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Muss man denn im Netz sein?

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  1. Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Robert S. 07.11.06 - 16:02

    Ob nun gebildet oder nicht (was auch immer das heißen mag), muss man den alles mitmachen, was die breite Masse macht? Man muss doch kein Auto fahren, man muss kein Telefon besitzen, keinen Fernseher und eben auch kein Internetzugang haben. Ich denke, man wird nicht glücklicher wenn man einen Internetzugang hat und sich im Netz bewegen kann, aber es einen gar nicht viel bringt, weil man lieber andere Dinge macht. Ich glaube, man kann auch total ungebildet und ohne Internet ein tolles Leben haben!

  2. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: :-) 07.11.06 - 16:12

    Ergebnis einer nicht durchgeführten Studie:

    100% der 50 bis 70jährigen haben keinen gameboy.
    80% dieser Altersgruppe hat kein Auto.
    50% macht keinen Jahresurlaub.
    0% geht zu irgendeiner Universität und studiert.

  3. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 16:31

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ergebnis einer nicht durchgeführten Studie:
    >
    > 100% der 50 bis 70jährigen haben keinen gameboy.
    > 80% dieser Altersgruppe hat kein Auto.
    > 50% macht keinen Jahresurlaub.
    > 0% geht zu irgendeiner Universität und studiert.
    Wenn du dich bei den 0% mal nicht täuschst...es gibt in dem Alterssegment einige Gasthörer!



    Grüße habichauch

  4. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 16:37

    Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen, daß ein Mensch isoliert ohne jede Kommunikation auskommen kann, denn das ist nicht nur eingebautes Bedürfnis eines jeden Menschen, sondern die Lösung mancher Probleme in diesem Bereich.

    Ich glaube, man braucht auch keine Wohnung zum Wohnen, dazu reicht eine Parkbank, aber ich will das Thema hier nicht vertiefen.

    Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke, die hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.

    Falls Du mal reisen wolltest und nicht per Internet buchst, mußt Du eben lange SChlangen in Kauf nehmen.

    Nur stellt sich mir die Frage, wieso die Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll, der sich weigert, zu seinen Einkünften vorteilhaft beitragen zu wollen und sich daher mit den Themen, die das unterstützen, nicht auseinandersetzen will?

    Oder anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages diese Distanz schafft?


    Robert S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ob nun gebildet oder nicht (was auch immer das
    > heißen mag), muss man den alles mitmachen, was die
    > breite Masse macht? Man muss doch kein Auto
    > fahren, man muss kein Telefon besitzen, keinen
    > Fernseher und eben auch kein Internetzugang haben.
    > Ich denke, man wird nicht glücklicher wenn man
    > einen Internetzugang hat und sich im Netz bewegen
    > kann, aber es einen gar nicht viel bringt, weil
    > man lieber andere Dinge macht. Ich glaube, man
    > kann auch total ungebildet und ohne Internet ein
    > tolles Leben haben!


  5. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Frickler 07.11.06 - 16:49

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen, daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede Kommunikation auskommen
    > kann

    Er sprach von Internet und Telefon. Kommunikation beschränkt sich nicht auf diese beiden Dinge, sonst hätte vor der Erfindung des Telefons keine stattgefunden.

    > denn das ist nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme in diesem Bereich.

    Ja, aber dafür reicht häufig das Telefon und es ging nur ums Internet.

    > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke, die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.

    Bücher als Kommunikationsmittel? Naja, man kann was reinschreiben...
    Ich frage nochmal: Was hat das mit Internet zu tun?

    > Falls Du mal reisen wolltest und nicht per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange SChlangen in
    > Kauf nehmen.

    Das kommt drauf an, in welches Reisebüro man geht. Das, wo ich meinen letzten Urlaub gebucht habe (bzw. buchen ließ), hatte keine langen Schlangen.

    > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll, der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich daher mit den Themen,
    > die das unterstützen, nicht auseinandersetzen
    > will?

    Wir sprechen immer noch vom Internet, um das es bei der Studie ging? Warum soll jeder es benutzen wollen oder gar müssen?

    > Oder anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?

    Nochmal: Was hat das mit der Nutzung des Internets zu tun? Nichts? Na also.
    Aus der Nichtbenutzung des Internets eine allgemeine Technologie-Feindlichkeit abzuleiten, halte ich für äußerst gewagt. Mir sind genügend Exemplare der Gattung Homo Sapiens bekannt, die kein Internet benutzen, aber trotzdem Auto fahren, Telefonieren, Fernsehen und sogar - oh Wunder - ihr Einkommen selbst erzielen, ohne sich vom Staat bezuschussen zu lassen.

  6. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 16:50

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen, daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme in diesem Bereich.
    Diese Kommunikation muss aber nicht 'online' stattfinden!

    > Ich glaube, man braucht auch keine Wohnung zum
    > Wohnen, dazu reicht eine Parkbank, aber ich will
    > das Thema hier nicht vertiefen.
    Ich auch nicht!

    > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke, die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.
    Es gibt bestimmt Menschen, die ohne Bücher auskommen...

    > Falls Du mal reisen wolltest und nicht per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange SChlangen in
    > Kauf nehmen.
    Die Schlangen vor den Reisebüros werden in der Tat mehr und mehr zum Problem...was für ein Schwachsinn!

    > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll, der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich daher mit den Themen,
    > die das unterstützen, nicht auseinandersetzen
    > will?
    Inwiefern soll 'online sein' vorteilhaft zu jemandes Einkünften beitragen, primär kostet es Einkünfte...

    > Oder anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?
    Hat ja wohl auch nichts mit dem Thema zu tun, oder?


    Grüße habichauch

  7. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 16:58

    Du hättest gut daran getan, Seine Ausführungen zum Telefon zu lesen. Er schrieb auch, man bräuchte kein Auto und keinen Fernseher und natürlich kein Internet.

    Damit schränkt er nicht nur seine Kommunikationsmöglichkeiten drastisch ein, sondern denkt, er brauche ja auch kein Geld mehr zu verdienen..... Fatal.

    Warum liest Du den Text eigentlich nicht?


    Frickler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen,
    > daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede
    > Kommunikation auskommen
    > kann
    >
    > Er sprach von Internet und Telefon. Kommunikation
    > beschränkt sich nicht auf diese beiden Dinge,
    > sonst hätte vor der Erfindung des Telefons keine
    > stattgefunden.
    >
    > > denn das ist nicht nur eingebautes
    > Bedürfnis
    > eines jeden Menschen, sondern die
    > Lösung mancher
    > Probleme in diesem Bereich.
    >
    > Ja, aber dafür reicht häufig das Telefon und es
    > ging nur ums Internet.
    >
    > > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke,
    > die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.
    >
    > Bücher als Kommunikationsmittel? Naja, man kann
    > was reinschreiben...
    > Ich frage nochmal: Was hat das mit Internet zu
    > tun?
    >
    > > Falls Du mal reisen wolltest und nicht
    > per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange
    > SChlangen in
    > Kauf nehmen.
    >
    > Das kommt drauf an, in welches Reisebüro man geht.
    > Das, wo ich meinen letzten Urlaub gebucht habe
    > (bzw. buchen ließ), hatte keine langen Schlangen.
    >
    > > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    >
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll,
    > der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften
    > vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich
    > daher mit den Themen,
    > die das unterstützen,
    > nicht auseinandersetzen
    > will?
    >
    > Wir sprechen immer noch vom Internet, um das es
    > bei der Studie ging? Warum soll jeder es benutzen
    > wollen oder gar müssen?
    >
    > > Oder anders gesagt, ein angebotener
    > Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird
    > abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht
    > innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?
    >
    > Nochmal: Was hat das mit der Nutzung des Internets
    > zu tun? Nichts? Na also.
    > Aus der Nichtbenutzung des Internets eine
    > allgemeine Technologie-Feindlichkeit abzuleiten,
    > halte ich für äußerst gewagt. Mir sind genügend
    > Exemplare der Gattung Homo Sapiens bekannt, die
    > kein Internet benutzen, aber trotzdem Auto fahren,
    > Telefonieren, Fernsehen und sogar - oh Wunder -
    > ihr Einkommen selbst erzielen, ohne sich vom Staat
    > bezuschussen zu lassen.
    >


  8. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 17:01

    Hör mal, Jungelchen, bevor Du meine Ausführungen als Schwachsinn interpretierst, empfiehlt es sich, mal den Kontext zu lesen.

    Zum Reisebüro: Ich habe nicht von Reisebüro gesprochen, an das Du Dich natürlich als weltgereister Mensch wendest, wenn Du mit dem Zug von Hamburg nach Frankfurt fahren willst. Zugegeben, unscharf formuliert, aber trotzdem zutreffen. Du willst also unbedingt Expedientengebürh bezahlen anstelle für einige wenige Cents per internet herausgefunden von a nach b zu fliegen?

    Also nicht nur scheinbare Leseschwäche und Rüpeleien, sondern definitiv ein PISA-Ergebnis.


    habichauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen,
    > daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede
    > Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist
    > nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden
    > Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme
    > in diesem Bereich.
    > Diese Kommunikation muss aber nicht 'online'
    > stattfinden!
    >
    > > Ich glaube, man braucht auch keine Wohnung
    > zum
    > Wohnen, dazu reicht eine Parkbank, aber
    > ich will
    > das Thema hier nicht vertiefen.
    > Ich auch nicht!
    >
    > > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke,
    > die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.
    > Es gibt bestimmt Menschen, die ohne Bücher
    > auskommen...
    >
    > > Falls Du mal reisen wolltest und nicht
    > per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange
    > SChlangen in
    > Kauf nehmen.
    > Die Schlangen vor den Reisebüros werden in der Tat
    > mehr und mehr zum Problem...was für ein
    > Schwachsinn!
    >
    > > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    >
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll,
    > der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften
    > vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich
    > daher mit den Themen,
    > die das unterstützen,
    > nicht auseinandersetzen
    > will?
    > Inwiefern soll 'online sein' vorteilhaft zu
    > jemandes Einkünften beitragen, primär kostet es
    > Einkünfte...
    >
    > > Oder anders gesagt, ein angebotener
    > Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird
    > abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht
    > innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?
    > Hat ja wohl auch nichts mit dem Thema zu tun,
    > oder?
    >
    > Grüße habichauch


  9. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 17:02

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... sondern
    > denkt, er brauche ja auch kein Geld mehr zu
    > verdienen..... Fatal.
    Fatal ist, wenn man denkt, man bräuchte zum Geld verdienen unbedingt ein Auto, einen Fernseher und einen Internetzugang!

    Grüße habichauch

  10. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 17:06

    habichauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ... sondern
    > denkt, er brauche ja auch
    > kein Geld mehr zu
    > verdienen..... Fatal.
    > Fatal ist, wenn man denkt, man bräuchte zum Geld
    > verdienen unbedingt ein Auto, einen Fernseher und
    > einen Internetzugang!
    >
    > Grüße habichauch


    tja, es gibt schon noch Jobs, wos ohne geht. So als Klofrau. Du kennst nicht den Unterschied zwischen Geld verdienen und alimentiert werden?

  11. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 17:07

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hör mal, Jungelchen, bevor Du meine Ausführungen
    > als Schwachsinn interpretierst, empfiehlt es sich,
    > mal den Kontext zu lesen.
    >
    > Zum Reisebüro: Ich habe nicht von Reisebüro
    > gesprochen, an das Du Dich natürlich als
    > weltgereister Mensch wendest, wenn Du mit dem Zug
    > von Hamburg nach Frankfurt fahren willst.
    > Zugegeben, unscharf formuliert, aber trotzdem
    > zutreffen. Du willst also unbedingt
    > Expedientengebürh bezahlen anstelle für einige
    > wenige Cents per internet herausgefunden von a
    > nach b zu fliegen?
    >
    > Also nicht nur scheinbare Leseschwäche und
    > Rüpeleien, sondern definitiv ein PISA-Ergebnis.
    Nun, die Rüpeleien gibst Du hier von Dir.
    Erstens bin ich nicht dein Jungelchen, zweitens bahnfahren oder fliegen und drittens ist meine Generation nicht in der PISA-Studie erfasst. Aber mir wird klar, warum dieses Land so dasteht, wie es das tut, wenn ich solche Ausführungen lese...


    Grüße habichauch

  12. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: JTR 07.11.06 - 17:11

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen, daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme in diesem Bereich.

    Das hat er auch nicht behauptet, aber es scheinen vorallem von denen die jeden Trend mitmachen viele vergessen zu haben dass die wichtigste Kommunikation immer noch verbal von Person zu Person stattfindet und nicht über irgendein elektronisches Gerät. Mag es im Beruf wichtig sein Telefon, Fax und Email zu haben, ist es privat eher unter Luxusgüter anzusehen und nicht wirklich von Nöten, es geht auch gut ohne (wer nichts anderes kennt wird auch nix vermissen).
    >
    > Ich glaube, man braucht auch keine Wohnung zum
    > Wohnen, dazu reicht eine Parkbank, aber ich will
    > das Thema hier nicht vertiefen.

    Der Vergleich hinkt, Schlaf ist essentiell, Telekommunikation nicht. Aber das scheint eben eine verblödete Gesellschaft (wobei blöd hier nicht auf Ausbildung sondern auf gesunden Menschenverstand abzielt, denn man kann auch mit Diplomen zu den Idioten gehören) in der nicht mal mehr der PC gepfändet werden darf, weil angeblich lebensnotwendig (mehr Mist mag wohl nicht mehr ins Hirn) vergessen zu haben.
    >
    > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich denke, die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung vergessen.

    Was haben Bücher mit Internet zu tun? Hast du mal wirklich fundiertes Wissen über ein Fachgebiet versucht im Internet zu finden? Ich habe bisher immer vergeblich versucht und nur Teilwissen und oberflächliches vorgefunden (auch bei Wikipedia, so sehr ich es mag für den schnellen Gebrauch).
    >
    > Falls Du mal reisen wolltest und nicht per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange SChlangen in
    > Kauf nehmen.

    Wohl kaum, es gibt immer noch genug Leute die eine persönliche Beratung vorziehen. Diese Behauptung will ich zuerst bewiesen sehen.
    >
    > Nur stellt sich mir die Frage, wieso die
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren soll, der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich daher mit den Themen,
    > die das unterstützen, nicht auseinandersetzen
    > will?
    >
    > Oder anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats
    > in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das
    > Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages diese
    > Distanz schafft?

    Wer nichts zu sagen hat, flüchtet sich ins Extreme... oder so ähnliches. Aber das Internet ist in erster Linie immer noch Unterhaltungsgut wie TV oder Walkman und nichts existenziell wichtiges. Man kann ein neues Medium auch überschätzen (und die Geldgeber der Studie kann das nur recht sein).

  13. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 17:11

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > habichauch schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael - alt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > ... sondern
    > denkt, er
    > brauche ja auch
    > kein Geld mehr zu
    >
    > verdienen..... Fatal.
    > Fatal ist, wenn man
    > denkt, man bräuchte zum Geld
    > verdienen
    > unbedingt ein Auto, einen Fernseher und
    > einen
    > Internetzugang!
    >
    > Grüße habichauch
    >
    > tja, es gibt schon noch Jobs, wos ohne geht. So
    > als Klofrau. Du kennst nicht den Unterschied
    > zwischen Geld verdienen und alimentiert werden?
    >
    Ich kenne sogar Leute, die kein Auto, kein Internet zuhause und keinen Fernseher haben, und trotzdem normales Geld verdienen (und sogar studiert haben mit Abschluss).
    Die andere Spitze ignoriere ich mal...

    Grüße habichauch

  14. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 17:14

    habichauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hör mal, Jungelchen, bevor Du meine
    > Ausführungen
    > als Schwachsinn interpretierst,
    > empfiehlt es sich,
    > mal den Kontext zu
    > lesen.
    >
    > Zum Reisebüro: Ich habe nicht
    > von Reisebüro
    > gesprochen, an das Du Dich
    > natürlich als
    > weltgereister Mensch wendest,
    > wenn Du mit dem Zug
    > von Hamburg nach
    > Frankfurt fahren willst.
    > Zugegeben, unscharf
    > formuliert, aber trotzdem
    > zutreffen. Du
    > willst also unbedingt
    > Expedientengebürh
    > bezahlen anstelle für einige
    > wenige Cents per
    > internet herausgefunden von a
    > nach b zu
    > fliegen?
    >
    > Also nicht nur scheinbare
    > Leseschwäche und
    > Rüpeleien, sondern definitiv
    > ein PISA-Ergebnis.
    > Nun, die Rüpeleien gibst Du hier von Dir.
    Ach ja, ich schrieb von Schwachsinn? Schon Alzheimer und nicht mehr fähig anständig zu posten? Faß Dich mal an Deine eigene Nase. Den Spruch: Wie man in den Wald hineinschreit.... kennst Du scheinbar nicht

    > Erstens bin ich nicht dein Jungelchen, zweitens
    > bahnfahren oder fliegen und drittens ist meine
    > Generation nicht in der PISA-Studie erfasst.

    ich schrieb auch nicht von "meinem" Jungelchen, sondern von einem offenbar entweder unreflektierten Jungen oder einer Person, die sich daneben benimmt.

    Es ist unerbehblich, ob Deine Generation in der PISA-Studie erfasst ist oder nicht, aber Deine Satzbildung in vorstehender Äusserung ist so unverständlich, daß der Schluß naheliegt, Du würdest nicht besonders gut abschneiden.

    > Aber
    > mir wird klar, warum dieses Land so dasteht, wie
    > es das tut, wenn ich solche Ausführungen lese...

    Meinst Du jetzt Deine Ausführung? Schwachsinn und so? Nicht verstehen, wovon man schreibt? Da gebe ich Dir durchaus Recht

    >
    >
    > Grüße habichauch

    Auch Grüße


  15. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 17:18

    habichauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > habichauch schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Michael - alt
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > ... sondern
    >
    > denkt, er
    > brauche ja auch
    > kein Geld mehr
    > zu
    >
    > verdienen..... Fatal.
    > Fatal ist,
    > wenn man
    > denkt, man bräuchte zum Geld
    >
    > verdienen
    > unbedingt ein Auto, einen Fernseher
    > und
    > einen
    > Internetzugang!
    >
    > Grüße habichauch
    >
    > tja, es gibt
    > schon noch Jobs, wos ohne geht. So
    > als
    > Klofrau. Du kennst nicht den Unterschied
    >
    > zwischen Geld verdienen und alimentiert
    > werden?
    >
    > Ich kenne sogar Leute, die kein Auto, kein
    > Internet zuhause und keinen Fernseher haben, und
    > trotzdem normales Geld verdienen (und sogar
    > studiert haben mit Abschluss).

    Es gibt immer die Regel bestätigende Ausnahmen.

    Aber ich hoffe nicht, daß Du mich damit überzeugen willst, daß ohne diese Elemente (und es wurde explizit das Telefon erwähnt) Arbeit ohne weiteres möglich ist (den Fernseher lassen wir da mal weg....)

    > Die andere Spitze ignoriere ich mal...
    >
    > Grüße habichauch


  16. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 17:23

    JTR schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wirst nicht ernstahft behaupten wollen,
    > daß ein
    > Mensch isoliert ohne jede
    > Kommunikation auskommen
    > kann, denn das ist
    > nicht nur eingebautes Bedürfnis
    > eines jeden
    > Menschen, sondern die Lösung mancher
    > Probleme
    > in diesem Bereich.
    >
    > Das hat er auch nicht behauptet, aber es scheinen
    > vorallem von denen die jeden Trend mitmachen viele
    > vergessen zu haben dass die wichtigste
    > Kommunikation immer noch verbal von Person zu
    > Person stattfindet und nicht über irgendein
    > elektronisches Gerät. Mag es im Beruf wichtig sein
    > Telefon, Fax und Email zu haben, ist es privat
    > eher unter Luxusgüter anzusehen und nicht wirklich
    > von Nöten, es geht auch gut ohne (wer nichts
    > anderes kennt wird auch nix vermissen).

    Er hat das Telefon mit eingeschlossen. In D (ich weiß nicht wie das in CH ist) gehört das Telefon explizit zu den zu subventionierenden Gütern für Schlechtverdienende.

    > >
    > Ich glaube, man braucht auch keine
    > Wohnung zum
    > Wohnen, dazu reicht eine
    > Parkbank, aber ich will
    > das Thema hier nicht
    > vertiefen.
    >
    > Der Vergleich hinkt, Schlaf ist essentiell,
    > Telekommunikation nicht.

    Kommunikation ist essentiell. Man lese mal über Kaspar Hauser......

    > Aber das scheint eben
    > eine verblödete Gesellschaft (wobei blöd hier
    > nicht auf Ausbildung sondern auf gesunden
    > Menschenverstand abzielt, denn man kann auch mit
    > Diplomen zu den Idioten gehören) in der nicht mal
    > mehr der PC gepfändet werden darf, weil angeblich
    > lebensnotwendig (mehr Mist mag wohl nicht mehr ins
    > Hirn) vergessen zu haben.
    > >
    > Wie hälst Dus denn mit Büchern? Ich
    > denke, die
    > hast Du bei Deiner Aufzählung
    > vergessen.
    >
    > Was haben Bücher mit Internet zu tun? Hast du mal
    > wirklich fundiertes Wissen über ein Fachgebiet
    > versucht im Internet zu finden? Ich habe bisher
    > immer vergeblich versucht und nur Teilwissen und
    > oberflächliches vorgefunden (auch bei Wikipedia,
    > so sehr ich es mag für den schnellen Gebrauch).
    Das ist schon richtig. Desto mehr PRobleme hat ein Ungeübter/Desinteressierter.

    > >
    > Falls Du mal reisen wolltest und nicht
    > per
    > Internet buchst, mußt Du eben lange
    > SChlangen in
    > Kauf nehmen.
    >
    > Wohl kaum, es gibt immer noch genug Leute die eine
    > persönliche Beratung vorziehen. Diese Behauptung
    > will ich zuerst bewiesen sehen.

    Tja, diese persönlichen Beratungen schaffen in D völlig unnötige Schlangen an den Fahrkartenschaltern.

    > >
    > Nur stellt sich mir die Frage, wieso
    > die
    > Gesellschaft in D jemanden alimentieren
    > soll, der
    > sich weigert, zu seinen Einkünften
    > vorteilhaft
    > beitragen zu wollen und sich
    > daher mit den Themen,
    > die das unterstützen,
    > nicht auseinandersetzen
    > will?
    >
    > Oder
    > anders gesagt, ein angebotener Arbeitsplats
    >
    > in 80km Entfernung wird abgelehnt weil das
    >
    > Pferdefuhrwerk nicht innerhalb eines Tages
    > diese
    > Distanz schafft?
    >
    > Wer nichts zu sagen hat, flüchtet sich ins
    > Extreme... oder so ähnliches.

    Lach, das kann so sein, muß aber nicht.....

    > Aber das Internet
    > ist in erster Linie immer noch Unterhaltungsgut
    > wie TV oder Walkman und nichts existenziell
    > wichtiges. Man kann ein neues Medium auch
    > überschätzen (und die Geldgeber der Studie kann
    > das nur recht sein).

    Was ist für Dich internet? http oder auch smtp? Oder Weiteres? Dann können wir ja auch wieder alle Briefkästen abmontieren, die werden am 1. Mai sowieso nur alle gesprengt.....

    >
    >
    > ---------------
    > JTRs Blog
    > Games - heute und gestern und der Wahnsinn eines
    > LAN Orgas


  17. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Bibabuzzelmann 07.11.06 - 17:58

    Robert S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ob nun gebildet oder nicht (was auch immer das
    > heißen mag), muss man den alles mitmachen, was die
    > breite Masse macht? Man muss doch kein Auto
    > fahren, man muss kein Telefon besitzen, keinen
    > Fernseher und eben auch kein Internetzugang haben.
    > Ich denke, man wird nicht glücklicher wenn man
    > einen Internetzugang hat und sich im Netz bewegen
    > kann, aber es einen gar nicht viel bringt, weil
    > man lieber andere Dinge macht. Ich glaube, man
    > kann auch total ungebildet und ohne Internet ein
    > tolles Leben haben!

    Da hast du mal Recht :)
    Das alles soll uns nur binden, mehr nicht....mit Abhängigen macht man noch das meiste Geld ^^

  18. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: abcd 07.11.06 - 18:36


    > Was haben Bücher mit Internet zu tun? Hast du mal
    > wirklich fundiertes Wissen über ein
    > Fachgebiet versucht im Internet zu finden?
    > Ich habe bisher immer vergeblich versucht und
    > nur Teilwissen und oberflächliches
    > vorgefunden (auch bei Wikipedia, so sehr ich
    > es mag für den schnellen Gebrauch).

    > Das ist schon richtig. Desto mehr PRobleme hat ein
    > Ungeübter/Desinteressierter.

    Ihr geht da falsch an die Sache ran.
    Natürlich wirst man im Internet jedes fundierte Wissen auch finden, allerdings wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht kostenlos sein. Und jetzt den kostenlosen Teil des Internets mit Büchern, welche man leihen oder kaufen muß, zu vergleichen ist auch nicht wirklich optimal.

  19. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: habichauch 07.11.06 - 19:03

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > habichauch schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael - alt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > habichauch
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Michael - alt
    >
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > ...
    > sondern
    >
    > denkt, er
    > brauche ja
    > auch
    > kein Geld mehr
    > zu
    >
    > verdienen..... Fatal.
    > Fatal ist,
    > wenn
    > man
    > denkt, man bräuchte zum Geld
    >
    > verdienen
    > unbedingt ein Auto, einen
    > Fernseher
    > und
    > einen
    >
    > Internetzugang!
    >
    > Grüße
    > habichauch
    >
    > tja, es gibt
    >
    > schon noch Jobs, wos ohne geht. So
    > als
    >
    > Klofrau. Du kennst nicht den Unterschied
    >
    > zwischen Geld verdienen und alimentiert
    >
    > werden?
    >
    > Ich kenne sogar Leute, die kein
    > Auto, kein
    > Internet zuhause und keinen
    > Fernseher haben, und
    > trotzdem normales Geld
    > verdienen (und sogar
    > studiert haben mit
    > Abschluss).
    >
    > Es gibt immer die Regel bestätigende Ausnahmen.
    >
    > Aber ich hoffe nicht, daß Du mich damit überzeugen
    > willst, daß ohne diese Elemente (und es wurde
    > explizit das Telefon erwähnt) Arbeit ohne weiteres
    > möglich ist (den Fernseher lassen wir da mal
    > weg....)
    >
    Darum ging es Robert S. glaub ich auch nicht, sondern er zielte auf den privaten Bereich ab, und da geht es durchaus ohne diese Elemente!




    Grüße habichauch

  20. Re: Muss man denn im Netz sein?

    Autor: Michael - alt 07.11.06 - 21:12

    habichauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > habichauch schrieb:
    >
    > Darum ging es Robert S. glaub ich auch nicht,
    > sondern er zielte auf den privaten Bereich ab, und
    > da geht es durchaus ohne diese Elemente!
    >
    > Grüße habichauch


    Natürlich. Ich Dir darin ausdrücklich Recht. Dabei fällt mir irgendwie Diogenes ein. Aber kannst Du Dir irgendwie meine Sorge um die aufkommenden Probleme bei der drastischen Reduzierung der Renten, die ansteht, verstehen, mit der eben Schritt für Schritt einhergeht, daß die Trennung zwischen nötigen geschäftlichen Aktivitäten während der Rente und dem Privatleben ein guter Rat ist, sich trotzdem mit diesen Technologien auseinanderzusetzen?

    Mal abgesehen von unserem Disput zu Stilfragen, habe ich leider ein etwas düstereres Zukunftsbild als manchem Altersgenossen heute lieb ist. Und ich sehe absolut nicht ein, die Verweigerung von Fitness in welchem geschäftlichen Bereich auch immer, zu tolerieren und später bezahlen zu müssen.

    Grüße

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