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Sprechverbot...

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  1. Sprechverbot...

    Autor: demon driver 03.05.21 - 11:54

    ... kann man machen, muss man aber mit den Reaktionen leben.

    Entsprechend zu reagieren wiederum können sich allerdings nur Hochqualifizierte leisten, die sofort woanders einen gleichwertigen Job finden, und so gravierende Folgen hat das dann auch nur für Unternehmen, in denen die Hochqualifizierten einen hohen Anteil an der Belegschaft ausmachen.

  2. Re: Sprechverbot...

    Autor: Hansi 03.05.21 - 14:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... kann man machen, muss man aber mit den Reaktionen leben.
    >
    > Entsprechend zu reagieren wiederum können sich allerdings nur
    > Hochqualifizierte leisten, die sofort woanders einen gleichwertigen Job
    > finden, und so gravierende Folgen hat das dann auch nur für Unternehmen, in
    > denen die Hochqualifizierten einen hohen Anteil an der Belegschaft
    > ausmachen.
    Harte Vorwürfe von den Erfindern der Cancel Culture. Und hochqualifizierte Leute kümmern sich am Arbeitsplatz eben um Arbeit und nicht um ihr Hobby, von daher verliert man sicher wenig Kompetenz.

  3. Re: Sprechverbot...

    Autor: Mailerdeamon 03.05.21 - 15:47

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... kann man machen, muss man aber mit den Reaktionen leben.

    Ja muss man.
    Würde ich als Unternehmer auch so machen.
    Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps.

    Denn ich kann es mir nicht leisten hochqualifizierte Kräfte zu verlieren weil sie auf Grund einer gegenteiligen politischen Meinung (die von der Gruppe nicht vertreten wird) ausgegrenzt werden.
    Und nein Menschen sind nicht so tolerant Meinungen zu akzeptieren und stehen zu lassen und mit den Leuten mit anderer Meinung anschließend noch normal umzugehen.
    Vor allem sind es die Leute die für sich verbuchen total tolerant zu sein.

    >
    > Entsprechend zu reagieren wiederum können sich allerdings nur
    > Hochqualifizierte leisten, die sofort woanders einen gleichwertigen Job
    > finden, und so gravierende Folgen hat das dann auch nur für Unternehmen, in
    > denen die Hochqualifizierten einen hohen Anteil an der Belegschaft
    > ausmachen.

    Werden wir sehen ob es die hat.
    Ich würde dort anfangen.

    Die Leute die politischen Diskussionen befürworten am Arbeitsplatz sind vermutlich in der Regel Links bis Grün und in der Mehrheit an ihrem Arbeitsplatz.
    Sie können sich dann mal fragen wie es aussehen würde wenn sagen wir der Großteil der Leute in diesem Land AfD-Wähler wären, ob es ihnen dann noch Recht wäre wenn Politik an ihrem Arbeitsplatz diskutiert würde oder ob sie es dann nicht vorziehen würden das es nicht erlaubt wäre.

    Es ist immer schön wenn man zur Meinungsmehrheit gehört, unschön wird es immer dann wenn man in der Minderheit ist.
    Und da du dir deinen Arbeitgeber nicht nach der politischen Meinung des Teams aussuchst sollte man es vielleicht sein lassen das man über sowas diskutiert.
    Meinetwegen in separaten Chat-Channels wo jede Gruppe ihren eigenen haben kann, aber nicht in allgemeinen Räumen.

  4. Re: Sprechverbot...

    Autor: Faksimile 03.05.21 - 19:05

    Gibt es einen Zwang, sich daran zu beteiligen?

  5. Re: Sprechverbot...

    Autor: demon driver 03.05.21 - 19:16

    Hansi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... kann man machen, muss man aber mit den Reaktionen leben.
    > >
    > > Entsprechend zu reagieren wiederum können sich allerdings nur
    > > Hochqualifizierte leisten, die sofort woanders einen gleichwertigen Job
    > > finden, und so gravierende Folgen hat das dann auch nur für Unternehmen, in
    > > denen die Hochqualifizierten einen hohen Anteil an der Belegschaft
    > > ausmachen.
    > Harte Vorwürfe von den Erfindern der Cancel Culture.

    What?

    > Und hochqualifizierte
    > Leute kümmern sich am Arbeitsplatz eben um Arbeit und nicht um ihr Hobby,

    Was haben politische Gespräche mit "Hobby" zu tun?

    > von daher verliert man sicher wenig Kompetenz.

    Klar, ein Drittel der Leute, davon mindestens drei "heads", der größte Teil des iOS-Teams – müssen alles Underperformer sein!

    In meinem beruflichen Werdegang hab ich vielseitig Interessierte, die auch im Beruf die Augen nach allen Seiten hin offen hatten, mit denen man ein zivilisiertes politisches Gespräch führen konnte und die bei politisch falschen Entscheidungen das Maul aufgemacht haben, tendenziell auch eher als die besseren Arbeiter*innen kennengelernt im Vergleich zu den stillen Fachidioten, die nicht nach links und nicht nach rechts geschaut haben.

  6. Re: Sprechverbot...

    Autor: Hansi 03.05.21 - 22:07

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben politische Gespräche mit "Hobby" zu tun?
    Solltest Du kein Politiker sein, dann ist die Frage ziemlich naiv.

    > Klar, ein Drittel der Leute, davon mindestens drei "heads", der größte Teil
    > des iOS-Teams – müssen alles Underperformer sein!
    Wenn die sich daran stören, dass keine politische Agitation mehr über Firmen Accounts erfolgen darf, dann scheinen da wirklich falsche Prioritäten vorzuliegen.

    > In meinem beruflichen Werdegang hab ich vielseitig Interessierte, die auch
    > im Beruf die Augen nach allen Seiten hin offen hatten, mit denen man ein
    > zivilisiertes politisches Gespräch führen konnte und die bei politisch
    > falschen Entscheidungen das Maul aufgemacht haben, tendenziell auch eher
    > als die besseren Arbeiter*innen kennengelernt im Vergleich zu den stillen
    > Fachidioten, die nicht nach links und nicht nach rechts geschaut haben.
    Nette Umschreibung für eine Blase am Rand.

  7. Re: Sprechverbot...

    Autor: demon driver 03.05.21 - 22:16

    Hansi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was haben politische Gespräche mit "Hobby" zu tun?
    > Solltest Du kein Politiker sein, dann ist die Frage ziemlich naiv.

    Du meinst, alles was nicht Beruf ist, ist automatisch Hobby? Das wäre aber traurig.

    > > Klar, ein Drittel der Leute, davon mindestens drei "heads", der größte Teil
    > > des iOS-Teams – müssen alles Underperformer sein!
    > Wenn die sich daran stören, dass keine politische Agitation mehr über
    > Firmen Accounts erfolgen darf, dann scheinen da wirklich falsche
    > Prioritäten vorzuliegen.

    Wenn du die Diskussion mitbekommen hättest, ging es niemals um "politische Agitation", sondern ganz konkret um eine unmittelbar unternehmensbezogene politische Frage, nämlich wie mit Kritik an einer unternehmensweit eine Zeitlang geduldeten Belustigungsliste mit "lustigen" Kundennamen umzugehen sei, und bis auf einen einzelnen Aspekt in der Kritik daran waren die ganze Zeit über sogar fast alle einig. Eigentlich alles vorbildlich gelaufen, bis der eine Chef diesen einen Aspekt überbewertet hat und danach kam dann das Diskussionsverbot. Wäre vermeidbar gewesen.

    > > In meinem beruflichen Werdegang hab ich vielseitig Interessierte, die auch
    > > im Beruf die Augen nach allen Seiten hin offen hatten, mit denen man ein
    > > zivilisiertes politisches Gespräch führen konnte und die bei politisch
    > > falschen Entscheidungen das Maul aufgemacht haben, tendenziell auch eher
    > > als die besseren Arbeiter*innen kennengelernt im Vergleich zu den stillen
    > > Fachidioten, die nicht nach links und nicht nach rechts geschaut haben.
    > Nette Umschreibung für eine Blase am Rand.

    Die unsozialen Fachidioten? Ja, zum Glück waren die in meinem Umfeld tatsächlich immer nur eine Randerscheinung. Ausgekommen bin ich mit denen aber auch immer gut.

  8. Re: Sprechverbot...

    Autor: Mailerdeamon 04.05.21 - 13:38

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es einen Zwang, sich daran zu beteiligen?

    Gibt es einen Zwang sie zu führen?

    Und ja es gibt einen Zwang sich daran zu "beteiligen", wenn die firmeninternen Kommunikationsmittel dafür genutzt werden.
    Ich bin gezwungen auf Grund meiner Tätigkeit in verschiedenen Chat-Kanälen anwesend zu sein, da dort Dinge bezüglich meiner Arbeit besprochen werden.
    Und nein ich habe keine Lust mich erst durch meterlange politische Diskussion zu wühlen weil irgendwer meinte seine unmaßgebliche Meinung loswerden zu müssen.
    Ich will arbeiten, das ist das was ich auf Arbeit tue und die Arbeitsmittel sind genau dafür gedacht.

    Natürlich kann sich der Metallbau-Geselle auch die Fußnägel mit der Drehbank schneiden, dafür ist sie aber nicht gedacht

    Wenn mich Politik interessiert gehe ich ins golem-Forum oder zu heise oder zu SPON oder irgendwoanders hin.
    Dann entscheide ich! das ich! mich jetzt dosiert dem Hass und den politischen Ansichten aller anderen für eine definierte Zeit aussetzen will.
    Wenn ich genug davon habe mache ich die Seiten wieder zu und habe meine Ruhe.
    Auf Arbeit kann ich aber nicht einfach weggehen wenn ich genug davon habe.

    Und ja ich habe auch schon (in einer deutschen Firma arbeitend) Kollegen aufgefordert ihre Diskussion bitte woanders fortzusetzen, da dies ein arbeitsorganisatorischer Kanal ist und nicht dazu dient ihre politischen Ansichten zu diskutieren.

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