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wundere mich

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  1. wundere mich

    Autor: andreasm 14.11.06 - 18:25

    Ich wundere mich etwas, dass solche hohen Leistungen eigentlich nicht verboten werden. Heutzutage wird ja so vieles verboten und bzgl. Energiebedarf limitiert (Bsp. EnEV bei Gebäuden) ... nur im Computerbereich tut sich da noch wenig...

  2. Re: wundere mich

    Autor: BSDDaemon 14.11.06 - 19:34

    andreasm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich wundere mich etwas, dass solche hohen
    > Leistungen eigentlich nicht verboten werden.
    > Heutzutage wird ja so vieles verboten und bzgl.
    > Energiebedarf limitiert (Bsp. EnEV bei Gebäuden)
    > ... nur im Computerbereich tut sich da noch
    > wenig...

    Weil im Vergleich Wirtschaftlichkeit vs. Umwelt die Umwelt eh immer die Arschkarte ziehen wird... zurecht. Ohne Wirtschaft ist kein Umweltschutz bezahlbar. Und solange andere Nationen eh alles in die Luft pumpen was nur geht (Indien,China) ist das was hier gespart wird dort an einem Tag aufgebraucht.



    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
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    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  3. Re: wundere mich

    Autor: TiSch 14.11.06 - 20:52

    > Ohne Wirtschaft ist kein Umweltschutz
    > bezahlbar.

    Umweltschutz ist mittlerweile selbst ein großer Wirtschaftsfaktor. Zurecht, denn ohne Umweltschutz keine Zukunft!

    > Und solange andere Nationen eh alles in
    > die Luft pumpen was nur geht (Indien,China) ist
    > das was hier gespart wird dort an einem Tag
    > aufgebraucht.

    Weg mit den modernen Filtersystemem, Wasserkraftwerken, Solarzellen und Windkraftwerken, macht ja eh keinen Sinn solange es noch Länder gibt die ihren Dreck in die Luft pusten. Kann man alles gar nicht bezahlen und ist sowieso purer Luxus.
    Deine Argumentation ist antiquiert, wenn es niemanden gibt der Dinge verändert, verbessert bleibt alles beim Alten und nichts verändert sich. Deine Einstellung können wir uns heutzutage aber nicht mehr leisten.

  4. Re: wundere mich

    Autor: BSDDaemon 14.11.06 - 21:05

    TiSch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Umweltschutz ist mittlerweile selbst ein großer
    > Wirtschaftsfaktor. Zurecht, denn ohne Umweltschutz
    > keine Zukunft!

    Für Firmen und Manager von heute sind solche möglichen Aspekte die nicht einmal bewiesen werden können unwichtig.

    > Weg mit den modernen Filtersystemem,
    > Wasserkraftwerken, Solarzellen und
    > Windkraftwerken, macht ja eh keinen Sinn solange
    > es noch Länder gibt die ihren Dreck in die Luft
    > pusten.

    Richtig. Lieber billige Verbesserungen in diesen Regionen realisieren als teure Zukunftsmusik hier abspielen die eh kaum noch etwas bewirkt. Es würde alle günstiger kommen wenn man den ärmeren Regionen helfen würde ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

    Die meisten Neuerungen sind unwirtschaftlich und überteuert als dass sie eine Alternative für die Masse sein könnten. Dazu gibt es die Atomkraft.

    > Deine Einstellung können wir uns heutzutage aber
    > nicht mehr leisten.

    Die kann man sich sogar sehr gut leisten wenn man nicht so naiv ist und die Probleme an der komplett falschen Stelle bekämpft. Schau über den Tellerrand.

    Die ganzen Öko Horrorszenarien sind kompletter FUD und absolut unbegründet. Die dummen TrendÖkos von heute sollten lieber auf die Regionen der Welt schaun wo Umweltschutz noch am meisten bewirken kann.




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    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  5. Typisch deutsch

    Autor: Franz Gruber 14.11.06 - 21:17

    In Deutschland ist das Land der Umwelt-Neurotiker.
    Ich glaube nicht, das es etwas ähnliches wie das
    "Waldsterben"-Pänomen der 80er in anderen Ländern
    auch gegeben hat. Das hatte schon religiöse Züge.
    "Umwelt-Sünden"

    Allerdings ist es ein Dummheit, die Energie zu
    verpulvern. Ob dies allerdings hier der Fall ist,
    kann ich dem Artikel nicht entnehmen. Möglicherweise
    können mit der neueren Hardware mehr Server ersetzt
    werden, denn die Rechenzentren müssen ja nochmal
    Energie aufwenden, um die Verlustwäre abzuführen.
    Und Ergie ist ja irrsing teuer weil besteuert.
    Energieverbruach jedenfalls ist ein Kaufarugement
    für die meisten RZs.

    Typisch deutsch wiederum, gleich nach Verboten und
    Regelungen zu rufen. "Regelt mich!!!!"

  6. Re: Typisch deutsch

    Autor: BSDDaemon 14.11.06 - 21:29

    Franz Gruber schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Allerdings ist es ein Dummheit, die Energie zu
    > verpulvern. Ob dies allerdings hier der Fall ist,

    Ich bzw wir haben 3 PV Anlagen und Umweltpumpen für einen Teil des Wasserverbrauchen. Dazu was viele der Ökos nicht haben auch schon überwiegend auf LED umgestellt.

    Wer sich aber wirklich für Umweltschutz einsetzen will sollte dies im Ausland versuchen, da ist mehr möglich.

    > kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

    Nein, ist absolut nicht gegeben. Natürlich benötigen diese Prozessoren eine Menge Energie, dafür leisten sie auch soviel wie früher 6 Server.

    Und was ist wohl besser... ein hungriger Prozessor oder 6 komplett ausgestattete Server.

    Die Arbeit muss getan werden und dafür sind solche Prozessoren noch der beste Weg. Wer hier einsparungen fordert fordert das einstellen der Wirtschaft.

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    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  7. Re: Typisch deutsch

    Autor: nemesis 14.11.06 - 22:48

    Die Kritik bezieht sich wohl eher auf das "Spitzenmodell" mit 120 Watt Wärmeabgabe.
    Und von einem bekannten der in der Chemiebranche gearbeitet hatte weiß ich, dass damals die Rechner mit Wasserkühlungen anno ~2001 gekühlt und übertaktet wurden. Weil einfach eine entsprechende Rechenleistung verlangt wurde, und auf dem Markt nicht mehr verfügbar war. Und wohl auch weil das zu lösende Problem schlecht parallelisierbar ist.
    Bei übertakteter Hardware muss man nunmal immer damit rechnen, dass sie nicht so lange ohne Fehler funktioniert. Und wenn man eh immer etwas neues kaufen muss - weil es der Markt erfordert - sollte die verringerte Lebenszeit in solchen Spezialfällen auch kein Problem darstellen.

    Ala, wer benutzt privat heute schon noch einen 10 Jahre alten Rechner?
    Sicher, 5-7 Jahre alte Rechner reichen bei ausreichendem Ram und nicht allzu langsamer Festplatte heutzutage für die meisten Office und Internetsachen aus. Aber man hat doch auch lieber ein Auto mit 150PS anstatt eines mit nur 60PS. Ab und zu will man auch mal andere überholen ;)
    Auch wenn im Privatbereich die heutige Rechenleistung bis auf Ausnahmefälle wie Videoencodierung oder Spiele mehr als ausreichend ist. Warum soll man seinen veralteten 2Ghz Pentium 4 nicht mal austauschen? Integerierter Flashspeicher ist eine der wenigen Neuerungen die einem das Arbeiten mit dem PC erleichtern wird.
    Nicht mehr eine Minute warten bis das Betriebssystem mit dem Start endlich fertig ist. Virenscanner und Co. tun ihr übriges. Allein schon wenn man heutige Windowsinstallationen mit den ganzen Zusatzprogrammen auf Notebooks anschaut. 3-400Mbyte (IBM Thinkpad T60) belegter Arbeitsspeicher sind da anscheinend schon normal.

    Gruß,
    nemesis

  8. Re: wundere mich

    Autor: TiSch 15.11.06 - 00:12

    Ersteinmal möchte ich klar stellen, daß ich die Meinung des Thread-Erstellers nicht teile, da die Leistung überproportional zur Stromaufnahme gestiegen ist und Autos beispielweise viel größere Umweltverpester sind als Prozessoren. Da Du Dich jedoch allgemein geäußert hattest tat ich es auch.

    > Für Firmen und Manager von heute sind solche
    > möglichen Aspekte die nicht einmal bewiesen werden
    > können unwichtig.

    Natürlich lässt sich beweisen, daß eine umweltverträgliche Produktpolitik positive Auswirkung auf die Akzeptanz und den Umsatz hat, frag z.B. einen Shell-Manager. Gerade in Europa wird Umwelt zum Glück ziemlich groß geschrieben.
    Ich meinte jedoch viel mehr die Branche der Umweltwirtschaft, die immer mehr an Bedeutung gewinnt und Arbeitsplätze schafft.

    >
    > > Weg mit den modernen Filtersystemem,
    >
    > Wasserkraftwerken, Solarzellen und
    >
    > Windkraftwerken, macht ja eh keinen Sinn
    > solange
    > es noch Länder gibt die ihren Dreck
    > in die Luft
    > pusten.
    >
    > Richtig. Lieber billige Verbesserungen in diesen
    > Regionen realisieren als teure Zukunftsmusik hier
    > abspielen die eh kaum noch etwas bewirkt. Es würde
    > alle günstiger kommen wenn man den ärmeren
    > Regionen helfen würde ihren Beitrag zum
    > Umweltschutz zu leisten.

    Wir stehen gerade erst am Anfang der Umwelttechnologie, das Bewusstsein ist eh noch immer nicht in den Köpfen der meisten.


    > Die meisten Neuerungen sind unwirtschaftlich und
    > überteuert als dass sie eine Alternative für die
    > Masse sein könnten. Dazu gibt es die Atomkraft.

    Weisst Du eigentlich wer der reichste Mensch Chinas ist? Eine Frau die ihre Milliarden mit Umwelttechnik verdient hat (Altpapier-Recycling)!
    http://www.stern.de/politik/ausland/:Chinas-Dragon-Lady-Von-M%FCllfrau-Milliard%E4rin-/576366.html
    Das zum Thema unrentabel und wirtschaftsfeindlich. Man sollte immer erst vor der Haustür kehren, kommt einen auch billiger.

  9. Re: Typisch deutsch

    Autor: BSDDaemon 15.11.06 - 05:21

    nemesis schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Kritik bezieht sich wohl eher auf das
    > "Spitzenmodell" mit 120 Watt Wärmeabgabe.

    Selbst das ist im Vergleich zur Alternative mehrerer Server doch deutlich besser.

    > Und von einem bekannten der in der Chemiebranche
    > gearbeitet hatte weiß ich, dass damals die Rechner
    > mit Wasserkühlungen anno ~2001 gekühlt und
    > übertaktet wurden. Weil einfach eine entsprechende
    > Rechenleistung verlangt wurde, und auf dem Markt
    > nicht mehr verfügbar war. Und wohl auch weil das
    > zu lösende Problem schlecht parallelisierbar ist.
    > Bei übertakteter Hardware muss man nunmal immer
    > damit rechnen, dass sie nicht so lange ohne Fehler
    > funktioniert. Und wenn man eh immer etwas neues
    > kaufen muss - weil es der Markt erfordert - sollte
    > die verringerte Lebenszeit in solchen
    > Spezialfällen auch kein Problem darstellen.
    >
    > Ala, wer benutzt privat heute schon noch einen 10
    > Jahre alten Rechner?

    Nun... bei den Normalverdienern mit Kindern werden noch Duronkisten verteilt... Alter ca. 5 Jahre. 8 Jahre alte Kisten seh ich nur noch bei Bastlern als Testmaschinen.

    > Sicher, 5-7 Jahre alte Rechner reichen bei
    > ausreichendem Ram und nicht allzu langsamer
    > Festplatte heutzutage für die meisten Office und
    > Internetsachen aus. Aber man hat doch auch lieber
    > ein Auto mit 150PS anstatt eines mit nur 60PS. Ab
    > und zu will man auch mal andere überholen ;)

    Zumal gerade heute wo Jugendliche immer früher an den PC kommen und entsprechende Anforderungen haben.

    > Auch wenn im Privatbereich die heutige
    > Rechenleistung bis auf Ausnahmefälle wie
    > Videoencodierung oder Spiele mehr als ausreichend
    > ist. Warum soll man seinen veralteten 2Ghz Pentium
    > 4 nicht mal austauschen? Integerierter
    > Flashspeicher ist eine der wenigen Neuerungen die
    > einem das Arbeiten mit dem PC erleichtern wird.

    Alleine für die nahezu verschwindenen Latenzen beim starten/speichern/booten etc. macht es vertretbar sowas auszutauschen. Von den immer hungriger werdenden AntiViren Lösungen mal ganz abgesehen. Ohne DualCore geht doch fast nichts mehr. Ich bin überzeugter GData User, aber was da an Rechenleistung drauf geht... für einen umfangreichen Schutz muss der Rechner schon einiges leisten können.

    > Nicht mehr eine Minute warten bis das
    > Betriebssystem mit dem Start endlich fertig ist.
    > Virenscanner und Co. tun ihr übriges. Allein schon
    > wenn man heutige Windowsinstallationen mit den
    > ganzen Zusatzprogrammen auf Notebooks anschaut.
    > 3-400Mbyte (IBM Thinkpad T60) belegter
    > Arbeitsspeicher sind da anscheinend schon normal.

    Die Systemleistungen werden immer höher und auch wenn es der normale Anwender kaum merkt, es wird auch drigend benötigt. Und als Otto Normalanwender hat man noch deutlich geringere Anforderungen als im Serverbereich. Ich habe auf einer Testmaschine Debian mit mehreren Xen Domains laufen die alle produktiv einsetzbare Serverdienste laufen haben. Das ganze läuft mit 2 dutzend Usern total flüssig und stabil. Das was diese eine Kiste leistet, dafür haben Firmen heutzutage oft 3 - 4 Server in ihren Rechenkellern stehen. Da kann man nie genug Leistung haben.


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    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  10. Re: wundere mich

    Autor: BSDDaemon 15.11.06 - 05:42

    TiSch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ersteinmal möchte ich klar stellen, daß ich die
    > Meinung des Thread-Erstellers nicht teile, da die
    > Leistung überproportional zur Stromaufnahme
    > gestiegen ist und Autos beispielweise viel größere
    > Umweltverpester sind als Prozessoren. Da Du Dich
    > jedoch allgemein geäußert hattest tat ich es
    > auch.

    Ist auch absolut in Ordnung... und in dem oben genannten Punkt teile ich deine Meinung.

    > Natürlich lässt sich beweisen, daß eine
    > umweltverträgliche Produktpolitik positive
    > Auswirkung auf die Akzeptanz und den Umsatz hat,
    > frag z.B. einen Shell-Manager. Gerade in Europa
    > wird Umwelt zum Glück ziemlich groß geschrieben.
    > Ich meinte jedoch viel mehr die Branche der
    > Umweltwirtschaft, die immer mehr an Bedeutung
    > gewinnt und Arbeitsplätze schafft.

    Natürlich ist diese Wirtschaft nicht zu vernachlässigen, aber ich meinte ganz normale Unternehmen die einfach vor deie Frage gestellt werden ob es sinnvoll ist hier und da umweltfreundlicher zu arbeiten. Die sehen dann Zahlen was es kosten wird, rechnen sich irgendeinen Wert als Imagegewinn zu und entscheiden dann nur das zu machen was gesetzlich gefordert wird. Das sind eben Dinge wie der Thread-Ersteller gefordert hat zum Beispiel PCs. Da wird nicht geguckt was umweltfreundlich ist wenn neu angeschaft werden muss, das wird geschaut was billig ist. Seit AMD64 konnte ich dort beim Vertrieb einiges zulegen weil dank C'n'Q viele Firmen auch bei den Desktops nun massiv Strom sparen können. Mit Umweltschutz hat das für Firmen nichts zu tun... nur mit Kostensenkung. Umweltschutz lässt sich ganz schlecht bei normalen Firmen und Anwendern verkaufen... wenn es mit Kosten verbunden ist werden die meisten blocken.

    > Wir stehen gerade erst am Anfang der
    > Umwelttechnologie, das Bewusstsein ist eh noch
    > immer nicht in den Köpfen der meisten.

    Wir haben KATs in Autos, Filteranlagen in Industrieschornsteinen und wir haben schon so exotische Dinge wie Windkraft. Schau dir an was Idien und China da machen. Giftiges Zeug wird ohne jeglichen Filter hinausgepustet, Autos dürfen stärker qualmen als der örtliche Zigarrenfanclub und der Strom muss nur extrem billig sein, welche Konsequenzen deren Erzeugung hat ist da total egal.

    Wenn es hier möglich wäre Firmen dort zu helfen Filteranlagen etc zu verwenden oder diese alten Karren die dort nunmal nötig sind irgendwie umweltfreundlicher zu gestalten kann man in kürzester Zeit viel mehr erreichen als wenn man hier weiter für Windkraft oder Stromsparen kämpft. Deren Regionen sind in einem massiven Wachstum und wenn man dort nicht bald einschreitet wird deren Energiehunger jegliche Umweltschutzversuche von Europa pulverisieren.

    > Weisst Du eigentlich wer der reichste Mensch
    > Chinas ist?

    Ja, die Dame war vor kurzem in der Presse.

    > Eine Frau die ihre Milliarden mit
    > Umwelttechnik verdient hat (Altpapier-Recycling)!

    Müllverwertung... gibt es in der Türkei oder Indien auch massiv. aber das passiert dort eher aus der Not heraus weil es für diese armen Menschen die einzige Arbeit ist die noch existiert. Die Dame und andere Unternehmer haben das Not der Armen zum eigenen Profit gemacht. Das ist sicher ein guter Schritt für Recycling aber die Hauptprobleme der Industrie sind damit nicht berührt.

    Schau dir nur an was China und Indien als Kohle verfeuern um den rapiden Anstieg an Energiebedarf zu decken. Deren Verbrauch pro Kopf ist sehr niedrig und da liegt das Problem. In den Metropolen kommen die Menschen immer mehr auf europäisches Niveau und wollen den Luxus des Westen haben. Dadurch steigt der Energieverbrauch massiv an und der Kohleabbau und verbrauch steigt mit.

    Wenn das Wachstum in den Regionen weiter so voranschreitet wird deren Energiehunger und die rücksichtlose Energiegewinnung zur Badarfsdeckung für uns alle eine gewaltiges Problem.

    Da bin ich einerseits froh, dass Indien und China sehr viel mit Atomenergie zulegen wollen aber andererseits hoffe ich, dass durch das BilligBillig prinzip die Sicherheit dieser Anlagen nicht zur Gefahr wird.

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    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  11. Re: wundere mich

    Autor: Dede 15.11.06 - 08:37

    Ähhhhh, die vorgestellten Prozessoren sind für Hochleistungs-Server gedacht. Jeder heute weitverbreitete P4 bzw AMD-Prozessor benötigen bis zu 130 Watt... Bei bis zu vierfacher Leistung und geringerem Stromverbrauch ist das doch gar nicht so übel.

    Selbst der aktuelle Core 2 Duo benötigt um die 65 Watt. Denke da mal lieber an die Privathaushalte, die wegen ständiger Downloads ihren PC laufen lassen. Server werden in der Regel ständig gefordert.

    Klar wäre es wünschenswert, wenn auf Dauer die Prozessoren noch energiesparender werden, aber mit den Multi-Core-Systemen ist man ja auf einem guten Weg. Übrigens ist der Prozessor nicht der alleinige Stromverwschwender in einem Rechner. Bei aktuellen Notebooks spielen z.B. Elemente wie der interne Chipsatz oder auch das Display eine viel entscheidenere Rolle beim Stromverbrauch.

    Gruß Dede

    andreasm schrieb:
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    > Ich wundere mich etwas, dass solche hohen
    > Leistungen eigentlich nicht verboten werden.
    > Heutzutage wird ja so vieles verboten und bzgl.
    > Energiebedarf limitiert (Bsp. EnEV bei Gebäuden)
    > ... nur im Computerbereich tut sich da noch
    > wenig...
    >
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  12. Re: wundere mich

    Autor: phender 15.11.06 - 09:44

    BSDDaemon schrieb:
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    > Weil im Vergleich Wirtschaftlichkeit vs. Umwelt
    > die Umwelt eh immer die Arschkarte ziehen wird...
    > zurecht. Ohne Wirtschaft ist kein Umweltschutz
    > bezahlbar.

    Ohne Umwelt kein Mensch und keine Wirtschaft. Genau darauf wird es früher oder später auch hinauslaufen. Es empfiehlt sich, sein Leben bis dahin noch ein wenig zu genießen weil die Revolution, die das Ruder herumreißt aus Dummheit und Ignoranz sowieso unterbleibt.

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