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Das Schlusswort: Freizeitkiller

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  1. Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: serik 09.11.06 - 19:30

    Ist dieses Wort nicht etwas makaber?

    Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja nicht erfreuliches oder? Ich sollte meine Frezeit doch möglichst so nutzen, dass ich glücklich werden und sie nicht schnellstmöglichst vernichten.

    Ich finde man sollte Computerspiele nur spielen, wenn sie einen zufrieden machen und es sehr viel Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als gut gemeintes Argument funktioniert da bei mir eher abschreckend.

    Was wenn ich die Freizeit kille und dann nachher unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach spielen (siehe http://www.netzabbau.de)?

    Mich würde interessieren:

    Macht euch das Computerspielen zufrieden oder ist es fast schon ein Zwang?

    ---

    http://www.serik.de

  2. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Frage. 09.11.06 - 20:50

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist dieses Wort nicht etwas makaber?
    >
    > Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja nicht
    > erfreuliches oder? Ich sollte meine Frezeit doch
    > möglichst so nutzen, dass ich glücklich werden und
    > sie nicht schnellstmöglichst vernichten.
    >
    > Ich finde man sollte Computerspiele nur spielen,
    > wenn sie einen zufrieden machen und es sehr viel
    > Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als gut
    > gemeintes Argument funktioniert da bei mir eher
    > abschreckend.
    >
    > Was wenn ich die Freizeit kille und dann nachher
    > unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach spielen
    > (siehe www.netzabbau.de)?
    >
    > Mich würde interessieren:
    >
    > Macht euch das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es fast schon ein Zwang?
    >


    Nun, ich kann nur für mich reden, nur für mich. Ich spiele, weil es für mich nichts auf dieser Welt gibt. Ich habe keine Freunde, ich lese nicht gerne, TV finde ich beschissen, Filme öden mich an, wenn ich in eine Bar oder Disco gehe, will niemand mit mir reden, mein Job ist genauso erbärmlich, Weiterbildung liegt mir nicht. Ich habe also gar keine andere Alternative als Computerspiele zu spielen um mein trostloses Leben zu fristen. Ich hasse das Spielen und doch sehe ich keine Alternative, keine Alternative, nur Computerspiele!

    Gott, ich brauche diese Freizeitkiller, ich brauche sie, denn ohne sie würde mein Leben seinen Inhalt, seinen letzten kümmerlichen Inhalt verlieren!

  3. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Frage. 09.11.06 - 20:53

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > www.serik.de


    Zitat: "Ich denke gerne anders, bin anders, bin ungern anders und denke doch in Cliches. "

    Chliches? Was ist ein Chliches?

    Du meinst doch nicht etwa Klischee? Ich weiss schon, wieso du Autor bist, und trotzdem nicht richtig ;)

  4. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: serik 09.11.06 - 21:21

    stimmt - es ist die französische schreibweise ohne "´" über dem e

    ich dacht die sei auch in deutschland gebräuchlich - zumindest verständlich - vielleicht ist das allerdings ein irrtum

    Frage. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > serik schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > www.serik.de
    >
    > Zitat: "Ich denke gerne anders, bin anders, bin
    > ungern anders und denke doch in Cliches. "
    >
    > Chliches? Was ist ein Chliches?
    >
    > Du meinst doch nicht etwa Klischee? Ich weiss
    > schon, wieso du Autor bist, und trotzdem nicht
    > richtig ;)


  5. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: serik 09.11.06 - 21:28

    Ich kann verstehen, dass man die Frage nicht ganz ernst nimmt. Allerdings ist sie nicht so fern von der Realität wie man vielleicht denkt.

    Ich persönlich spiele auch Computerspiele und will niemandem irgendwas unterstellen. Allerdings habe ich mich auch schon oft darüber aufgeregt, wenn ich mal wieder länger als geplant gezockt habe und nicht was anderes mit meiner Zeit angefangen habe. Ich denke das kennt jeder. Das kleine nagende schlechte Gewissen. Aber wieso? Ein schlechtes Gewissen hätten wir ja nicht, wenn wir Computerspiele als das Ende der Fahnenstange jeglicher Freizeitbeschäftigung ansehen oder?

    Kann sein, dass nur ich das so sehe - glaube ich aber nicht.

    Frage. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > serik schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist dieses Wort nicht etwas makaber?
    >
    > Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja
    > nicht
    > erfreuliches oder? Ich sollte meine
    > Frezeit doch
    > möglichst so nutzen, dass ich
    > glücklich werden und
    > sie nicht
    > schnellstmöglichst vernichten.
    >
    > Ich
    > finde man sollte Computerspiele nur spielen,
    >
    > wenn sie einen zufrieden machen und es sehr
    > viel
    > Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als
    > gut
    > gemeintes Argument funktioniert da bei
    > mir eher
    > abschreckend.
    >
    > Was wenn
    > ich die Freizeit kille und dann nachher
    >
    > unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach
    > spielen
    > (siehe www.netzabbau.de)?
    >
    > Mich würde interessieren:
    >
    > Macht euch
    > das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es
    > fast schon ein Zwang?
    >
    > Nun, ich kann nur für mich reden, nur für mich.
    > Ich spiele, weil es für mich nichts auf dieser
    > Welt gibt. Ich habe keine Freunde, ich lese nicht
    > gerne, TV finde ich beschissen, Filme öden mich
    > an, wenn ich in eine Bar oder Disco gehe, will
    > niemand mit mir reden, mein Job ist genauso
    > erbärmlich, Weiterbildung liegt mir nicht. Ich
    > habe also gar keine andere Alternative als
    > Computerspiele zu spielen um mein trostloses Leben
    > zu fristen. Ich hasse das Spielen und doch sehe
    > ich keine Alternative, keine Alternative, nur
    > Computerspiele!
    >
    > Gott, ich brauche diese Freizeitkiller, ich
    > brauche sie, denn ohne sie würde mein Leben seinen
    > Inhalt, seinen letzten kümmerlichen Inhalt
    > verlieren!
    >
    >


  6. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: HanDual 09.11.06 - 21:53

    Frage. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > serik schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist dieses Wort nicht etwas makaber?
    >
    > Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja
    > nicht
    > erfreuliches oder? Ich sollte meine
    > Frezeit doch
    > möglichst so nutzen, dass ich
    > glücklich werden und
    > sie nicht
    > schnellstmöglichst vernichten.
    >
    > Ich
    > finde man sollte Computerspiele nur spielen,
    >
    > wenn sie einen zufrieden machen und es sehr
    > viel
    > Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als
    > gut
    > gemeintes Argument funktioniert da bei
    > mir eher
    > abschreckend.
    >
    > Was wenn
    > ich die Freizeit kille und dann nachher
    >
    > unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach
    > spielen
    > (siehe www.netzabbau.de)?
    >
    > Mich würde interessieren:
    >
    > Macht euch
    > das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es
    > fast schon ein Zwang?
    >
    > Nun, ich kann nur für mich reden, nur für mich.
    > Ich spiele, weil es für mich nichts auf dieser
    > Welt gibt. Ich habe keine Freunde, ich lese nicht
    > gerne, TV finde ich beschissen, Filme öden mich
    > an, wenn ich in eine Bar oder Disco gehe, will
    > niemand mit mir reden, mein Job ist genauso
    > erbärmlich, Weiterbildung liegt mir nicht. Ich
    > habe also gar keine andere Alternative als
    > Computerspiele zu spielen um mein trostloses Leben
    > zu fristen. Ich hasse das Spielen und doch sehe
    > ich keine Alternative, keine Alternative, nur
    > Computerspiele!
    >
    > Gott, ich brauche diese Freizeitkiller, ich
    > brauche sie, denn ohne sie würde mein Leben seinen
    > Inhalt, seinen letzten kümmerlichen Inhalt
    > verlieren!
    >
    >


    wenn diese antwort von dir jetzt wirklich ernst gemeint sein sollte, und davon gehe ich einfach mal aus, dann ist das schon ne ziemlich traurige sache. glaub's mir oder nicht, ich denke ich kann dich ganz gut verstehn, war selber mal in so einer situation. hatte keine freunde, keine hobbies, beruflich lief es scheiße und ich hatte nicht mal ein kleines bisschen hoffnung oder eine vorstellung davon, wie sich das jemals bessern soll, kam mir vor als wäre mein leben ohne das ich es richtig gemerkt hatte auf einmal total aus dem ruder gelaufen und hätte mich zum allerletzten freak gemacht. ist ja auch irgendwie wie ein teufelskreis. man vegetiert so dahin in seinem kämmerlein, das einzige was einen interessiert ist das internet und videospiele, dementsprechend hatte ich dann den eindruck, dass nicht niemand mit mir reden will, wenn ich ausgehe, sondern dass ich garnicht richtig in der lage war eine unterhaltung zu führen.. worüber denn, videospiele?

    war eine sehr lange zeit, die ich so 'gelebt' hab und hab mich immer weiter zurück gezogen. aber wenn du dann sagst, das videospiele dir den letzten sinn geben, bringt dich das ja auch nicht weiter, du sagst ja auch, dass du es eigentlich hasst.
    für mich sind freunde das aller aller wichtigste im leben und die findest du nicht bei wow oder sonst wo. wenn keiner mit dir reden will, dann trink dir mut an. gibt doch keinen einfacheren weg männerfreundschaften zu schließen als bei ein paar bierchen. aus wie soll man das verstehn, dass du sagst weiterbildungen liegen mir nicht? dein job liegt dir ja anscheinend auch nicht, also wieso nix machen, wenn's nur besser werden kann..?

    wünsch dir auf jeden fall das du es irgendwie gepeilt kriegst, dein leben auf eine andere bahn zu bringen, auch wenn du da jetzt komplett schwarz siehst, versuchs einfach immer weiter..

  7. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Bibabuzzelmann 09.11.06 - 21:59

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist dieses Wort nicht etwas makaber?
    >
    > Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja nicht
    > erfreuliches oder? Ich sollte meine Frezeit doch
    > möglichst so nutzen, dass ich glücklich werden und
    > sie nicht schnellstmöglichst vernichten.
    >
    > Ich finde man sollte Computerspiele nur spielen,
    > wenn sie einen zufrieden machen und es sehr viel
    > Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als gut
    > gemeintes Argument funktioniert da bei mir eher
    > abschreckend.
    >
    > Was wenn ich die Freizeit kille und dann nachher
    > unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach spielen
    > (siehe www.netzabbau.de)?
    >
    > Mich würde interessieren:
    >
    > Macht euch das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es fast schon ein Zwang?

    Also ich spiele, wenn mir danach ist, kommt auch nicht mehr so oft vor, wie vor einigen Jahren *g.....das liegt nur an Golem, die verbreiten auf ihrer Seite Strahlen, im bösen Frequenzbereich, so wie es die Werbung tut.....das wirkt dann so, wie Zuckerwasser bei Fliegen ^^

    Macht dich die Golem Seite zufrieden, oder ist es schon mehr ein Zwang ? lol




    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.06 22:00 durch Bibabuzzelmann.

  8. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Bibabuzzelmann 09.11.06 - 22:02

    Frage. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nun, ich kann nur für mich reden, nur für mich.
    > Ich spiele, weil es für mich nichts auf dieser
    > Welt gibt. Ich habe keine Freunde, ich lese nicht
    > gerne, TV finde ich beschissen, Filme öden mich
    > an, wenn ich in eine Bar oder Disco gehe, will
    > niemand mit mir reden, mein Job ist genauso
    > erbärmlich, Weiterbildung liegt mir nicht. Ich
    > habe also gar keine andere Alternative als
    > Computerspiele zu spielen um mein trostloses Leben
    > zu fristen. Ich hasse das Spielen und doch sehe
    > ich keine Alternative, keine Alternative, nur
    > Computerspiele!
    >
    > Gott, ich brauche diese Freizeitkiller, ich
    > brauche sie, denn ohne sie würde mein Leben seinen
    > Inhalt, seinen letzten kümmerlichen Inhalt
    > verlieren!

    Das hört sich ja fast traurig an lol

  9. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Bibabuzzelmann 09.11.06 - 22:05

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann verstehen, dass man die Frage nicht ganz
    > ernst nimmt. Allerdings ist sie nicht so fern von
    > der Realität wie man vielleicht denkt.
    >
    > Ich persönlich spiele auch Computerspiele und will
    > niemandem irgendwas unterstellen. Allerdings habe
    > ich mich auch schon oft darüber aufgeregt, wenn
    > ich mal wieder länger als geplant gezockt habe und
    > nicht was anderes mit meiner Zeit angefangen habe.
    > Ich denke das kennt jeder. Das kleine nagende
    > schlechte Gewissen. Aber wieso? Ein schlechtes
    > Gewissen hätten wir ja nicht, wenn wir
    > Computerspiele als das Ende der Fahnenstange
    > jeglicher Freizeitbeschäftigung ansehen oder?

    Lol, warum hast du ein schlechtes Gewissen, wenn du Dinge tust, die dir Spass machen und nur dann verfliegt die Zeit, das kann ich bestätigen ?! *g
    Liest du zu viele Berichte, von Antispielern, die natürlich sehr viel Ahnung, von anderen Dingen haben ? lol

    Ich sag dir eins....Mach dir keinen Kopf, so lange du dich wohl fühlst :)

  10. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: serik 09.11.06 - 22:26

    > Macht dich die Golem Seite zufrieden, oder ist es
    > schon mehr ein Zwang ? lol


    die frage ist gut :-)

    aber informationswahn in unserer gesellschaft ist vielleicht wirklich ein thema - genauso wie unterhaltungswahn (->computerspielsucht)

    man sollte die gesellschaftlichen auswirkungen nicht unterschaetzen glaube ich ...

    ... und nein - golem empfinde ich nicht als zwang :-)

  11. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Bibabuzzelmann 09.11.06 - 22:56

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Macht dich die Golem Seite zufrieden, oder
    > ist es
    > schon mehr ein Zwang ? lol
    >
    > die frage ist gut :-)
    >
    > aber informationswahn in unserer gesellschaft ist
    > vielleicht wirklich ein thema - genauso wie
    > unterhaltungswahn (->computerspielsucht)
    >
    > man sollte die gesellschaftlichen auswirkungen
    > nicht unterschaetzen glaube ich ...
    >
    > ... und nein - golem empfinde ich nicht als zwang
    > :-)

    Also macht es dich zufrieden ? *g

    Irgendwie gibts einige Orte, auch im Web, wo man Spass haben kann und die Informationen kommen ja teilweise sogar von fast allein dazu :)
    So wie ich die Industrie verteufel, verteufeln Andere eben Spiele oder sonstwas, aber jeder hat so seine eigenen Bereiche, die ihm Spass machen.....ist doch gut, wir haben alle Spass, nur sollte man manchen Menschen vieleicht etwas Macht entziehen ^^

    Gesellschaftliche Auswirkungen sind da vorprogrammiert, das glaub ich auch, aber dann liegt es immer noch an uns, wie wir damit umgehn können :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.06 22:57 durch Bibabuzzelmann.

  12. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Carnage 10.11.06 - 08:52

    HanDual schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > trink dir mut an. gibt doch keinen einfacheren weg
    > männerfreundschaften zu schließen als bei ein paar
    > bierchen.

    deine worte waren sicherlich gut gemeint, aber sich "mut anzutrinken" halte ich für nen schlechten tipp. ich bin weiß gott kein gegner von alkohol, ich arbeite sogar in der branche, aber aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass ein anfangs mäßiger alkoholgenuss sich nach einiger zeit genauso schädlich auf sozialleben und eigene befindlichkeit auswirken kann wie dauerzocken - auch wenn man nie alleine trinkt!

    in meiner jugend hab ich auch verdammt viel zeit mit spielkonsolen und rockmusik zu hause verbracht bis ich dann mit 18 jahren abendliche kneipenbesuche für mich entdeckt hatte. die dort geschlossenen männerfreundschaften waren zwar im allgemeinen eine bereicherung für mein sozialleben, aber rückblickend haben sie mir auch viel ärger eingehandelt, den ich zuhause beim spielezocken wohl nie bekommen hätte.

    oder bin ich hier der einzige, der sich manchmal wünscht, einfach nur zu hause zu bleiben, wenn wiedermal die ganze versoffene bande an der tür klingelt, und einen jeden zweiten tag auf irgendeine party, irgendein konzert oder eine sonstige kopfschmerz-trächtige veranstaltung zerren will, inklusive anschließender randale und ungewollter sexgeschichten wegen eben jenen "paar bierchen"!

    darum mein tipp an alle:
    lieber zuhause bleiben und spiele zocken, das macht mehr sinn ;)

  13. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: HanDual 10.11.06 - 12:06

    Carnage schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > HanDual schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > trink dir mut an. gibt doch keinen
    > einfacheren weg
    > männerfreundschaften zu
    > schließen als bei ein paar
    > bierchen.
    >
    > deine worte waren sicherlich gut gemeint, aber
    > sich "mut anzutrinken" halte ich für nen
    > schlechten tipp. ich bin weiß gott kein gegner von
    > alkohol, ich arbeite sogar in der branche, aber
    > aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass ein
    > anfangs mäßiger alkoholgenuss sich nach einiger
    > zeit genauso schädlich auf sozialleben und eigene
    > befindlichkeit auswirken kann wie dauerzocken -
    > auch wenn man nie alleine trinkt!
    >
    > in meiner jugend hab ich auch verdammt viel zeit
    > mit spielkonsolen und rockmusik zu hause verbracht
    > bis ich dann mit 18 jahren abendliche
    > kneipenbesuche für mich entdeckt hatte. die dort
    > geschlossenen männerfreundschaften waren zwar im
    > allgemeinen eine bereicherung für mein
    > sozialleben, aber rückblickend haben sie mir auch
    > viel ärger eingehandelt, den ich zuhause beim
    > spielezocken wohl nie bekommen hätte.
    >
    > oder bin ich hier der einzige, der sich manchmal
    > wünscht, einfach nur zu hause zu bleiben, wenn
    > wiedermal die ganze versoffene bande an der tür
    > klingelt, und einen jeden zweiten tag auf
    > irgendeine party, irgendein konzert oder eine
    > sonstige kopfschmerz-trächtige veranstaltung
    > zerren will, inklusive anschließender randale und
    > ungewollter sexgeschichten wegen eben jenen "paar
    > bierchen"!
    >
    > darum mein tipp an alle:
    > lieber zuhause bleiben und spiele zocken, das
    > macht mehr sinn ;)


    ok, war vielleicht auch komisch ausgedrückt, ich will natürlich keinem raten seine videospiele gegen nen haufen alkoholiker einzutauschen, was ich meinte ist, das man angeheitert einfach offener, hemmungsloser ist und so das erste eis brechen kann. so komisch das auch klingt, aber hab die meisten meiner freunde mal irgendwann bei nem bierchen kennengelernt, trinke aber eigentlich total selten und mit den kumpels lassen sich auch andere sachen machen als saufen. zu hause bleiben und videospiele zocken zum beispiel :) aber nur zu hause bleiben und spiele zocken macht auch keinen sinn, man sollte es halt mit nix übertreiben..

  14. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Dr. Schmaus 10.11.06 - 12:55

    Frage. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > serik schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist dieses Wort nicht etwas makaber?
    >
    > Wenn ich meine Freizeit kille ist das ja
    > nicht
    > erfreuliches oder? Ich sollte meine
    > Frezeit doch
    > möglichst so nutzen, dass ich
    > glücklich werden und
    > sie nicht
    > schnellstmöglichst vernichten.
    >
    > Ich
    > finde man sollte Computerspiele nur spielen,
    >
    > wenn sie einen zufrieden machen und es sehr
    > viel
    > Spass macht. Das Wort Freizeitkiller als
    > gut
    > gemeintes Argument funktioniert da bei
    > mir eher
    > abschreckend.
    >
    > Was wenn
    > ich die Freizeit kille und dann nachher
    >
    > unglücklich bin? Bin ich dann süchtig nach
    > spielen
    > (siehe www.netzabbau.de)?
    >
    > Mich würde interessieren:
    >
    > Macht euch
    > das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es
    > fast schon ein Zwang?
    >
    > Nun, ich kann nur für mich reden, nur für mich.
    > Ich spiele, weil es für mich nichts auf dieser
    > Welt gibt. Ich habe keine Freunde, ich lese nicht
    > gerne, TV finde ich beschissen, Filme öden mich
    > an, wenn ich in eine Bar oder Disco gehe, will
    > niemand mit mir reden, mein Job ist genauso
    > erbärmlich, Weiterbildung liegt mir nicht. Ich
    > habe also gar keine andere Alternative als
    > Computerspiele zu spielen um mein trostloses Leben
    > zu fristen. Ich hasse das Spielen und doch sehe
    > ich keine Alternative, keine Alternative, nur
    > Computerspiele!
    >
    > Gott, ich brauche diese Freizeitkiller, ich
    > brauche sie, denn ohne sie würde mein Leben seinen
    > Inhalt, seinen letzten kümmerlichen Inhalt
    > verlieren!
    >
    >


    tja selbst ist der Mann mein bester. Wenn deine RÜhrseelige Geschichte nicht nur verarsche ist habe ich einen Hinweis für dich. Das du Arbeit und so weiter beschissen findest und lernen nich dein Fall is, is nachvollziehbar. Das du aber keine Freunde hast und in Discos keiner mit dir reden will liegt nur an DIR DIR DIR und nochmals DIR! vielleicht überdenkst du mal deine Einstellung und arbeitest an deinem Auftreten, denn jeder, sei er fett, hässlich oder einfach nur blöd, kann Freunde haben...von daher......Selbst Schuld, an all deinem Übel.

  15. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: MotzRotz 10.11.06 - 14:20

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann verstehen, dass man die Frage nicht ganz
    > ernst nimmt. Allerdings ist sie nicht so fern von
    > der Realität wie man vielleicht denkt.
    >
    > Ich persönlich spiele auch Computerspiele und will
    > niemandem irgendwas unterstellen. Allerdings habe
    > ich mich auch schon oft darüber aufgeregt, wenn
    > ich mal wieder länger als geplant gezockt habe und
    > nicht was anderes mit meiner Zeit angefangen habe.
    > Ich denke das kennt jeder. Das kleine nagende
    > schlechte Gewissen. Aber wieso? Ein schlechtes
    > Gewissen hätten wir ja nicht, wenn wir
    > Computerspiele als das Ende der Fahnenstange
    > jeglicher Freizeitbeschäftigung ansehen oder?

    Also ich habe kein schlechtes Gewissen dabei. Aber das schlechte Gewissen bei Dingen die Spaß machen ist uns mehr oder weniger über 2 Jahrtausende (oder vielleicht auch länger) anerzogen worden. Man schaue sich z.B. mal an, bei was die Kirche einem versucht hat, ein schlechtes Gewissen einzureden.

  16. Re: Das Schlusswort: Freizeitkiller

    Autor: Linguist 10.11.06 - 16:19

    serik schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Macht euch das Computerspielen zufrieden oder ist
    > es fast schon ein Zwang?


    "zufrieden" ist hoch angesiedelt. Bei mir hat es sich auf jeden Fall gewandelt - gespielte Zeit ist nicht mehr so sehr erlebte Zeit wie frueher. Es gibt seeeehr alte Spiele, wenn ich an die denke, erzeugt das Gefuehle, erinnere ich mich an Lieder und Umstaende - so etwas aehnliches wie bei einem Geruch. Das hab ich bei neueren Spielen nicht mehr. Glaube aber eher, es liegt am Alter als an den Spielen.

    Was wirklich fies ist, ist der Konkurrenzkampf bei den neuen Online-Spielen. Der Drang (nicht Zwang), immer erster zu bzw. Leute zu finden, die wirklich objektiv besser sind, laesst mich manchmal ueber die Zufriedenheitsgrenze hinaus spielen.

    Allerdings war es zu Schul- und Studienzeiten so, dass Freizeit wirklich Freizeit war. Seit einiger Zeit ist Freizeit aber geteilt in Freizeit fuer Wohnung/Haus, Buerokratiekrams, soziales Engagement und andere mehr oder minder unechte Freizeit - und halt die "echte" Freizeit. Da die wesentlich knapper ist, fehlen durch das Spielen andere Erlebnisse - oder die Erledigungen der "unechten" Freizeit schieben sich zu weit auf (und tuermen sich). Gerade letzteres erzeugt dann - zurecht - ein schlechtes Gewissen.

    Uebrigens eine gute Frage

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Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

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