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Intel im Irrgarten

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  1. Intel im Irrgarten

    Autor: Crass Spektakel 16.04.21 - 07:48

    Das eigentlich schockierende, Chiplets wären schon vor 30 Jahren für viele Probleme eine elegante Lösung gewesen. Es ist verwunderlich daß es bis heute gedauert hat daß sich die Technik zumindestens im Prosumer-Markt durchsetzt. Stellen wir uns mal vor auf einem Träger wären 1994 vier P5-Pentium und ein NX-Chipset gesessen.

    Aber Intel war schon immer gut darin Vorteile zu Ungusten des Kunden zu verschenken. Daß sie ernsthaft CPUs in Mittel- und Oberklasse mit integrierter Grafik anboten war komplette Kundenverarsche. Je nach CPU waren 30-60% des CPU-Dies reine Grafik, etwas was viele User überhauptnicht brauchten. Hätte Intel einen Skylake ohne Grafik aber mit sechs Kerne für den gleichen Preis eines i7-6700k herausgebracht, die meisten hätten den i7-6700k links liegen gelassen. Zumal die integrierte Grafik der Skylakes wirklich elend lahm und nicht gerade effizient war, oft war eine Geforce 1030 schneller und sparsamer und billiger.

    Trotzdem, meine Intel-CPUs hielten bei mir bisher immer am längsten.

    Mein aktueller i7-6700k aus dem Jahr 2016 läuft mit stattlichen 4500Mhz und wird vermutlich erst 2022 ersetzt werden - ich hätte zwar gerne im Herbst 2020 einen Ryzen 5900 und eine Radeon 6800 gekauft aber eben nur zu fairen Preisen.

    Davor habe ich von 2010 bis 2016 einen Core2 Q9550@3400Mhz verwendet. Diese uralte CPU wuppt sogar heute noch eine Menge und würde mein i7 verrecken würde ich ohne zu zögern mit diesem Oldtimer auf normale Preise warten.

    Alle x86-Rechner davor, egal ob AMD oder Intel, waren kurzlebig, sowohl bei der Leistung als auch bei der Lebenszeit. Meine AMD-CPUs von 1999 bis 2006 waren oft binnen Monaten veraltet, da platzten reihenweise Kondensatoren. Sechsmal wechselte ich in dieser Zeit mein System, fast jährlich. Mein Ausflug zu Intel von 1996 bis 1999 mit einem Dual-Pentium-System waren grauenhaft und von instabilen Boards begleitet. Die Zeit 1990-1996 mit verschiedenen 286 bis 486 von IBM, Intel,AMD, Cyrix, TI uva waren zwar technisch solide - ein paar davon laufen heute noch - aber die Bedienung war ein echtes Elend im Vergleich zu Amiga und Mac.

    Irgendwie kommt am Ende doch alles zum Amiga 3000 aus dem Jahr 1990. Dieser Rechner mit 68030@25Mhz ist sogar heute noch begrenzt verwendtbar. Surfen, Chatten, Office, das geht einfach und ist sogar halbwegs flüssig. Heute würde ich lieber mit einem Amiga aus dem Jahr 1990 als einem Pentium oder K6 aus dem Jahr 1997 arbeiten. Die Benutzeroberfläche erschließt sich auch heute noch einem Zehnjährigem, die Bedienung ist flüssig und die Hardware hat konsequent bis heute durchgehalten (naja, den Uhrenakku mußte man entfernen, kein Amiga mit Uhrenakku hat das Jahr 2000 überlebt).

  2. Re: Intel im Irrgarten

    Autor: Smolo 24.04.21 - 14:16

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eigentlich schockierende, Chiplets wären schon vor 30 Jahren für viele
    > Probleme eine elegante Lösung gewesen. Es ist verwunderlich daß es bis
    > heute gedauert hat daß sich die Technik zumindestens im Prosumer-Markt
    > durchsetzt. Stellen wir uns mal vor auf einem Träger wären 1994 vier
    > P5-Pentium und ein NX-Chipset gesessen.
    >
    > Aber Intel war schon immer gut darin Vorteile zu Ungusten des Kunden zu
    > verschenken. Daß sie ernsthaft CPUs in Mittel- und Oberklasse mit
    > integrierter Grafik anboten war komplette Kundenverarsche. Je nach CPU
    > waren 30-60% des CPU-Dies reine Grafik, etwas was viele User überhauptnicht
    > brauchten. Hätte Intel einen Skylake ohne Grafik aber mit sechs Kerne für
    > den gleichen Preis eines i7-6700k herausgebracht, die meisten hätten den
    > i7-6700k links liegen gelassen. Zumal die integrierte Grafik der Skylakes
    > wirklich elend lahm und nicht gerade effizient war, oft war eine Geforce
    > 1030 schneller und sparsamer und billiger.
    >
    > Trotzdem, meine Intel-CPUs hielten bei mir bisher immer am längsten.
    >
    > Mein aktueller i7-6700k aus dem Jahr 2016 läuft mit stattlichen 4500Mhz und
    > wird vermutlich erst 2022 ersetzt werden - ich hätte zwar gerne im Herbst
    > 2020 einen Ryzen 5900 und eine Radeon 6800 gekauft aber eben nur zu fairen
    > Preisen.
    >
    > Davor habe ich von 2010 bis 2016 einen Core2 Q9550@3400Mhz verwendet. Diese
    > uralte CPU wuppt sogar heute noch eine Menge und würde mein i7 verrecken
    > würde ich ohne zu zögern mit diesem Oldtimer auf normale Preise warten.
    >
    > Alle x86-Rechner davor, egal ob AMD oder Intel, waren kurzlebig, sowohl bei
    > der Leistung als auch bei der Lebenszeit. Meine AMD-CPUs von 1999 bis 2006
    > waren oft binnen Monaten veraltet, da platzten reihenweise Kondensatoren.

    Was haben denn geplatzte Mainboard Kondis mit der CPU zu tun? ;-)
    Und das mit dem veraltet ist ja auch Quatsch. Zur damaligen Zeit haben sich Intel und AMD ein Kopf and Kopf rennen geliefert und entsprechend häufig Aktualisierungen / Verbesserungsschritte auf den Markt geworfen deswegen war deine CPU aber nicht direkt veraltet weil es damals halt über die MHZ ausgetragen wurde. Für den Alltag hatte das aber keine besondere Bewandtnis.

    > Sechsmal wechselte ich in dieser Zeit mein System, fast jährlich. Mein
    > Ausflug zu Intel von 1996 bis 1999 mit einem Dual-Pentium-System waren
    > grauenhaft und von instabilen Boards begleitet. Die Zeit 1990-1996 mit
    > verschiedenen 286 bis 486 von IBM, Intel,AMD, Cyrix, TI uva waren zwar
    > technisch solide - ein paar davon laufen heute noch - aber die Bedienung
    > war ein echtes Elend im Vergleich zu Amiga und Mac.
    >
    > Irgendwie kommt am Ende doch alles zum Amiga 3000 aus dem Jahr 1990. Dieser
    > Rechner mit 68030@25Mhz ist sogar heute noch begrenzt verwendtbar. Surfen,
    > Chatten, Office, das geht einfach und ist sogar halbwegs flüssig. Heute
    > würde ich lieber mit einem Amiga aus dem Jahr 1990 als einem Pentium oder
    > K6 aus dem Jahr 1997 arbeiten. Die Benutzeroberfläche erschließt sich auch
    > heute noch einem Zehnjährigem, die Bedienung ist flüssig und die Hardware
    > hat konsequent bis heute durchgehalten (naja, den Uhrenakku mußte man
    > entfernen, kein Amiga mit Uhrenakku hat das Jahr 2000 überlebt).

  3. Re: Intel im Irrgarten

    Autor: Vögelchen 24.04.21 - 15:09

    Smolo schrieb:

    > Was haben denn geplatzte Mainboard Kondis mit der CPU zu tun? ;-)

    Genau gar nichts. Und abgesehen davon habe ich die gegen bessere getauscht und weiter ging's.

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