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Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

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  1. Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: Dino13 17.06.21 - 09:22

    Viele warten ja mittlerweile darauf, dass eine Bestätigung kommt, dass es eine weitere Staffel gibt, um überhaupt die erste zu schauen. Niemand will eine Serie mit Cliffhanger am Ende schauen, wenn er schon davon ausgehen kann dass es keine zweite Staffel gibt.

  2. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: bytewarrior123 17.06.21 - 09:29

    Das ist das elementare Problem bei den Staffeln, an das bis heute kein Regisseur denkt : was tun, wenn es ad hoc endet ?
    Ich hab ja mal als Idee vorgeschlagen, dass man das Ende einer Staffel immer in 2 Varianten abdreht : Variante 1 - es geht weiter, Variante 2 - die Serie endet.
    Damit könnte man allen gerecht werden, aber anscheinend ist das zu viel Aufwand, da sind Endtäuschungen mit Cliffhanger dann anscheinend doch noch zu beliebt, denn der "mündig-dumme" Abonnent zahlt ja weiter ...

  3. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: ubuntu_user 17.06.21 - 09:32

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist das elementare Problem bei den Staffeln, an das bis heute kein
    > Regisseur denkt : was tun, wenn es ad hoc endet ?
    > Ich hab ja mal als Idee vorgeschlagen, dass man das Ende einer Staffel
    > immer in 2 Varianten abdreht : Variante 1 - es geht weiter, Variante 2 -
    > die Serie endet.

    früher hat man sogar jede folge so enden lassen, dass man nach jeder Folge aufhört.
    Warum muss man da immer noch nen Cliffhanger reindrücken?
    Die meisten sind nicht mal wirklich notwendig.

  4. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: trinkhorn 17.06.21 - 09:53

    Naja, das ist eben ein Grundsätzlicher Unterschied zwischen Serien die fürs lineare Fernsehen gedreht werden und solchen die für Streaming sind.
    Bei Serien im Streaming kannst du davon ausgehen, dass die Leute Folge 1 gucken, dann Folge 2, etc. und wenn sie vergessen haben wie die 1. Staffel endete sich einfach nochmal die letzte Wolge angucken. Da kannst du also wenn du willst eine endlos lange Geschichte erzählen, immer wieder fortführen, das Universum groß aufbauen, etc. Das sind tolle Möglichkeiten für Produzenten und vor allem auch Schreiber.
    Im linearen Fernsehen weißt du eben nicht, ob die Leute wirklich mit Folge 1 anfangen oder erst zur 3. Folge, da ihnen die Serie dann erst empfohlen wurde, und sie leider bei Folge 6 auf nem Geburtstag waren und in Folge 9 eingeschlafen sind. Daher baust du dort eher weniger Handlungsstränge auf die aufeinander aufbauen, sondern bemühst dich tendenziell einen Status Quo vor und nach jeder Folge zu erreichen, und höchstens sehr langsam im Hintergrund eine Übergreifende Geschichte erzählen, bei der es aber auch selten Schlimm ist wenn man ein paar Folgen verpasst oder in der falschen Reihenfolge schaut, während aber eben jede Folge ein für sich eigenes Thema/einen eigenen Gegner/etc. hat.

    Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel ;) Aber große Epose (ist das der richtige Plural) und Fortsetzungsgeschichten in Serien sind vor dem Aufkommen von Streaming eher die Ausnahme gewesen.

  5. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: LH 17.06.21 - 10:02

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist das elementare Problem bei den Staffeln, an das bis heute kein
    > Regisseur denkt : was tun, wenn es ad hoc endet ?

    Zum einen ist es nicht die Aufgabe eines Regisseur, sich hierzu Gedanken zu machen, die Gesamthandlung der Serie liegt nicht in seiner Verantwortung. Dies hat ein Show-Runner zu erledigen, bzw. sein Autoren-Team. Zum anderen ist dies eine der wichtigsten Fragen für diese Leute, und bei vielen Serien liegen durchaus Enden der Serie für jede Staffel bereits vor. Das nützt dir aber nichts, wenn die Serie erst nach der Produktion der gesamten Serie eingestellt wird, und vorher die (teure) Produktion eines alternativen Endes verweigert wird.
    Zudem ist dies auch nicht für jede Serie möglich. Wenn eine Story sich in der ersten Staffel noch im Aufbau befindet, kann man die Serie oftmals nicht sinnvoll enden lassen, ein eher fehlplatziertes Ende ist dann auch kaum besser als ein Cliffhanger.
    Ein gutes Ende braucht Zeit und Vorbereitung, entsprechend müsste eine ganze Staffel dahin arbeiten. Das aber erfordert, dass ein Sender mit dem Ende der Serie schon bei Beginn der Staffel plant, was bei Netflix wohl selten der Fall ist.

    Solche Probleme sind aber auch im Streaming keine Pflicht. So scheint The Expanse von Amazon ein echtes Ende zu bekommen, und auch Netflix Stranger Things hat wohl ein festes Ende.

  6. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 10:12

    Ich glaube, Du meintest eher jede Staffel, und nicht jede Folge, oder?

  7. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: ubuntu_user 17.06.21 - 10:24

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, Du meintest eher jede Staffel, und nicht jede Folge, oder?

    ne deswegen hatte ich sogar gesagt

  8. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: Trollversteher 17.06.21 - 10:37

    >ne deswegen hatte ich sogar gesagt

    Naja, die meisten modernen Serien setzen ja auf folgenübergreifende langfristige Story-Stränge und überraschende Wendungen (das war bis in die 80er im linearen TV, bis auf hin und wieder mal eine "Doppelfolge" eher nicht üblich, da man ja nicht davon ausgehen konnte, dass jeder Zuschauer auch jede Folge sieht, und nach einer Woche noch weiß, was in der Folge davor passiert ist). Da wäre der Spannungsbogen schnell raus, wenn am Ende jeder Folge alle "Geheimnisse" gelüftet und alle Hintergründe restlos aufgeklärt wären.

  9. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: peterbruells 17.06.21 - 11:28

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bytewarrior123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----.
    >
    > früher hat man sogar jede folge so enden lassen, dass man nach jeder Folge
    > aufhört.


    Und dadurch größtenteils Serien gehabt, in denen jede Folge für sich stand und am Ende jeder Folge wurde der große reset gedrückt. Könnte ja sonst jemand zwei folgen verpassen und dann nicht verstehen wieso Kirk und spock nicht mehr miteinander reden.

  10. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: Hotohori 17.06.21 - 15:43

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele warten ja mittlerweile darauf, dass eine Bestätigung kommt, dass es
    > eine weitere Staffel gibt, um überhaupt die erste zu schauen. Niemand will
    > eine Serie mit Cliffhanger am Ende schauen, wenn er schon davon ausgehen
    > kann dass es keine zweite Staffel gibt.

    Einfach jede Staffel ohne Cliffhanger abschließen. Wenn jede Staffel sowieso inzwischen eine Story erzählt, dann kann man diese Story am Ende der Staffel auch so zu Ende bringen, dass zur Story keine Fragen mehr offen bleiben.

    Warum tun das viele nicht? Na weil sie die Zuschauer heiß auf eine zweite Staffel machen wollen, die dann vielleicht niemals kommt.

    Auch Serienmacher denken inzwischen viel zu sehr Richtung Gewinnmaximierung. Die aller meisten schalten auch dann zur zweiten Staffel ein, wenn die erste ordentlich zu Ende gebracht wurde, mit einem Cliffhanger holt man nur einen kleinen Teil dann zusätzlich noch ab und genau das ist diese Art von Gewinnmaximierung.

  11. Re: Viele haben sich da auch auf Netflix eingestellt

    Autor: ufo70 18.06.21 - 09:36

    Wie bei mir. Serien sind eh oft nicht mein Ding, da eine Story oft auf Stunden gestreckt wird, die man eigentlich in einem Film bequem hätte abfrühstücken können. Gefüllt wird das Ganze dann mit unendlichem Gequatsche oder Szenen, in denen ein Schauspieler sich die Zähne putzt o.ä.
    Da muss man sich nicht wundern, wenn das Interesse schnell schwindet.

    Wenn die Story dann auch noch mitten drin endet, weil eben die erste Staffel vorbei ist, ärgert man sich so richtig. Cliffhanger in Folgen? Von mir aus. Am Staffelende? Ohne mich. Also warte ich lieber, bevor ich eine Serie beginne.

    Besser gefallen mir kurze und knackige Serien, die z.B. nach 8x30 Min einfach fertig sind. Bei Erfolg kann man sich ja immer noch eine Erweiterung der Story ausdenken.

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