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Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

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  1. Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Brian Kernighan 13.04.21 - 11:46

    für laute Motorräder:

    "die Geräuschentwicklung ist nicht mit der eines Verbrenner-Motorrads zu vergleichen, was Anwohner erfreuen dürfte, Motorradfahrer jedoch nicht unbedingt glücklich stimmt."

    Denn das zitierte ist doch der eigentliche Grund. Reichweite und performance wären mit E-Antrieb ausreichend möglich. Aber die Radaubrüder wollen einfach nur möglichste viele Mitmenschen terrorisieren mit ihrem Lärm.

    Es wird Zeit für Fahrverbote an möglichst allen Bergen für Fahrzeuge die einen gewissen Lärmpegel real überschreiten (nicht was in den Papieren steht, sondern was real gemessen wird). Gerne auch für Autos mit "Klappenauspuff" (wobei die real kein Problem darstellen) und gerne darf die Leisefahrfraktion mit Goldwing oder anderem weiterhin ihre Runden drehen. Erst dann können lärmgeplagte Anwohner und Urlauber endlich wieder so etwas wie ein normales Leben haben.

  2. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Drumma_XXL 13.04.21 - 11:59

    Mir gehts übrigens auf den Sack wenn die Leute meinen sie müssten auf den Radwegen parken und mich damit belästigen oder sogar gefärden. Ich fordere desshalb aber kein pauschales Verbot für PKW auf Straßen mit Radweg.

  3. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Brian Kernighan 13.04.21 - 12:06

    Drumma_XXL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir gehts übrigens auf den Sack wenn die Leute meinen sie müssten auf den
    > Radwegen parken und mich damit belästigen oder sogar gefärden. Ich fordere
    > desshalb aber kein pauschales Verbot für PKW auf Straßen mit Radweg.

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Du machst Dir keine Vorstellung, was Bewohner des Alpenrandes zuhause (!) erdulden müssen.

  4. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: ralfh 13.04.21 - 12:14

    Komisch, du bist doch bis hierhin auch mit hinkenden Vergleichen in Erscheinung getreten. Du bist auf einem Kreuzzug gegen Motorradlärm, obwohl der, wie ich nebenan dargelegt habe nun überhaupt nicht der maßgebliche Faktor für oder gegen Elektromotoren ist.

    Dennoch würde ich dich um Sachlichkeit bitten. Motorradfahrer zahlen genauso wie du eine KFZ-Steuer und haben damit das gleiche Recht wie alle öffentliche Straßen zu benutzen. Das wirst auch du akzeptieren müssen.
    Unabhängig davon gestehe ich dir aber zu, dass Motorräder lauter sind als sie sein müssten und das darf der Gesetzgeber von mir aus auch gerne ändern, soweit der da Bedarf sieht. Aber ich verwehre mich entschieden gegen eine nachrangige Behandlung von Motorrädern im Straßenverkehr mit Fahrverboten.

    Ansonsten kann man, wie ich bereits nebenan sagte, von mir aus auch gerne die Umbauten an Endtöpfem verbieten und darüber hinaus neue Lärmnormen erlassen. Und wer dennoch mit illegalem Auspuff fahren muss, soll von mir aus auch gerne hart bestraft werden.

    Übrigens, glaub es mir oder nicht: aber ich brauche keinen lauten Lärm am Motorrad und bin dennoch gegen Elektroantriebe. Wie kann das bloß sein?

  5. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: d0p3fish 13.04.21 - 12:37

    Soviel zur staatlich vorgeschriebenen obsolesenz.

  6. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Drumma_XXL 13.04.21 - 12:38

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drumma_XXL schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir gehts übrigens auf den Sack wenn die Leute meinen sie müssten auf
    > den
    > > Radwegen parken und mich damit belästigen oder sogar gefärden. Ich
    > fordere
    > > desshalb aber kein pauschales Verbot für PKW auf Straßen mit Radweg.
    >
    > Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Du machst Dir keine Vorstellung,
    > was Bewohner des Alpenrandes zuhause (!) erdulden müssen.

    Ich für meinen Teil bin noch nie Fahrzeuge gefahren die so nicht zugelassen wurden. Aber anstatt gegen die teilweise absurden Zulassungsbestimmungen zu wettern fordert man lieber eine Allgemeinschuld und eine dementsprechende Bestrafung für jeden der fährt, selbst wenns ne leise Maschine ist.

  7. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: lestard 13.04.21 - 12:46

    Das Parken auf Radwegen ist aber pauschal verboten. Und genauso kann man auch pauschal das extrem laute Fahren verbieten, wenn sich denn eine Mehrheit dafür findet.

  8. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Drumma_XXL 13.04.21 - 13:03

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Parken auf Radwegen ist aber pauschal verboten. Und genauso kann man
    > auch pauschal das extrem laute Fahren verbieten, wenn sich denn eine
    > Mehrheit dafür findet.

    Die Lautstärke von Motorrädern ist ebenfalls beschränkt. Dass die Beschränkungen an sich total beschränkt sind da bin ich mit vielen Leuten einer Meinung. Für mich muss ein Motorrad nicht laut sein, wenns leise ist tut mir das nicht weh. Aber ein Fahrverbot für jeden aufgrund der Tatsache dass man entweder sehr laute Motorräder zulassen kann oder die Strafen für Motorräder die illegal lauter gemacht werden total lächerlich sind wären einfach nur ein Schlag ins Gesicht für jeden der zum Beispiel mit einer er-5 unterwegs ist wie ich lange Zeit. Das Motorrad ist selbst im oberen Drittel der Drehzahl nciht sonderlich laut obwohl es ein 20 Jahre altes Motorrad ist.

  9. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: unbuntu 13.04.21 - 13:05

    Motorräder finde ich dabei gar nicht so schlimm. Die sind entweder schnell weg oder haben wie Harleys nur tiefe Frequenzen.

    1000x schlimmer finde ich diese Mofas, die mit 25 km/h über die Straße tuckeln und viel lauter nur hochfrequentes BRRRÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHH von sich geben.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.04.21 13:05 durch unbuntu.

  10. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: ralfh 13.04.21 - 13:20

    Gerade Harleys sind doch über alle Maßen und völlig unnötig viel, viel, viel zu laut. Ohnehin sind das insgesamt absolute Schrottmotorräder zu einen irrwitzigen Preis, das Apple unter den Motorrädern sozusagen.

  11. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: bofhl 13.04.21 - 13:47

    ralfh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade Harleys sind doch über alle Maßen und völlig unnötig viel, viel,
    > viel zu laut. Ohnehin sind das insgesamt absolute Schrottmotorräder zu
    > einen irrwitzigen Preis, das Apple unter den Motorrädern sozusagen.

    Na dann besorg dir mal eine US-Harley dann weißt du was "Laut" wirklich heißt! Dagegen sind selbst Umbauten in Europa toten-still! Und lustigerweise sind diese Harleys selbst in Kalifornien zugelassen - und dort gibt es für Fahrzeuge de 95 Dezibel Limits! (die übrigens von Ferraris, Lambos und einigen anderen Sportfahrzeuge ab Werk überschritten werden - Ferraris zB. liegen gut 102, Huracan Evos sogar bei ~124 Dezibel)

  12. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: loktron 13.04.21 - 13:56

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für laute Motorräder:
    >
    > "die Geräuschentwicklung ist nicht mit der eines Verbrenner-Motorrads zu
    > vergleichen, was Anwohner erfreuen dürfte, Motorradfahrer jedoch nicht
    > unbedingt glücklich stimmt."
    >
    > Denn das zitierte ist doch der eigentliche Grund. Reichweite und
    > performance wären mit E-Antrieb ausreichend möglich. Aber die Radaubrüder
    > wollen einfach nur möglichste viele Mitmenschen terrorisieren mit ihrem
    > Lärm.
    >
    > Es wird Zeit für Fahrverbote an möglichst allen Bergen für Fahrzeuge die
    > einen gewissen Lärmpegel real überschreiten (nicht was in den Papieren
    > steht, sondern was real gemessen wird). Gerne auch für Autos mit
    > "Klappenauspuff" (wobei die real kein Problem darstellen) und gerne darf
    > die Leisefahrfraktion mit Goldwing oder anderem weiterhin ihre Runden
    > drehen. Erst dann können lärmgeplagte Anwohner und Urlauber endlich wieder
    > so etwas wie ein normales Leben haben.

    Bulshit sorry!

    Lärm gebe ich dir recht, aber dafür gibt es auch bei Verbrennern technische möglichkeiten das runterzuregeln. Müssen sie einfach den maximalen Pegel vom Tüf prüfen und bei bedarf runterdämpfen lassen und fertig, sonst gibt es keine Zulassung.

    Aber Reichweite ist eben noch nicht gegeben! Noch lage nicht oder zeig mir mal ein Emotorrad mit minimum a2 vergleichbarer Leistung, mit der ich ohne Stress 300km minimum Schaffe und nicht gleich das doppelte wie jetzt (Ca 6-8k) kostet?

    Das Ding ist halt man fährt ins Grüne, abseits von großen Straßen und daher auch Säulen.
    Wenn ich meine Route immer nach Ladesäulen Planen und durch innenstädte tuckern muss, macht das keinen Spaß

  13. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: oldmcdonald 13.04.21 - 15:11

    Brian Kernighan's Forderung richtete sich explizit gegen "Fahrzeuge, die einen gewissen Lärmpegel real überschreiten". Nix pauschal.
    Aber: Motorräder dürfen nur deswegen so laut sein, weil es ein Verkaufsargument ist. Würden Motorradfahrer in der Regel laute Maschinen meiden, wären die Bestimmungen schon alleine deswegen schärfer, weil die Motorradlobby nicht dagegen lobbyieren würde.
    Sorry, Biker, so lange Meinungen wie: "Ich habe Verständnis dafür, dass jemand 'ne laute Maschine haben will" und "Geräuschentwicklung ist halt Geschmackssache" kolportiert werden, so lange gibt es gute Gründe, der gesamten Szene den Hahn abzudrehen. Ganz pauschal. Warum? Weil Gewalt Gegengewalt erzeugt.
    Und nicht verwechseln: Das ist weder meine, noch Brians Meinung. Das liegt einfach in der Natur der Sache.

  14. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: FreiGeistler 13.04.21 - 15:45

    Drumma_XXL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich für meinen Teil bin noch nie Fahrzeuge gefahren die so nicht zugelassen
    > wurden. Aber anstatt gegen die teilweise absurden Zulassungsbestimmungen zu
    > wettern fordert man lieber eine Allgemeinschuld und eine dementsprechende
    > Bestrafung für jeden der fährt, selbst wenns ne leise Maschine ist.

    Obergrenze in Dezibel auf Meter Abstand wäre also die Lösung.

  15. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: FreiGeistler 13.04.21 - 15:48

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dort gibt es für Fahrzeuge de 95 Dezibel Limits! (die übrigens von
    > Ferraris, Lambos und einigen anderen Sportfahrzeuge ab Werk überschritten
    > werden - Ferraris zB. liegen gut 102, Huracan Evos sogar bei ~124 Dezibel)

    Dann sind diese Fahrzeuge dort also ab Werk nicht zugelassen. Oder?

  16. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: lestard 13.04.21 - 16:05

    Gegen leiste Motorräder hab ich auch nix einzuwenden. Schärfere Lärmgrenzwerte und eine konsequentere Durchsetzung sind langfristig auch im Interesse der Biker

  17. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: loktron 14.04.21 - 07:06

    ralfh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade Harleys sind doch über alle Maßen und völlig unnötig viel, viel,
    > viel zu laut. Ohnehin sind das insgesamt absolute Schrottmotorräder zu
    > einen irrwitzigen Preis, das Apple unter den Motorrädern sozusagen.

    ich fahre selber motorrad und die meisten Harleys gehen selbst mir auf den Sack. Daher obergrenze für Lärm runtersetzen kein problem. Technisch kann man da noch viel machen und die Hersteller passen sich dann an

  18. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: loktron 14.04.21 - 07:09

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan's Forderung richtete sich explizit gegen "Fahrzeuge, die
    > einen gewissen Lärmpegel real überschreiten". Nix pauschal.
    > Aber: Motorräder dürfen nur deswegen so laut sein, weil es ein
    > Verkaufsargument ist. Würden Motorradfahrer in der Regel laute Maschinen
    > meiden, wären die Bestimmungen schon alleine deswegen schärfer, weil die
    > Motorradlobby nicht dagegen lobbyieren würde.
    > Sorry, Biker, so lange Meinungen wie: "Ich habe Verständnis dafür, dass
    > jemand 'ne laute Maschine haben will" und "Geräuschentwicklung ist halt
    > Geschmackssache" kolportiert werden, so lange gibt es gute Gründe, der
    > gesamten Szene den Hahn abzudrehen. Ganz pauschal. Warum? Weil Gewalt
    > Gegengewalt erzeugt.
    > Und nicht verwechseln: Das ist weder meine, noch Brians Meinung. Das liegt
    > einfach in der Natur der Sache.

    gut dann bitte aber auch alle Autos über 100ps verbieten, die werden nämlich auch zu laut ;)

  19. Re: Deswegen brauchen wir mehr Fahrverbote

    Autor: Brian Kernighan 14.04.21 - 08:46

    loktron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > gut dann bitte aber auch alle Autos über 100ps verbieten, die werden
    > nämlich auch zu laut ;)

    Das ist Quatsch. Da besteht praktisch kein Zusammenhang. Und selbst die meisten Ludenschaukeln mit "Spochtauspuff" sind noch erheblich leiser als die meisten Motorräder.

    Und das Problem ist halt eins der Masse: als ich meinen Führerschein gemacht habe waren die meisten Motorradfahrer Mitglieder in Verbrecherbanden die sich hauptsächlich um Drogen und Prostitution gekümmert hatten, Halbstarke und eine überschaubare Anzahl von Leuten die halt gerne Motorrad fuhren. Horden, die hunderte von Kilometern entfernt von zuhause den ganzen Tag Pässe rauf und runter fuhren waren eine Randerscheinung und haben nicht großartig gestört.

    Heute hat die Motorradpest ein Ausmaß angenommen, dass man dagegen vorgehen muss. Überall wo es ein paar Serpentinen an einem Hügel gibt fahren bei gutem Wetter von morgens bis abend extrem laut lärmende Motorradfahrer unterwegs sind die sich oft krass verkerhsgefährdend verhalten und nicht selten dann in Einzelteilen von der Straße gekratzt werden müssen.

    Die Lösung kann nicht sein, dass entnervte Anwohner sich auf die gleiche Stufe stellen wie die Lärmterroristen und öl auf der Straße verteilen. Das will glaube ich niemand.

    Es muss eine vernünftige Lösung her. Motorräder die so leise sind, dass man sie am Straßenrand noch hört, aber nicht kilometerweit entfernt wären eine mit der ich leben könnte.

  20. Kann ich als Motorradfahrer so nur unterstützen

    Autor: treysis 14.04.21 - 09:53

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > loktron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > gut dann bitte aber auch alle Autos über 100ps verbieten, die werden
    > > nämlich auch zu laut ;)
    >
    > Das ist Quatsch. Da besteht praktisch kein Zusammenhang. Und selbst die
    > meisten Ludenschaukeln mit "Spochtauspuff" sind noch erheblich leiser als
    > die meisten Motorräder.
    >
    > Und das Problem ist halt eins der Masse: als ich meinen Führerschein
    > gemacht habe waren die meisten Motorradfahrer Mitglieder in
    > Verbrecherbanden die sich hauptsächlich um Drogen und Prostitution
    > gekümmert hatten, Halbstarke und eine überschaubare Anzahl von Leuten die
    > halt gerne Motorrad fuhren. Horden, die hunderte von Kilometern entfernt
    > von zuhause den ganzen Tag Pässe rauf und runter fuhren waren eine
    > Randerscheinung und haben nicht großartig gestört.
    >
    > Heute hat die Motorradpest ein Ausmaß angenommen, dass man dagegen vorgehen
    > muss. Überall wo es ein paar Serpentinen an einem Hügel gibt fahren bei
    > gutem Wetter von morgens bis abend extrem laut lärmende Motorradfahrer
    > unterwegs sind die sich oft krass verkerhsgefährdend verhalten und nicht
    > selten dann in Einzelteilen von der Straße gekratzt werden müssen.
    >
    > Die Lösung kann nicht sein, dass entnervte Anwohner sich auf die gleiche
    > Stufe stellen wie die Lärmterroristen und öl auf der Straße verteilen. Das
    > will glaube ich niemand.
    >
    > Es muss eine vernünftige Lösung her. Motorräder die so leise sind, dass man
    > sie am Straßenrand noch hört, aber nicht kilometerweit entfernt wären eine
    > mit der ich leben könnte.

    Ist ja nicht so, dass andere Motorradfahrer nicht auch davon genervt wären. Bin auch schon hin und wieder fast vom Stuhl gefallen, wenn so ne Krawallmaschine einen mit weit über 100 auf der Landstraße überholt.

    Ich sehe das leider aber auch als sehr deutsches Problem: in Deutschland wird durch das Gesetz verhindert, dass sich Motorräder als alternatives Fortbewegungsmittel lohnen (ein bisschen ist es natürlich auch dem Wetter geschuldet). Das führt dazu, dass Motorradfahren in Deutschland überwiegend ein Hobby ist. Und damit zieht es ein entsprechendes Klientel an.

    Habe lange Jahre in der Schweiz gelebt und auch dort Motorradfahren gelernt. Das Wetter ist schon einen Tick besser. Aber dadurch, dass man mit dem Motorrad überall quasi kostenlos Parken kann, dass das Durchschlängeln toloeriert wird, nutzen viele das Zweirad ernsthaft zum Pendeln. Und somit hat man viel mehr Durchschnitt in dieser Gruppe, und nicht nur Krawallbrüder (und Schwestern), die sich mit dem Motorrad die Beschleunigung holen, die sie sich beim Sportwagen nicht leisten können.

    Und die Hobbyfahrer, nun, die setzen sich dem Lärm vielleicht 2 Stunden aus. Quatsch mal mit denen: ne längere Tour als das kann sich kaum einer vorstellen. Zu unbequem etc. Es werden also fast nur Spaßfahrten unternommen. Und da stört einen mal 2 Stunden solcher Lärm nicht so (schädlich fürs Gehört ist es trotzdem, aber das merken die erst mit 50+).

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