1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Covpass-App: Die wichtigsten…

Welchen Sinn macht das?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Welchen Sinn macht das?

    Autor: Emulex 11.06.21 - 05:19

    Es zeichnet sich doch ab, dass der Impfwille hoch ist.
    Die Herdenimmunität ist somit nur eine Frage der Zeit (Monate, während der ohnehin schwachen Sommer-Phase).

    Ich bin Prio 4 und werde wohl kein Impfangebot bekommen bevor die Nachimpfungen der Prios 1 und 2 beginnen. Damit kann ich leben, aber nicht mit den potentiellen Einschränkungen.
    Denn diese sind bei flächendeckender Immunität von 60-70% schlichtweg nichtmehr haltbar.
    Besonders wenn ohnehin weiter Maskenpflicht besteht (was noch weit in 2022 der Fall sein dürfte, wenn sie überhaupt je komplett wieder fällt).

    Also von daher würde ich langsam echt mal anfangen mich locker zu machen und die Bürokratie nicht wieder bis zum gehtnichtmehr auszubauen.
    Es wurden schon mehr als genug Fehler gemacht und vieles quillt langsam unterm Teppich hervor (Bundesrechnungshof -> Intensivbetten, Bundesrechnungshof -> Maskenverschwendung, ...).
    Da brauchen wir nicht auch noch ein potentielles Datenschutz-Desaster oder schlimmeres (wie war das mit dem Bundestrojaner?).

    Keine Verschwörungstheorie, ich glaube nur fest an Hanlon's Razor ;)

  2. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Oktavian 11.06.21 - 08:03

    > Es zeichnet sich doch ab, dass der Impfwille hoch ist.

    Das sehe ich noch nicht so. Bei den Impfwilligen ist das Gefühl der Dringlichkeit hoch, aber die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, bei 60 bis 75% ist Schluss, mehr Leute bekommt man nicht. Wir schaffen es ja nicht mal, unsere Kinder und uns durchgehend gegen Masern zu impfen, eine wirklich heimtückische Krankheit für Säuglinge und Kleinkinder.

    > Die Herdenimmunität ist somit nur eine Frage der Zeit (Monate, während der
    > ohnehin schwachen Sommer-Phase).

    Epidemiologen sagen etwas anderes. Um die Herdenimmunität zu erreichen, also die Verbreitung des Virus nahezu zum Erliegen zu bringen, bräuchten wir eine Impfquote von deutlich über 90%. Da die Impfung für unter 16-Jährige wohl nicht allgemein empfohlen wird, und da wir uns wohl kaum zu einer Impfpflicht für alle durchringen können, ist das Thema durch. Wird es nicht geben. Das Virus wird endemisch, und da der Körper keine langfristige Immunität dagegen halten kann, werden wir uns immer wieder dagegen impfen lassen müssen. Ggf. wird es mit der Zeit bessere Impfstoffe, bessere Impfverfahren oder bessere Behandlungsmöglichkeiten geben.

    > Denn diese sind bei flächendeckender Immunität von 60-70% schlichtweg
    > nichtmehr haltbar.

    Sie ist nicht mehr haltbar für die Personen, die geimpft sind. Und genau deshalb wird ja dieser Impfpass eingeführt. Eigentlich ist seine Hauptaufgabe, die Reisemöglichkeiten innerhalb der EU wieder zu harmonisieren. Alles andere (Restaurants, Kino, Theater) ist nettes Beiwerk.

    > Besonders wenn ohnehin weiter Maskenpflicht besteht (was noch weit in 2022
    > der Fall sein dürfte, wenn sie überhaupt je komplett wieder fällt).

    Abwarten, die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit fällt immer mehr. Immer mehr Städte schaffen sie ab. McPomm hat die Maskenpflicht in den Schulen abgeschafft, die anderen Länder werden nachziehen.

    > Also von daher würde ich langsam echt mal anfangen mich locker zu machen
    > und die Bürokratie nicht wieder bis zum gehtnichtmehr auszubauen.

    Wie gesagt, es geht nur darum, dass Du Deinen Impfstatus nachweisen kannst, wenn Du in andere Länder reist. Wenn Geschäfte hier diesen Impfnachweis akzeptieren, dann ist das nettes Beiwerk, sie sind aber nicht dazu verpflichtet. Sie müssen nur irgendwie sicherstellen, dass Du ggf. zur Gruppe 3G gehörst.

    > Es wurden schon mehr als genug Fehler gemacht und vieles quillt langsam
    > unterm Teppich hervor (Bundesrechnungshof -> Intensivbetten,
    > Bundesrechnungshof -> Maskenverschwendung, ...).

    Es hat so eine Situation seit Gründung der Bundesrepublik aber auch noch nie ansatzweise bestanden. War wirklich zu erwarten, dass im Nachhinein sich niemand an der Krise bereichert hat?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 08:05 durch Oktavian.

  3. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: LH 11.06.21 - 08:10

    > Welchen Sinn macht das?

    Unter anderem für Reisen sind solche digitalen Ausweiße nützlich, wenn natürlich auch nicht zwingend notwendig.

  4. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Emulex 11.06.21 - 08:27

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es zeichnet sich doch ab, dass der Impfwille hoch ist.
    >
    > Das sehe ich noch nicht so. Bei den Impfwilligen ist das Gefühl der
    > Dringlichkeit hoch, aber die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, bei 60
    > bis 75% ist Schluss, mehr Leute bekommt man nicht. Wir schaffen es ja nicht
    > mal, unsere Kinder und uns durchgehend gegen Masern zu impfen, eine
    > wirklich heimtückische Krankheit für Säuglinge und Kleinkinder.
    >
    > > Die Herdenimmunität ist somit nur eine Frage der Zeit (Monate, während
    > der
    > > ohnehin schwachen Sommer-Phase).
    >
    > Epidemiologen sagen etwas anderes. Um die Herdenimmunität zu erreichen,
    > also die Verbreitung des Virus nahezu zum Erliegen zu bringen, bräuchten
    > wir eine Impfquote von deutlich über 90%. Da die Impfung für unter
    > 16-Jährige wohl nicht allgemein empfohlen wird, und da wir uns wohl kaum zu
    > einer Impfpflicht für alle durchringen können, ist das Thema durch. Wird es
    > nicht geben. Das Virus wird endemisch, und da der Körper keine langfristige
    > Immunität dagegen halten kann, werden wir uns immer wieder dagegen impfen
    > lassen müssen. Ggf. wird es mit der Zeit bessere Impfstoffe, bessere
    > Impfverfahren oder bessere Behandlungsmöglichkeiten geben.

    Dass das Virus bleibt bezweifelt ja niemand, dass wir uns ständig neu impfen müssen auch nicht.
    Ist ja auch nicht die erste Krankheit, für die man das regelmäßig benötigt.

    Aber wie schon bei Grippe gibt es Gruppen für die es deutlich relevanter ist als für andere.
    Insofern ist es doch komplette Panikmache so zu tun als würden 60-75% geimpfte nicht ausreichen um die Inzidenzen dauerhaft niedrig zu halten.

    Wo sind wir mittlerweile eigentlich? Wir haben jedes Jahr hunderttausende Grippe-Infektionen - völlig egal ob die Krankheit weniger schlimm ist als Covid (was vor allem bei jüngeren zu bezweifeln sein dürfte), das hat bislang niemanden gejuckt.
    Wir haben zigtausend Tote durch Krankenhauskeime - da wird nur mit den Schultern gezuckt (obwohl man hier mit einem kleinen Bruchteil der Corona-Kosten etwas bewirken könnte).

    Ich nehme Covid sehr ernst - habe es Anfangs sehr viel ernster genommen als die Regierung.
    Aber wir sind an einem Punkt, an dem man die Zügel locker lassen kann.

    >
    > > Denn diese sind bei flächendeckender Immunität von 60-70% schlichtweg
    > > nichtmehr haltbar.
    >
    > Sie ist nicht mehr haltbar für die Personen, die geimpft sind. Und genau
    > deshalb wird ja dieser Impfpass eingeführt. Eigentlich ist seine
    > Hauptaufgabe, die Reisemöglichkeiten innerhalb der EU wieder zu
    > harmonisieren. Alles andere (Restaurants, Kino, Theater) ist nettes
    > Beiwerk.

    Spätestens bei 60-75% Geimpfte müssen die Einschränkungen für alle fallen.

    >
    > > Besonders wenn ohnehin weiter Maskenpflicht besteht (was noch weit in
    > 2022
    > > der Fall sein dürfte, wenn sie überhaupt je komplett wieder fällt).
    >
    > Abwarten, die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit fällt immer mehr. Immer
    > mehr Städte schaffen sie ab. McPomm hat die Maskenpflicht in den Schulen
    > abgeschafft, die anderen Länder werden nachziehen.
    >
    > > Also von daher würde ich langsam echt mal anfangen mich locker zu machen
    > > und die Bürokratie nicht wieder bis zum gehtnichtmehr auszubauen.
    >
    > Wie gesagt, es geht nur darum, dass Du Deinen Impfstatus nachweisen kannst,
    > wenn Du in andere Länder reist. Wenn Geschäfte hier diesen Impfnachweis
    > akzeptieren, dann ist das nettes Beiwerk, sie sind aber nicht dazu
    > verpflichtet. Sie müssen nur irgendwie sicherstellen, dass Du ggf. zur
    > Gruppe 3G gehörst.
    >
    > > Es wurden schon mehr als genug Fehler gemacht und vieles quillt langsam
    > > unterm Teppich hervor (Bundesrechnungshof -> Intensivbetten,
    > > Bundesrechnungshof -> Maskenverschwendung, ...).
    >
    > Es hat so eine Situation seit Gründung der Bundesrepublik aber auch noch
    > nie ansatzweise bestanden. War wirklich zu erwarten, dass im Nachhinein
    > sich niemand an der Krise bereichert hat?

    Es war vor allem schon beim Erlass der Maßnahmen klar, dass diese missbraucht werden - für jeden denkenden Menschen.
    Testzentren eröffnen durch ein Schulungsvideo und ohne Nachweis eine Zahl melden... ich schmeiss mich weg!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.21 08:28 durch Emulex.

  5. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Oktavian 11.06.21 - 08:42

    > Aber wie schon bei Grippe gibt es Gruppen für die es deutlich relevanter
    > ist als für andere.
    > Insofern ist es doch komplette Panikmache so zu tun als würden 60-75%
    > geimpfte nicht ausreichen um die Inzidenzen dauerhaft niedrig zu halten.

    Das ist gar nicht so sehr der Punkt. Wo die Quote liegt, die man halten muss, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wird man sehen müssen, das hängt auch davon ab, welche Variante des Virus sich durchsetzt. Das ist dann aber keine Herdenimmunität.

    Die Gefahr liegt an zwei anderen Stellen:
    1. Eine Herdenimmunität wird auch angestrebt, wenn man Personen schützen möchte, die ein hohes Potential haben, an der Krankheit schwer zu erkranken, die aber nicht geimpft werden können. Masern ist hier so ein Beispiel, für Säuglinge hoch gefährlich, Impfung erst nach 12 Monaten möglich.
    2. Bei einem sich so schnell verbreitenden und verbreiteten Virus wie CoVid-19 besteht bei jeder Ansteckung die Gefahr, dass sich eine Mutation bildet. Und genau diese Gefahr verringert man je höher man die Impfquote treibt.

    > Wo sind wir mittlerweile eigentlich? Wir haben jedes Jahr hunderttausende
    > Grippe-Infektionen - völlig egal ob die Krankheit weniger schlimm ist als
    > Covid (was vor allem bei jüngeren zu bezweifeln sein dürfte), das hat
    > bislang niemanden gejuckt.

    Äh, doch. Wir impfen seit vielen Jahren gegen Grippe. Der Vorteil hier ist, Grippe ist nicht wahnsinnig ansteckend, gut behandelbar, die Impfung ist gut verträglich, muss nur einmal erfolgen, und wir wissen sehr genau, wen es trifft.

    > Wir haben zigtausend Tote durch Krankenhauskeime - da wird nur mit den
    > Schultern gezuckt (obwohl man hier mit einem kleinen Bruchteil der
    > Corona-Kosten etwas bewirken könnte).

    Ist ein Problem an einer Stelle ein guter Grund, an einer anderen Stelle noch eine Baustelle aufzureißen?

    > Spätestens bei 60-75% Geimpfte müssen die Einschränkungen für alle fallen.

    Ja, aber nur für die 3G. Es besteht weiter die Aufgabe, Infektionen niedrig zu halten.

  6. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Emulex 11.06.21 - 09:08

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber wie schon bei Grippe gibt es Gruppen für die es deutlich relevanter
    > > ist als für andere.
    > > Insofern ist es doch komplette Panikmache so zu tun als würden 60-75%
    > > geimpfte nicht ausreichen um die Inzidenzen dauerhaft niedrig zu halten.
    >
    > Das ist gar nicht so sehr der Punkt. Wo die Quote liegt, die man halten
    > muss, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wird man sehen müssen,
    > das hängt auch davon ab, welche Variante des Virus sich durchsetzt. Das ist
    > dann aber keine Herdenimmunität.

    In erster Linie muss man die Quote bei Risikogruppen hoch halten und das sollte ja kein Problem darstellen - die werden ja priorisiert.
    Die Infektionssterblichkeit ist bei Covid vor allem deshalb so hoch, weil sie mit steigendem Alter rapide zu nimmt.
    Influenza ist hier "gleichmäßiger".

    >
    > Die Gefahr liegt an zwei anderen Stellen:
    > 1. Eine Herdenimmunität wird auch angestrebt, wenn man Personen schützen
    > möchte, die ein hohes Potential haben, an der Krankheit schwer zu
    > erkranken, die aber nicht geimpft werden können. Masern ist hier so ein
    > Beispiel, für Säuglinge hoch gefährlich, Impfung erst nach 12 Monaten
    > möglich.

    Du kannst trotzdem nicht die Freiheit vieler für diese Sonderfälle einschränken.
    Und ich habe so einen Sonderfall (Autoimmunerkrankung) sogar im nahen Umfeld.

    > 2. Bei einem sich so schnell verbreitenden und verbreiteten Virus wie
    > CoVid-19 besteht bei jeder Ansteckung die Gefahr, dass sich eine Mutation
    > bildet. Und genau diese Gefahr verringert man je höher man die Impfquote
    > treibt.
    >
    > > Wo sind wir mittlerweile eigentlich? Wir haben jedes Jahr
    > hunderttausende
    > > Grippe-Infektionen - völlig egal ob die Krankheit weniger schlimm ist
    > als
    > > Covid (was vor allem bei jüngeren zu bezweifeln sein dürfte), das hat
    > > bislang niemanden gejuckt.
    >
    > Äh, doch. Wir impfen seit vielen Jahren gegen Grippe. Der Vorteil hier ist,
    > Grippe ist nicht wahnsinnig ansteckend, gut behandelbar, die Impfung ist
    > gut verträglich, muss nur einmal erfolgen, und wir wissen sehr genau, wen
    > es trifft.

    Wir impfen auf freiwilliger Basis mit eher geringen Impfquoten gegen den möglicherweise dominierenden Stamm (oder mehrere). Aber wirklich treffsicher ist das nicht.
    Die Menschen die sich schützen wollen tun das - für den Rest herrscht kein indirekter Zwang.
    Ob das wohl in Zukunft auch noch so bleiben wird?

    >
    > > Wir haben zigtausend Tote durch Krankenhauskeime - da wird nur mit den
    > > Schultern gezuckt (obwohl man hier mit einem kleinen Bruchteil der
    > > Corona-Kosten etwas bewirken könnte).
    >
    > Ist ein Problem an einer Stelle ein guter Grund, an einer anderen Stelle
    > noch eine Baustelle aufzureißen?

    Nein, aber das Verhältnis wahren und jetzt wegen Covid nicht in völlige Panik verfallen und jedes Lebensrisiko ausschließen wollen.
    Wer Zero-Covid fordert hat jeden Bezug zur Realität verloren.

    >
    > > Spätestens bei 60-75% Geimpfte müssen die Einschränkungen für alle
    > fallen.
    >
    > Ja, aber nur für die 3G. Es besteht weiter die Aufgabe, Infektionen niedrig
    > zu halten.

    Nein, es besteht die Aufgabe die Verhältnismäßigkeit und die Grundrechte zu wahren.
    Covid läuft Gefahr ein Präzedenzfall für Grundrechtseinschränkungen nach dem Motto "jedes Leben ist wichtiger als die Rechte aller" zu werden.

  7. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: treysis 11.06.21 - 13:39

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Impfung für unter
    > 16-Jährige wohl nicht allgemein empfohlen wird, und da wir uns wohl kaum zu
    > einer Impfpflicht für alle durchringen können, ist das Thema durch. Wird es
    > nicht geben.

    Die STIKO ist halt scheiße. Andere Industrieländer sind da längst weiter. Aber bei der STIKO dauert es bestimmt noch 5 Jahre, bis die die Daten ausgewertet haben, um zu dem gleichen Ergebnis zu kommen. Ist bei anderen Impfungen ja nicht anders. Immer schön hinterher. Ja kein Vorreiter sein.

  8. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Niaxa 12.06.21 - 12:56

    Naja, wir haben auch keine Mutationen heute im Bereich der spanischen Grippe, die hat sich mit der Herdenimmunität erledigt, auch wenn die viel mehr Tote gekostet hat.

    Das unser Gesundheitssystem nicht wirklich überlastet war, hat man ja jetzt gemerkt. Genau denen, die dies schon vor Monaten behauptet haben, hat man Verschwörungstheorien unterstellt und ich sehe hier irgendwie keine Entschuldigungen dafür geschrieben.

    Geldmaschine Covid.

  9. Re: Welchen Sinn macht das?

    Autor: Cerdo 12.06.21 - 15:08

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Spätestens bei 60-75% Geimpfte müssen die Einschränkungen für alle
    > > fallen.
    > >
    > > Ja, aber nur für die 3G. Es besteht weiter die Aufgabe, Infektionen
    > niedrig
    > > zu halten.
    >
    > Nein, es besteht die Aufgabe die Verhältnismäßigkeit und die Grundrechte zu
    > wahren.
    > Covid läuft Gefahr ein Präzedenzfall für Grundrechtseinschränkungen nach
    > dem Motto "jedes Leben ist wichtiger als die Rechte aller" zu werden.

    Sobald die Pandemie oder "epidemiologische Lage" vorbei ist kann und wird man gerne lockern. Die Grippe ist auch nie eine wirkliche "Epidemie", sondern immer nur eine mehr oder weniger große saisonale Welle.

    Bei Corona ist es egal, ob dann 60 oder 80 % geimpft sind - wichtig ist die Anzahl der Neuinfektionen. Wir leben in einer globalen Gesellschaft und das Virus hat gezeigt, dass es natürlich nicht an irgendwelchen Grenzen halt macht. In ärmeren Ländern können wir froh sein, wenn dort am Ende des Jahres 10 % geimpft sind. Ich schätze die globale Herdenimmunität wird vor 2025 nicht erreicht werden, wenn überhaupt.

    Das Ziel der aktuellen Maßnahmen ist ja nicht, das Virus auszurotten, sondern seine Verbreitung möglichst klein zu halten. Und wenn das aktuell bedeutet, dass man beim Shoppen ne Maske tragen muss und vor Großveranstaltungen einen Test oder Impfnachweis braucht, dann kann ich damit leben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Manager IT M&A/IT Post-Merger Integration (PMI) | Technologieführer Finanzdienstleistung (m/w/d)
    über xaverius Unternehmensberatung Personalberatung GmbH, deutschlandweit, europaweit
  2. Technical Product Owner ECM (m/w/d)
    Hays AG, Nürnberg
  3. Systembetreuer (m/w/d) M365 / Azure
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main,Dortmund,Frankfurt (Oder)
  4. IT-Systemelektroniker/-in / Systeminformatiker/-in / Kommunikationselektroniker/-- in für den Bereich Telekommunikation (w/m/d)
    Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de