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Den einfachen Weg will die Politik nicht

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  1. Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: Snoozel 15.04.21 - 11:51

    Was ist wohl der einfachste Weg um viele Leute zum Umstieg zu bewegen? Vom Verbrenner zum E-Auto, vom Heizöl oder Erdgas zur Wärmepumpe?
    Der Strom müßte so billig werden dass sich die Ölverbraucher einfach wirtschaftlich nicht mehr rechnen. Schon würden viele Umsteigen.
    Und was passiert hier? Genau das Gegenteil. Strom wird extrem teuer gemacht... und das ganz besonders an den Ladesäulen.

    Ahjo.

  2. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: John2k 15.04.21 - 11:55

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist wohl der einfachste Weg um viele Leute zum Umstieg zu bewegen? Vom
    > Verbrenner zum E-Auto, vom Heizöl oder Erdgas zur Wärmepumpe?
    > Der Strom müßte so billig werden dass sich die Ölverbraucher einfach
    > wirtschaftlich nicht mehr rechnen. Schon würden viele Umsteigen.
    > Und was passiert hier? Genau das Gegenteil. Strom wird extrem teuer
    > gemacht... und das ganz besonders an den Ladesäulen.
    >
    > Ahjo.

    Einen Weg zurück gibt es eh nicht. Selbst wenn der Staat alle Steuern erlässt, wird der Stromerzeuger zulangen. Die Leute bezahlen es ja. Hier hilft nur eigenen Strom erzeugen. Doch genau das versucht die Politik möglichst unattraktiv zu machen.

    Dabei kosten Solarzellen nicht mehr so viel. Ein 460W Modul kostet ungefähr 150¤
    Speicher sind leider noch nicht dort, wo sie sein müssten. 2kwh kosten immer noch rund 900-1000¤ - 10kwh für diesen Preis wären sehr gut.

    Eine gezielte Förderung wäre hier erforderlich. Stattdessen wird immer mehr reglementiert, incl. Anschlusspflicht ab 800W(Wie viel auch immer derzeitig erlaubt ist) Einspeiseleistung etc...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 11:56 durch John2k.

  3. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: martinalex 15.04.21 - 12:04

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist wohl der einfachste Weg um viele Leute zum Umstieg zu bewegen?
    > Vom
    > > Verbrenner zum E-Auto, vom Heizöl oder Erdgas zur Wärmepumpe?
    > > Der Strom müßte so billig werden dass sich die Ölverbraucher einfach
    > > wirtschaftlich nicht mehr rechnen. Schon würden viele Umsteigen.
    > > Und was passiert hier? Genau das Gegenteil. Strom wird extrem teuer
    > > gemacht... und das ganz besonders an den Ladesäulen.
    > >
    > > Ahjo.
    >
    > Einen Weg zurück gibt es eh nicht. Selbst wenn der Staat alle Steuern
    > erlässt, wird der Stromerzeuger zulangen. Die Leute bezahlen es ja. Hier
    > hilft nur eigenen Strom erzeugen. Doch genau das versucht die Politik
    > möglichst unattraktiv zu machen.
    >
    > Dabei kosten Solarzellen nicht mehr so viel. Ein 460W Modul kostet ungefähr
    > 150¤
    > Speicher sind leider noch nicht dort, wo sie sein müssten. 2kwh kosten
    > immer noch rund 900-1000¤ - 10kwh für diesen Preis wären sehr gut.
    >
    > Eine gezielte Förderung wäre hier erforderlich. Stattdessen wird immer mehr
    > reglementiert, incl. Anschlusspflicht ab 800W(Wie viel auch immer derzeitig
    > erlaubt ist) Einspeiseleistung etc...

    Und gerade Kleinanlagen lohnen sich absolut gar nicht, weil für einspeisen einmalig ein Zähler montiert werden muss, was grob so viel Kostet wie eine kleine Anlage (1kWp) und dann auch noch monatlich ordentlich zulangt - nämlich in der gleichen Grössenordnung wie man Strom einspeist.
    So richtig lohnt sich ne Anlage wirklich nur, wenn sie gross ist, aber das verschenkt halt unmengen Strom aus solchen kleinen Anlagen die eben wegen Staatlicher Anti-Förderung nicht gebaut werden.

  4. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: mj 15.04.21 - 12:19

    also so billig kann der strom nicht werden, bzw. so teuer das gas, das ich auf wärmepumpe umstelle. will ja im altbau nicht mit jacke sitzen.
    es ist schlicht vieles einfach nicht möglich

    ähnliches beim e-auto. das passt einfach nicht zu meinen fahrprofil, laden zu hause fällt die nächsten jahre auch goennjamin rstmal weg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 12:20 durch mj.

  5. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: Snoozel 16.04.21 - 08:50

    Ich habe bereits einen neuen Zähler vom Energieversorger bekommen, der hat eine eigene Anzeige für Rückspeisung. Reicht das schon aus oder braucht es noch was neues?
    Gekostet hat er nichts, Gebühren sind gleich geblieben.

  6. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: mimimi 16.04.21 - 09:09

    Bloss keine wärmepumpe im Altbau. Da zahlt man sich dumm und dämlich - auch mit Photovoltaik. Das blöde ist, das im winter kaum Strom kommt und ich das da am meisten brauche. Bei Neubauten sieht es anders aus, weil man da viel geringere Vorlauftemperaturen braucht wegen der geringeren Wärmeverluste.

  7. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: Snoozel 16.04.21 - 16:54

    Ich habe mein altes Haus saniert, mit dem Resultat dass die 11kw Ölheizung selbst auf 35% runter gedrosselt zu stark ist. Ich denke schon dass eine Wärmepumpe da funktionieren würde.... rechnet sich aber immer noch nicht. Sind einfach zu teuer.

  8. Re: Den einfachen Weg will die Politik nicht

    Autor: Faktenschleuder 17.04.21 - 08:42

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist wohl der einfachste Weg um viele Leute zum Umstieg zu bewegen? Vom
    > Verbrenner zum E-Auto, vom Heizöl oder Erdgas zur Wärmepumpe?
    > Der Strom müßte so billig werden dass sich die Ölverbraucher einfach
    > wirtschaftlich nicht mehr rechnen. Schon würden viele Umsteigen.
    > Und was passiert hier? Genau das Gegenteil. Strom wird extrem teuer
    > gemacht... und das ganz besonders an den Ladesäulen.
    >
    > Ahjo.


    Nein,dass ist der völlig falsch Weg. Wollen wir das fördern was am wenigsten die Umwelt schädigt, oder das was gerade hip ist und der Industrie gefällt. Energiepreise müssen alle höher werden, und der Preis muss die durch den Verbrauch entstehende Umweltschädigung widerspiegeln. Das gleiche gilt für die bei der Produktion von Gütern eingesetzten Rohstoffe. So wird das am günstigsten was für die Umwelt am besten ist. Irgendwas künstlich billig halten damit der Bürger und vor allem die Industrie sich freuen ist der falsche weg.
    Dafür müsste man aber Weltweit zusammen arbeiten, weil ja unser beklopptes Wirtschaftssystem sind dazu führt, dass die Länder sich gegenseitig unterbieten um Arbeitsplätze an zu ziehen.

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