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nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

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  1. nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: solary 17.06.21 - 11:56

    Viele Serien werden fürs TV produziert, die holen in 3-8 Jahren ihr Produktionskosten wieder ein + ein Gewinn.
    Die Kunden sind vielfällig, oft in +20 Länder werden die Staffeln Verkauf.

    Wenn eine Staffel mal nicht so viel Gewinn einfährt, wagt man noch mal eine Staffel.
    Hier ist bei Netflix aber der Offen aus, so viele neue Mitglieder kann eine Serie gar nicht anlocken.
    Und verkaufen kann man das Zeug auch nicht mehr, denn wenn es auch auf Pro7 läuft brauch ich doch kein Netflix, sagen viele Kunden.

    Prime/Netflix können sich aber mit Studios zusammen tun, die überlassen die Streaming Dienste dann die ersten 6 Monate, bevor die Serien als Werbebombe dann bei Pro7 läuft.



    Klar, wenn es nichts mehr von Disney & co gibt sitzt man in der Zwickmühle.
    Disney produziert fürs Kino/TV, und überlässt den Abfall seinen Streaming Dienst, so bleiben die Kosten im Rahmen, wo Netflix & Prime sehr viele Millionen zahlen müssen.

  2. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: thecrew 17.06.21 - 12:02

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Serien werden fürs TV produziert, die holen in 3-8 Jahren ihr
    > Produktionskosten wieder ein + ein Gewinn.
    > Die Kunden sind vielfällig, oft in +20 Länder werden die Staffeln
    > Verkauf.
    >
    > Wenn eine Staffel mal nicht so viel Gewinn einfährt, wagt man noch mal eine
    > Staffel.
    > Hier ist bei Netflix aber der Offen aus, so viele neue Mitglieder kann eine
    > Serie gar nicht anlocken.
    > Und verkaufen kann man das Zeug auch nicht mehr, denn wenn es auch auf Pro7
    > läuft brauch ich doch kein Netflix, sagen viele Kunden.
    >
    > Prime/Netflix können sich aber mit Studios zusammen tun, die überlassen die
    > Streaming Dienste dann die ersten 6 Monate, bevor die Serien als Werbebombe
    > dann bei Pro7 läuft.
    >
    > Klar, wenn es nichts mehr von Disney & co gibt sitzt man in der
    > Zwickmühle.
    > Disney produziert fürs Kino/TV, und überlässt den Abfall seinen Streaming
    > Dienst, so bleiben die Kosten im Rahmen, wo Netflix & Prime sehr viele
    > Millionen zahlen müssen.


    Dafür laufen die Sachen von Netflix "Weltweit". Das mag bei Amiserien Standard sein.
    Aber gerade die Serien die nicht in den USA gedreht werden profitieren enorm von der weltweiten Reichweite.
    Ne Serie wie Dark oder Hpw to sell drugs online fast, wäre ohne Netflix nie international gelaufen und so erfolgreich gewesen.

  3. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: solary 17.06.21 - 12:57

    >Ne Serie wie Dark oder Hpw to sell drugs online fast, wäre ohne Netflix nie international gelaufen >und so erfolgreich gewesen.


    Das mag sein, aber hat sich das gerechnet, zumal das immer alles nur kurzfristig ist.

    Haven ist eine Mystic Serie aus den 90er, davon wurden 5 Staffeln, über 100 Folgen gedreht, die Serie sieht man vereinzelt immer noch im TV und bring den Studios bares Geld ein.
    Ich glaube nicht das Netflix es schafft von einer Serie über 100 Folgen zu produzieren.

    Gutes Beispiel ist Luzifer, war als TV Folge geplant, nach die 4 Staffel sollte Schluss sein, wurde dann vom Amazon gerettet, aber die haben es nur um eine Staffeln verlängern können, dann war das Geld alle, und das mit weltweit 150 Millionen Prime Mitglieder.

    Für eine Serie ist es immer besser, 1000 Kunden(TV-Sender) weltweit zu haben, als nur 150 Millionen Prime oder Netflix Mitglieder.

  4. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: unbuntu 17.06.21 - 13:18

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist bei Netflix aber der Offen aus, so viele neue Mitglieder kann eine
    > Serie gar nicht anlocken.
    > Und verkaufen kann man das Zeug auch nicht mehr, denn wenn es auch auf Pro7
    > läuft brauch ich doch kein Netflix, sagen viele Kunden.

    Es reicht ja wenn die Kunden bleiben und weiter bezahlen. Und wer lieber im alten TV Werbeblöcke mit gekürzten Spielfilmen dazwischen anguckt und dafür dann auch noch bezahlt...

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: .02 Cents 17.06.21 - 14:32

    Ich weiss nicht, wie fundiert die Analyse ist.

    Eine Plattform schafft ihre Identität durch Marken. Was eine Marke ist, und wie sie funktioniert, ist auf "Binge-Watching" Streaming Plattformen sicher etwas anderes, als bei linearen Programmen mit festen Sendeplätzen.

    Es gibt auch sicher einen Unterschied, wenn man der einzige Anbieter in einem stark wachsenden Markt ist, und vor allem von Neukunden lebt. Ich weiss nicht, wie die Markt-Druchdringung der Plattformen in den Regionen / Ländern aussieht, aber über kurz oder lang treten Sättigungseffekte ein, und es geht nicht mehr darum, Leute vom Streaming zu überzeugen, sondern darum, ob ihnen vielleicht doch noch ein 2. oder 3. Abo zu verkaufen.

    Und hier ist dann wohl die Frage, wie so ein Markt funktioniert. Ich würde behaupten, dass eine Plattform, die eine Serie über 6-10 Jahre entwickeln kann und so eine "Markenbindung" schaffen kann, erhebliche Marktvorteile haben kann.

    Ausserdem werden im Artikel vor allem die stark wachsenden Kosten für Serien-Fortführungen genannt. Das ist kein Naturgesetz, wie sich diese Forderungen entwickeln. Wenn x Plattformen plus das konventionelle TV um Produzenten und Drehbücher buhlen, ist das ein Markt in dem ein einzelner Abnehmer nicht die Konditionen diktieren kann. Umgekehrt wird man - vielleicht erstmal bei Disney, aber sicher irgendwann im gesamten Markt - seine Anleger nicht mit Wachstumsaussichten bei der Eigenvermarktung abspeisen können, wenn eben diese Wachstumsgrenzen erreicht werden. Dann müssen irgendwann die eigenen Rechte so vermarktet werden, dass sie entsprechende Rendite bringen. Der Druck dahingehend dürfte bei Streaming Ablegern von konventionellen Medien deutlich grösser sein, als es bei Netflix vielleicht der Fall ist ...

    Ich weiss letztlich nicht ob und in welchem Umfang die Aussagen im Artikel so überhaupt stimmen - es ist ja keine einzige davon mit Zahlen unterlegt. Es wird angeblich nur alles immer teurer, und möglicherweise sogar exponentiell. Ich frage mich aber, ob das wirklich so stimmen kann. Auch im konventionellen TV wird es bei Produktionsfirmen eine Preisliche Flexibilität geben, wenn der Sender das eigene Programm von der Haupt-Sendezeit in die Randzeiten und dann ins Nachtprogramm verschiebt. Es ist davon auszugehen, dass das bei Streaming nicht anders sein wird.

  6. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: Hotohori 17.06.21 - 15:50

    Ja, mit nötigen Werbeunterbrechungen, Schnitten etc.

  7. Re: nur für Prime/Netflix zu produzieren lohnt doch nicht

    Autor: solary 18.06.21 - 11:23

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, mit nötigen Werbeunterbrechungen, Schnitten etc.


    Warum sollen die Sender was weg schneiden?
    Die zahlen doch die ganze Serie, wollen damit ihr Programm füllen, wenn sie 25% weg schneiden müssen sie schnell wiederwas einkaufen.
    Es kann nur sein das die 20 Sec. blut raus schneiden

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