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Was will Greenpeace?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Was will Greenpeace?

    Autor: Emulex 20.05.21 - 12:33

    Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    Mehr Lagerplatz.
    Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr Natur verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr verkauft bekommt?

    Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer sehr beschränkten Filterblase leben.
    Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten kann, sollte selbst dem beschränktesten klar sein.

  2. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: cuthbert34 20.05.21 - 12:44

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > Mehr Lagerplatz.
    > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr Natur
    > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr verkauft
    > bekommt?
    >
    > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer sehr
    > beschränkten Filterblase leben.
    > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten kann,
    > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.

    Es wird ja eben kein Müll vernichtet, sondern Neuware. Amazon spart sich doch nur die Kosten für die Rückführung in ein anderes Lager und den Prozess es als B- oder Gebrauchtware in den Handel zurückzubringen. Kann sein, dass das für amazon sinnvoll ist, das muss es aber nicht aus ökologischer Sicht sein. Auch die Ausrede, dass man bei Spenden die Umsatzsteuer nicht geltend machen kann, ist imho schwach. amazon gestaltet als die Rechnung für seine und die von Dritthändlern so, dass eine Zerstörung günstiger ist als es einzulagern... ich finde auch irre.

    Aus ökologischer Sicht kann ich nur sagen: was da vernichtet wird, hätte gar nicht hergestellt werden dürfen (Ressourceneinsatz) und aus gesellschaftlicher Sicht würde es lieber zu geringerem Preis in den Markt zurück geführt werden müssen oder aber gespendet werden müssen. Wenn es Bücher und Spielzeug umfasst, würden sich sicherlich einige Institutionen darüber freuen....

  3. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Mafjol 20.05.21 - 12:59

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > Mehr Lagerplatz.
    > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr Natur
    > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr verkauft
    > bekommt?
    >
    > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer sehr
    > beschränkten Filterblase leben.
    > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten kann,
    > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.

    Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.

  4. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: jacki 20.05.21 - 13:25

    Mafjol schrieb:
    > Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert
    > werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.

    Lol... dann kannst du uns bestimmt sagen wie das gehen soll.
    Denn niemand hat größeres Interesse daran nichts herzustellen was nicht verkauft werden kann als die Hersteller/Verkäufer Seite. Da du scheinbar wirklich nicht drauf kommst: Man weiß dass nicht vorher!!

  5. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: chefin 20.05.21 - 14:04

    Mafjol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > > Mehr Lagerplatz.
    > > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr
    > Natur
    > > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr
    > verkauft
    > > bekommt?
    > >
    > > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer
    > sehr
    > > beschränkten Filterblase leben.
    > > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten
    > kann,
    > > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.
    >
    > Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert
    > werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.

    Man kann nichtmehr jedes Teil einzeln nach Auftrag produzieren. Oder wie soll das gehen? Du gehst ins Geschäft, kaufst ein T-Shirt und in Indien läuft eine Maschine los, die das produziert und in 5 Minuten ins Lager liefert?

    Man kalkuliert eine bestimmte Menge die man meint loszuwerden. Dann wird das Garn bestellt, die Produktionskapazität ausgelootet, die Leute arbeiten und produzieren die Klamotten. Dann verteilen auf die Anzahl an Verkaufspunkte. Am Ende der Saison liegen dann von 100.000 T-Shirt noch 1000 rum. Gut kalkuliert, den das sind nur 1% mehr als man benötigt hätte. Für greenpeace sind das 1000 T-Shirt die vernichtet werden. Wie hätte man vorher wissen sollen das nur 99.000 benötigt werden? Oder sollen wir es wie in der DDR machen: Planung für 18 Millionen Menschen brauchen wir 36 Millionen T-Shirt. Aber weil einige sich statt der zugeordneten 2 dann 4 Kaufen, gehen andere leer aus. Aber es bleibt nix über. Du flickst die Fetzen vom letzen Jahr und dein Kumpel kann eine Woche mit seinen T-Shirt auskommen ohne zu waschen.

    Wir wollen ins Geschäft und uns dann nach persönlichem Geschmack was aussuchen. Zwangsläufig bringt das eine hohe Überproduktion, die man eben nicht so einfach los wird. Einen LKW randvoll mit Waren zum Laden schicken, legt sich auf 100.000 Artikel um. Die Reste abholen kostet genausoviel wie das bringen, aber legt sich nur auf 1000 Restposten um. So ein T-Shirt kostet 80ct in der Herstellung und 10 Euro beim Endkunden. 2 Euro sind Staat. 7,20 sind Logistik und Handel, sowie Versandkosten und Rücknahmekosten.

    Jedesmal wenn du was zurück schickst, trägst du nämlich auch dazu bei das der Berg steigt. In Indien kann man für 5 Euro am Tag satt werden. In Deutschland bekommst damit ein belegtes Frühstücksbrötchen. In Indien kann jemand 1 Std brauchen für einen Artikel der dann 1 Euro bringt. In Deutschland müsste man die selbe Arbeit in 2 Minuten machen. Wenn also so ein Rückläufer mehr als 2 Minuten beansprucht, ist die Neuware billiger.

  6. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Emulex 20.05.21 - 14:57

    Mafjol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert
    > werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.

    Ja eine Forderung nach hellseherischen Fähigkeiten traue ich den Umweltwahnsinnigen (und damit meine ich nicht echte Umweltschützer, sondern diejenigen die sich als solche aufspielen und mehr schaden als nützen) auch noch zu.

  7. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: toj 20.05.21 - 15:14

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Planung für 18 Millionen Menschen brauchen wir 36
    > Millionen T-Shirt. Aber weil einige sich statt der zugeordneten 2 dann 4
    > Kaufen, gehen andere leer aus.

    Nicht nur das. Man hat beim Toilettenpapiermangel letztes Jahr gut gesehen, wie es funktioniert. Wurde dadurch die Toilettenpapierproduktion gesenkt?

    Wenn die ersten sehen, dass es einen Mangel gibt, setzen sie alles in Bewegung, um eher 20 T-Shirts zu bekommen. Da diejenigen, die keine 20 T-Shirts bekommen haben, aber immer noch nichts zum anziehen haben, müssen dann wieder zusätzliche produziert werden, damit alle was abbekommen. Die T-Shirt Produktion insgesamt steigt also. Und am Ende haben manche Leute 18 T-Shirts herumliegen, die sie gar nicht brauchen. Macht aber nichts: beim nächsten Putzlappenmangel oder Brennholzmangel dann man sie ja wieder einsetzen.

    Mangelwirtschaft ist extrem ineffizient.

  8. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Emulex 20.05.21 - 15:17

    Aber aber... der Kapitalismus ist hier der Böse.
    Nicht etwa (öko)sozialistische Mangelwirtschaft.
    Für die Zukunft würde ich mir das merken, sonst wirst du ganz schnell isoliert im neu-toleranten Deutschland.

  9. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Oktavian 20.05.21 - 15:20

    > Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert
    > werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.

    Hätte hätte Fahrradkette. Es wäre schön, wenn man heute wüsste, was genau der Kunde nächsten Winter braucht, damit man genau das morgen in China in Auftrag gibt, damit es nächsten Monat produziert wird, in drei Monaten auf dem Schiff und in vier in Hamburg ist, und in fünf im Lager bei Amazon.

    Dummerweise hat die Konkurrenz was besseres produziert, was günstigeres, oder ich habe den Trend falsch eingeschätzt. Und jetzt hab ich den Salat.

    Da wir in keiner Planwirtschaft leben, müssen wir mit einer gewissen Überproduktion leben. In der Marktwirtschaft ist eigentlich immer alles vorhanden, oft etwas zu viel. In der Planwirtschaft ist immer zuviel von dem vorhanden, was gerade keiner braucht, dafür viel zu wenig von dem, was jeder will.

  10. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: us61170 20.05.21 - 16:34

    Neuware die keinen Abnehmer mehr findet ist Müll … die wenigstens beim Verwerter noch was abwirft.

  11. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: forenuser 21.05.21 - 09:16

    Vielleicht möchte Greenpeace aber auch nur, dass weniger produziert wird. Dann muss man am Ende auch weniger Neuwaren vernichten...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  12. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Gryphon 21.05.21 - 09:53

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > Mehr Lagerplatz.
    > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr Natur
    > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr verkauft
    > bekommt?
    >
    > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer sehr
    > beschränkten Filterblase leben.
    > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten kann,
    > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.

    Bevor du mit "Filterblase" und Verallgemeinerungen um dich wirfst, solltest du villeicht bedenken, dass Lagerkosten, die sich nach einem Jahr plötzlich erhöhen, kein Naturgesetz sind. Das ist eine Managemententscheidung mit einem bestimmten Ziel.
    Diese Managemententscheidung Amazons sorgt dafür, dass am Tag 366 nach der initialen Einlagerung die Vernichtung von Neuware für den Marketplace-Händler plötzlich "sinnvoller" als die Alternativen erscheint (rein ökonomisch betrachtet).
    Das Problem wäre offensichhtlich relativ leicht lösbar, Amazon macht dies aber nicht und will uns glauben machen, dass diese Praktik alternativlos wäre.
    IMHO tut Greenpeace genau das Richtige, wenn sie das Anprangern.

  13. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: bofhl 21.05.21 - 10:20

    Das scheinen hier im Forum leider nur sehr wenige zu begreifen!

  14. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Clown 21.05.21 - 11:56

    Das begreifen alle hier. Ihr beide denkt nur zu kurz:
    1) Gibt es keine Abnehmer, ist schlicht der Preis zu hoch.
    2) Sollte 1) doch nicht zutreffen, dann wurde entweder maßlos überproduziert oder die Qualität ist unterirdisch. Solche Produkte müssen aber vlt auch erst gar nicht produziert werden.
    3) Ressourcen > Lagerkosten. Immer! Insbesondere bei der armseligen Recyclingrate in Deutschland. In anderen Ländern ist es ja noch schlimmer.
    4) Die freie Marktwirtschaft wiegt derzeit DEUTLICH höher als Verbrauch/Vernichtung endlicher Ressourcen. Das ist prinzipbedingt nicht nachhaltig und demnach ein Scheitern auf Zeit. Niemand will Planwirtschaft, aus gutem Grund. Aber so wie es derzeit ist, kann es schlicht nicht weiter gehen.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  15. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Clown 21.05.21 - 12:02

    Schwachsinn. Dass überproduziert wurde, ist nicht zwingend ein Problem. Das Problem tritt erst auf, wenn überhaupt nicht mal versucht wird einen Abnehmer zu finden.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  16. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Clown 21.05.21 - 12:04

    Gryphon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]Lagerkosten, die sich nach einem Jahr plötzlich
    > erhöhen, kein Naturgesetz sind. Das ist eine Managemententscheidung mit
    > einem bestimmten Ziel.

    Eben. Hingegen ist die Endlichkeit der Ressourcen sehr wohl ein Naturgesetz.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  17. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: rubberduck09 21.05.21 - 13:40

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedesmal wenn du was zurück schickst, trägst du nämlich auch dazu bei das
    > der Berg steigt. In Indien kann man für 5 Euro am Tag satt werden. In
    > Deutschland bekommst damit ein belegtes Frühstücksbrötchen. In Indien kann
    > jemand 1 Std brauchen für einen Artikel der dann 1 Euro bringt. In
    > Deutschland müsste man die selbe Arbeit in 2 Minuten machen. Wenn also so
    > ein Rückläufer mehr als 2 Minuten beansprucht, ist die Neuware billiger.

    Also ein durchschnittlicher Inder kriegt eher seine ganze Familie mehrere Tage mit 5 Euro satt. Mit 5 Euro ist man sogar in Deutschland einen Tag satt wenn man sparsam ist.

  18. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Benutztername12345 23.05.21 - 00:36

    Spendengeld und Aufmerksamkeit.
    Ihr Fußvolk denkt aber wahrscheinlich wirklich, für was gutes zu kämpfen.

  19. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Malukai89 23.05.21 - 13:31

    Mafjol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > > Mehr Lagerplatz.
    > > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr
    > Natur
    > > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr
    > verkauft
    > > bekommt?
    > >
    > > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer
    > sehr
    > > beschränkten Filterblase leben.
    > > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten
    > kann,
    > > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.
    >
    > Ich denke Du lebst in einer Blase. Das Zeug hätte gar nicht produziert
    > werden dürfen, wenn es keine Verwendung hat.


    Genau solche Leute wie du sind dann die aller ersten die ne Panikattacke bekommen wen das neue Iphone 6 Monate Lieferzeit nach deiner Bestellung hat...
    Oder die Öko-Glutenfreie-Soja Butter im Supermarkt aus ist. Hauptsache Meckern und heucheln.

  20. Re: Was will Greenpeace?

    Autor: Malukai89 23.05.21 - 13:39

    Gryphon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Artikel verweist auf die höheren Lagerkosten, aufgrund derer lieber
    > > ganz böse das Zeug vernichtet wird.
    > > Ist den Greenpeace-Aktivisten klar, was höhere Lagerkosten bedeuten?
    > > Mehr Lagerplatz.
    > > Ist das Ziel von Greenpeace nun, dass man mehr Fläche zu baut, mehr
    > Natur
    > > verdrängt, mehr Gabelstapler betreibt, mehr Energie aufwendet, ... um
    > > irgendwelche gammligen T-Shirts zu lagern, weil man sie nichtmehr
    > verkauft
    > > bekommt?
    > >
    > > Mir ist ja durchaus klar, dass die meisten Umweltaktivisten in ihrer
    > sehr
    > > beschränkten Filterblase leben.
    > > Aber dass die Lagerung von Müll keinerlei ökologischen Nutzen bieten
    > kann,
    > > sollte selbst dem beschränktesten klar sein.
    >
    > Bevor du mit "Filterblase" und Verallgemeinerungen um dich wirfst, solltest
    > du villeicht bedenken, dass Lagerkosten, die sich nach einem Jahr plötzlich
    > erhöhen, kein Naturgesetz sind. Das ist eine Managemententscheidung mit
    > einem bestimmten Ziel.
    > Diese Managemententscheidung Amazons sorgt dafür, dass am Tag 366 nach der
    > initialen Einlagerung die Vernichtung von Neuware für den
    > Marketplace-Händler plötzlich "sinnvoller" als die Alternativen erscheint
    > (rein ökonomisch betrachtet).
    > Das Problem wäre offensichhtlich relativ leicht lösbar, Amazon macht dies
    > aber nicht und will uns glauben machen, dass diese Praktik alternativlos
    > wäre.
    > IMHO tut Greenpeace genau das Richtige, wenn sie das Anprangern.


    Dann hast du es nicht verstanden, ohne Erhöhung der Lagerkosten kein Grund dieses Leer zu machen, somit mehr Bedarf an Lagerfläche.

    Was ist denn die Alternative? Verschenken geht nicht aufgrund Überregulierung (Im Gegensatz zu anderen Ländern wo dies Amazons bevorzugte Praktik ist und Händler die dem Verschenken/Spenden zustimmen von Amazon belohnt werden), also bleibt nur das halbe Land mit Lagern zuzubauen für Waren die keinen Wert haben.

    Auch muss man mal faktisch festhalten, es geht um Promille Bereiche. Wenn man 1 Millionen T-Shirts benötigt dann wird es Zwangsläufig dazu kommen das 10 Stück mal irgendwo weggeworfen werden. Warum jetzt die 10 Stück das Problem sein sollen ist fraglich wenn nicht gar kompletter Unsinn.

    Darin sieht man mal wieder das Grrenpeace nur noch Populisten sind, die kämpfen so wenig für die Umwelt wie Zitronenfalter Zitronen falten. Da geht es nur noch um Geld, Macht, Korruption und Lobbyismus. Kein Wunder also das Greenpeace Amazon bekämpft, sind beide doch im selben Geschäft tätig. Nur tut der eine etwas für seine Kunden, während der andere dies nur vorgaugelt.

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