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Was ist daran jetzt neu und Netflix spezifisch?

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  1. Was ist daran jetzt neu und Netflix spezifisch?

    Autor: Spawn182 17.06.21 - 11:36

    Ich kann leider den Sinn und Zweck des Artikels nicht ganz verstehen. Es ist ja nun nicht so als müssten sich nur Serien in unserer Gesellschaft am Erfolg messen lassen. Ob Serie Film Computerspiel Buch Auto oder Klopapier, alles wird nach der Produktion am Erfolg gemessen und nur bei diesem fortbestehen und fortgesetzt,

    Das Phänomen ist nicht neu und schaut man sich die gesamte Serienlandschaft an, auch die der klassischen TV Sender. So werden so einige Serien nach einer oder zwei Staffeln eingestampft und die große Masse an Wiederkäuern sind ziemliches Mittelmaß. Das fällt dort meist nur seltener auf, da diese erst bei Erfolg im eigenem Land global populär werden.
    Streamingdienste, sind nun meist Global aufgestellt und da gibt es eben diesen lokalen Filter nicht mehr.

    Würde Netflix nur "garantierte Erfolge" produzieren, dann hätten wir da einen ziemlich langweiligen Einheitsbrei und wenn ich hier die Stimmen höre, die aus solchen Gründen ihre Abos kündigen, dann tendiert es momentan genau da hin.

    Netflix ist für mich interessant, weil es eben momentan genau noch die Spielwiese bietet, die es auf ATV+ oder D+ nie geben wird. Netflix ist quasi der "Vollsortimenter". Parallel dazu gibt es eben auch Plattformen, die rein eine Sparte bedienen um entsprechend voraussehbarer produzieren bzw. einkaufen zu können.

    Würden einige die hier Kritik äußern, die Serien auch begeistert klicken, dann gäbe es vermutlich auch entsprechende Fortsetzungen. Erst nach Staffel 3 zu schauen, wird in einer ziemlich vorausschaubaren homogenen Masse enden, nämlich dem Mainstream.

    Es ist schade, wenn eine Serie abgesetzt wird, die einem persönlich gefallen hat, aber der Artikel nennt doch die Fakten und da kann man eben wenig ändern, außer noch mehr Leute würden in diesem Fall Netflix abonnieren oder man würde sich bemühen, mehr Werbung für seine Favoriten zu machen.

    Ich bin ein großer Freund von Mini-Serien, denn diese finden einen garantierten Abschluss. Sind diese dann aber überdurchschnittlich gut, ist man auch wieder enttäuscht, dass es höchstwahrscheinlich nicht weitergeht und schon vorbei ist.

    Es ist auch nicht so als würden bei Netflix alle Serien nach zwei Staffeln abgesetzt werden oder alle Filme schlecht sein, wie hier einige behaupten. Die liefern nur im Verhältnis zu anderen eben eine gewaltige Menge und da kann nicht alles für jeden Zuschauer ein Erfolg sein. Diese Zielgruppe ist eventuell in einem homogenen System wie Disney+ besser aufgehoben.

  2. Artikel überhaupt gelesen?

    Autor: trinkhorn 17.06.21 - 11:49

    Der Artikel beschreibt ausführlich das es am Absatz- und Finanzierungsmodell von Netflix liegt, welches dafür sorgt, dass Serien einfach mit der 3. Staffel sehr teuer werden. Das heißt das eine Serie in Staffel 1 und 2 jeweils mit sagen wir 1 Mio Zuschauern (Fantasiezahl) profitabel ist, eine Staffel 3 aber 2 Mio Zuschauer bräuchte um rentabel zu sein, und desshalb eingestellt wird. Beim klassischen Fernsehen ist Staffel 3 nicht automatisch teurer als Staffel 2 bei vergleichbarem Produktionsaufwand.

  3. Re: Artikel überhaupt gelesen?

    Autor: thecrew 17.06.21 - 11:59

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel beschreibt ausführlich das es am Absatz- und
    > Finanzierungsmodell von Netflix liegt, welches dafür sorgt, dass Serien
    > einfach mit der 3. Staffel sehr teuer werden. Das heißt das eine Serie in
    > Staffel 1 und 2 jeweils mit sagen wir 1 Mio Zuschauern (Fantasiezahl)
    > profitabel ist, eine Staffel 3 aber 2 Mio Zuschauer bräuchte um rentabel zu
    > sein, und desshalb eingestellt wird. Beim klassischen Fernsehen ist Staffel
    > 3 nicht automatisch teurer als Staffel 2 bei vergleichbarem
    > Produktionsaufwand.

    Problem ist auch, das US Serien halt sau teuer sind.
    Wie ja auch im Artikel beschreiben kostet eine Staffel Jupiters Legacy mal eben 200. Millionen $.
    Die deutsche Serie Dark z.b. kostete pro Staffel nur rund 10. Millionen Euro.
    Und selbst Serien mit gigantischen Sets wie Babylon Berlin kosten "nur" 20. Millionen (40 Millionen für die ersten 2 Staffeln) und da ist alles drin, das ganze Set und alle Schauspieler.
    In den USA kosten halt die Schauspeiler meistens schon 30-50% des Budgets. Weil die alle unsummen haben wollen.
    Ich nenne mal die absolut überbewerte Milly bobby brown die für eine Staffel Stanger Things schon 3 Millionen kassiert hat. Das ist als das realitätsferne Hollywood.
    Die Macher von Dark bauen gerade sogar für die Neue Serie 1899. Vom dem Geld was sie bekommen ein eigenes Volume Studio in Babelsberg. (Das ist die LED Bühnen Technik von The Mandalorian) Netflix investiert also auch irgendwo, und das finde ich Top!.
    Aber ändert nichts daran das Amiserien echt übertrieben teuer sind.

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