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Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

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  1. Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

    Autor: BambooWang 21.06.21 - 18:14

    "Natrium-Ionen-Akkus können zur Lagerung und zum Transport auch problemlos vollständig entladen werden."

    Heißt das, die Akkus können problemlos ohne Schaden zu nehmen komplett entladen werden können, wie bei Kondensatoren?
    Das wäre ein riesen Vorteil ggü. allen mir sonst bekannten Akkutypen für alle Geräte, die dann keine Zellüberwachungselektronik oder aufmerksame Nutzer bräuchten.
    Beispiel Taschenlampen oder Akku-Fahrradlampen. Wenn diese nicht extra dafür gemacht sind liegt es hier am Nutzer, sie rechtzeitig auszuschalten, damit der Akku keinen Schaden durch Tiefantladung bekommt.

  2. Re: Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 21.06.21 - 19:51

    Ich hab ihn nicht zur Hand, aber irgendwo hatte ich einen Graph dazu gesehen. Komplett ohne Schäden geht es nicht ab, aber eher im Rahmen von etwas verkürzter Lebensdauer (einige hundert Ladezyklen weniger von den 1000), als plötzlichem Zelltod. Da kenne ich mich mit den Prozessen in der Zelle in der Situation aber nicht gut genug aus, um das wirklich mit einiger Zuverlässigkeit zu beantworten.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  3. Re: Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

    Autor: BambooWang 21.06.21 - 22:02

    Boa, sogar vom Autor persönlich! :) Danke für die Antwort!

    Eine Überladeschutz ist ja deutlich leichter zu konstruieren als ein Entladeschutz, da dieser nach abschalten wirklich gar keine Energie mehr verbrauchen darf. Oder um beim einfachen Beispiel der Taschenlampe zu bleiben die Ladeelektronik in ein Ladegerät ausgelagert werden kann. Wäre also zu schön um wahr zu sein.
    Herrkömmliche Li-Ions haben ja wohl zudem das Problem der Polumkehrung. Na ich bleibe gespannt.

  4. Re: Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 22.06.21 - 04:48

    Allerdings hat eine einmal entladene Zelle einen großen Vorteil: Sie kann nur einmal entladen werden und bleibt dann entladen. Wenn es nur um Lagerung geht, kann die Zelle einfach kurzgeschlossen werden und von da an kann bis zum Einsatz nicht mehr viel schief gehen.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: Tiefentladefähigkeit - auch im regelmäßigen Einsatz?

    Autor: BambooWang 22.06.21 - 06:29

    Ja, das klingt durchaus sinnvoll, wobei ich noch nie davon gehört habe, dass Kurzschlüsse während des Transports oder während der Lagerung ein häufiges Problem wären. Zu Hause im Regal gebe ich mir aber schon Mühe, die entsprechend voneinander zu isolieren. Zumindest könnte es die Transportauflagen deutlich vereinfachen. Als Privatmensch ist es sehr schwierig Akkus > Laptopakkus interkontinental zu transportieren. Bis sich das aber durchsetzt, dass nicht mehr alle Akkus als Gefahrgut gelten und das für alle so erkennbar ist (inkl. aktuellem Ladezustand) würde es wohl doch noch etwas dauern.

    Praktisch wäre es auch beim Zusammenbau einer neuen Batterie oder oder gar beim späteren Austausch einzelner Zellen / bei auseinander nehmen des Akkus. Wenn die punktverschweißt sind muss man beim Auftrennen ohne Tiefentladung höllisch aufpassen.

    Kurzum, das wäre in vielerlei Hinsicht ein wirklich großer Mehrwehrt, mal abseits von der stets diskutierten Energiedichte!

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