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Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

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  1. Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Drohnald 09.06.21 - 13:34

    Beispiel Buffet: Sein "Vermögen [...] um 24,3 Milliarden Dollar gewachsen".
    Der Großteil seines Vermögens dürften Aktien oder Immobilien(anteile) sein.

    Steuern werden logischerweise nur fällig, wenn man Geld erhält, sei es durch Verkauf von Aktien oder Dividende. Reine Wertsteigerung zu besteuern wäre ja furchtbar.
    Ist das mit einberechnet?

    Ansonsten liest sich das zwar toll "nur 0,1% Steuern!", aber wenn davon nichts in Geld umgewandelt wurde, dann hat man davon auch nichts.
    Man stelle sich vor, man müsste auf die Eigentumswohnung in München jedes Jahr 5% Steuern zahlen, nur weil der Immobilienmarkt aktuell so viel dafür bezahlen würde.

  2. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Somian 09.06.21 - 13:38

    Ja. Das problem ist nur dass, wenn man superreich ist, seine Aktien auch nicht in Geld umwandeln muss. Man kann einfach Schulden aufnehmen, mit den Aktien als Sicherheit und die meisten Ausgaben zahlt ja sie Firma. Privatjet? Geschäftsreisen. Etliche Wohnungen und Häuser? Man muss ja an zig Firmenstandorten verfügbar sein. Essen gehen? Geschäftsessen.

    Wer braucht da noch ein (versteuerbares) Einkommen?

  3. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Emulex 09.06.21 - 13:47

    Na also zumindest in Deutschland gibt es hier durchaus den geldwerten Vorteil oder auch die verdeckte Gewinnausschüttung.
    So einfach ist es dann doch nicht.

    Was das "Schulden machen" angeht: Wo ist das Problem? Verdienen Banken auch mal wieder was.

    In jedem Fall ist dieser dpa-Artikel undifferenzierter journalistischer Bockmist.
    Nach der Logik müsste jeder Immobilienbesitzer jedes Jahr den Wertzuwachs versteuern und nicht erst bei Verkauf.

    Diese Vermögenssteigerungen sind erstmal nur auf dem Papier, von denen hat der Besitzer erst was beim Verkauf.
    Und beim Verkauf fallen Steuern an.
    Alles völlig normal, alles völlig logisch.

  4. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: ChMu 09.06.21 - 13:48

    Somian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Das problem ist nur dass, wenn man superreich ist, seine Aktien auch
    > nicht in Geld umwandeln muss. Man kann einfach Schulden aufnehmen, mit den
    > Aktien als Sicherheit und die meisten Ausgaben zahlt ja sie Firma.
    > Privatjet? Geschäftsreisen. Etliche Wohnungen und Häuser? Man muss ja an
    > zig Firmenstandorten verfügbar sein. Essen gehen? Geschäftsessen.
    >
    > Wer braucht da noch ein (versteuerbares) Einkommen?

    Stimmt alles. Nur, so ist das Gesetz. Wie willst Du das aendern? Bezos oder Musk sind die reichsten, weil eine Zeitung das sagt. Wenn man alle Papiere zusammenrechnet, ergibt sich so der theoretische Reichtum. Nur das das in der Praxis nichts bedeutet, das Geld existiert ja nicht. Wenn ein Elon Musk auf die Bank geht um einen Reisekoffer mit einer Mrd abzuholen, hat er das nicht als Guthaben, er besitzt es nicht. Sein Superreichtum besteht dann daarin, auf seine Papiere einen Kredit aufzunehmen. Er macht also Schulden. Und die sollen besteuert werden?

  5. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: nightmar17 09.06.21 - 13:54

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Somian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja. Das problem ist nur dass, wenn man superreich ist, seine Aktien auch
    > > nicht in Geld umwandeln muss. Man kann einfach Schulden aufnehmen, mit
    > den
    > > Aktien als Sicherheit und die meisten Ausgaben zahlt ja sie Firma.
    > > Privatjet? Geschäftsreisen. Etliche Wohnungen und Häuser? Man muss ja an
    > > zig Firmenstandorten verfügbar sein. Essen gehen? Geschäftsessen.
    > >
    > > Wer braucht da noch ein (versteuerbares) Einkommen?
    >
    > Stimmt alles. Nur, so ist das Gesetz. Wie willst Du das aendern? Bezos oder
    > Musk sind die reichsten, weil eine Zeitung das sagt. Wenn man alle Papiere
    > zusammenrechnet, ergibt sich so der theoretische Reichtum. Nur das das in
    > der Praxis nichts bedeutet, das Geld existiert ja nicht. Wenn ein Elon Musk
    > auf die Bank geht um einen Reisekoffer mit einer Mrd abzuholen, hat er das
    > nicht als Guthaben, er besitzt es nicht. Sein Superreichtum besteht dann
    > daarin, auf seine Papiere einen Kredit aufzunehmen. Er macht also Schulden.
    > Und die sollen besteuert werden?

    Richtig und das verstehen viele eben nicht.
    Man stelle sich mal vor, Tesla würde von heute auf morgen wirklich Pleite gehen und alles den Bach runter gehen, dann geht Musk Vermögen zwar nicht gegen 0, aber Milliardär ist er noch lange nicht.

    Darauf sollte man ja auch keine Steuern zahlen.
    Würde Musk all seine Anteile verkaufen, hätte er dann sicherlich auch das Geld auf dem Konto.
    Wenn ich 1000 Aktien für je 1¤ kaufe und diese Aktie steigt dann über die Zeit auf 100¤, dann habe ich ja nicht automatisch 100.000¤ auf dem Konto, aber einen theoretischen Gewinn von 99.000¤.

  6. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Plumpaquatsch 09.06.21 - 13:56

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na also zumindest in Deutschland gibt es hier durchaus den geldwerten
    > Vorteil oder auch die verdeckte Gewinnausschüttung.
    Dafür gibt es Steuerberater.

    > So einfach ist es dann doch nicht.
    Leider doch. Und muss man dann doch mal in entsprechender Höhe Steuern Zahlen, dann "spricht" man mit dem Finanzamt und bekommt den Großteil erlassen (ich spreche hier von Millionen an Steuern, nicht von 5 Euro - die Muss man zahlen).

    ...

    > Diese Vermögenssteigerungen sind erstmal nur auf dem Papier, von denen hat
    > der Besitzer erst was beim Verkauf.
    Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)

    > Und beim Verkauf fallen Steuern an.
    Welche unsäglich gering sind. Weshalb muss jemand, welcher seine eigene Arbeitskraft einsetzt in der Höhe meist 40-50% Steuer zahlen (von den Sozialabgaben will ich hier gar nicht mal anfangen), Kapitalertragssteuern sind aber 20% (25?)? Wie begründest du denn die 50-100% Differenz?

    > Alles völlig normal,
    Leider ja

    > alles völlig logisch.
    Leider nein. Die Möglichkeiten für Reiche, sich aus der Verantwortung zu stehlen sind beinahe so groß wie für die Konzerne. Und das kann und darf nicht sein ...

  7. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Emulex 09.06.21 - 13:57

    Hinzu kommt: Wenn man mal eben rund 20% der Papiere verkauft, fallen die ordentlich tief.
    Insofern kann man noch nichtmal genau beziffern, wieviel Geld theoretisch überhaupt verdient werden könnte, wenn denn... ach lassen wir das - das ist derart dämlich, ich könnt mich aufregen :D

  8. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: OMGle 09.06.21 - 13:59

    Drohnald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Man stelle sich vor, man müsste auf die Eigentumswohnung in München jedes
    > Jahr 5% Steuern zahlen, nur weil der Immobilienmarkt aktuell so viel dafür
    > bezahlen würde.

    Das würde sogar Sinn machen und zum Wohle aller beitragen, denn das würde ja Immobilienpreise drücken und für viele nicht superreiche eine eigene Wohnung bezahlbar machen.

  9. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Somian 09.06.21 - 14:03

    Die Grundsteuer steigt ja bereits wenn der Wert der Immobilie steigt, von daher zahlt man theoretisch auch die Wertsteigerung mit.

  10. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: TrollNo1 09.06.21 - 14:04

    Plumpaquatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)

    Nicht wenn du aus der Dividende weiter Aktien nachkaufst. So meine ich mich zu erinnern.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  11. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Emulex 09.06.21 - 14:07

    Plumpaquatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na also zumindest in Deutschland gibt es hier durchaus den geldwerten
    > > Vorteil oder auch die verdeckte Gewinnausschüttung.
    > Dafür gibt es Steuerberater.

    Der dir sagt das ist ein geldwerter Vorteil oder eine verdeckte Gewinnausschüttung.
    Ich hab eine Firma, ich weiß was geht und was nicht.

    >
    > > So einfach ist es dann doch nicht.
    > Leider doch. Und muss man dann doch mal in entsprechender Höhe Steuern
    > Zahlen, dann "spricht" man mit dem Finanzamt und bekommt den Großteil
    > erlassen (ich spreche hier von Millionen an Steuern, nicht von 5 Euro - die
    > Muss man zahlen).

    Quatsch.

    >
    > ...
    >
    > > Diese Vermögenssteigerungen sind erstmal nur auf dem Papier, von denen
    > hat
    > > der Besitzer erst was beim Verkauf.
    > Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)

    Ausschüttungen werden besteuert - sogar doppelt.
    Ausschüttungen finden NACH der Besteuerung in der Firma statt und werden dann vom Empfänger nochmals besteuert.
    Ist man durchaus nah an 50% dran.
    Und wieder: Ich weiß das, weil ich mach das.

    >
    > > Und beim Verkauf fallen Steuern an.
    > Welche unsäglich gering sind. Weshalb muss jemand, welcher seine eigene
    > Arbeitskraft einsetzt in der Höhe meist 40-50% Steuer zahlen (von den
    > Sozialabgaben will ich hier gar nicht mal anfangen), Kapitalertragssteuern
    > sind aber 20% (25?)? Wie begründest du denn die 50-100% Differenz?

    Erstmal gilt das natürlich nur für Deutschland mit deinen Zahlen.
    Aber ich gebe dir recht: Hier sollte es zumindest eine Staffelung geben mit großzügigen Freibeträgen.
    So dass der Arbeiter für seine paar Euro fuffzig Kapitalertrag nicht die gleichen Steuern zahlt wie der milliardenschwere Investor.

    >
    > > Alles völlig normal,
    > Leider ja
    >
    > > alles völlig logisch.
    > Leider nein. Die Möglichkeiten für Reiche, sich aus der Verantwortung zu
    > stehlen sind beinahe so groß wie für die Konzerne. Und das kann und darf
    > nicht sein ...

    In diesem Fall hat sich aber niemand aus einer Verantwortung gestohlen, weil es schlichtweg kein Einkommen und keinen Kapitalertrag gegeben hat.
    Lediglich eine Veränderung auf Papier.

  12. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Pecker 09.06.21 - 14:45

    OMGle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drohnald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Man stelle sich vor, man müsste auf die Eigentumswohnung in München
    > jedes
    > > Jahr 5% Steuern zahlen, nur weil der Immobilienmarkt aktuell so viel
    > dafür
    > > bezahlen würde.
    >
    > Das würde sogar Sinn machen und zum Wohle aller beitragen, denn das würde
    > ja Immobilienpreise drücken und für viele nicht superreiche eine eigene
    > Wohnung bezahlbar machen.

    Das macht überhaupt keinen Sinn. Brennt die Bude ab, bekommst die Steuern ja nicht zurück.
    Und die 5% würden halt auf die Mieten aufgeschlagen. So einfach ist das.

  13. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 09.06.21 - 15:13

    die 5% oder besser 15% sollten nur leerstehende Wohnungen betreffen. Gleiches für brach stehendes Bauland.
    Oft werden Immobilen gekauft und möglichst leer gelassen. Da ist der Gewinn teils höher.

  14. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Plumpaquatsch 09.06.21 - 15:18

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Plumpaquatsch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)
    >
    > Nicht wenn du aus der Dividende weiter Aktien nachkaufst. So meine ich mich
    > zu erinnern.
    Das wäre ja so ein Schlupfloch. Aber ist doch prima, kommt ja allen zugute ...

  15. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Plumpaquatsch 09.06.21 - 15:50

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Plumpaquatsch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Emulex schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Na also zumindest in Deutschland gibt es hier durchaus den geldwerten
    > > > Vorteil oder auch die verdeckte Gewinnausschüttung.
    > > Dafür gibt es Steuerberater.
    >
    > Der dir sagt das ist ein geldwerter Vorteil oder eine verdeckte
    > Gewinnausschüttung.
    > Ich hab eine Firma, ich weiß was geht und was nicht.
    Wow. Selten so etwas Arrogantes und Überhebliches gelesen. Ich hatte auch bereits Firmen, kenne einige Leute in dem Umfeld und Steuerberater. Niemand davon wäre so Arrogant zu behaupten, er würde alle X Tausend Seiten Steuerrecht kennen (geschweige denn Verstehen) - noch nicht einmal die Steuerberater welche ich kenne (Ich weis, alles Nulpen, denn DU hast den Durchstieg, da du eine Unternehmung hast!). Sorry wenn ich so persönlich werde, aber solche Sätze Disqualifizieren dich in mehrfacher weise, da diese einfach nicht stimmen können.
    >
    > >
    > > > So einfach ist es dann doch nicht.
    > > Leider doch. Und muss man dann doch mal in entsprechender Höhe Steuern
    > > Zahlen, dann "spricht" man mit dem Finanzamt und bekommt den Großteil
    > > erlassen (ich spreche hier von Millionen an Steuern, nicht von 5 Euro -
    > die
    > > Muss man zahlen).
    >
    > Quatsch.
    Das ist mal ein Argument! Mir sind mehrere solche Fälle bekannt (und das bei meinem Stark beschränkten Umgang in diesem Umfeld). Aber du kannst das mit einem Wort abtun, klar doch, denn du kennst dich ja allumfänglich aus!
    >
    > >
    > > ...
    > >
    > > > Diese Vermögenssteigerungen sind erstmal nur auf dem Papier, von denen
    > > hat
    > > > der Besitzer erst was beim Verkauf.
    > > Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)
    >
    > Ausschüttungen werden besteuert - sogar doppelt.
    > Ausschüttungen finden NACH der Besteuerung in der Firma statt und werden
    > dann vom Empfänger nochmals besteuert.
    > Ist man durchaus nah an 50% dran.
    > Und wieder: Ich weiß das, weil ich mach das.
    Sonst bestehst du komplett auf Trennung zwischen Firmen und Privateinkünften. In diesem Punkt sprichst du aber von einer "quasi" Doppelbesteuerung? Wie kommt das, wo doch beides laut dir strikt getrennt werden soll? Jeder mit einem Auto hat die Mehrfachbesteuerung (Spritpreise), gehst du da auch dagegen an?
    >
    > >
    > > > Und beim Verkauf fallen Steuern an.
    > > Welche unsäglich gering sind. Weshalb muss jemand, welcher seine eigene
    > > Arbeitskraft einsetzt in der Höhe meist 40-50% Steuer zahlen (von den
    > > Sozialabgaben will ich hier gar nicht mal anfangen),
    > Kapitalertragssteuern
    > > sind aber 20% (25?)? Wie begründest du denn die 50-100% Differenz?
    >
    > Erstmal gilt das natürlich nur für Deutschland mit deinen Zahlen.
    Und?
    > Aber ich gebe dir recht: Hier sollte es zumindest eine Staffelung geben mit
    > großzügigen Freibeträgen.
    Weshalb Freibeträge?
    > So dass der Arbeiter für seine paar Euro fuffzig Kapitalertrag nicht die
    > gleichen Steuern zahlt wie der milliardenschwere Investor.
    Solange ich für meine 4,50 Dividende beim Höchstsatz 2 Euro Zahlen muss, mache ich dies gerne, wenn ich weiß, dass der Milliardenschwere Investor einen dreistelligen Millionenbetrag in die Staatskasse leistet. Das ist wirklich ein Bauernfänger Argument, ich weiß nicht, warum du als logisch Denkender Mensch damit daherkommst ...
    >
    > >
    > > > Alles völlig normal,
    > > Leider ja
    > >
    > > > alles völlig logisch.
    > > Leider nein. Die Möglichkeiten für Reiche, sich aus der Verantwortung zu
    > > stehlen sind beinahe so groß wie für die Konzerne. Und das kann und darf
    > > nicht sein ...
    >
    > In diesem Fall hat sich aber niemand aus einer Verantwortung gestohlen,
    > weil es schlichtweg kein Einkommen und keinen Kapitalertrag gegeben hat.
    > Lediglich eine Veränderung auf Papier.

    Du kennst die Einkommensverhältnisse von Warren Buffet? Bitte Entschuldige, ich wusste nicht, dass du so eng mit Warren bist ...

  16. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: Nico82x 09.06.21 - 17:43

    Plumpaquatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Welche unsäglich gering sind. Weshalb muss jemand, welcher seine eigene
    > Arbeitskraft einsetzt in der Höhe meist 40-50% Steuer zahlen (von den
    > Sozialabgaben will ich hier gar nicht mal anfangen), Kapitalertragssteuern
    > sind aber 20% (25?)? Wie begründest du denn die 50-100% Differenz?

    Das ist eigentlich ganz einfach: Gehälter sind Kosten und werden vom Arbeitnehmer versteuert. Kapitalerträge sind Gewinne und wurden bereits durch das Unternehmen versteuert, bevor sie ausgeschüttet wurden. In der Summe ist die Steuerlast also ziemlich identisch.

  17. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: anstaendiger 09.06.21 - 22:54

    Und jedes Jahr zieht er in Form von Dividenden und ähnlichem Milliarden an BARGELD heraus :-)
    Warum wird das eigentlich ständig unterschlagen?
    Er hat auch eigene Unternehmen oder ist mit Gesellschafter - auch da kann er sich, nach unseren Gesetzen (USA ist sicher ähnlich), auch immer wieder gut bedienen... immer und immer wieder.

    Als ob die armen Milliardäre kein Einkommen haben... boah... Naivlinge.
    Übrigens - die Milliardäre kosten uns unglaubliche Summen - denn die ganzen Zinsgewinne auf deren Vermögen müssen WIR(!) erwirtschaften und das steigt exponentiell an - es hat bereits einen gefährlichen Punkt überschritten!
    Das System ist nicht mehr ausgeglichen - spätestens 2008, bei der Krise, hätte man den Resetknopf drücken müssen oder die Superreichen hart in die Pflicht nehmen müssen. Die haben doch den ganzen Dreck auch verursacht... Vergeben Gelder, kassieren die Zinsen und wetten dann noch auf den Börsen darauf, dass die Kredite platzen... und dann wird gemogelt und getrickst, dass man die Steuern vermeidet... ja teilweise sogar mit Erstattung rausgeht.
    Und sowas wird verteidigt? ES SIND SCHMAROTZER SONDERGLEICHEN.
    Ahja.. Musk... auch so ein Steuerverweigerer aber gegen Milliarden an Subventionen hat dieser Schmarotzer nix.... Ich kann nicht so viel essen, wie ich kotzen will.
    Die Subventionen werden aus STEUERN gezahlt, an denen er sich nicht beteiligt... ich spucke auf solche Leute!

  18. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: PaBa 10.06.21 - 08:37

    Plumpaquatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TrollNo1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Plumpaquatsch schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das gilt selbstverständlich auch für die Dividende ;)
    > >
    > > Nicht wenn du aus der Dividende weiter Aktien nachkaufst. So meine ich
    > mich
    > > zu erinnern.
    > Das wäre ja so ein Schlupfloch. Aber ist doch prima, kommt ja allen zugute
    > ...

    Wird doch in jeder zweiten Rentenversicherung so gehandhabt. Dividenden werden Thesauriert und kommen dem Rentenfond zugute. Am Ende der Laufzeit wird erst der Gewinn über die gesamte Laufzeit (Endbetrag - Summe der Einzahlungen) versteuert. Hat den Vorteil, dass man am Ende der Laufzeit typischer weise in Rente ist, und dann einen niedrigeren persönlichen Steuersatz hat (weil idR geringeres Einkommen) und man zahlt weniger Steuern auf den Gewinn, als wenn man laufend die Dividenden versteuern müsste.

  19. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: ChMu 10.06.21 - 10:00

    anstaendiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jedes Jahr zieht er in Form von Dividenden und ähnlichem Milliarden an
    > BARGELD heraus :-)

    Welche versteuert werden.

    > Warum wird das eigentlich ständig unterschlagen?
    > Er hat auch eigene Unternehmen oder ist mit Gesellschafter - auch da kann
    > er sich, nach unseren Gesetzen (USA ist sicher ähnlich), auch immer wieder
    > gut bedienen... immer und immer wieder.

    Wie schon gesagt, wenn es um Geld geht, werden die Einkommen sehr wohl versteuert und nicht zu knapp. Jeff Bezos hat fast eine Milliarde nur an Steuern bezahlt, auf sein Einkommen, NICHT auf sein zum grossen T,eil fiktives Vermoegen. Dito bei Musk, auch der zahlt fast eine halbe Milliarde Dollar im Jahr nur an Einkunfts Steuern.
    >
    > Als ob die armen Milliardäre kein Einkommen haben... boah... Naivlinge.

    Hat niemand gesagt.

    > Übrigens - die Milliardäre kosten uns unglaubliche Summen - denn die ganzen
    > Zinsgewinne auf deren Vermögen müssen WIR(!) erwirtschaften und das steigt
    > exponentiell an - es hat bereits einen gefährlichen Punkt überschritten!

    Wie?

    > Das System ist nicht mehr ausgeglichen - spätestens 2008, bei der Krise,
    > hätte man den Resetknopf drücken müssen oder die Superreichen hart in die
    > Pflicht nehmen müssen. Die haben doch den ganzen Dreck auch verursacht...

    Nein.

    > Vergeben Gelder, kassieren die Zinsen und wetten dann noch auf den Börsen
    > darauf, dass die Kredite platzen... und dann wird gemogelt und getrickst,
    > dass man die Steuern vermeidet... ja teilweise sogar mit Erstattung
    > rausgeht.

    Du schmeisst da einiges durcheinander, gewaltig.

    > Und sowas wird verteidigt? ES SIND SCHMAROTZER SONDERGLEICHEN.

    Nein, sind es nicht. Sie sind mit Abstand die groessten Steuerzahler des Landes, beschaeftigen Millionen von Menschen und geben idR einen grossen Teil ihrer Gelder fuer Dinge aus, welche eigentlich der Staat regeln sollte, es aber nicht tut, weil er das Geld lieber selber verprasst.

    > Ahja.. Musk... auch so ein Steuerverweigerer aber gegen Milliarden an
    > Subventionen hat dieser Schmarotzer nix.... Ich kann nicht so viel essen,
    > wie ich kotzen will.

    Musk hat keinerlei Steuern verweigert, wann? Wo? Seit wann bekommen Privat Personen Subventionen? Fuer was? Seine Firma hat Subventionen erhalten, ja, wie alle nach der Kriese, allerdings war seine Firma die einzigste, welche diese Subventionen, mit Zinsen, zurueckgezahlt hat.

    > Die Subventionen werden aus STEUERN gezahlt, an denen er sich nicht
    > beteiligt... ich spucke auf solche Leute!

    Diese Subventlionen waren staatlich gestuetzte Kredite, bitte informiere Dich doch erst mal, bevor Du solche Behauptungen aufstellst. In Deutschland, ja, da werden Milliarden an Lufthansa, VW, Daimler und co vergeben, einfach so, weil es den Firmen ja so schlecht geht und niemand sieht das Geld je wieder.

  20. Re: Wertsteigerung durch Aktien bereinigt?

    Autor: anstaendiger 10.06.21 - 14:47

    Wird ja nicht versteuert wie die Medien schreiben...

    Warum nehmt ihr denn eigentlich die ach so armen Milliardäre so in Schutz? Die interessieren sich einen Käse für euch, die wollen nur möglichst viel von deinem und meinem Geld abzocken!

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