1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › The Boring Company: Elon Musk…

Re: Was war das neue am Revolutionären Ford-T

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was war das neue am Revolutionären Ford-T

    Autor: snugels 31.05.21 - 13:49

    Das einzig revolutionäre am Ford-T war sein Preis.

    Genau wie hier. Die Tunnel, die sie gegraben haben sind viel schmaller und billiger. So schmal und so billig, dass (falls es funktioniert), viele Problem des Straßenbaus in Großstädten und durch eine unterirdische Infrastruktur erweitert werden könnte, was bisher wegen des Preises unmöglich war.

    Gibt es technisch bessere Lösungen? Ganz sicher. Könnte man sie großräumig finanzieren? Wäre es Revolutionär, wenn in den Städten plötzlich nur noch 1/10 des Verkehrs überirdisch laufen würde? Wenn kaum noch Fußgänger im Straßenverkehr verunglücken würden? Wenn die Städte mehr Grünflächen hätten.

    Ich denke ja.

  2. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: SirAstral 31.05.21 - 13:51

    Beim iPhone gab es ja auch nichts wirklich revoutionäres. Touchscreens hats vorher schon gegen. Smart Phones auch....

  3. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: Hallonator 31.05.21 - 14:54

    SirAstral schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim iPhone gab es ja auch nichts wirklich revoutionäres. Touchscreens hats
    > vorher schon gegen. Smart Phones auch....

    Stimmt, das IPhone war nie wirklich revolutionär.

    Der AppStore war es.

  4. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: katze_sonne 31.05.21 - 14:06

    Korrekt. Und was viele auch vergessen, wenn sie mal wieder den "U-Bahn hat aber eine 10x so hohe Kapazität"-Vergleich anbringen: Schön. Braucht man vielleicht auf wenigen Hauptlinien. Auf Nebenlinien lohnt das aber nicht. Oft führt die Notwendigkeit solcher Hauptlinien auch dazu, dass man große Umwege mit dem ÖPNV fahren muss - weil man mit Zubringern zur Hauptlinie gefahren wird, obwohl es einen direkten Weg geben könnte, der viel schneller wäre.

    Falls sich wer fragt, wie viel 4400 Personen / Stunde wohl sind, zum Vergleich mal die 3S Penkenbahn in Mayrhofen, die eine extrem hohe Personenförderleistung hat und jeden Morgen die Leute auf den Berg schaufelt: https://www.doppelmayr.com/de/systeme/referenzen/30-tgd-penkenbahn/

    --> 3360 Personen / Stunde. Und "selbst" das ist schon einiges.

  5. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: MarcusK 31.05.21 - 14:22

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Korrekt. Und was viele auch vergessen, wenn sie mal wieder den "U-Bahn hat
    > aber eine 10x so hohe Kapazität"-Vergleich anbringen: Schön. Braucht man
    > vielleicht auf wenigen Hauptlinien. Auf Nebenlinien lohnt das aber nicht.
    > Oft führt die Notwendigkeit solcher Hauptlinien auch dazu, dass man große
    > Umwege mit dem ÖPNV fahren muss - weil man mit Zubringern zur Hauptlinie
    > gefahren wird, obwohl es einen direkten Weg geben könnte, der viel
    > schneller wäre.
    >
    > Falls sich wer fragt, wie viel 4400 Personen / Stunde wohl sind, zum
    > Vergleich mal die 3S Penkenbahn in Mayrhofen, die eine extrem hohe
    > Personenförderleistung hat und jeden Morgen die Leute auf den Berg
    > schaufelt: www.doppelmayr.com
    >
    > --> 3360 Personen / Stunde. Und "selbst" das ist schon einiges.

    schöner vergleich. Weist du ob die 3360 one-Way sind? Die Gondeln fahren ja meist leer wieder runter. Gefühlt würde ich sogar sagen das sie 3360 Personen in der Stunde hochbringt. Damit könnte sie auch knapp 7.000 Person die stunde befördern.

  6. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: Dwalinn 31.05.21 - 14:53

    2880 Personen bergwärts und 3840 Personen talwärts laut dem was ich gerade gefunden habe (Schild das beim Bau Aushang)

  7. Re: Was war das neue am Revolutionären Ford-T

    Autor: katze_sonne 01.06.21 - 12:03

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2880 Personen bergwärts und 3840 Personen talwärts laut dem was ich gerade
    > gefunden habe (Schild das beim Bau Aushang)

    Ah interessant. War mir gar nicht bewusst, dass es da unterschiedliche Zahlen gibt - aber klar, bergwärts muss der Antrieb mehr ackern ;)

    In dem Fall sind die 3360 p/h genau der Durchschnitt. Kommt hin.

  8. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: Dwalinn 01.06.21 - 13:00

    Meistens sind das ja Gondeln mit 6-10 festen Sitzplätzen da ist es ja egal aber es gibt auch "steh Gondeln" da wird das Gewicht vermutlich wichtig.

  9. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: Dakkaron 31.05.21 - 17:53

    Eine Gondel ist aber auch nicht grad der People Mover schlechthin...

    Ich denke, für den Spaß ist das Teslading schon ok. Es ist eine Touristenbahn und hat ähnliche Anforderungen wie die Schweinchenbahn im Märchenpark. Es soll bisserl lustig und bisserl spannend sein, und der Durchsatz muss so hoch sein, dass die Leute nicht gelangweilt die Warteschlange aufgeben.

    Als seriöses Verkehrsmittel schaut es ganz anders aus. Sobald man z.B. den Punkt-zu-Punkt-Ansatz aufgibt und mehrere Ziele anfahren will (oder gar flächendeckende Ziele in der Stadt), braucht man Kreuzungen und hat damit fast alle Nachteile einer Oberflächenstraße. Der Durchsatz ist dann auch genauso eingeschränkt.

    Die Sperre auf einen Anbieter ist bei der Touristenbahn auch ok. Aber sobald es um echte Infrastruktur geht, wird keine Stadt sich auf Jahrzehnte an einen Anbieter binden. Selbst bei der U-Bahn verlangen die Städte so offene Standards, dass sie bei jeder Generation den Hersteller der Wägen wechseln können. Gleichzeitig wird es ziemlich schwer, das System mit selbstfahrenden Autos so offen zu gestalten, dass man da wirklich Autos anderer Hersteller rein werfen kann.

  10. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: robinx999 31.05.21 - 18:34

    Stimmt schon die Tunnel sind billig, generell bin ich bei diesen engen Tunneln aber skeptisch wie gut oder schlecht die sich dann bei einem Unfall verhalten bzw. wie es dort dann mit Rettungswegen, Rettungsfahrzeugen aussieht. Normale Straßentunnel sind ja sehr häufig auf 2 Röhren ausgelegt die dann an ein paar Stellen mit einander verbunden sind außerdem sind diese groß genug für Feuerwehrfahrzeuge. Wie hier genau das Sicherhheitskonzept aussieht finde ich mal eine interessante Frage

  11. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: katze_sonne 01.06.21 - 12:11

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt schon die Tunnel sind billig, generell bin ich bei diesen engen
    > Tunneln aber skeptisch wie gut oder schlecht die sich dann bei einem Unfall
    > verhalten bzw. wie es dort dann mit Rettungswegen, Rettungsfahrzeugen
    > aussieht. Normale Straßentunnel sind ja sehr häufig auf 2 Röhren ausgelegt
    > die dann an ein paar Stellen mit einander verbunden sind außerdem sind
    > diese groß genug für Feuerwehrfahrzeuge. Wie hier genau das
    > Sicherhheitskonzept aussieht finde ich mal eine interessante Frage

    1. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass die Ingenieure nicht dumm sind :) (und wenn doch, dann verkacken sie meistens nicht so offensichtliche Punkte)

    2. Und: https://www.boringcompany.com/loop

    > Loop has no internal touch hazards (e.g. a 600 volt third rail), enabling safe evacuation, minimizing potential fire sources, and eliminating any dangerous effects of (unlikely) water intrusion (Teslas can safely handle some rain). In the unlikely case that a fire does occur, the tunnel’s redundant, bidirectional ventilation system will remove the smoke to allow passengers to safely evacuate.
    >
    > Loop tunnels are outfitted with emergency exits, fire detection systems, fire suppression systems, and a fire-rated first responder emergency communication system. The systems are tested frequently with local Police and Fire Departments.
    >
    > Loop vehicles and passengers have direct communications to an Operational Control Center (manned 24/7) via Blue Light Stations, LTE cell service, and WiFi.
    >
    > Loop tunnels are fully illuminated - and if an incident does occur, Loop has 100% camera coverage (no blind spots!)

    Also: "outfitted with emergency exits"

    Wie genau die aussehen / umgesetzt werden und mit welchen Abständen, das weiß ich leider auch nicht.

  12. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: robinx999 01.06.21 - 12:34

    Ist zwar interessant, mag ja sein das der Tunnel selber nicht brennt, was Passagiere so mitnehmen und das Fahrzeug selber können evtl. brennen. Und wenn die evtl. mal wirklich ihre anvisierten 240km/h erreichen und ein wagen irgendwo gegen kracht möchte man evtl. auch schweres Gerät zu dem Fahrzeug bringen wollen. Auch wenn so etwas sicherlich sehr selten nötig sein dürfte so sollte man doch zumindest darauf vorbereitet sein oder nicht?

  13. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: smonkey 31.05.21 - 20:29

    Wie viel günstiger wären diese Tunnel denn als oberirdische Straßen?

  14. Re: Was war das neue am Revolutionären...

    Autor: ElTentakel 01.06.21 - 13:46

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel günstiger wären diese Tunnel denn als oberirdische Straßen?

    Was kann man sinnvolleres mit dem Land anfangen als Straßen darauf zu errichten? Was kostet der qm² Fläche in einer Großstadt und wie sinnvoll wird er durch ein parkendes Fahrzeug genutzt? Ist es Sinnvoll touristische Zentren mit Straßen zu zerreißen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Technical Consultant Industrie 4.0 (m/w/d)
    Kräuter-Mix GmbH, Abtswind
  2. Mitarbeiter für die Funktionsstelle IT-Prozesse (m/w/d)
    Medizinischer Dienst Niedersachsen, Hannover
  3. IT Projektleiter (m/w/d)
    Hays AG, Bonn
  4. Informatiker/in (m/w/d) als Web-Developer/in (m/w/d) (FH-Diplom / Bachelor / Fachinformatiker/in ... (m/w/d)
    Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)
  2. 499,99€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt definitiv für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

  1. RDNA2-Grafik für Laptops AMD legt Radeon RX 6000M in 6 nm auf
  2. Radeon RX 6500 XT AMD hat den ersten 6-nm-Grafikchip
  3. Radeon RX 6600 im Test Die bisher "günstigste" Raytracing-Grafikkarte

Treibstoffe: E-Fuels-Produktion in der Praxis
Treibstoffe
E-Fuels-Produktion in der Praxis

Über E-Fuels, also aus Ökostrom hergestellte Kraftstoffe, wird viel diskutiert. Real produziert werden sie bislang kaum.
Von Hanno Böck

  1. Eisenoxid-Elektrolyse Stahlherstellung mit Strom statt Kohle

Einführung in MQTT: Alles läuft über den Broker
Einführung in MQTT
Alles läuft über den Broker

MQTT eignet sich hervorragend für Sensoren und IoT-Anwendungen. Wir geben eine Einführung in das Protokoll für Machine-to-Machine-Kommunikation.
Von Florian Bottke

  1. Ohne Google, Android oder Amazon Der Open-Source-Großangriff
  2. Internet der Dinge Asistenten wie Alexa und Siri droht EU-Regulierung