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Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

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  1. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: gaciju 05.06.21 - 13:56

    Kilpikonna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wärmepumpen sind aber auch nicht wartungsfrei.

    Aber fast, und damit viel wartungsaermer als eine fossile Heizung.

    > Bei Luftwärmepumpen sollten auch erst noch gesetzliche Grundlagen
    > geschaffen werden, damit es kein böses Erwachen gibt - Stichwort
    > Lärmbelästigung in der Nachbarschaft. Mein Bruder hatte da so n Fall in der
    > Gemeinde, bei dem ne neue Wärmepumpe nicht mehr betrieben werden durfte,
    > weil sich der Nachbar belästigt fühlte.

    Ich will das nicht kleinreden, es gibt schon richtige Krachmacher. Ich halte das Problem aber fuer aufgebauscht.

    > In BW übrigens, wo bei Erneuerungen
    > an der Heizungsanlage dann 15% aus erneuerbaren Energien stammen müssen,
    > wozu auch Wärmepumpen zählen...

    Warum sollten sie es auch nicht?

    > Was ich grundsätzlich nicht verstehe: Warum wird die Wasserstoffbeimischung
    > so vehement abgelehnt, nur weil es keine 100%-Lösung ist?
    > Klar, es wäre besser, keine Gasheizungen zu bauen. Schon für Neubauten.

    Weil genau solche Massnahmen nicht ergriffen werden.
    Stattdessen foerdern(!) wir sogar noch den Umbau auf eine neue Gasheizung im Altbau.

    Und jetzt foerdern(!) wir wieder Pilotprojekte die dem Erdgas ein besseres Image verschaffen sollen und die armen Hausbesitzer noch laenger an die Technologie binden als sie es ohnehin schon sind. Die bedanken sich in ein paar Jarhen bei den Verhinderern fuer die versunkenen Kosten, da bin ich mir ganz sicher.

    > Aber für den Gebäudebestand ist eine geringe CO2-Reduzierung immer noch
    > besser als gar keine.

    Wenn du Windstrom wegnimmst um unter enormen Wirkungsgradverlusten Wasserstoff und vielleicht sogar noch Methan herzustellen, nur damit man das dann wieder unter schlechten Wirkungsgraden verbrennen kann (wir sprechen ja von alten Bestandsheizungen, keine "100%" WG Brennwertheizungen), sparst du aber kein CO2. Sinnvoll genutzter Windstrom verdraengt Kohle- und Gasstrom und spart so CO2. Jede verbaute WP spart mehr CO2 als der H2-Beimisch im Erdgasnetz (der entweder H2 aus fossilen Quellen gewinnt oder saubere Energie vernichtet und damit das Gegenteil macht als CO2 zu sparen), weil sie einerseits direkt fossile Energie substituiert und andererseits unter Nutzung der Umgebungswaerme den Wirkungsgrad vervielfacht. Selbst wenn du mit Grenzstrom rechnest (was falsch waere), der zwingend in einem Gaskraftwerk erzeugt werden muss, spart die WP Relevante Mengen an CO2 weil 1 kWh Erdgas im Kraftwerk zu 0,5 kWh Strom werden und in der WP zu 1,5-2,5 kWh Waerme. Waehrend 1 kWh Erdgas in der heimischen Heizung zu < 1 kWh Waerme werden.


    > Und erwarten, dass jetzt sofort alle Gasheizungen
    > ausgetauscht werden, ist utopisch.

    Mit dem Strohmann manoevrierst du dich selbst ins Aus. Das, was den Begriff "Argument" nicht verdient, laesst sich 1:1 auf die Wasserstoffbeimischung anwenden. Was ich nicht tue, weil es Bullshit ist. Jede WP die verbaut wird spart *jetzt sofort* CO2. Je schneller man das macht und je weniger man ueber Loesungen schwurbelt, die keine sind, desto besser.

    > Viele Tropfen machen auch einen See, aber scheinbar wollen diverse
    > Ökofaschisten nur Lösungen, bei denen bereits vorhandene Seen zum Einsatz
    > kommen dürfen...

    Bevor man mit solchen Begriffen wie "Faschisten" um sich wirft und sich blamiert vielleicht mal deren Bedeutung nachschlagen. Und wenn du schon dabei bist auch noch die Bedeutung von "scheinbar".

  2. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Niaxa 05.06.21 - 13:57

    Zwischenschritte können helfen, die Zeit zu überbrücken und vielleicht sind sie auch die einzige Lösung. Wir müssen nicht auf 0% CO2 Ausstoß kommen, um das Klima zu sichern. Wenn wir überall effektiver werden, auch beim Verbrennen, ist schon einiges geleistet. Alles andere sehe ich immer noch als blinden Aktionismus!

  3. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: gaciju 05.06.21 - 13:57

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaciju schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil wir weder CO2, noch H2 und erst recht nicht die Energie in den
    > Mengen
    > > rumliegen haben, dass man das einfach machen koennte.
    > > Die elendigen Gasheizungen rauszureissen statt ihnen noch Geld
    > > hinterherzuwerfen waere richtig.
    >
    > Windgas oder synthetisches Erdgas wäre wahrscheinlich um Welten einfacher
    > zu produzieren und zu verteilen (einfach übers alte ErdgasNetz)

    Nur haben wir viel zu wenig Windstrom um ueber sowas auch nur nachzudenken. Und daran aendert sich auch die kommenden Jahre absehbar nichts.


    > aber es ist schon richtig
    >
    > besser zu dämmen und Wärmepumpen wäre wohl besser

    Extreme Niedrigenergiehaeuser sind keine Voraussetzung fuer WP und die Probleme zu serialisieren (erst Energiesparen, dann Energiequellen tauschen) ist auch das Gegenteil von dem, was sinnvoll waere.
    Die low-hanging fruits sollte man natuerlich immer mitnehmen - wenn was kaputt ist in neu besser machen. Aber Daemmung spart Energie, unabhaengig davon ob man eine WP, Gas- oder sonstwas Heizung hat. Und von einer fossilen Heizung auf eine WP zu wechseln spart CO2. Je mehr Energie man *zusaetzlich* spart, desto mehr CO2 spart man auch.

  4. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: gaciju 05.06.21 - 14:09

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwischenschritte können helfen, die Zeit zu überbrücken und vielleicht sind
    > sie auch die einzige Lösung.

    Nur die Effektiven. Und klar, ohne die geht's auch nicht.

    Ein solcher ist z.B. 2 kWh Gas im Kraftwerk zu verbrennen, um daraus 1 kWh Strom zu machen, um daraus in einer Waermepumpe 3-5 kWh Waerme zu machen bevor man den Strom nicht im Gaskraftwerk sondern mit PV oder Wind erzeugt.

    Das hier vorgestellte ist aber kein solcher, effektiver Zwischenschritt sondern sogar ein Rueckschritt.

    > Wir müssen nicht auf 0% CO2 Ausstoß kommen, um
    > das Klima zu sichern.

    Wir wollen gar nicht "das Klima sichern", sondern die Lebensbedingungen der Menschen, und selbst das ist ja fuer viele schon zu viel verlangt. Ansonsten loesen wir naemlich heute unvorstellbare Fluechtlingsstroeme aus und verursachen Leiden, die niemand verantworten will.
    Und dazu muessen wir sehr wohl neben anderen Dingen die Treibhausemissionen auf ein Minimum bringen.

    > Wenn wir überall effektiver werden, auch beim
    > Verbrennen, ist schon einiges geleistet.

    Nein, das ist falsch. Energiesparen alleine rettet uns nicht, die Energie muss auch aus erneuerbaren Quellen kommen.
    Eine Brennwertheizung mit "100%" Wirkungsgrad kannst du auch nicht mehr effizienter verbrennen lassen. Du kannst hoechstens noch Strom+Waerme gleichzeitig erzeugen, das fuehrt aber zu anderen Problemen und wird auch schon dort gemacht, wo es sinnvoll ist.
    Ob ein Haus 10.000 oder 15.000 kWh Waerme braucht ist irgendwann ziemlich egal, wenn die Energie aus Erd- und Umgebungswaerme und Strom aus erneuerbaren Quellen bezogen wird. Es ist aber eben NICHT egal, ob das Haus dafuer 10 oder 15.000 kWh Gas verbrennt. Und eine 2/3 Einsparung will ich in der Breite erstmal sehen.

    > Alles andere sehe ich immer noch
    > als blinden Aktionismus!

    Und du betreibst nichts anderes als blinden Konservatismus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.21 14:11 durch gaciju.

  5. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Knuspermaus 05.06.21 - 14:32

    gaciju, da hat er recht!
    Erstmal, du kriegst das Zeug nicht von heute auf morgen, wenn die Händler aus China das mitbekommen, kostet die (max. 80°C Vorlauf) Wärmepumpe plötzlich statt 3000 gleichmal 10000¤... pro Stück!
    Klar kosten die für 3000¤ vom Räuber (Alibaba) erhältlichen Wärmepumpen, beim deutschen Fachhändler mal eben 13000¤, ja so eine Marke ist teuer im Unterhalt...
    Als ich meinen Altbau Isolieren wollte, musste ich auch erstmal Nachdenken und einen Luftspalt Zwischen Mauerwerk und Isolierung lassen, damit das Mauerwerk letztendlich nicht feucht wird.
    Ein paar Feuchtesensoren hinter der "Spanischen Außenwand" und man weiß, ob eine statische Belüftung genügt oder eine mit Zwang benötigt wird!
    Dann das beheizen der Räume, Fußbodenheizung nachrüsten (die Seite ist nur zum Verständnis, ich habe mir mein Zeug selber aus Hartschaum zusammengesägt) https //www energie-experten org/heizung/heizungstechnik/fussbodenheizung/trockenbau , wegen der Wärmepumpe.
    Ich habe zwar eine (und eine Zweite in Reserve, für 3000 Glocken) mit 80°C Vorlauf, aber das muss ja nicht sein, 40°C sollten reichen, nur wie damit die Frau zufrieden stellen?
    Umluft + 30% Frischluft mit einem Wärmetauscher aus dem KFZ Bereich aufheizen und die Abluft durch den Kühler der Wärmepumpe jagen!
    Ja, da werden die 125'er KG Rohre zu deinem Freund... nur meine Frau war nicht begeistert, nachdem die Gipskartonplatten die 4 Rohre (2x Zu- und 2x Abluft) verdeckten, war sie besänftigt, 220mm Computerlüfter übernehmen das Umlüften... und da Zwangsumluft, reichen auch die 40°C aus der Wärmepumpe, bei einer normalen Konvektionsheizung, kommt man ja damit nicht weit und der normalen Konvektion soll ein 20° warmer Fußboden wohl auch abträglich sein, habe ich vor 10 Jahren gelesen... da ich ein fieser Kerl bin, jage ich das Heizungswasser zuerst durch den Umlufttauscher und dann erst in den Fußboden, und ja, ich kann das auch Bypassen z.B. für die Übergangszeit... auch habe ich 5 200 Liter Tanks, damit ich unterschiedliche Temperaturstände vorhalten kann.
    Das wirklich schlimme war, das der komplette (Heizungs-)Umbau des Hauses so von Frühjahr bis Herbst andauerte, was meiner Frau nicht wirklich gefiel, aber da muss Mann eben auf der Couch in der Werkstatt schlafen... hat auch so seine Vorteile!
    Nachdem alles verbaut war und der Winter sich Blicken ließ, fand sie, das sie den Hund nicht mehr so riehe und ihr auffiel, das sie den ganzen Winter nicht Lüften und weniger Staub wischen musste!
    Fazit? Eigenbau spart immens an Kosten und wenn man unkonventionell arbeitet, statt Lüftungs-, eben Abwasserrohre und statt teurer Wärmetauscher für Hausheizungen, passende KFZ Wärmetauscher nutzt, kommt man auch Kostentechnisch billiger bei weg.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.21 14:34 durch Knuspermaus.

  6. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Niaxa 05.06.21 - 14:38

    Das Einzige, dass ich beschreibe, ist die Möglichkeit ALLE auf dem Weg pro Klima mitzunehmen. Wenn wir das nicht tun und sich 70% den Umstieg nicht leisten können, retten und sichern wir gar nichts. Dann macht einfach niemand mit und das führt zu Stillstand.

    Deutschland sollte nicht ein Beispiel werden von dem man in 100 Jahren noch erzählt. Wir sollten Technologien bieten, die auch in 100 Jahren noch Leute davon überzeugen, egal wie langsam dadurch Veränderungen herbei geführt werden, mitzumachen. Weil sie es sich leisten können, weil sie es sich leisten wollen, weil es etwas bringt, auch wenn es etwas dauert.

    Umsiedlungen gab es schon immer. Und die wirst du nicht mal aufhalten können mit 0% menschlich erzeugtem CO2 Ausstoß.

  7. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Knuspermaus 05.06.21 - 16:45

    Unseren aktuellen politischen Vertretern war und ist das Klima egal.
    Unsere aktuellen Volksvertreter, egal was sie wegen der Wahl sagen, Lügen oder Wahre Willensbekundung, haben in ihren Regierungsbereichen dafür Gesorgt, das erneuerbare Energiegewinnung verhindert wird und auch in Zukunft werden, insbesondere der Herr Laschet in seinem Bundesland!
    ... und des Baerböcksche wird an de' Gesetze nix ändern tun, weil im Fall Laschet, er zumindest der Vieze sein wird und man einer anderen Krähe kein Auge aushackt!

    In der Politik ist es eine Art Gruppenzwang, denjenigen, den man Vertreten sollte, nach der Wahl, wie ein Rohes Ei zu behandeln...
    ... und wie behandelt man ein Rohes Ei?

    Nachdem der Speck (von der Wirtschaft) so richtig gut duftet, haut der Vertreter das Rohe Ei voll in die Pfanne, denn ohne das Ei in die Pfanne zu hauen, kommen unsere Vertreter nicht an den wohlverdienten, wirtschaftlich lecker duftenden Speck!

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.21 16:48 durch Knuspermaus.

  8. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Niaxa 05.06.21 - 17:00

    Dann sind wir uns doch einig, dass nicht der Politik zu überlassen oder? Fangen wir bei uns an und setzen auch ohne gesetzliche Grundlagen auf erneuerbare Energien und Technologien. Entscheiden, werden es am ende eh WIR. Politik ist viel zu sehr gesteuert von Erfolg, Machtgier und Wahlversprechen. Da änderst du so was nicht.

  9. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Knuspermaus 05.06.21 - 19:12

    Ich persönlich habe schon vor 10 Jahren gehandelt, meine Heizung trägt sich aktuell selbst, dank Wärmepumpe und gekühlter Solarzellen, letzteres ist ein Eigenbau, alles ohne Förderung, da ich mir das System mit Förderung nicht hätte leisten können!
    Außerdem fand ich die Förderbedingungen inakzeptabel.
    Also die Solaranlagen, Wärmepumpen und andere Hauptkomponenten beim chinesischen Räuber bestellt und liefern lassen... den Kram selbst eingebaut.
    Ist sogar heute noch preisgünstig.
    Was mich wirklich wurmt ist, das schon das EVU im letzten Jahr wegen meiner Solaranlage bei mir war, um einen EEG Umlagezähler zu installieren.
    Es stellte sich heraus, das sie diese Zähler überall dort verbauen durften, deren Anlagen mittels einer Förderung bezahlt wurden.
    Im letzten Jahr wurde dann festgelegt, das bis 30kwp ein Eigenverbrauch ohne EEG Umlage möglich ist, nur die die Einspeisen müssen den Eigenverbrauch geltend machen...
    Wer sich über die aktuelle Situation informieren möchte https www solaranlagen-portal com/photovoltaik/eigenverbrauch/eeg , ich warne explizit davor, den Vertrag zur Förderung ohne Beratung durch einen Anwalt zu unterschreiben, ich habe nicht umsonst einen Kredit aufgenommen und alles ohne Förderung bezahlt. Kosten-Nutzen, mein Kredit war billiger, als das, was ich durch die Förderung hätte einsparen können!
    Hier eine nicht verbindliche Übersicht, die sich mit meinen Erfahrungen deckt https www wegatech de/ratgeber/photovoltaik/kosten-und-wirtschaftlichkeit/photovoltaikanlagen/
    Leistung 10 kWp
    Solaranlage12500¤ - 15000¤
    Solaranlage mit Speicher 20000¤ - 27000¤
    Alles mit Montage... beim chinesischen Räuber, 2x 5 KWp Anlagen für Dachmontage mit Speicher je 3000¤ = 6000¤ + 1000¤ Shipping/Versand/Zoll... vor 10 Jahren! 2 Wärmepumpen (80°C) für je 3000¤, Shipping & Zoll mit im Paket enthalten... vor 5 Jahren musste ich die Speicher konsolidieren und defekte Akkus ersetzen, was bedeutet, ein Teil der Anlage arbeitet noch mit den alten Akkus, die zweite hat neue, auch vom chinesischen Räuber... ironie ja klar habe ich die Batterien im Wald und nicht kostenfrei im Bauhof entsorgt!
    Ich weiß nicht wie diese Leute auf diese Preise kommen, 7000¤ Kostet die PV-Anlage im Einkauf, 3000¤ Gewinn noch mit drauf, dann noch 5000¤ Montage und ich bin immer noch nicht bei 20000¤... ich hoffe, das es jetzt im Verständnisbereich ist, warum ohne Förderung und nicht mit!

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  10. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: Workoft 05.06.21 - 19:40

    PeterHeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaciju schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil wir weder CO2, noch H2 und erst recht nicht die Energie in den
    > Mengen
    > > rumliegen haben, dass man das einfach machen koennte.
    > > Die elendigen Gasheizungen rauszureissen statt ihnen noch Geld
    > > hinterherzuwerfen waere richtig.
    >
    > Genau, und wer von den 7.000.000 Hausbesitzer mit Gasheizung sich keine
    > komplette Renovierung mit neuen Fenstern, neuenm gedämmtem Dachstuhl, neuer
    > gedämter Fassade neuen Heizkörpern und Lüftungsanlage, für mehrere
    > 100.000¤, leisten kann (damit eine Wärmepumpe sinn macht) der soll sich
    > halt ein Lagerfeuer im Wohnzimmer anzünden, oder im Winter endlich mal nen
    > Pulli anziehen!1!1!1!1!!!!
    >
    > Dämmstoff haben wir zudem, wie jeder weiß, auch einfach so rumliegen....

    Niemand interessiert sich für die Hausbesitzer. Es geht um wirtschaftliche Interessen derer, die mit Gas ihr Geld verdienen. Zuschüsse und einfach zugängliche Kredite für eine Renovierung wäre deutlich sinnvoller als Investition in "grünes" Gas. Und unterm Strich wahrscheinlich billiger für Steuerzahler und Hausbesitzer.

  11. Nicht nur Elon

    Autor: Knuspermaus 06.06.21 - 10:00

    Monitor Beitrag: https //www youtube com/watch?v=ZL6T--ElMjo

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  12. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: gaciju 06.06.21 - 10:42

    Knuspermaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich habe schon vor 10 Jahren gehandelt, meine Heizung trägt sich
    > aktuell selbst, dank Wärmepumpe und gekühlter Solarzellen, letzteres ist
    > ein Eigenbau

    Erzaehl doch mal!
    Finde es hoechst schade, dass es keine "Standard"-Hybridmodule gibt. Waere natuerlich etwas komplizierter im Aufbau, aber wenn sich entsprechende Module etabliert haetten ziemlich cool.

    > Außerdem fand ich die Förderbedingungen inakzeptabel.

    Inwiefern?

    > Also die Solaranlagen, Wärmepumpen und andere Hauptkomponenten beim
    > chinesischen Räuber bestellt und liefern lassen... den Kram selbst
    > eingebaut.
    > Ist sogar heute noch preisgünstig.

    Was heisst "sogar heute"? Die Preise sind seit vielen Jahren stark gefallen und erst in juengster Vergangenheit wieder gestiegen.

    > Was mich wirklich wurmt ist, das schon das EVU im letzten Jahr wegen meiner
    > Solaranlage bei mir war, um einen EEG Umlagezähler zu installieren.
    > Es stellte sich heraus, das sie diese Zähler überall dort verbauen durften,
    > deren Anlagen mittels einer Förderung bezahlt wurden.

    1. ist das nicht das EVU sondern der Messstellenbetreiber (meist =Netzbetreiber)
    2. darf der das nicht, sondern muss - per Gesetz. Das hat auch nichts damit zu tun, ob du Foerderung nimmst oder nicht


    > ich warne
    > explizit davor, den Vertrag zur Förderung ohne Beratung durch einen Anwalt
    > zu unterschreiben,

    Dazu unterschreibt man auch keinen Vertrag! Alles notwendige regelt das Gesetz, alles andere sind irgendwelche Abzockversuche denen man natuerlich nicht folgen muss.


    EEG § 7 Gesetzliches Schuldverhältnis
    (1) Netzbetreiber dürfen die Erfüllung ihrer Pflichten nach diesem Gesetz nicht vom Abschluss eines Vertrages abhängig machen.


    > Leistung 10 kWp
    > Solaranlage12500¤ - 15000¤
    > Solaranlage mit Speicher 20000¤ - 27000¤

    Du laesst dir heute eine 10 kWp Anlage von einem serioesen Betrieb fuer vielleicht 12.000 ¤ beschaffen, montieren und in Betrieb nehmen. Die erzeugt dann je nach Standort, Ausrichtung usw. 700-1.100 kWh im Jahr. Wuerdest du 100% des erzeugten Stroms einspeisen bezahlt sie sich mindestens selbst (meist erwirtschaftet sie sogar noch Gewinn, wenn die Lage nicht besonders schlecht ist). Der Witz ist aber, dass man nicht 100% einspeist sondern noch 30-50% des Strombezugs spart.
    Der Akku wird sich dagegen nicht rechnen, aber analog zu der Zellkuehlung: wenn du Spass dran hast...

  13. Energetische Sanierung

    Autor: Cerdo 06.06.21 - 14:35

    PeterHeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, und wer von den 7.000.000 Hausbesitzer mit Gasheizung sich keine
    > komplette Renovierung mit neuen Fenstern, neuenm gedämmtem Dachstuhl, neuer
    > gedämter Fassade neuen Heizkörpern und Lüftungsanlage, für mehrere
    > 100.000¤, leisten kann
    Ich hab mir das neulich mal für ein freistehendes Einfamilienhaus durchrechnen lassen, das in den 70ern gebaut wurde und quasi ungedämmt ist. Ne alte Ölheizung und schlechte Fenster sind auch drin.
    Die komplette energetische Sanierung mit Wärmepumpe, Solarthermie, Photovoltaik, neuen dreifach Verglasten Fenstern und bestmöglicher Dämmung kostet rund 95.000 Euro. Die ganzen Zuschüsse sind da noch nicht eingerechnet.
    Unterm Strich amortisiert sich die Renovierung nach weniger als 10 Jahren; die Kredite kosten aktuell quasi nichts.

    Einzig Vermieter, die die Heizkosten nicht selbst zahlen müssen, müssten schon ihre Mieten auf dem Stand vor der Renovierung belassen, damit sich das nicht lohnt. Aber wer macht das schon?

  14. Re: Warum nicht grünes Methan? (Erdgas)

    Autor: x2k 06.06.21 - 16:00

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann grünes nicht von fossilem Methan unterscheiden? ja das ein ein
    > Problem
    >
    Das wollte man vor zig Jahren schon das Gas durfte aber nicht ins das Erdgasnetz eingespeist werden weil es zu sauber war und der Heitzwert dadurch zu hoch. (Gibt da vorordnungen gegen augenroll...)
    Das Resultat war das Biogasanlagen das gas verstromt haben.

    Und wenn die grünen wirklich grüne politik machen würden oder gemacht hätten. Dann würden wir schon lange unser erdgas mit biogas vermischen oder langfristig ersetzen...
    Leider waren die zu beschäftigt und alles teurer zu machen...

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