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Wir leben halt in einem Sozialstaat

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Blackbird 13.06.21 - 15:46

    und das ist gut so.

    Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen, die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle profitieren.

    Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine Kinder benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.

    Ja, ich nutze nen öffentlichen Rundfunk, wie viele auch. Primär um mich politisch und inhaltlich zu informieren, was anderen indirekt wieder zu gute kommt, die vielleicht nicht so an Bildung interessiert sind.

    Dafür zahle ich im Gegenzug viele Abgaben, auch deutlich höhere, für Dinge die ich wahrscheinlich nie nutzen werde. Das ist halt der Deal, nicht perfekt aber wenn man sich nüchtern den internationalen Vergleich anschaut - zumindest aktuell das beste System was die Welt zu bieten hat.

    Funktioniert natürlich nur, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Gefängnis ist tatsächlich etwas unschön und drastisch aber in gewisser Weise selbst verschuldet.

  2. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Z101 13.06.21 - 15:59

    Blackbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das ist gut so.
    >
    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.
    >
    > Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich
    > streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine Kinder
    > benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.
    >
    > Ja, ich nutze nen öffentlichen Rundfunk, wie viele auch. Primär um mich
    > politisch und inhaltlich zu informieren, was anderen indirekt wieder zu
    > gute kommt, die vielleicht nicht so an Bildung interessiert sind.
    >
    > Dafür zahle ich im Gegenzug viele Abgaben, auch deutlich höhere, für Dinge
    > die ich wahrscheinlich nie nutzen werde. Das ist halt der Deal, nicht
    > perfekt aber wenn man sich nüchtern den internationalen Vergleich anschaut
    > - zumindest aktuell das beste System was die Welt zu bieten hat.
    >
    > Funktioniert natürlich nur, wenn sich alle an die Spielregeln halten.
    > Gefängnis ist tatsächlich etwas unschön und drastisch aber in gewisser
    > Weise selbst verschuldet.

    In der Tat.

  3. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: sigii 13.06.21 - 16:01

    Im Vergleich zu ganz vielen anderen Themen, kann Fernsehn aber Meinung bilden und erreicht deutlich mehr Menschen mit deutlich diverseren Themen.

    Ich find das z.B. gar nicht gut, dass die Kirche im Fernsehrat sitzt.

    Wir sind imerhin in einem saekularen Staat und immer noch im paedophilen und patriarchischen Kirchensystem gefangen:
    - Bischof wird von Steuern bezahlt
    - In Bayern haengt ueberall Kreuze
    - Katholischer Religionsunterricht in Bayern ist 'normal' und Ethik am Nachmittag
    - Kindergaerten werden von Kirchen getragen! (gehts noch?)

    Wie soll denn hier ein Diskurs stattfinden wenn die Kirche ansich im Fernsehrat sitzt?

    Duerfte/sollte der OER dann solche Themen aufarbeiten und hier waere eigentlich das spannendste was meiner Meinung nach gar nicht passiert: Die Findung von WIE man solche Themen FUER uns alle bearbeitet und aufarbeitet und das in einem Gesellschaftlichen Konsens.

    Oder nimm z.B. die Datenschutzbedenken: Wir haben und hatten ewig lange die einzelnen Standesaemter die unsere Daten haben. Jetzt gibts eine zentrale Haushaltsdatenbank. Betrieben von wem? mit welche Zertifizierungen? Mit welcher Sicherheit?

  4. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 16:11

    > Im Vergleich zu ganz vielen anderen Themen, kann Fernsehn aber Meinung
    > bilden und erreicht deutlich mehr Menschen mit deutlich diverseren Themen.
    >
    > Ich find das z.B. gar nicht gut, dass die Kirche im Fernsehrat sitzt.

    Bin ich voll bei Dir. Dies zu ändern ist Aufgabe des demokratischen Prozesses. Es kann aber nicht sein, dass einzelne sich über das Gesetz stellen, das Gesetz in die eigene Hand nehmen, nur weil etwas nicht nach ihrer Nase läuft.

  5. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: SirAstral 13.06.21 - 16:12

    Wenn sich niemand dagegen auflehnt, wie kann es dann überhaupt als Problem erkannt werden?

  6. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Blindie 13.06.21 - 16:13

    Der Fernsehrat soll ja eigentlich aus einem Schnitt der Gesellschaft bestehen, deswegen sind da ja auch Politiker, Geistliche, Arbeiter, Akademiker etc. Vertreten es ist eben sehr schwierig ein Konsens der kulturellen und politischen grundversorgung zu finden bei einem diversen gesellschaftsbild und deswegen macht man lieber zu viel als zu wenig. Meines Erachtens läuft da bei der Gewichtung aber einiges nicht mehr zeitgemäß und es lässt sich sicher auch ein Weg finden wie man den Rundfunk Modularer aufbauen kann. Es ist aber keines falls so schwarz weiß wie immer dargestellt wird.

  7. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 16:15

    > Wenn sich niemand dagegen auflehnt, wie kann es dann überhaupt als Problem
    > erkannt werden?

    Indem derjenige Öffentlichkeitsarbeit macht, das beispielsweise in die Gremienarbeit von Parteien einbringt, Artikel schreibt, demonstriert, seine Meinung sagt. Sich eben verhält wie ein Demokrat.

  8. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: SirAstral 13.06.21 - 16:38

    Du hast ja schon so oft selbst erlebt, wie das Parlament mit all den Expertenmeinungen umgeht. Das wird einfach alles ignoriert, solang es nicht ins eigene Programm passt.

  9. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: violator 13.06.21 - 16:54

    Blackbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.

    Ja, das sind dann aber auch Steuern und nicht irgendwelche Abgaben, die sich irgendne Organisation ausdenkt.

  10. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: gaym0r 13.06.21 - 17:01

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Kindergaerten werden von Kirchen getragen! (gehts noch?)

    Kirchliche Kindergärten werden zu über 90% vom Staat finanziert (damit meine ich nicht die Kirchensteuer) und nicht von der Kirche. Wird gerne mal als Argument genommen für die Kirchensteuer - ist aber Murks.

  11. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Keto 13.06.21 - 17:02

    Blackbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das ist gut so.
    >
    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.

    So ganz Pauschal, ohne jegliche Einschränkungen? Ist dann der Dienst Mercedes AMG des Bürgermeisters auch Sozialstaat?

  12. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: flocko.motion 13.06.21 - 17:41

    "Sozialstaat" ist ein weicher Begriff, welcher einen Staat mit hohen Abgaben und breitem Leistungsangebot beschreibt. Das Gegenteil wäre ein "schlanker Staat". Beides hat nichts mit dem Dienstwagen des Bürgermeisters zu tun - diesen könnte er in beiden Formen haben, solange das Gesetz ein entsprechendes Budget für den Dienstwagen einer solchen repräsentativen Person vorsieht. Dieses kann über die bekannten demokratischen Wege verändert werden - wenn eine Mehrheit dies fordert, kann auch beschlossen werden, dass der Bürgermeister nur Fahrrad fahren darf.

  13. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 17:48

    > Du hast ja schon so oft selbst erlebt, wie das Parlament mit all den
    > Expertenmeinungen umgeht. Das wird einfach alles ignoriert, solang es nicht
    > ins eigene Programm passt.

    Und das gibt dem einzelnen jetzt das Recht, sich die Gesetze auszusuchen, an die man sich halten möchte?

    Das eigentlich schlimme ist ja, dass der einzelne oft meint, seine Meinung sei wichtiger als die der anderen.

  14. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: luzipha 13.06.21 - 18:00

    Ja, der tolle demokratische Prozess...

    Seit Jahren gibt es keine Konsolidierung beim ÖR, nichtmal ernsthafte Versuche. Im Gegenteil. Jede Sendeanstalt leistet sich ihre eigene Infrastruktur. Es gibt zig Apps und Internetseiten. Bei Veranstaltungen sieht man Übertragungsteams von ARD, ZDF und den Dritten. Die Löhne und Bezüge steigen stetig.

    Der Konsens bei den Zuschauern, Kostenträgern und selbst beim Beirat hieß hingegen, dass es dringend einer Konsolidierung bedarf.

    Stimmt, der demokratische Prozess funktioniert wunderbar.

    Und nur damit jetzt nicht sofort reflexartig gebellt wird:
    Ich bin der Meinung, dass der ÖR eine gesellschaftliche wichtige Rolle spielen KANN, wenn er auf Akzeptanz stößt und sein Ansehen nicht von seiner eigenen Administration anhaltend beschädigt wird.

  15. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Oktavian 13.06.21 - 18:02

    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.

    Vor allem leben wir in einem Rechtsstaat. Und ein Grundprinzip des Rechtsstaates ist es, dass man sich nicht aussuchen kann, welche Gesetze einem gefallen und welche nicht, und dass man sich nur an die schönen hält und die anderen ignoriert.

    Nichts anderes tut dieser Herr T, er tritt den Rechtsstaat mit Füßen.

  16. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: sofries 13.06.21 - 23:40

    Blackbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das ist gut so.
    >
    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.
    >
    > Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich
    > streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine Kinder
    > benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.
    >
    > Ja, ich nutze nen öffentlichen Rundfunk, wie viele auch. Primär um mich
    > politisch und inhaltlich zu informieren, was anderen indirekt wieder zu
    > gute kommt, die vielleicht nicht so an Bildung interessiert sind.
    >
    > Dafür zahle ich im Gegenzug viele Abgaben, auch deutlich höhere, für Dinge
    > die ich wahrscheinlich nie nutzen werde. Das ist halt der Deal, nicht
    > perfekt aber wenn man sich nüchtern den internationalen Vergleich anschaut
    > - zumindest aktuell das beste System was die Welt zu bieten hat.
    >
    > Funktioniert natürlich nur, wenn sich alle an die Spielregeln halten.
    > Gefängnis ist tatsächlich etwas unschön und drastisch aber in gewisser
    > Weise selbst verschuldet.

    Danke für diese schönen Beitrag. Es ist wirklich traurig, wie kindisch und trotzig sich viele hier im Forum verhalten, wenn es um die GEZ geht. Man kann ja durchaus über die Höhe der Gebühren im Allgemeinen zu diskutieren oder Modernisierungsmaßnahmen fordern, aber hier wird meist unsachlich über die ÖR hergefahren und jeder meint zu wissen, wie viel genau die ÖR pro Monat zu kosten haben.

  17. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Blaubeerchen 14.06.21 - 01:51

    Blackbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das ist gut so.
    >
    > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > profitieren.
    >
    > Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich
    > streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine Kinder
    > benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.

    Ah da ist wieder das "Kugel-Eis-Argument".

    Bezahlst du mir mein Netflix-4K Abo? Sind auch nur 18¤, das stört dich doch sicher nicht.

    Geht zwar völlig an der Debatte vorbei (man kritisiert den ÖR nicht, weil die Gebühr einen arm macht), sondern weil das Geld zu Großteilen verschwendet wird, journalistisch immer unsauberer gearbeitet wird, und mehr und mehr Ideologie in das angeblich neutrale ÖR Einzug erhält. Würde der ÖRR zu 100% das liefern, was er verspricht (und das möglichst auch für alle Generationen) gäbe es die Debatte wohl nicht.

    Generell kann ich nur empfehlen, öfter mal die deutsche Blase zu verlassen uns ins Ausland schauen. Da würde man nämlich merken, was für gutes ÖRR man mit einem Bruchteil der Gebühren zustande bekommt. Man wird auch erst die abfallende Qualität des deutschen ÖRR so richtig wahrnehmen, wenn man es mal mit gutem Journalismus vergleicht. Man muss nicht mal sehr weit weg schauen: Schweiz und Österreich zeigen, wie es geht (und hier früher auch mal ging).

  18. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: Trockenobst 14.06.21 - 03:07

    SirAstral schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Expertenmeinungen umgeht. Das wird einfach alles ignoriert, solang es nicht
    > ins eigene Programm passt.

    Wenn ich alle Leute zusammenzähle die meinen das die Regierungsparteien sowieso nichts raffen und machen, kommen wir auf locker 20% plus 20% "ich kann eh niemanden wählen" Nichtwähler. Das wäre nach aktueller Lage eine Partei die aus dem Stand 40% schaffen könnte!

    Das Problem ist nur, dass wenn man erst an der Macht ist, wird man korrupt und stellt dann "erstaunt fest" dass ein Umbau des Öffentlichen superkompliziert ist und dann man lieber doch was anderes macht, etwa Fahrradspuren erweitern oder ein paar WLAN Lampen in Parks aufstellt. Das ist einfacher, da muss man sich nicht mit Bullshit-Flamewars in Twitter mit Leuten prügeln. Deswegen schläft die Opposition von Links, Grün und AfD seit 15 Jahren einen Dauerschlaf. 15.000¤ im Monat erzeugen wohl irgendeine Art Desinteresse-Krankheit.

    Wir haben keine Wissenslücken. Wir haben Umsetzung und Verantwortungslücken, die sind mehrere Lichtjahre breit.

  19. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: jo-1 14.06.21 - 05:37

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blackbird schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und das ist gut so.
    > >
    > > Ein fundamentales Prinzip des Sozialstaates ist es, für Dinge zu zahlen,
    > > die man selbst eventuell nicht nutzt. Weil unterm Strich so alle
    > > profitieren.
    > >
    > > Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich
    > > streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine
    > Kinder
    > > benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.
    >
    > Ah da ist wieder das "Kugel-Eis-Argument".
    >
    > Bezahlst du mir mein Netflix-4K Abo? Sind auch nur 18¤, das stört dich doch
    > sicher nicht.
    >
    > Geht zwar völlig an der Debatte vorbei (man kritisiert den ÖR nicht, weil
    > die Gebühr einen arm macht), sondern weil das Geld zu Großteilen
    > verschwendet wird, journalistisch immer unsauberer gearbeitet wird, und
    > mehr und mehr Ideologie in das angeblich neutrale ÖR Einzug erhält. Würde
    > der ÖRR zu 100% das liefern, was er verspricht (und das möglichst auch für
    > alle Generationen) gäbe es die Debatte wohl nicht.
    >
    > Generell kann ich nur empfehlen, öfter mal die deutsche Blase zu verlassen
    > uns ins Ausland schauen. Da würde man nämlich merken, was für gutes ÖRR man
    > mit einem Bruchteil der Gebühren zustande bekommt. Man wird auch erst die
    > abfallende Qualität des deutschen ÖRR so richtig wahrnehmen, wenn man es
    > mal mit gutem Journalismus vergleicht. Man muss nicht mal sehr weit weg
    > schauen: Schweiz und Österreich zeigen, wie es geht (und hier früher auch
    > mal ging).

    dann hörst und guckst du die Flächen Sender - sorry - ich kann hier sehr wohl gute Qualität erkennen und dass mal ein Thema anders aufgearbeitet wird als es einem persönlich gefällt gehört auch zur Freiheit - es gibt oft viele legitime und sachliche Sichtweisen zum selben Thema.

    Das nennt man Pluralismus und es ist erfreulich wenn sich dieser in den ÖR Medien widerspiegelt.

    Ich zahle auch nicht gerne die Gebühren. Netflix hat nur rein gar nichts mit dem Auftrag der ÖR zutun - das ist ein privatwirtschaftlicher Murkskonzern, der fortwährend für immer weniger Leistung mehr Kohle abzieht. Bin kurz davor zu kündigen.

    Die ÖRs haben hingegen immer wieder tonnenweise hervorragend recherchierte Beiträge und Tagesschau und heute oder heute journal gucke ich täglich - das muss einmal am Tag sein.

  20. Re: Wir leben halt in einem Sozialstaat

    Autor: SirAstral 14.06.21 - 05:50

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Über die Inhalte und Höhe des Rundfunkbeitrages lässt sich sicherlich
    > > streiten aber dass einige Erwachsene sich wegen knapp 18¤ wie kleine
    > Kinder
    > > benehmen, da hört mein Mitleid wirklich auf.

    Ab welchem Betrag wäre es denn für dich in Ordnung?

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