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Wenn kein Geld da ist…

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  1. Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Triple9 20.05.21 - 10:01

    … drucken wir welches! Oder machen neue Schulden!

    Grüne Logik -.-

  2. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: subjord 20.05.21 - 10:09

    Das Prinzip hinter den Schulenplänen ist folgendes:
    Ein Staat hinterlässt der nächsten Generationen immer Schulden. Was bringt es der nächsten Generation, wenn sie 100 Milliarden weniger Schulen hat, aber dafür Mehrausgaben von 10 Milliarden im Jahr?
    Etwas ähnliches gilt auch für sinnvolle zukunftsgewandte Infrastruktur.
    Es bringt nichts der nächsten Generation weniger Schulden zu hinterlassen, wenn die dafür im Gegenzug mehr Geld ausgeben müssten um Straßen und Brücken zu sanieren. Auch Inventionen in die Bildung zahlen sich in Zukunft aus. Es ist besser jeder Person eine bessere Bildung zu ermöglichen und im Gegenzug 50k Euro Schulden pro Person zu machen, als es nicht zu tun.
    Dann hat die nächste Generation ein deutlich größeres Potential die Schulden wieder zurückzuzahlen.
    Als Beispiel hätte man in den 90ger Jahren Informatik Unterricht als verpflichtendes Schulfach eingeführt (was viele Milliarden gekostet hätte), hätten wir heutzutage mehrere Milliarden höhere Steuereinnahmen im Jahr.

  3. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: 1e3ste4 20.05.21 - 10:10

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … drucken wir welches! Oder machen neue Schulden!
    >
    > Grüne Logik -.-

    Komisch, genau das machen die USA seit über 100 Jahren. Ich wusste nicht, dass die Grünen dort so lange regieren...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.21 10:16 durch 1e3ste4.

  4. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Trockenobst 20.05.21 - 10:28

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … drucken wir welches! Oder machen neue Schulden!

    Äh, die Leute die seit 20,30,40 Jahren mit Schuld am Bremsen der Weiterentwicklungen sind, leben noch und haben nette Gehälter, Pensionen, Häuser, Landbesitz.

    Was denken die Leute eigentlich wie es sein wird, wenn man in 30 Jahren mit den Kids am Sonntagstisch sitzt und im Sommer bei 40 Grad die Wasserversorgung in einigen Bereichen nicht so stabil ist, das Duschen mitten am Tag rationiert wird. Ignoriert man das Thema, spricht man mal die Eltern an die 30 jahre nichts machen wollten, wie läuft da der Prozess? Das was jeden Tag ein Problem ist Totschweigen? Man kann einfach gar keine Sonntagessen mit den Kids machen, das ist auch eine Lösung.

  5. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Killerkeks 20.05.21 - 10:34

    Ich bin 27 und denke, dass wir eine Lösung finden mit Schulden umzugehen. Mit 3 Grad Erwärmung vermutlich nicht, also zumindest nicht alle.
    Dieses Argument kommt hauptsächlich von Konservativen, die keine Lust haben, dass sich was ändert.

  6. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: goto10 20.05.21 - 10:40

    > Das Prinzip hinter den Schulenplänen ist folgendes:
    > Ein Staat hinterlässt der nächsten Generationen immer Schulden. Was bringt
    > es der nächsten Generation, wenn sie 100 Milliarden weniger Schulen hat,
    > aber dafür Mehrausgaben von 10 Milliarden im Jahr?

    Wert hat etwas nur, wenn es begrenzt ist. Bei deinem Schuldenmodell sinkt der Wert kontinuierlich. Irgendwann, der Zeitpunkt ist nicht berechenbar, bricht jedes Schuldensystem zusammen. Ich vermute, also reine Spekulation, der Punkt an dem das System kippt ist gar nicht mehr so weit weg.

  7. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: sambache 20.05.21 - 10:45

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … drucken wir welches! Oder machen neue Schulden!
    >
    > Grüne Logik -.-

    Ich lebe lieber mit Schulden als in der Wüste.

  8. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: goto10 20.05.21 - 10:47

    Killerkeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin 27 und denke, dass wir eine Lösung finden mit Schulden umzugehen.
    > Mit 3 Grad Erwärmung vermutlich nicht, also zumindest nicht alle.
    > Dieses Argument kommt hauptsächlich von Konservativen, die keine Lust
    > haben, dass sich was ändert.

    Wie sieht dein Plan aus, wenn die Natur sich nicht an die Absprache hält und trotz CO² Neutralität sich das Klima trotzdem erwärmt? Es könnte ja noch andere Ursachen für Erwärmung geben.

    Kurz: IMHO sind wir zu sehr nur auf CO² einsparen fokussiert und haben keinen Backup-Plan.

  9. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Dwalinn 20.05.21 - 10:52

    Es klappt so lange wie die Chance besteht das das Geld auch zurückgezahlt wird. Weniger Schulden bringen also nichts wenn dafür auch weniger Vertrauen da ist (eben weil man hohe Kosten durch den Klimawandel hat).

    Klar, niemand weiß zu 100% was die Zukunft bringt aber solange man Geld hat sollte man es auch nutzen/investieren

  10. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: 1e3ste4 20.05.21 - 11:11

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht dein Plan aus, wenn die Natur sich nicht an die Absprache hält
    > und trotz CO² Neutralität sich das Klima trotzdem erwärmt? Es könnte ja
    > noch andere Ursachen für Erwärmung geben.

    In diesem Fall sind irgendwelche "Schulden" sowieso schon egal.

    Manche Leute haben eine seltsame Priorisierung. Da droht es, dass vom Menschen bewohnbarer und anbaubarer Raum sich enorm verkleinert und trotzdem gibt es immer Spezialisten, die fragen: "WeR soLl DaS BeZAhLEn?!11"

    Keiner, weil Geld garnix mehr Wert sein wird ohne ein stabiles Klima.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.21 11:13 durch 1e3ste4.

  11. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: BlindSeer 20.05.21 - 11:19

    Das Hauptproblem ist weniger "Wer soll das bezahlen", sondern das Leute denen du das Leben schwerer machst und denen es schlechter geht, eben weil sie keine umweltfreundlichen Alternativen haben/sie sich nicht leisten können, bei der nächsten Wahl auf diejenigen hören die ihnen sagen dass sie es weider abschaffen wollen und wir somit in Gefahr laufen eine Regierung zu bekommen, die gar keinen Umweltschutz auf der Agenda hat und die wir nicht wollen. Man bedenke die sich immer schneller öffnende arm-reich-Schere.

  12. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Trockenobst 20.05.21 - 11:29

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > können, bei der nächsten Wahl auf diejenigen hören die ihnen sagen dass sie
    > es weider abschaffen wollen und wir somit in Gefahr laufen eine Regierung
    > zu bekommen, die gar keinen Umweltschutz auf der Agenda hat und die wir
    > nicht wollen. Man bedenke die sich immer schneller öffnende
    > arm-reich-Schere.

    Es kann aber auch sein, das 2030, nach drei Jahren Duschverbot im Sommer in einigen europäischen Städten die grüne Future Extreme Liste überall an die Macht kommt und dann ganz ganz "lustige" Sachen plant. Ein großer Teil der Bevölkerung wird schon im Vorfeld meinen, Demokratie zu Lasten einiger Weniger ist dann nicht so toll, ggf. muss man die Partei vor der Wahl "verbieten". Es wirkt, als gibt es in diesen Diskussionen nur die Frage welchen Körperteil der Gesellschaft alternativlos geopfert wird, nichts konstruktives - und häufig ein Schulterzucken und die sollen sich nicht so haben. Wer muss den im Sommer schon Duschen.

  13. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Michael H. 20.05.21 - 11:30

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht dein Plan aus, wenn die Natur sich nicht an die Absprache hält
    > und trotz CO² Neutralität sich das Klima trotzdem erwärmt? Es könnte ja
    > noch andere Ursachen für Erwärmung geben.

    Das Klima wird sich auch erwärmen ohne unser zutun. Das hat es immer schon gemacht. Rauf und runter. Aber das ist auch gar nicht der Punkt.

    Der Punkt ist, dass es durch die CO² Belastung in einer Geschwindigkeit passiert, mit der das Ökosystem schlicht nicht mithalten kann. Du kannst nicht die Umwelt im Zeitraffer ändern ohne dass sich der Rest daran anpassen kann. Das Leben findet immer einen Weg um mit äußeren Umwelteinflüssen klar zu kommen. Problem ist nur, dazu muss es lange genug überleben um fortzubestehen und sich überhaupt anpassen zu können.

  14. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Trollversteher 20.05.21 - 11:31

    >… drucken wir welches! Oder machen neue Schulden!

    Oder statt Quatsch zu machen, überdenken wir einfach die Prioritäten. Denn Geld ist mehr als genug da, nur eben nicht dort, wo es dringend benötigt wird.

  15. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: BlindSeer 20.05.21 - 11:43

    Kann gut sein. Wenn du mir nun zeigst wo ich "Wir müssen nix tun" gesagt haben können wir über den Punkt gerne diskutieren. Üeberall nur Preise drauf klatschen ist halt wie Brandrodung: Einfach, schneller Effekt, aber nicht nachhaltig, weil du Teile der Bevölkerung abhängst und gegen dich aufbringst.
    Wir brauchen globale und technische Lösungen, die das Leben besser, leichter und umweltfreundlicher machen und halt nicht den Austausch von physischer Brandrodung zur sozialen Brandrodung. Das man was tun muss, da sind wir uns doch einig?

  16. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: 1e3ste4 20.05.21 - 12:05

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann aber auch sein, das 2030, nach drei Jahren Duschverbot im Sommer in
    > einigen europäischen Städten die grüne Future Extreme Liste überall an die
    > Macht kommt und dann ganz ganz "lustige" Sachen plant.

    In den USA, insbesondere in California, ist es schon seit mehreren Jahren so. Jeden Sommer das gleiche dort. Den Rasen darf man z.B. nicht sprengen. Es wäre nicht die USA, wären findige Geschäftsleute nicht auf die Idee gekommen, den Gartenbesitzern grüne Farbe zum begrünen der vertrockneten Grasfläche zu verkaufen.

    Ob es dort schon Duschverbote gibt, weiß ich nicht, aber wenn das Wasser so knapp ist, dass es nicht dafür reicht, kann es schon sein, dass es unter hoher Geldstrafe zu bestimmten Tageszeiten verboten wird.

    > Wer muss den im Sommer schon Duschen.
    Wenn kein Wasser da ist, kann auch keiner duschen.

    Fließend Wasser ist keine Selbstverständlichkeit.

  17. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Trollversteher 20.05.21 - 12:14

    >Wie sieht dein Plan aus, wenn die Natur sich nicht an die Absprache hält und trotz CO² Neutralität sich das Klima trotzdem erwärmt? Es könnte ja noch andere Ursachen für Erwärmung geben.

    Es könnte ja auch ein gigantischer Meteroit einschlagen, dann wären die Bemühungen auch umsonst...

    Da die aktuelle Erwärmung hinreichend durch die drastisch angestiegenen Treibhausgasemissionen erklärt werden kann, und es *keinerlei* Indiz für andere Ursachen gibt, zumindest keine, die ohne die Treibhausgasemissionen zu einem derart drastisch beschleunigten Klimawandel führen könnten - warum dann Zeit, Aufwand und Resourcen in alle möglichen "Plan Bs" für Fälle investieren, für die es zwar keinerlei Indizien gibt, die aber rein theoretisch möglicherweise doch eintreffen könnten, weil ja so gut wie nichts wirklich unmöglich ist?

  18. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: Trollversteher 20.05.21 - 12:19

    Wenn Du Deinen Blick noch weiter fasst, dann wirst Du sehen, dass jenseits der Grenzen unseres Landes eine überwiegende Mehrheit deutlich schlechter lebt als selbst der "ärmste Schlucker" in Deutschland, und dass man *diesen* Menschen nicht gleichzeitig verwehren kann unseren Lebensstil anzustreben und gleichzeitig nichts daran zu ändern. Zudem die Argumentation "lieber nichts Wirksames tun, weil die Realitätsleugner sonst nicht mitmachen und sonst noch weniger als nichts wirksames getan wird" irgendwie auch nicht taugt. Wie wäre es damit, sich ein Konzept auszudenken, das die Last so verteilt, dass die finanziell schwächer Gestellten nicht proportional schwerer daran zu tragen haben als die Wohlhabenden?

  19. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: goto10 20.05.21 - 16:43

    > Klar, niemand weiß zu 100% was die Zukunft bringt aber solange man Geld hat
    > sollte man es auch nutzen/investieren

    Man hat es aber nicht. Das ist doch der Punkt. Je höher die Geldmengen steigen, desto größer der Vertrauensverlust, bis zum Zusammenbruch. Wer kein Vertrauen in die Wertbeständigkeit des Geldes mehr hat, wird es nicht mehr annehmen. Dann bricht vieles zusammen und das wird dann vielen Menschen das Leben nehmen.

  20. Re: Wenn kein Geld da ist…

    Autor: goto10 20.05.21 - 17:57

    > Der Punkt ist, dass es durch die CO² Belastung in einer Geschwindigkeit
    > passiert, mit der das Ökosystem schlicht nicht mithalten kann. Du kannst

    Und das ist eine umstritten Annahme aufgrund von Simulationen. Weniger strittig ist, dass in der Erdgeschichte schon viel höhere Konzentrationen von CO² gab, warum konnte sich dann das Klima wieder erholen?

    > nicht die Umwelt im Zeitraffer ändern ohne dass sich der Rest daran
    > anpassen kann. Das Leben findet immer einen Weg um mit äußeren
    > Umwelteinflüssen klar zu kommen. Problem ist nur, dazu muss es lange genug
    > überleben um fortzubestehen und sich überhaupt anpassen zu können.

    So radikal ändern sich die Bedingungen selbst nach den schlimmsten Prognosen nicht, so das sich der Mensch nicht anpassen könnte. Leider wird dieses "sich anpassen" völlig ignoriert.

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