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Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

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  1. Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: sigii 13.06.21 - 15:35

    Ich finds schon assig dass eben der Rundfunkbeitrag eine Haushaltsabgabe wurde ohne dass die Kritik daran jemals 'gefixt' wurde.

    Es ist immer noch unfair dass ein Rentner gleichviel zahlt wie eine Familie oder eine WG.

    Es wird immer noch Rechtsmittel/rechtsweg eingengangen der Falsch ist (es muss eine Steuer sein keine Extra Abgabe).

    Die Argumentation dass dann Hitler wiederkommt und sich das Fernsehn unter den Nagel reist, das aber mit einer 'unabhaengigen' Abgabe verhindert wird, ist doch ganz ehrlich bloedsinn.

    Es ist immer noch intransparent wieviel der Rundfunk uns pro Person kostet. Immerhin zahlen Firmen auch. D.h. Ich bezahle daheim, indirekt im Suppermarkt und dann im Mietauto nochmal.

    Das ist nun mal ein harter widerspruch auf der einen Seite eine pauschale Haushaltsabgabe einzufuehren und dann hinten rum einzelne Personen noch unfairer zu behandeln. Ich konsumiere in einem Mietauto ja nicht ploetzlich mehr oder weniger OERR.

    Werbung! Warum darf OERR werbung machen? Es gibt nichts unfaireres als limitierte Werbung. Warum sollte ein Grosskonzern sich die OER Werbung leisten koennen duerfen und die ganzen Kleinbetriebe nicht? Es gibt hier doch ueberhaupt keinen Grund Werbung zu erlauben.

    Kam den bei Gottschalks Schleichwerbungmissbrauch eigentlich jemals was dabei rum?


    Man kann ja gerne jegliche OER Kritik verschmaehen aber ein Medium, das fuer uns alle da ist, muss einfach auch Regeln beinhalten die Fairer und Objektiver sind als die normalen, sonst kann man sich das im 21ten Jahrhundert sparen.

  2. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Atrocity 13.06.21 - 15:43

    Es gibt viele Kritikpunkte am öffentlichen Rundfunk.

    Z.B. warum Unterhaltungssendungen wie Tatort und Fußball bezahlt werden.

    Aber den Nachrichtenteil finde ich echt gut. Z.B. vom Deutschlandfunk. Der kostet allerdings nur 2,80 pro Kopf und Jahr.

  3. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 15:46

    > Z.B. warum Unterhaltungssendungen wie Tatort und Fußball bezahlt werden.

    Weil der Auftrag ein Vollprogramm ist und kein Delta-Programm zu dem, was der Rest nicht leisten will. Den Auftrag könnten die Länder-Parlamente gemeinschaftlich ändern, nicht aber ARD oder ZDF und auch nicht der Bundestag.

  4. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: sigii 13.06.21 - 15:47

    Wenn sie z.B. auch deutlich weniger Quotenfernsehn mache und Frauenfussball gleichbedeutend zum Männerfußball zeigen, gerne.

    Oder auch deutlich mehr Deutschen Nischensport zeigen.

  5. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Dumpfbacke 13.06.21 - 17:30

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie z.B. auch deutlich weniger Quotenfernsehn mache und Frauenfussball
    > gleichbedeutend zum Männerfußball zeigen, gerne.
    Quotenfernsehen machen "nur" ARD und ZDF. Die Dritten sind quotenbefreit, weil sie experimentieren dürfen.

    Keine Ahnung, was es für ein Experiment sein soll, Krimiserien wie ARD zu produzieren. Das kann man alles einschränken. Dank Mediathek braucht man vieles an Sender nicht mehr.
    >
    > Oder auch deutlich mehr Deutschen Nischensport zeigen.
    Wie war noch der Kommentar vor ein paar Jahren: Wo wird den der Reitsport gezeigt?
    Auf den Dritten. Sie müssen nur schauen.

    Für mich eine Darstellung der Ineffizenz der ÖRR. Jeder ordentliche Sendeanstalt hätte eine Webseite, wo man die Kategorie der Sendungen aufrufen kann und so sehen kann, wo wann was zu finden ist.

  6. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Niaxa 13.06.21 - 20:35

    Ja dann ist der Auftrag halt falsch und dann darf man sich doch darüber aufregen oder nicht ^^.

  7. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 21:01

    > Ja dann ist der Auftrag halt falsch und dann darf man sich doch darüber
    > aufregen oder nicht ^^.

    Natürlich darf man das. Man darf das auch sagen. Man darf sich sogar politisch engagieren, um den zu ändern. Man darf sich Mitstreiter suchen, in Parteien engagieren, Volksbegehren auslösen usw. Das alles sind gute Prinzipien und Verfahren der Demokratie.

    Man darf aber nicht das Recht einfach in die eigene Hand nehmen und sich aussuchen, an welche Gesetze man sich halten möchte und an welche nicht. Das unterminiert die Grundlagen unseres Rechtsstaats. Das ist demokratiefeindlich.

  8. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Hideko1994 14.06.21 - 09:02

    Die ARD zeigt auf, wie viele Stunden an Sportarten gesendet wurden und wie viele eingeschaltet haben.

    Auf der Seite der ARD (nicht auf der Seite DasErste), Rubrik "Was wir leisten" auf "Programm auf allen Wegen" und da dann "Sport in der ARD"

    Und wenn ich mir die Stunden-Zahlen anschaue, wurden in den letzten Jahren sogar mehr "sonstige Sportarten" gesendet als Fußball. (Wintersport lass ich mal außen vor)
    Nur 2018 wurde mal mehr Fußball gesendet und 2014 waren die Stundenanzahl bei Fußball und den Sonstigen Sportarten gleich (beide 82h)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.21 09:03 durch Hideko1994.

  9. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: BlindSeer 14.06.21 - 09:54

    Sieht man mal... Von mir aus köntne Sport komplett aus dem ÖR raus, ebenso wie Tatort und Musikantenstadl & Co. ;)

  10. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Sharra 14.06.21 - 12:10

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja dann ist der Auftrag halt falsch und dann darf man sich doch darüber
    > aufregen oder nicht ^^.

    Du darfst dich aufregen, über was du willst. Ein entscheidendes Merkmal einer funktionierenden Demokratie.
    Allerdings hast du auch zu akzeptieren, dass in einer Demokratie die Mehrheit für deine Meinung den metaphorischen Mittelfinger zeigt, und etwas anderes macht, als du es gerne hättest.
    Was du (und ca 3 andere in diesem Land) für falsch halten, sieht die Mehrheit als richtig an.
    Wenn es tatsächlich eine deutliche Mehrheit gegen den ÖR gäbe, würde eine Partei (und kein Sauhaufen wie die AFD) damit Wahlwerbung machen, dass sie etwas daran ändern will.

  11. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: Hideko1994 14.06.21 - 12:11

    und von mir aus könnte das ruhig beim ÖR drin bleiben

    und nun?

  12. Re: Am Ende wird das Geld von Georg T eingefordert und nicht vom WDR

    Autor: BlindSeer 15.06.21 - 07:01

    Das zeigt halt wo das Problem ist mit "Das ist zu viel im ÖR!" ;) Jeder sagt "Der ÖR macht zu viel unnötiges Program" und wenn hier fünf Leute schreiben was drin und was draußen sein sollte und nichts deckungsgleich ist, dann zeigt das halt das der ÖR nicht zu viel im Programm hat.

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