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Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

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  1. Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: grumbazor 17.05.21 - 08:52

    Haben sie sich doch teilweise wie Arschlöcher verhalten und öffentliche Infrastruktur über Gebühr zur Profitmaximierung mißbraucht. Wer eine Ladesäule sucht und die ersten zehn von Mietwagen belegt sind, über überall hingeschissene Roller stolpert, wer einmal mit so einem Mietrad fährt und entsetzt ob des angebotenen Schrottes ist, der wird eine Reglementierung definitiv begrüßen.

  2. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: HabeHandy 17.05.21 - 09:26

    Stimmt das mit den Rollern & Fahrrädern ist in Berlin ein großes Problem. Da hätte eine minimale Regulierung viel gebracht.

  3. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: Oktavian 17.05.21 - 09:37

    > Wer eine
    > Ladesäule sucht und die ersten zehn von Mietwagen belegt sind, über überall
    > hingeschissene Roller stolpert, wer einmal mit so einem Mietrad fährt und
    > entsetzt ob des angebotenen Schrottes ist, der wird eine Reglementierung
    > definitiv begrüßen.

    Die Mieträder sind mir in Berlin auch extrem negativ aufgefallen. Gibt es den Schrott da immer noch? Da kann ich sehr gut verstehen, dass der Senat regulierend eingreifen möchte.

    Nach meinem Gefühl ist es hier in im Ruhrgebiet in den letzten Jahren ganz deutlich besser geworden. Mieträder in dem Ausmaße hatten wir nie, nur die der Bahn. Roller gab es mal mehr, das Angebot scheint mir eher rückläufig. Zudem scheint es der Sache gutzutun, dass diese Roller geladen werden müssen, sie also zumindest alle zwei Tage mal jemand in die Hand nimmt, einsammelt, defekte entsorgt, usw. Die Mieträder, die ich in Berlin gesehen habe, waren wirklich größtenteils gruselig.

  4. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: aLpenbog 17.05.21 - 11:51

    Sehe ich auch so, auch wenn ich das erstmal nur als Radfahrer kenne mit den Fahrrädern und Rollern. Mal davon ab, dass sie teilweise die Plätze vor dem Büro blockieren stehen sie auch gerne mal an unmöglichsten Stellen rum. Gerne in irgendwelchen Durchgängen und was weiß ich oder liegen einfach flach auf dem Boden. Weg mit dem Müll.

    Und ja wird bei den Autos ja in etwa das gleiche sein, ohne Parkplätze kriegt man die auch nirgends unter. Wie der Verkehr gegenüber normalen Mietwägen aussieht ist dann die Frage. Klar stehen die nicht quer auf der Straße rum. Aber wenn es nach mir all der Kram entweder weg oder vernünftig geregelt. Können ja gern den Bau Parkplätze und co. finanzieren, der normale Autovermieter hat ja i.d.R. auch einen eigenen Parkplatz. Ladesäulen dann eben die gleiche Problematik bzw. noch extremer aktuell.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.21 12:05 durch aLpenbog.

  5. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: ThorsProvoni 17.05.21 - 11:55

    Ich nutze auch gerne ab und zu die Carsharing-Angebote in Berlin, aber als Fahrer eines BEV kann ich das Ärgernis mit den Ladesäulen nur bestätigen. Einige Mieter glauben anscheinend, dass die Ladesäulen kostenlose Parkplätze sind. Andere laden zwar, dann blockiert das Fahrzeug eine Ladesäule locker mal 2 Tage. Aber wenn ich mehr als 4 Stunde da stehe, bekomme ich eine Strafgebühr.
    Wenn ein Car-Sharing Unternehmen ein große Anzahl BEV in eine Stadt bringt, aber sich rein gar nicht an der Ladeinfrastruktur beteiligt, dann sollten die sich nicht über massive Kritik wundern.

  6. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: amk 17.05.21 - 15:21

    ThorsProvoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nutze auch gerne ab und zu die Carsharing-Angebote in Berlin, aber als
    > Fahrer eines BEV kann ich das Ärgernis mit den Ladesäulen nur bestätigen.
    > Einige Mieter glauben anscheinend, dass die Ladesäulen kostenlose
    > Parkplätze sind.

    Dass Ladesäulen keine Parkplätze sind, wissen auch sehr viele BEV-Eigentümer nicht, wie ich es täglich an den zahlreichen Ladesäulen in meiner Umgebung sehe.

    Die Carsharing-Autos sind das geringste Problem an den Ladesäulen, zumal die dort in der Regel wenigstens tatsächlich laden.

    > Wenn ein Car-Sharing Unternehmen ein große Anzahl BEV in eine Stadt bringt,
    > aber sich rein gar nicht an der Ladeinfrastruktur beteiligt, dann sollten
    > die sich nicht über massive Kritik wundern.

    Äh, ich glaube, Du hast grundsätzlich was nicht verstanden. WeShare mit seinen E-Golfs macht viele Ladesäulen überhaupt erst wirtschaftlich und hat zu einem weiteren/schnelleren Ausbau geführt, weil nun endlich mal Bedarf vorhanden ist.

    Warum sollte man WeShare & Co. dafür bestrafen, die Ladesäulen zu nutzen? Die Ladesäulen leben davon, dass jemand dort tankt, und die sind dankbar für die WeShare-Flotte. (Viele Privat-BEVs tanken ja gar nicht an öffentlichen Säulen, die wären für regelmäßiges Tanken viel zu unpraktisch, sondern die laden in Garagen, auf Arbeit oder beim Supermarkt.)

    BEV-Carsharing unterstützt Ladeinfrastruktur bereits kräftig, nämlich ganz schlicht durch Nutzung, so wie es sein soll. Da muss man nichts bestrafen.

    Parkgebühren zahlen die Carsharing-Anbieter natürlich auch schon für ihre Flotte, obwohl die Fahrzeuge ja keineswegs immer auf gebührenpflichtigen Plätzen stehen, also auch hier leisten die Anbieter ihren Anteil.

  7. Re: Kein Wunder dass die Branche entsetzt ist

    Autor: ohinrichs 17.05.21 - 15:27

    amk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Äh, ich glaube, Du hast grundsätzlich was nicht verstanden. WeShare mit
    > seinen E-Golfs macht viele Ladesäulen überhaupt erst wirtschaftlich und hat
    > zu einem weiteren/schnelleren Ausbau geführt, weil nun endlich mal Bedarf
    > vorhanden ist.

    Kannst du das belegen?

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