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Viele Mitarbeiter sind schuld, das Homeoffice keine Akzeptanz findet

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  1. Viele Mitarbeiter sind schuld, das Homeoffice keine Akzeptanz findet

    Autor: bitproject 17.06.21 - 11:30

    Ich finde diese Entscheidung katastrophal falsch. Haben wir denn nicht gelernt, welche Vorteile es bringt, wenn viele Menschen im Homeoffice arbeiten? Die Entlastung der Straßen, der Umwelt, alles messbar und sichtbar. Der Gewinn an Produktivität und Freizeit ist immens. Das bestätigt sich auch durchweg in meinem Bekanntenkreis. Warum also dieser Schritt zurück? Man sollte sich mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen. Es gibt keine einheitliche Lösung, die für alle funktioniert. Es gibt 2 grundsätzlich verschiedene Klassen von Menschen. Die einen muss man bremsen, weil sie ihre Berufung ausüben und aus eigener Motivation heraus Ziele und Visionen haben. Die anderen arbeiten nur, um Geld zu verdienen und sehen den Sinn in ihrem Leben in einer Social Media tauglichen Freizeitgestaltung und darin, sich zu vermehren. Sie sind die typischen Wähler , die ihre politische Bildung aus dem Wahlkampfprogramm beziehen und die uns ständig alles versemmeln, was man zu einer positiven Änderung führen könnte. Letztere werden niemals das leisten, was der Chef gern hätte. Egal ob im Büro oder zuhause. Klar, das Ausnutzungspotential ist zuhause noch wesentlich größer. Aber wenn man mal ehrlich ist, verursachen solche Mitarbeiter unterm Strich mehr Aufwand, als sie durch ihre Arbeitsleistung rechtfertigen würden. Die gesamten Prozesse und Kontrollstrukturen sind nur nötig, um solche Menschen zum Arbeiten zu zwingen und sie zu kontrollieren. Wenn es nach mir ginge, könnten die einfach zuhause bleiben und sich mit durchfüttern lassen. Sollen sie meinetwegen ein Grundgehalt bekommen, Hauptsache sie stehen nicht weiter auf der Bremse. Ich bin irgendwie für eine 2-Klassen-Gesellschaft am Arbeitsmarkt. Ein Konzept steht nicht dahinter. Ich hätte nur gern dass diese Menschen einfach aus meinem Berufsleben verschwinden und den Weg frei machen für Fortschritt und eben Konzepte wie Homeoffice.

  2. Re: Viele Mitarbeiter sind schuld, das Homeoffice keine Akzeptanz findet

    Autor: Bitfuchs 17.06.21 - 11:54

    bitproject schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bestätigt sich auch durchweg in meinem Bekanntenkreis.
    Vielleicht ist dein Bekanntenkreis auch der falsche Maßstab.
    In meine Peergroup aus Kollegen trifft das auch zu. Die Bekannten die nicht
    im IT Bereich sind, sehen das ziemlich anders. Auch die, die im Büro sitzen.
    Es hat nicht jeder die passenden Gegebenheiten zu Hause und das Trennen zwischen
    Arbeit und Beruf fällt deutlich schwerer, was ich absolut nachvollziehen kann.

    > Die einen muss man bremsen, weil sie ihre Berufung ausüben und aus eigener
    > Motivation heraus Ziele und Visionen haben. Die anderen arbeiten nur, um
    > Geld zu verdienen und sehen den Sinn in ihrem Leben in einer Social Media
    > tauglichen Freizeitgestaltung und darin, sich zu vermehren.

    Ich mag meinen Job, aber ich werde wenig gebremst und im Homeoffice überhaupt nicht.
    Sicher spielt da auch der Arbeitgeber rein und das eigene Selbstwertgefühl und noch einiges mehr.
    Für mich ist das Homeoffice ein Vorteil, weil ich sonst pro Tag 2-3h auf der Straße verbringe und auch noch Spritkosten habe. Allerdings habe ich auch kein 100% Homeoffice und so fallen einige kosten trotzdem an. Bei mir sammeln sich mehr als 300 Überstunden im Jahr an, die meisten davon im Homeoffice. Hätte ich die Wahl, würde ich einen Job mit wenig Wegstrecke und ohne Homeoffice, bevorzugen, wenn ich dafür auch wirklich Feierabend habe, wenn ich das Büro verlasse.

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