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Die meisten Pizzafahrer werden ausgebeutet

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  1. Die meisten Pizzafahrer werden ausgebeutet

    Autor: elknipso 21.05.21 - 21:13

    Die meisten Pizzafahrer werden ausgebeutet, das machen auch die lokalen Pizzerien sehr gerne.

    Eine bei uns in der Nähe zahlte vor Einführung des Mindestlohns ihren Fahrern 5 Euro pro Stunde und dafür mussten sie mit ihrem eigenen Auto und eigenem Benzin ausliefern, bekamen aber großzügigerweise am Ende ihrer Schicht eine gratis Pizza.

    Das wirklich schlimme ist, dass sich leider immer jemand findet der dumm genug ist und den Job macht. Die hatten auch mal zeitweise einen Bekannten von mir als Fahrer, der ernsthaft der Meinung war, dass das ein guter Deal für ihn ist. Erst als ich ihm mal vorgerechnet habe was ihn alleine der Sprit für die Kilometer und der Verschleiß an seinem Auto kostet kam er so langsam ins grübeln.

  2. Re: Die meisten Pizzafahrer werden ausgebeutet

    Autor: berritorre 21.05.21 - 21:36

    Das kann ich bestätigen.

    Als Student habe ich mich mal bei einem Pizzadienst als Aushilfsfahrer gemeldet.

    Postiv:
    - Die Bezahlung war besser als 5 Euro pro Stunde, wenn ich mich richti erinnere. War aber auch noch zu Mark-Zeiten, glaube ich. Jedenfalls war es zu dieser Zeit keine ganz schlechte Bezahlung. So habe ich das noch im Hinterkopf
    - Auto wurde von der Pizzeria gestellt. War zwar eine absolute Krücke, aber man ist ja nicht wählerisch. ;-)

    Negativ:
    - Irgendwie kam der Chef auf die Idee, dass man doch auch Pizzas vom Dorf in die nächste Stadt liefern müsste, man hat da dann halt einen grösseren Markt. Die war zwar nicht soo weit weg, aber da fast alle Kunden aus der Stadt kamen hatten man IMMER mindestens 4-5 Kilomter um in die Kleinstadt zu kommen. Dann fing das Drama auch erst richtig an. Es war vermutlich Winter, denn ich erinnere mich, dass es immer und überall finster war, und die Häuser häufig keine Hausnummern, und wenn dann eben auch nicht beleuchtet. Wenn man die richtige Strasse endlich mal gefunden hatte, dann musste man auch noch das Haus suchen (und nein, die waren oft eben nicht auf- oder absteigend nummeriert, wenn man sie denn überhaupt sehen konnte).

    Zu der Zeit gab es weder GPS noch Handy, geschweige denn Smartphone (oder es war halt sau teuer, so dass niemand sowas hatte, jedenfalls ich nicht (ende letztes jahrtausend). Und die Karten die die Pizzeria hatte mussten natürlich im Restaurant bleiben. Die durfte man nicht mitnehmen. D.h. du musstest dir unter Zeitdruck in ein paar Sekunden den Weg merken. zum Zeitdruck kam dann auch noch der Druck dazu, bloss nicht den Weg zu vergessen.

    Ich bin eigentlich jemand, der auch in stressigen Situationen ruhig bleibt, aber das war richti kacke. Man versucht seinen Job gut zu machen, egal welchen. Aber dieser Abend war kein Spass. Und dann kommst du beim Kunden an und der beschwert sich auch noch, warum es so lange gedauert hat. Dann sofort zurück, denn die nächste Pizza wartet bestimmt. Man konnte auch nicht gleich zwei Kunden bedienen, also wieder 5-6 Kilometer zurück und dann das gleiche Spiel. Sicher, es war der erste Tag und vermutlich wäre das nach ein paar Tagen besser geworden, weil man dann die Strassen auch besser kennt (obwohl es meine Heimatstadt war, aber wer kennt schon alle strassen in allen Ecken der Stadt).

    Heute mit dem Smartphone wäre es einfacher. Google Maps oder Waze und man kommt recht flott und stressfrei ans Ziel.

    Damals habe ich aber nach dem einen Abend gesagt: Danke, aber nein danke. Unter diesen Bedingungen lieber nicht. Da arbeite ich lieber in der Brauerei.

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