dass die Entwickler am äußersten Limit arbeiten es aber an Geld und Zeit fehlt. Ich fürchte wir haben den Anschluss endgültig verpasst. Für die Spielehersteller hätte viel früher etwas getan werden müssen, jetzt ist es zu spät.

  5. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: Odina 06.11.06 - 14:57

    erlkönig schrieb:
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    > belle e troire schrieb:
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    > > The Tank schrieb:
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    > > Ich frage mich wirklich
    > warum deutsche
    >
    > Spieleentwickler
    > überhaupt probieren mit dem
    >
    > Ausland zu
    > konkurrieren?
    >
    > Die
    > ausländischen
    > Büros kriegen mehr Geld (liegt
    >
    > auch an
    > der Bereitschaft der dortigen Banken
    >
    > mehr
    > risiko einzugehen) und können damit
    > auch
    > Spiele
    > entwicklen die
    > Konkurrenzfähig sein
    > können.
    > Die
    > ausländischen Studios &
    > Publisher
    > können
    > massentaugliche (bzw.
    > verdummte
    > und einfache)
    > Spiele herstellen und
    >
    > besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen
    > leiden
    > auch unter einer Art
    >
    > Miderwertigkeistkomplex,
    > denn jedes Spiel
    > MUSS
    > besser sein als alle
    > anderen. Das
    > wird es aber
    > nicht.
    > Sieht
    > man doch
    > zuletzt an Gothic3.
    >
    > Ich glaube die
    > Entwickler wollten gar nicht mit
    > dem Ausland
    > konkurrieren weil sie genau wussten
    > dass die
    > da nicht mithalten können. Deshalb haben
    > sie
    > sich ja die Nische mit den ganzen Manager-
    > und
    > Tycoonspielen gesucht. Das Problem ist
    > nur dass im
    > Ausland kaum jemand so etwas
    > kauft. Richtig
    > masentaugliche Spiele wie FPS,
    > Rennspiele oder RTS
    > kannst du bei uns einfach
    > nicht machen weil du
    > dann von Presse und
    > Politik in der Luft zerissen
    > wirst und keine
    > Investoren findest. Das deutsche
    > Entwickler
    > schon könnten wenn die Umstände besser
    > wären
    > sieht man ja an den ausgewanderten
    >
    > Entwicklern. Im Ausland können sie plötzlich
    > Hits
    > produzieren, siehe Factor5, Guido
    > Henkel,...
    >
    > Die Lage ist einfach zu verfahren. Die wenigen
    > Entwickler die es noch in D gibt sind klein und
    > schlecht finanziert. Gegen die großen
    > internationalen Multis sieht es schlecht aus. Eine
    > verlängerte Entwicklungsphase oder ein Flop
    > reichen schon aus um die Firma in die Pleite zu
    > treiben. Richige Großproduktionen oder teure
    > Lizenzen kann man sowiso vergessen. Die vielen
    > Bugs gerade in deutschen Spielen zeigt schon dass
    > die Entwickler am äußersten Limit arbeiten es aber
    > an Geld und Zeit fehlt. Ich fürchte wir haben den
    > Anschluss endgültig verpasst. Für die
    > Spielehersteller hätte viel früher etwas getan
    > werden müssen, jetzt ist es zu spät.

    Man muss ja nur mal deusche mit internationalen Produktionen vergleichen. German Street Racing oder Alarm für Cobra 11 Teil 1-4 als D gegen NFS-MW oder GT4 als int Produktionen. Das sagt eigentlich schon alles. Oder Söldner gegen Bettlefield 1942-2142.

  6. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: Bibabuzzelmann 06.11.06 - 15:01

    The Tank schrieb:
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    > Ich frage mich wirklich warum deutsche
    > Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem
    > Ausland zu konkurrieren?
    >
    > Die ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt
    > auch an der Bereitschaft der dortigen Banken mehr
    > risiko einzugehen) und können damit auch Spiele
    > entwicklen die Konkurrenzfähig sein können.
    > Die ausländischen Studios & Publisher können
    > massentaugliche (bzw. verdummte und einfache)
    > Spiele herstellen und besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen leiden auch unter einer Art
    > Miderwertigkeistkomplex, denn jedes Spiel MUSS
    > besser sein als alle anderen. Das wird es aber
    > nicht.
    > Sieht man doch zuletzt an Gothic3.

    Gothic 3 ist doch nicht schlecht, nur die Kämpfe gefallen mir nicht so richtig :)

  7. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: FranUnFine 06.11.06 - 15:04

    Odina schrieb:
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    > Man muss ja nur mal deusche mit internationalen
    > Produktionen vergleichen. German Street Racing
    > oder Alarm für Cobra 11 Teil 1-4 als D gegen
    > NFS-MW oder GT4 als int Produktionen. Das sagt
    > eigentlich schon alles. Oder Söldner gegen
    > Bettlefield 1942-2142.

    Oder Crysis mit Doom³... ähm.

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  8. Re: Fragen zu deusche Spieleentwickler

    Autor: Dr. Schiwago 06.11.06 - 15:17

    Bibabuzzelmann schrieb:
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    > The Tank schrieb:
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    > > Ich frage mich wirklich warum deutsche
    >
    > Spieleentwickler überhaupt probieren mit dem
    >
    > Ausland zu konkurrieren?
    >
    > Die
    > ausländischen Büros kriegen mehr Geld (liegt
    >
    > auch an der Bereitschaft der dortigen Banken
    > mehr
    > risiko einzugehen) und können damit auch
    > Spiele
    > entwicklen die Konkurrenzfähig sein
    > können.
    > Die ausländischen Studios &
    > Publisher können
    > massentaugliche (bzw.
    > verdummte und einfache)
    > Spiele herstellen und
    > besser vermarkten.
    >
    > Die Deutschen leiden
    > auch unter einer Art
    > Miderwertigkeistkomplex,
    > denn jedes Spiel MUSS
    > besser sein als alle
    > anderen. Das wird es aber
    > nicht.
    > Sieht
    > man doch zuletzt an Gothic3.
    >
    > Gothic 3 ist doch nicht schlecht, nur die Kämpfe
    > gefallen mir nicht so richtig :)

    Schlecht ist es wirklich nicht nur leider unfertig und total verbugt. Ein halbes Jahr mehr Entwicklungszeit und es hätte toll werden können.

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