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Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

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  1. Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Berlinlowa 05.04.21 - 11:52

    Schade dass der Autor vor seinem Interview nicht wirklich über die Realitäten bei Daimler recherchiert hat.
    Denn die beschriebenen Kompetenzen verliert Daimler gerade zu Hunderten: wechselwilligen (d.h. Jungen, und gut ausgebildeten) Mitarbeitern werden seit letztem Jahr großzügige Abfindungen geboten, um einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Gleichzeitig hat Daimler ein Zusammenarbeitsmodell mit Infosys in Milliardenhöhe bekannt gegeben. Die Entwicklung und der Betrieb der internen Appikationen wird mehr und mehr nach Indien verlagert. Die dortigen Mitarbeiter kosten nur ein Fünftel, leisten aber auch bedingt durch kulturelle, sprachliche und zeitliche Unterschiede auch nur ein Fünftel. Oder weniger.

    Die Infosys Teams arbeiten pseudo agil, das Projektportfoliomanagement ist aber wasserfallartiig. In der Spitze ist man weiterhin Dinosaurier.

    Und dann die Erwähnung von Security „Experten“. Dem liegt doch die Annahme zugrunde, dass Security nur ein weiterer Apekt ist, für den man nur die richtige Leistung einkaufen muss und schon klappt es. Das ist aber genauso wie Agilität eine veränderte Arbeitsweise, eine Methode und kein Fachgebiet. Wenn das nicht jeder verinnerlicht, auch die Infosys Entwickler in ihrem kleinen Dorf in Indien, dann klappt es auch mit den besten, teuersten Experten nicht.

  2. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Trockenobst 05.04.21 - 12:54

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nach Indien verlagert. Die dortigen Mitarbeiter kosten nur ein Fünftel,
    > leisten aber auch bedingt durch kulturelle, sprachliche und zeitliche
    > Unterschiede auch nur ein Fünftel. Oder weniger.

    Das Grundproblem der IT-Industrie in Indien ist, dass es kaum Arbeitsplatzsicherheit gibt. Viele Verträge laufen nur für einen Monat. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter die gut ausgebildet sind häufig springen, wenn sie einen besseren Deal bekommen, näher zu Hause arbeiten können etc.

    Wir haben in hoch technischen Bereichen in einem Jahr drei neue Ansprechpartner bekommen.
    Die Leute müssen 100 Seiten an Infrastruktur neu lernen und dann verschwinden sie nach drei Monaten wieder. Das Management zuckt mit den Schultern, alles egal. Termine die man nicht einhalten kann weil das Team gerade zum zweiten Mal komplett getauscht wurde und nicht einsatzfähig ist.

    Gerade Infosys verkauft häufig mehr Mitarbeiter als sie haben, was dann dazu führt dass man in Fake Meetings mit Leuten sitzt die zu allem Ja sagen und dann zwei Wochen lang nichts liefern und nichts machen weil sie noch an drei anderen Projekten sitzen. Die Mitarbeiter beim Konzern werden letztendlich durch den Deal zu Überstunden gezwungen, weil sonst nichts vorwärts geht.

  3. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: quineloe 05.04.21 - 13:17

    ein paar bekannte Entwickler, die in der Vergangenheit viel mit Indien arbeiten mussten haben immer gescherzt: Eigentlich müssten wir kündigen, fünf Arbeitsverträge in Indien annehmen - dann bekommen wir das gleiche Geld, müssen aber nur halb so viel leisten.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  4. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: McWasa 05.04.21 - 13:33

    Bin da noch recht gut vernetzt:
    Um präzise zu sein soll die Infosys vor allem die Themen (und da damit bisher beschäftigten Mitarbeiter) übernehmen, die eher indirekt mit der Softwareentwicklung zu tun haben:
    - Ausstattung der Arbeitsplätze (Clients & Peripherie)
    - Service/Call Desk (Anwenderbetreuung)
    - Netzwerke

    Eben damit man sich stärker und gezielter auf die Softwareentwicklung konzentrieren kann.
    Aus Daimler-Sicht sicher kein doofer Ansatz.
    den Laden Infosys selbst kenne ich nicht...

    Beim Thema Abfindungen hast du recht, da gehen wohl zuerst die guten, was aktuell echt gewagt ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.21 13:35 durch McWasa.

  5. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: quineloe 05.04.21 - 14:09

    Abfindungen sind immer super wenn man unnötiges Fett loswerden will, denn erfahrungsgemäß sind es immer die unmotivierten, nicht besonders qualifizierten Mitarbeiter die auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben die die Abfindung annehmen. Zurück bleiben also die besten Mitarbeiter, die sich problemlos auf dem Arbeitsmarkt verbessern könnten wenn sie wechseln würden.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  6. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Shanks 05.04.21 - 14:17

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade dass der Autor vor seinem Interview nicht wirklich über die
    > Realitäten bei Daimler recherchiert hat.
    > Denn die beschriebenen Kompetenzen verliert Daimler gerade zu Hunderten:
    > wechselwilligen (d.h. Jungen, und gut ausgebildeten) Mitarbeitern werden
    > seit letztem Jahr großzügige Abfindungen geboten, um einen
    > Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Gleichzeitig hat Daimler ein
    > Zusammenarbeitsmodell mit Infosys in Milliardenhöhe bekannt gegeben. Die
    > Entwicklung und der Betrieb der internen Appikationen wird mehr und mehr
    > nach Indien verlagert. Die dortigen Mitarbeiter kosten nur ein Fünftel,
    > leisten aber auch bedingt durch kulturelle, sprachliche und zeitliche
    > Unterschiede auch nur ein Fünftel. Oder weniger.
    >
    > Die Infosys Teams arbeiten pseudo agil, das Projektportfoliomanagement ist
    > aber wasserfallartiig. In der Spitze ist man weiterhin Dinosaurier.
    >
    > Und dann die Erwähnung von Security „Experten“. Dem liegt doch
    > die Annahme zugrunde, dass Security nur ein weiterer Apekt ist, für den man
    > nur die richtige Leistung einkaufen muss und schon klappt es. Das ist aber
    > genauso wie Agilität eine veränderte Arbeitsweise, eine Methode und kein
    > Fachgebiet. Wenn das nicht jeder verinnerlicht, auch die Infosys Entwickler
    > in ihrem kleinen Dorf in Indien, dann klappt es auch mit den besten,
    > teuersten Experten nicht.


    Einen Punkt hast du vergessen. Der gute Herr Källenius will auch die Zahl der Führungskräfte halbieren. Damit hat er sehr viel Zustimmung und halt im Unternehmen verloren. Genauso ist es bei den ganzen Werksumstrukturierungen. Ich kenne viele die bei Daimler schaffen. Inzwischen ist der Mann bei vielen durch und sorgt nur noch für Frust.
    Leute sollen gehen oder sind in Kurzarbeit. Der Gewinn wurde aber verdoppelt auf dem Rücken der Mitarbeiter. Das gleiche Team für eine Aufgabe hat plötzlich 2 Mann weniger (wie du sagtest die ehr besseren), sollen aber gleich viel arbeiten.

  7. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Hauke 05.04.21 - 14:43

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein paar bekannte Entwickler, die in der Vergangenheit viel mit Indien
    > arbeiten mussten haben immer gescherzt: Eigentlich müssten wir kündigen,
    > fünf Arbeitsverträge in Indien annehmen - dann bekommen wir das gleiche
    > Geld, müssen aber nur halb so viel leisten.
    Das wird so nicht funktionieren.
    In Indien gibt es eine andere Arbeitskultur. Es wird genau das gemacht was der Chef sagt und wenn der Chef nichts sagt wird auch erstmal gewartet bis der Chef entschieden hat. In westlichen Ländern sind die unteren Mitarbeiter wesentlich eigenständiger. In Indien hast du auch mehr Reporting zu deinem Vorgesetzten um ihn zeitnah über allen Fortschritt zu informieren.

    Wenn es dir nur darum geht die Anfragen von euch zu lösen, kannst du vielleicht so viel machen wie 5 billige Indische Kollegen, aber wenn du das in deren Strukturen machen musst, wird das nicht funktionieren.

    Es gibt auch viele gute Leute in Indien, die sind aber auch teuer. (kosten ähnlich viel wie in der EU) Das Problem ist, dass Firmen oft billige Leuten haben wollen und dann bekommen sie, was sie bezahlen.

  8. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Berlinlowa 05.04.21 - 16:43

    > Um präzise zu sein soll die Infosys vor allem die Themen (und da damit
    > bisher beschäftigten Mitarbeiter) übernehmen, die eher indirekt mit der
    > Softwareentwicklung zu tun haben:
    > - Ausstattung der Arbeitsplätze (Clients & Peripherie)
    > - Service/Call Desk (Anwenderbetreuung)
    > - Netzwerke
    >
    > Eben damit man sich stärker und gezielter auf die Softwareentwicklung
    > konzentrieren kann.

    Das ist leider nur die halbe Wahrheit.
    Ja, Daimler möchte sich auf zukünftige Kernkompetenzen konzentrieren. Die sind neben dem reinen Fahrzeugbau vor allem auch die dafür notwendige Software. Also zum Beispiel der digitale Assistent MBUX, Fahrassistenzsysteme oder auch ein Batteriemanagement-System.
    Das wird alles mehr oder weniger mit Daimler Mitarbeitern besetzt.

    ABER: Zum Automobilhandel gehört auch die Produktions-Planung, Marketing, Sales und Aftersales.
    Es gibt zum Beispiel ein sehr großes Programm zur Digitalisierung von Marketing und Vertrieb.
    Dort hat sich Daimler von einer Multivendor/Multisupplier Strategie zu einer Single Sourcing Strategie gewandelt. Alles kommt aus einer Hand, DEV und OPS inklusive Cloud. Aktuell noch auf Basis AWS und etwas Azure, zukünftig Infosys Hybrid Cloud.
    In diesem Bereich beträgt der Anteil der Software-Entwicklung von Infosys gemessen am Output zurzeit ca. 50% und soll auf ca. 80% hochgefahren werden.
    Gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter sind es schon jetzt ca. 85% Infosys Entwickler. Daimler Mitarbeiter sind hier überhaupt nicht selbst an der Entwicklung beteiligt, sie steuern die Teilprojekte nur als Productowner und Know-How Träger.

  9. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Profi_in_allem 05.04.21 - 19:18

    Ich finde es bitter wie manche hier sich über "billige Inder" lustig machen. Nichts gelernt aus der Vergangenheit. Inder sind nicht schlechter als Deutsche Softwareentwickler auch wenn das so manche arrogante Rübe nicht wahrhaben will, dass jemand für ein Zehntel des Gehalts gleichwertige / bessere Leistung bringt, kann ja nicht sein was? Teuer ist nicht gleich gut.

    Da ich IT-Profi bin und überaus intelligent, zählt meine Meinung mehr als alle anderen. Dies begründe ich ganz einfach, meine Meinung ist immer gut durchdacht, ich habe also einen Denkvorsprung vor allen anderen. Ich bitte dies bei etwaigen Antworten auf meine Posts zu bedenken, ich habe und hatte bisher immer Recht. Wer also anderer Meinung ist wie ich, sollte vorher bedenken, dass er höchstwahrscheinlich im Unrecht ist.

  10. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Steffo 05.04.21 - 20:07

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es bitter wie manche hier sich über "billige Inder" lustig
    > machen. Nichts gelernt aus der Vergangenheit. Inder sind nicht schlechter
    > als Deutsche Softwareentwickler auch wenn das so manche arrogante Rübe
    > nicht wahrhaben will, dass jemand für ein Zehntel des Gehalts gleichwertige
    > / bessere Leistung bringt, kann ja nicht sein was? Teuer ist nicht gleich
    > gut.

    Ich glaube, wir hier schon einmal ansprochen wurde, hängt das einfach mit der Struktur vor Ort ab:

    - Schlechte Arbeitsbedingungen, sodass man zum nächstbesten Arbeitgeber wechselt, was wiederum zu einer hohen Ineffizienz und Know How Verlust führt

    - Starre hierarchische Regeln, wo von oben nach unten delegiert wird und die Entwickler immer auf Input warten und nicht eigenständig arbeiten. Diese Mentalität bleibt leider auch, wenn sie in Deutschland sind. - So hat es zumindest ein Arbeitskollege erlebt.

  11. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: schnedan 06.04.21 - 01:54

    reden wir da von den grünen, den gelben oder den roten Rechnern?

  12. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Berlinlowa 06.04.21 - 09:52

    > Ich finde es bitter wie manche hier sich über "billige Inder" lustig
    > machen. Nichts gelernt aus der Vergangenheit. Inder sind nicht schlechter
    > als Deutsche Softwareentwickler auch wenn das so manche arrogante Rübe
    > nicht wahrhaben will, dass jemand für ein Zehntel des Gehalts gleichwertige
    > / bessere Leistung bringt, kann ja nicht sein was? Teuer ist nicht gleich
    > gut.

    Es interessiert doch überhaupt nicht, welche Staatsangehörigkeit jemand hat, oder welches Geschlecht, Religion oder Hautfarbe.
    Aber es ist wichtig, wie teuer die Leistung ist und was man dafür bekommt.
    Und leider gibt es manchmal große kulturelle Unterschiede. Die sind zwischen eher selbstständig arbeitenden Deutschen Entwicklern und ihren extrem hierarchisch organisierten und am Ende unselbstständigen indischen Kollegen manchmal sehr groß.
    Das ist meine persönliche Wahrnehmung aus mehreren Projekten mit indischen Kollegen in den letzten 15 Jahren. Aber das ist auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, siehe zum Beispiel hier https://www.amazon.com/Culture-Map-Breaking-Invisible-Boundaries/dp/1610392507

    Die Zusammenarbeit funktioniert oftmals nicht besonders gut. In Deutschland ist man es gewohnt, ein gemeinsames Ziel zu definieren und alle arbeiten mehr oder weniger selbstständig darauf hin. In Indien definiert man Arbeitspakete, die dann mit aller Gewalt, oft weit über den Feierabend hinaus abgearbeitet werden. Aber wenn keine Arbeitspakete mehr da sind, machen die Entwickler einfach nichts. Denn würden sie eigenständig Arbeit suchen, würden sie ja Ihre Vorgesetzten blamieren.

    In Summe und am Ende bedeutet das, dass man mit aktuellem Projektsetup für einen indischen Entwickler oder Architekten sehr wenig zahlt (ca. 200 - 300 Euro) - aber "hinten raus" bekommt man dann leider auch nur deutlich weniger. Würde man die Entwickler besser und kontinuierlicher mit Tasks versorgen können, wäre es in Summe günstiger - oft hat man auf Auftraggeber Seite aber gar nicht genügend Kapazitäten, die für eine enge inhaltliche Steuerung der indischen Kollegen notwendig wäre.

    Deshalb gebe ich Dir Recht: "Die Inder" sind nicht grundsätzlich schlechter - aber die kulturellen Unterschiede verhindern, dass sie ihre Kenntnisse am Ende vernünftig einsetzen können. Und es hilft meinem Projekt nicht, wenn "eigentlich" die Inder nicht schlechter sind, aber Go Live Termine dennoch verschoben werden müssen!

  13. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Kleba 06.04.21 - 12:38

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > denn erfahrungsgemäß sind es immer die unmotivierten, nicht besonders
    > qualifizierten Mitarbeiter die auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben die
    > die Abfindung annehmen. Zurück bleiben also die besten Mitarbeiter, die
    > sich problemlos auf dem Arbeitsmarkt verbessern könnten wenn sie wechseln
    > würden.

    Das ist aber schon arg Wunschdenken (zumindest meiner Wahrnehmung nach). Die "unmotivierten, nicht besonders qualifizierten Mitarbeiter" bleiben eher wo sie sind. Was bringt denen ein großes Abfindungspaket wenn es nach einigen Monaten aufgebraucht ist und sie keinen neuen Job finden?
    Ich würde sowas vermutlich aber direkt annehmen. Über die diversen Plattformen kommen pro Woche im Schnitt 3 Anfragen von Recruitern/Headhuntern; ich würde mich als einigermaßen kompetent bezeichnen, ohne große Probleme einen neuen Job zu finden. Wenn mir jetzt ein ordentliches Abfindungspaket angeboten würde, würde ich mal 1 - 2 Monate richtig Urlaub machen und mich dann in einen neuen Job stürzen.

  14. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Butterkeks 06.04.21 - 13:32

    Ich glaube nicht, dass quineloe den Beitrag ernst gemeint hat.

    Musste aber auch erst zweimal lesen :D

  15. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Kleba 06.04.21 - 14:13

    Butterkeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube nicht, dass quineloe den Beitrag ernst gemeint hat.
    >
    > Musste aber auch erst zweimal lesen :D

    Das kann natürlich sein :D Ich hab leider in letzter Zeit mit so vielen Aussagen zu tun gehabt die ein normal denkender Mensch als Unsinn abtun würde, die aber durchaus ernst gemeint waren, dass ich mir nicht immer sicher bin bei sowas ;-)

  16. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: quineloe 07.04.21 - 16:45

    Warum sind dann die Arbeitsergebnisse von denen immer so unbrauchbar?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  17. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: Niveauacreme 08.04.21 - 14:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abfindungen sind immer super wenn man unnötiges Fett loswerden will, denn
    > erfahrungsgemäß sind es immer die unmotivierten, nicht besonders
    > qualifizierten Mitarbeiter die auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben die
    > die Abfindung annehmen. Zurück bleiben also die besten Mitarbeiter, die
    > sich problemlos auf dem Arbeitsmarkt verbessern könnten wenn sie wechseln
    > würden.

    Das macht ja mal keinen Sinn. Wenn man sich persönlich optimieren will, dann nimmt man gerade dann die Abfindung, wenn man praktisch schon drei vergleichbare oder besser Angebote von Headhunter in der Tasche hat, und nicht dann, wenn man auf dem Arbeitsmarkt keine (guten) chancen hat.

    Zurück bleiben, die die nicht mal schlechter sein müssen, die aber aufgrund der Lebensumstände (Famile gegründet, Haus abzuzahlen) nicht mehr so "agil" auf dem Arbeitsmarkt sein können und umziehen - aber natürlich auch die, die sich ausrechnen besser zu bleiben als die Abfindung zu nehmen und sich dann verschlechtern müssten.

    Und wer nimmt noch die Abfindung? Die Leute, die Jahre und Jahrzehntelang im Unternehmen Know-how aufgebaut haben, und die mit der Abfindung den Renteneinstieg vorziehen können ohne große Einbußen - Ihr Fachwissen: Puff! Weg isses, kein Übergang.

    Es wird also klar umgekehrt ein Schuh daraus - nach so einer Aktion geht die Kompetenz im Laden klar zurück, und die Arbeitskultur leidet für die die neu kommen, weil gerade die Sesselkleber den Takt bestimmen.

  18. Re: Daimler Realität: Milliarden Outsourcing an Infosys, Abfindungspakete für Mitarbeiter

    Autor: quineloe 09.04.21 - 20:30

    Niveauacreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Abfindungen sind immer super wenn man unnötiges Fett loswerden will,
    > denn
    > > erfahrungsgemäß sind es immer die unmotivierten, nicht besonders
    > > qualifizierten Mitarbeiter die auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben
    > die
    > > die Abfindung annehmen. Zurück bleiben also die besten Mitarbeiter, die
    > > sich problemlos auf dem Arbeitsmarkt verbessern könnten wenn sie
    > wechseln
    > > würden.
    >
    > Das macht ja mal keinen Sinn.

    Meinst du? Hochbezahlte Vorstände sehen das aber ganz anders.

    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.21 20:30 durch quineloe.

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