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Und was ist bei Schlechtwetter?

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  1. Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: IchDenkMalDrueberNach 27.04.21 - 13:21

    Das ist ja alles schön und gut, aber wie sieht die Sache bei Nebel, Schnee und Starkregen.
    Das merkt man ja auch schon bei Sat-Fernsehen. Und so wie die Schüssel auf dem Bild steht, erinnert sie eher an eine Vogeltränke ;P

  2. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: Cassiel 27.04.21 - 13:25

    Läuft zu meinem Erstaunen trotzdem. Sogar mit Hagel und allem Aprilwetter der vergangenen Wochen. Die SNR geht etwas runter, Bandbreite ist aber dennoch mehr als ausreichend (> 100 Mbps)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.21 13:30 durch Cassiel.

  3. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: x2k 27.04.21 - 14:11

    Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört. Kann man aber zum teil mit ner größeren schüssel ausgleichen. Eine 160er statt 80 und man hat kaum noch Probleme.

  4. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: MarcusK 27.04.21 - 14:19

    x2k schrieb:
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    > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.

    die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das nicht vergleichen können?

  5. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: ChMu 27.04.21 - 15:06

    MarcusK schrieb:
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    > x2k schrieb:
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    > > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.
    >
    > die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das nicht
    > vergleichen können?

    500km zu 36000km koennte da eine Rolle spielen, zumal die power von geo Satelliten bei gleichem output eine ungleich groessere Flaeche ausstrahlt. Starlink hat winzige Spotbeams, welche natuerlich erheblich staerker durchkommen.

  6. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: markus1981 27.04.21 - 15:28

    +1


    ChMu schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > x2k schrieb:
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    > > > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > > > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.
    > >
    > > die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das nicht
    > > vergleichen können?
    >
    > 500km zu 36000km koennte da eine Rolle spielen, zumal die power von geo
    > Satelliten bei gleichem output eine ungleich groessere Flaeche ausstrahlt.
    > Starlink hat winzige Spotbeams, welche natuerlich erheblich staerker
    > durchkommen.

  7. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: MarcusK 27.04.21 - 15:48

    ChMu schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > x2k schrieb:
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    > > > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > > > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.
    > >
    > > die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das nicht
    > > vergleichen können?
    >
    > 500km zu 36000km koennte da eine Rolle spielen, zumal die power von geo
    > Satelliten bei gleichem output eine ungleich groessere Flaeche ausstrahlt.
    > Starlink hat winzige Spotbeams, welche natuerlich erheblich staerker
    > durchkommen.

    und auf welchen stecke kommt Wetter vor? Auf den ersten 50km dann spielt Wetter keine Rolle mehr.
    Es ging darum ob die Wetter Einfluss auf das Signal hat und das ist hauptsächlich von der Frequenz abhängig ist diese sind zwischen Astra und Starlink sehr vergleichbar - damit ist auch die Auswirkung vergleichbar.

  8. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: chefin 27.04.21 - 16:09

    IchDenkMalDrueberNach schrieb:
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    > Das ist ja alles schön und gut, aber wie sieht die Sache bei Nebel, Schnee
    > und Starkregen.
    > Das merkt man ja auch schon bei Sat-Fernsehen. Und so wie die Schüssel auf
    > dem Bild steht, erinnert sie eher an eine Vogeltränke ;P


    Die Nähe zur Erde macht es ziemlich Wetterunabhängig, aber nicht vollständig. Bei richtig miesem Wetter wird es nahezu zusammenbrechen. Da kann eine größere Schüssel noch etwas rausreisen, aber wir reden da von nochmals 1000 Euro extra und auch das wird nicht 100% Ausfallsicher sein.

    Aus dem Bauch raus würde ich von 2-5 Tagen im Jahr stundenweise Ausfall einrechnen. So ein Schneesturm dauert ja keine 2 Tage, sondern bestenfalls 1-2 Stunden, dann wird es weniger und dann kommt auch der Empfang wieder.

    Jedenfalls besser als 6Mbit DSL ist es allemal, auch wenn man ab und zu doch seine Familie anschauen muss, weil der Fernseher No Signal meldet.

  9. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: ChMu 27.04.21 - 16:14

    MarcusK schrieb:
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    > ChMu schrieb:
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    > > > > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > > > > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.
    > > >
    > > > die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das nicht
    > > > vergleichen können?
    > >
    > > 500km zu 36000km koennte da eine Rolle spielen, zumal die power von geo
    > > Satelliten bei gleichem output eine ungleich groessere Flaeche
    > ausstrahlt.
    > > Starlink hat winzige Spotbeams, welche natuerlich erheblich staerker
    > > durchkommen.
    >
    > und auf welchen stecke kommt Wetter vor? Auf den ersten 50km dann spielt
    > Wetter keine Rolle mehr.
    > Es ging darum ob die Wetter Einfluss auf das Signal hat und das ist
    > hauptsächlich von der Frequenz abhängig ist diese sind zwischen Astra und
    > Starlink sehr vergleichbar - damit ist auch die Auswirkung vergleichbar.

    Nein. Astra wird im Grossteil der reception area mit 45-80cm Schuesseln empfangem, oft selbst ausgerichtet und "ein bisschen" daneben, ist ja ein"starker" Satellit. Und ja, das kann Probleme geben bei sehr schlechtem Wetter. Um den Empfang von Starlink damit zu vergleichen welcher mit gebuendeltem Signal auf eine perfect ausgerichtete Antenne trifft mit einem ungleich staerkeren Signal, muesste Deine Astra Antenne gut 1,8m im Diameter sein. Und extreem gut ausgerichtet. Entsprechend weniger Probleme gibt es.
    Das Signal wird zwar abgeschwaecht aber wohl nie bis zum wirklichen Signal Abbruch.
    Bei Wetter welches das ausloesst, hast Du idR andere Probleme als im Netz zu surfen.

  10. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: MarcusK 27.04.21 - 16:21

    ChMu schrieb:
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    > MarcusK schrieb:
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    > > > > x2k schrieb:
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    > > > > > Das kannst du nicht mit Fernsehsatelliten vergleichen da wird die
    > > > > > Übertragungsfrequenz durch wasser in der luft sehr stark gestört.
    > > > >
    > > > > die Frequenzen sind doch fast die gleichen, warum sollte man das
    > nicht
    > > > > vergleichen können?
    > > >
    > > > 500km zu 36000km koennte da eine Rolle spielen, zumal die power von
    > geo
    > > > Satelliten bei gleichem output eine ungleich groessere Flaeche
    > > ausstrahlt.
    > > > Starlink hat winzige Spotbeams, welche natuerlich erheblich staerker
    > > > durchkommen.
    > >
    > > und auf welchen stecke kommt Wetter vor? Auf den ersten 50km dann spielt
    > > Wetter keine Rolle mehr.
    > > Es ging darum ob die Wetter Einfluss auf das Signal hat und das ist
    > > hauptsächlich von der Frequenz abhängig ist diese sind zwischen Astra
    > und
    > > Starlink sehr vergleichbar - damit ist auch die Auswirkung vergleichbar.
    >
    > Nein. Astra wird im Grossteil der reception area mit 45-80cm Schuesseln
    > empfangem, oft selbst ausgerichtet und "ein bisschen" daneben, ist ja
    > ein"starker" Satellit. Und ja, das kann Probleme geben bei sehr schlechtem
    > Wetter. Um den Empfang von Starlink damit zu vergleichen welcher mit
    > gebuendeltem Signal auf eine perfect ausgerichtete Antenne trifft mit einem
    > ungleich staerkeren Signal, muesste Deine Astra Antenne gut 1,8m im
    > Diameter sein. Und extreem gut ausgerichtet. Entsprechend weniger Probleme
    > gibt es.
    dafür ist die Datenrate auch viel höher damit auch die Anforderung an die Signalqualität. Astra senden auch mit wesentlich mehr Leistung. Und Sat-Anlagen werden schon recht genau ausgerichtet ( habe ich eine Zeitlang beruflich gemacht). und trotzdem ist das Signal bei schlechten Wetter mal weg. Insbesondere seit der Umstellung auf digitale Übertragung. Analog war das immer noch ein Bild zu erkennen.

    > Das Signal wird zwar abgeschwaecht aber wohl nie bis zum wirklichen Signal
    > Abbruch.
    Das würde ja bedeuten man hat die Schlüssel viel größer gemacht also notwendig und damit mehr Reserven eingeplant. Möglich aber bei den Kosten nicht sehr wahrscheinlich.

  11. Re: Und was ist bei Schlechtwetter?

    Autor: Katsuragi 27.04.21 - 20:40

    MarcusK schrieb:
    > dafür ist die Datenrate auch viel höher damit auch die Anforderung an die
    > Signalqualität. Astra senden auch mit wesentlich mehr Leistung. Und
    > Sat-Anlagen werden schon recht genau ausgerichtet ( habe ich eine Zeitlang
    > beruflich gemacht). und trotzdem ist das Signal bei schlechten Wetter mal
    > weg. Insbesondere seit der Umstellung auf digitale Übertragung. Analog war
    > das immer noch ein Bild zu erkennen.

    Ich hatte jahrelang Sat-Internet über KA-Sat, also geostationär mit ca. 1m (oder 1,20m?) großer Schüssel und Stromaufnahme von gut 100W. Die Antenne musste EXTREM gut ausgerichtet werden, erheblich genauer als bei Sat-Fernsehen. 1/4 Umdrehung an einer Stellschraube, die gegen die Schüssel drückte, konnte den Unterschied zwischen gutem Empfang und praktisch nichts machen. Es dürfte sich um hundertstel Grad gehandelt haben.
    Die Anbindung hatte einen Haufen unvermeidliche Probleme, aber Verbindungsabbrüche wegen Schlechtwetter haben wir selbst bei dieser geostationären Anbindung mit nominell 20 mbit/s nicht erlebt. Gewitter oder starker Schneefall mit Sichtweite unter 200m waren kein Problem.

    Insofern glaube ich nicht, dass Starlink mit wesentlich weniger Distanz und besserer Antennentechnik hier Probleme hat. Werde es aber hoffentlich bald selbst herausfinden...

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