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Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

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  1. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Cap 15.11.06 - 20:49

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Cap schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Hat man dann bei RedHat eine feste Stelle
    > oder nur
    > bis das Projek an dem man arbeitet
    > fertig ist?
    >
    > Wann ist ein "Projekt" wie KDE fertig?
    >
    > cu
    >
    > Aleco

    KDE ist schon ein riesen Teil, aber was ist mit kleineren Programmen wie z.B. eine Art Dreamweaver oder so.

  2. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Melanchtor 15.11.06 - 21:06

    Cap schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > KDE ist schon ein riesen Teil, aber was ist mit
    > kleineren Programmen wie z.B. eine Art Dreamweaver
    > oder so.

    Eine Art Dreamweaver würde ich nun nicht gerade als ein kleines Programm bezeichnen...

    Sicher gibt es vereinzelt noch den Hobbyprogrammierer im stillen Kämmerlein aus dem Klischee, der tatsächlich aus reinem Altruismus und Spaß an der Freud' OSS programmiert, aber das ist doch eher die Ausnahme.




  3. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Cap 15.11.06 - 21:34

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sicher gibt es vereinzelt noch den
    > Hobbyprogrammierer im stillen Kämmerlein aus dem
    > Klischee, der tatsächlich aus reinem Altruismus
    > und Spaß an der Freud' OSS programmiert, aber das
    > ist doch eher die Ausnahme.
    >

    Ja?

    Aber dann kommt ja bei OSS das Gehalt indirekt vom Support der Software und nicht vom programmieren selbst.

    Muss man daher nicht sehr viele Kunden haben, die Support haben wollen um genug Geld zu erwirtschaften für die Programmierer oder ist OSS Support einfach deswegen sehr teuer, weil man nur ein paar Kunden hat die gerade Hilfe brauchen? Verstehst Du was ich meine?

  4. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Suomynona 16.11.06 - 02:58

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aua!

    Den Kopf gestossen? *laester*

    > Dann ist ja klar, dass auch in absehbarer Zeit keiner ein Interesse an einer einheitlichen Verwaltungssoftware hat. München und Wien lassen Grüßen...

    Aha? Und in wiefern sind daran jetzt kleine und mittelstaendische Unternehmen Schuld? Wenn am Ende etwas unbrauchbares herauskommt, aber der ausgeschriebene Auftrag erfuellt ist, wer ist dann wohl fuer das Ergebnis verantwortlich?

    Ich moechte jetzt einfach mal ganz frech behaupten, die Art der Ausschreibung war falsch. Ich denke mal es waere gar kein Problem, als erstes von einem unabhaengigen Anbieter eine Spezifikation fuer Kommunikationsschnittstellen zwischen allen nur denkbaren Abteilungen entwerfen zu lassen. Sozusagen eine Art Ausschreibung vor der Ausschreibung. Nachdem es hier um Millionen und um langfristige Investitionen (die auch wartbar bleiben muessen/sollen) geht, sollte sich so eine Spezifikation sowohl erstellen, ueberpruefen und auch finanzieren lassen.

    Danach ist alles ganz einfach: Jede weitere Ausschreibung beinhaltet als Anforderung die Einhaltung der Interkommunikationsspezifikation (was fuer eine Wortschoepfung *g*) und schon klappt's auch "mit dem Nachbarn".

    KMU-Bashing vollkommen unnoetig, die Verwaltungsbehoerden bekommen nur das was sie haben wollten/bezaht haben... wenn man den Geist aus der Flasche laesst sollte man sich bereits genauestens die Konsequenzen seiner Wuensche durchdacht haben...

    snafu,
    Suomynona

  5. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Melanchtor 16.11.06 - 08:34

    Cap schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Muss man daher nicht sehr viele Kunden haben, die
    > Support haben wollen um genug Geld zu
    > erwirtschaften für die Programmierer oder ist OSS
    > Support einfach deswegen sehr teuer, weil man nur
    > ein paar Kunden hat die gerade Hilfe brauchen?
    > Verstehst Du was ich meine?

    Schau' dir die Lizenzpolitik von RedHat und Novell/SuSE bei ihren Enterprise-Versionen an und überlege dir, warum beide die kostenlose Distribution wieder an die Community abgetreten haben.

    Überlege dir, warum CentOS nicht identisch mit RHES ist und unter welcher Lizenz die fehlenden Teile stehen.

    Große Firmen sind - teilweise nur durch die Revision - gezwungen nur Software mit Supportverträgen einzusetzen, egal ob Support gebraucht wird oder nicht.

  6. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Melanchtor 16.11.06 - 08:37

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Aha? Und in wiefern sind daran jetzt kleine und
    > mittelstaendische Unternehmen Schuld? Wenn am Ende
    > etwas unbrauchbares herauskommt, aber der
    > ausgeschriebene Auftrag erfuellt ist, wer ist dann
    > wohl fuer das Ergebnis verantwortlich?

    Der Auftraggeber bzw. Projektleiter. Ich stimme dir vollkommen zu, es sollte auch keine Kritik an den Mittelständischen Unternehmen sein.

  7. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Cap 16.11.06 - 20:43

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Cap schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Muss man daher nicht sehr viele Kunden haben,
    > die
    > Support haben wollen um genug Geld
    > zu
    > erwirtschaften für die Programmierer oder
    > ist OSS
    > Support einfach deswegen sehr teuer,
    > weil man nur
    > ein paar Kunden hat die gerade
    > Hilfe brauchen?
    > Verstehst Du was ich meine?
    >
    > Schau' dir die Lizenzpolitik von RedHat und
    > Novell/SuSE bei ihren Enterprise-Versionen an und
    > überlege dir, warum beide die kostenlose
    > Distribution wieder an die Community abgetreten
    > haben.
    >
    > Überlege dir, warum CentOS nicht identisch mit
    > RHES ist und unter welcher Lizenz die fehlenden
    > Teile stehen.
    >
    > Große Firmen sind - teilweise nur durch die
    > Revision - gezwungen nur Software mit
    > Supportverträgen einzusetzen, egal ob Support
    > gebraucht wird oder nicht.
    >
    > cu
    >
    > Aleco

    Also so wie ichs verstanden hab hat RHEL einige eigene Sachen die niemand anders einfach so kopieren darf (aber kann im Sinne von selbstmachen wie CentOS) aber OSS sind.

    Kann man nun RHEL-Software nicht auch einfach selbst runterladen ohne eine Supportvertrag abzuschießen. Ich meine ich geh auf RedHat lade mir alles runter und hab dann RHEL ohne was bezahlt zu haben.

    Aber wenn ich Updates haben möchte brauch ich eine Supportvertag der das einschließt. Und den zahl jedes Intervall wie ich es halt brauche.

    Ist das nicht das genaue Gegenteil von Windows. Ich mein bei Win zahl ich einmal etwas und bekomme Updates umsonst. Wäred ich bei RH am Anfang nix zahl, aber dann für die Updates.

    Etwas zur Kernthematik: Was passiert dann wenn z.B. CentOS auch Updates für RHEL anbietet, aber umsonst. Geht dann RedHat nicht zwangsläufig pleite.

    Und noch eine ganz wichtige Frage:
    Ist eigentlich alle OSS einfach so verfügbar, ich mein Zugriff umsonst. Weil das stört mich eigetnlich als einzigstes an OSS.
    Gut fänd ich wenn man eine billige CSS Variante kaufen könnte und eine ein bissle teuere OSS Variante wo man entweder nur für die eigene Firma Änderungen veröffentlichen kann oder mit Gewinnbeteiligung selbst weiterverkaufen.

    Wäre Dir super dankbar wenn Du mir das alles beantworten könntest. :)

  8. Re: Rund 83 Prozent der OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen an kleine und mittlere, regionale Dienstleister

    Autor: Melanchtor 20.11.06 - 11:32

    Cap schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Kann man nun RHEL-Software nicht auch einfach
    > selbst runterladen ohne eine Supportvertrag
    > abzuschießen. Ich meine ich geh auf RedHat lade
    > mir alles runter und hab dann RHEL ohne was
    > bezahlt zu haben.

    Probiere es aus. IIRC geht das eben nicht.

    > Und noch eine ganz wichtige Frage:
    > Ist eigentlich alle OSS einfach so verfügbar, ich
    > mein Zugriff umsonst.

    Nein. Das wird auch von der GPL nicht verlangt.


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