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Anbieter in Haftung nehmen täte Not

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  1. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: meinname123 15.06.21 - 22:15

    Von hunderten Rollern nicht - Aber das ist doch auch das Außergewöhnliche,

    Ich weiß nur von was von Paris von vor so 2 1/2 Jahren, dass da viel aus der Seine gefischt wurde, aber da wurde nicht erwähnt, dass Roller ein unverhältnismäßig grosser Teil waren.


    Aber egal. Ich muß morgen früh raus, drum melde ich mich hier mal ab.

  2. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Slartie 15.06.21 - 22:18

    meinname123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll ich dazu sagen, wenn du einfach eine komplett andere Meinung
    > hast,
    >
    > Weil es so ist. - Das sagt zumindest meine Erfahrung, Und die ist nicht
    > sooooo klein,
    > Denn ich bin zwar kein Jurist aber ich bin bei der Regulierung von Schäden
    > bei einer Versicherung beteiligt.

    Inwiefern? Indem du den Mitarbeitern Kaffee holst?

    Dann bin ich auch voll qualifiziert, ich bin nämlich an juristischen Einschätzungen "beteiligt". Also praktisch Jurist.

  3. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Legendenkiller 15.06.21 - 22:21

    Es ist immer der Besitzer Verantwortlich und das ist nun mal nicht die Stadt.

    Ist mir n absoluten Rätzel wieso die Stadt den nicht schon lange verpflichten hat sein Schrott aus dem Fluss zu hohl. Und wenn da mittlerweile Zeug ausläuft gleich noch Strafe für Gewässerverschmutzung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.21 22:23 durch Legendenkiller.

  4. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Legendenkiller 15.06.21 - 22:27

    Pfandgebühr nehmen ?
    Den letzten Nutzer der den Roller ins Wasser geworfen hat haftbar machen ?
    (sollte anhand der Zahlung und GPS ja zuordenbar sein)

    Sein Problem... dann kann er das eben so nicht anbieten.

  5. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: 43rtgfj5 15.06.21 - 22:34

    meinname123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja nicht gerade eine gute Werbung für Köln...
    > ...ich würde mich da nicht gerade sicher fühlen.

    Ist keine gute Werbung für Deutschland, weil die Polizei in so ziemlich jeder Stadt hoffnungslos unterbesetzt ist.

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das mein Problem? Oder das Problem der Stadt?
    > Wenn der Anbieter das nicht kann, dann hat er halt kein Geschäftsmodell. Ende der Diskussion.

    Ganz klar ein Problem der Stadt. Das ist Sachbeschädigung fremden Eigentums. Die Stadt hat es erlaubt, d.h. die Stadt hat auch eine Teilverantwortung.
    Die Lösung wäre bei dir korrekt - verbieten, dann wäre die Stadt aus der Verantwortung. Aber solange das nicht passiert, trägt die Stadt auch die Verantwortung für Straftaten, die in eben jener Stadt passieren, und nichts anderes ist das werfen der Roller in den Rhein. Eine einfache Straftat.


    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieser Artikel verpflichtet den Staat, gegen die Gesellschaft gerichtete Nutzung von Eigentum zu unterbinden. Das könnte in diesem Fall durch Strafen für die Rolleranbieter erfolgen, sofern sie keine effektiven Maßnahmen gegen das massenweise Werfen der Roller in den Rhein treffen oder dieses Schadenspotenzial auf eigene Kosten rechtzeitig beseitigen, bevor es zum Umweltschaden kommt.

    Wie oben schon erwähnt: Das könnte vor allem durch das Bestrafen der Straftäter geschehen. Die Anbieter machen sich hier nicht schuldig. Die Teile stehen da und fahren nicht. Das hat die Stadt genehmigt und lebt damit. Wenn die von dritten entwendet werden um sie in den Rhein zu werfen, ist das an sich erstmal nicht Sache des Anbieters, denn genau dieses Vorgehen wurde ja genehmigt. Es wäre also auch hier ein Thema der Stadt bzw. des Ordnungsamtes / der Polizei, die aber eben komplett unterbesetzt ist, und sich mit solchen Kleinigkeiten nicht auseinandersetzen kann.

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pfandgebühr nehmen ?
    > Den letzten Nutzer der den Roller ins Wasser geworfen hat haftbar machen ?
    > (sollte anhand der Zahlung und GPS ja zuordenbar sein)
    > Sein Problem... dann kann er das eben so nicht anbieten.

    Es sind ja nicht die, die zuletzte gefahren sind. Zumindest wenn die Teile im Rhein landen. Du kannst die ja leider einfach hochheben oder wegschieben. Die fangen dann laut an zu piepen, aber mehr können die ja auch nicht machen. Da hat der vorherige Fahrer exakt nichts mit am Hut.
    Sieht natürlich anders aus, wenn der Fahrer das Teil auf der Straße abstellt und seine Fahrt beendet. Aber das ist ja nicht das Problem, um das es hier geht. Hier kommen irgendwelche Leute, entwenden die Roller ohne sie zu entsperren / zu mieten, und werfen sie einfach in den Rhein. Die wiegen wieviel, vielleicht 20-30kg? Kann man problemlos alleine über ein Geländer einer Brücke heben.

  6. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Slartie 15.06.21 - 22:48

    Wie schon erwähnt: wäre diese Rechtsauffassung korrekt, könnte ich den Staat verklagen, wenn mein Auto geklaut wird und die Polizei nicht vor Ort war, um das zu verhindern. Kann ich nicht, weil die Auffassung grundlegend falsch ist.

  7. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Slartie 15.06.21 - 22:53

    43rtgfj5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slartie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieser Artikel verpflichtet den Staat, gegen die Gesellschaft gerichtete
    > Nutzung von Eigentum zu unterbinden. Das könnte in diesem Fall durch
    > Strafen für die Rolleranbieter erfolgen, sofern sie keine effektiven
    > Maßnahmen gegen das massenweise Werfen der Roller in den Rhein treffen oder
    > dieses Schadenspotenzial auf eigene Kosten rechtzeitig beseitigen, bevor es
    > zum Umweltschaden kommt.
    >
    > Wie oben schon erwähnt: Das könnte vor allem durch das Bestrafen der
    > Straftäter geschehen. Die Anbieter machen sich hier nicht schuldig.

    Könnte es, aber das ist nicht das, wozu Artikel 14 den Staat verpflichtet. Die Verantwortung hat der Eigentümer. Die Vandalen sind nicht der Eigentümer. Artikel 14 verpflichtet den Staat dazu, den Eigentümer zur Übernahme seiner aus dem Eigentum sich ergebenden Verantwortung zu zwingen.

  8. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Flasher 15.06.21 - 22:57

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > meinname123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur gut, dass ich nicht in dem Land lebe, von dem du dir vorstellst, wie
    > es
    > > hier sein müsste.
    > > Weil dann dürfte man besser von nix Besitzer oder gar Eigentümer sein.
    >
    > Eigentum verpflichtet. Steht im Grundgesetz dieses Landes, in dem du lebst.
    > Ich empfehle dessen Lektüre.

    Na dann los, beim nächsten Diebstahl deines Rads erstmal einen Taucher engagieren um zu prüfen ob es nicht im nächsten See oder Fluss gelandet ist.

  9. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: masel99 15.06.21 - 23:48

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pfandgebühr nehmen ?
    > Den letzten Nutzer der den Roller ins Wasser geworfen hat haftbar machen ?
    >
    > (sollte anhand der Zahlung und GPS ja zuordenbar sein)
    >
    > Sein Problem... dann kann er das eben so nicht anbieten.
    Der letzte Nutzer war aber nicht zwangsläufig der, der es in den Fluß geworfen hat. Sonst wäre es leicht diesem habhaft zu werden.

  10. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Atomic 15.06.21 - 23:51

    Das heisst den Gewinn des Geschäftsmodells darf sich der Anbieter einstecken und die Kosten soll die Gesellschaft tragen? Das kommt dir nicht komisch vor?

    Im Zweifel zerstören die Idioten das Geschäftsmodell, dann ist das halt so.

  11. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Rob0815 15.06.21 - 23:57

    Ich denke, hier liegt die Hauptverantwortung bei den Verleihern. Das nicht parken können in Brückennähe ist sicherlich sinnvoll, mehrere Hundert Meter schleppen wird vielen der Spaß nicht wert sein. Cooles übers Geländer werfen beim Vorbeigehen mit der Gang ist dann nicht mehr möglich. Der Komfort für die Kundschaft sinkt dadurch natürlich, Brücken gibt es viele.

    Ich denke, die Teile müssten entweder ein integriertes Schloss bekommen, plus evtl Foto senden zum Ende der Mietzeit. Als Nachweis das es angeschlossen wurde, sollte zumutbar sein, das Handy hat man dann ja eh in der Hand.

    Das die Teile im Wasser sind scheint man ja per GPS noch erkennen zu können. 14 Tage Zeit zur Bergung geben, danach gibt's Strafen. Müssen die Anbieter halt eine Versicherung abschließen, die die Bergungskosten trägt und das auf die Preise umlegen. Sicherlich kann man die Bergung auch optimieren, ein größerer starrer Greifer sollte doch ausreichen um einen Roller zu erfassen. Oder evtl ein Elektromagnet, insofern die Teile größere magnetische Bestandteile haben...

    Aber sie einfach drin zu lassen und nix passiert, sicherlich keine Lösung. Wenn ein Auto im Fluss entdeckt wird, wird das doch auch sofort geborgen aus Umweltgründen.

  12. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Hallonator 16.06.21 - 00:02

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde die Anbieter vor die Wahl stellen: entweder sie holen selbst die
    > Roller da hoch, oder die Stadt lässt das machen und teilt die Rechnung
    > danach anteilig der gefundenen Roller auf die Anbieter auf. Plus
    > Aufwandsentschädigung für das ganze Verfahren an die Stadt, versteht sich.

    Klingt nach einer guten Lösung.


    Die werden ja eh schon kreativ, um zu verhindern, dass die Dinger überhaupt im Rhein landen. So sind sie dann noch stärker motiviert.

  13. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: 43rtgfj5 16.06.21 - 00:17

    Slartie
    > Wie schon erwähnt: wäre diese Rechtsauffassung korrekt, könnte ich den Staat verklagen, wenn mein Auto geklaut wird und die Polizei nicht vor Ort war, um das zu verhindern. Kann ich nicht, weil die Auffassung grundlegend falsch ist.
    >Könnte es, aber das ist nicht das, wozu Artikel 14 den Staat verpflichtet. Die Verantwortung hat der Eigentümer. Die Vandalen sind nicht der Eigentümer. Artikel 14 verpflichtet den Staat dazu, den Eigentümer zur Übernahme seiner aus dem Eigentum sich ergebenden Verantwortung zu zwingen.

    Die Verantwortung hat der Eigentümer, ja. Aber du kannst ja nicht den Eigentümer eines Autos dafür zahlen lassen, dass zB sein Auto an der Straße angezündet wurde. Da kann der Inhaber ja nichts für. Das Auto steht da, wird angezündet, und dann läuft Benzin aus und vergiftet damit die Umwelt. Das ist aber nicht die Schuld des Inhabers. Auch nicht die der Stadt. Das ist die Schuld des unbekannten Täters. Hier ist es ja nicht anders.
    Es geht ja nicht darum, irgendwen dran zu kriegen. Hier geht es nur um die Konsequenzen. Und die kann man (zum jetzigen Zeitpunkt) weder dem Besitzer noch der Stadt aufbrummen. Die Stadt hat es ja toleriert bzw. aktiv mitgestaltet.

    Rob0815
    > Ich denke, die Teile müssten entweder ein integriertes Schloss bekommen, plus evtl Foto senden zum Ende der Mietzeit. Als Nachweis das es angeschlossen wurde, sollte zumutbar sein, das Handy hat man dann ja eh in der Hand.

    Das Foto muss man bei den meisten schon mit abliefern. Ob man gesperrt wird, wenn man keins macht, weiß ich nicht. Gefragt werde ich aber immer. Ein Schloss bringt nur was, wenn du irgendwas zum festmachen hast. Nur Räder blockieren bringt nix, tragen kann man die problemlos. Da wäre die Stadt wieder gefragt mit Möglichkeiten, auch Fahrräder fest zu machen. Prinzipiell wäre das auch machbar, und für Fahrräder sowieso erwünscht.

    > Das die Teile im Wasser sind scheint man ja per GPS noch erkennen zu können. 14 Tage Zeit zur Bergung geben, danach gibt's Strafen. Müssen die Anbieter halt eine Versicherung abschließen, die die Bergungskosten trägt und das auf die Preise umlegen.

    Das ist kein Risiko, was für den Besitzer unkalkulierbar ist. Die wissen jetzt alle was das am Ende kostet. Die Versicherung wird nicht selbst mehr zahlen als der Eigentümer, also bezahlt der Eigentümer bei der Versicherung *immer* mit drauf. Billiger wäre es da, diese paar % der Roller abzuschreiben incl. der Kosten, und dementsprechend die Preise zu erhöhen.
    Das fände ich auch die beste Lösung um ehrlich zu sein, zusammen mit einem Schloss und genug Möglichkeiten, die Roller mit dem Schloss festzumachen. Schade ist es natürlich, weil das Geschäftsmodell dann deutlich schwieriger wird, und die meisten Pleite gehen. Wenn nicht alle. Aber das ist dann die Gesellschaft schuld.

  14. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Triple9 16.06.21 - 00:56

    Super Idee mit der Haftung der Anbieter.
    Die Kunden verhalten sich asozial und „die anderen“ zahlen.
    Das Mantra unserer Zeit.
    Eigenverantwortung ist lästig, das soll doch bitte jemand anders übernehmen.

    Lasst den letzten Mieter zahlen, auch wenn’s ungerecht erscheinen mag.
    Egal wer haftet, die Konsequenz bleibt dieselbe: Anbieter verschwinden. Entweder weil die Kunden wegbleiben, da sie nicht blechen wollen oder weil die Kosten den Nutzen für den Anbieter übersteigen.

    Generation „YOLO Digga“ -.-

  15. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: ssmurf 16.06.21 - 03:14

    meinname123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja nicht gerade eine gute Werbung für Köln...
    > ...ich würde mich da nicht gerade sicher fühlen.

    schräg, ich würde mich eher unsicher fühlen wenn da permanent Polizei wäre...
    also nicht wegen der Polizei sondern eher: weil warum?

  16. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: ssmurf 16.06.21 - 03:53

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Mietautos anbietet und die werden von den Mietern im Halteverbot
    > geparkt, kriegt das Knöllchen auch der Vermieter, denn dem gehört das Auto.
    > Der kann sich dann überlegen ob er auf dem Schaden sitzen bleibt oder
    > rausfindet welcher Mieter das war und sich die Kohle zurückholt.

    Nö, der Vermieter gibt den Mieter an, und wenn der nicht gefahren ist... plöt
    In Deutschland ist immer noch der Verursacher haftbar, klingt komisch, ist aber so.
    Deine gesamte Argumentation und Logik ist ziemlich... sagen wir mal "simpel".

    Leihfahrräder und die albernen Roller sind kein Hexenwerk und zumindest in den Städten die ich kenne gern angenommen. Die Betreiber können sich nur bedingt gegen Diebstahl, Vandalismus etc. wehren. Es gibt Auswüchse, ohne Frage, aber mir sind Touris auf nem Fahrrad oder Roller lieber als im Auto. Die Idee und das Geschäftsmodell wegen einiger Idioten generell zu kippen kann nu auch nicht die Lösung sein. Das Thema Ordnungskräfte wurde hier schon erwähnt... sorry, vielleicht mal nicht vorm Döner parken sondern da wo schön ist?

  17. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: ssmurf 16.06.21 - 03:55

    2h deiner Zeit die du NIE zurück bekommen wirst.

  18. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: Hallonator 16.06.21 - 08:34

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lasst den letzten Mieter zahlen, auch wenn’s ungerecht erscheinen
    > mag.
    Dafür gibt es keine rechtlichte Grundlage.

    Ich denke Golem-nutzer Triple9 sollte zahlen, auch wenn es ungerecht erscheinen mag.

  19. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: mknjc 16.06.21 - 09:42

    >Die Verantwortung hat der Eigentümer, ja. Aber du kannst ja nicht den Eigentümer eines Autos dafür zahlen lassen, dass zB sein Auto an der Straße angezündet wurde. Da kann der Inhaber ja nichts für. Das Auto steht da, wird angezündet, und dann läuft Benzin aus und vergiftet damit die Umwelt. Das ist aber nicht die Schuld des Inhabers. Auch nicht die der Stadt. Das ist die Schuld des unbekannten Täters. Hier ist es ja nicht anders.

    Ja die Schuld liegt nicht beim Eigentümer, der muss trotzdem für die Kosten aufkommen wenn kein Täter gefunden wurde. (Bzw. seine Versicherung)

  20. Re: Anbieter in Haftung nehmen täte Not

    Autor: do5rsw 16.06.21 - 15:53

    Das ist für mich der eigentliche Skandal. Da liegen x Roller im Fluß von einem Anbieter. Der Anbieter wird davon in Kenntnis gesetzt und sagt ah ehgal..bergung zu teuer..sollen da bleiben.
    Für mich ist der Anbieter da schon mitverantwortlich. Auch wenn er nichts dafür kann, daß irgendwer die Dinger in den Fluß geworfen hat. Aber wenn er trotz Kenntnis nichts unternimmt dann macht er sich der Beihilfe - hier zur Umweltverschmutzung/Gewässerverunreinigung - schuldig und ist imo dafür strafrechtlich zu belangen.
    Sowas sollte wenn es festgestellt wird der Stadt/Ordnungsamt gemeldet werden (oder der Wasserschutzpolizei) und die setzten dem Anbieter dann eien Frist zur Entfernung sonst Anzeige plus kostenpflichtige Bergung.
    Ist zwar bitter für den Anbieter weil er warscheinlich den Täter nicht finden/belegen kann in den meisten Fällen aber einfach nichts machen weil nicht rentable und Umweltschäden billigend in Kauf nehmen kanns dann auch nicht sein.

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