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KLIMAKATASTROPHE

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  1. KLIMAKATASTROPHE

    Autor: AliKarimi2 18.06.21 - 16:59

    Ich wäre (schon aus journalistischer Perspektive) mit der Verwendung solcher Kampfbegriffe vorsichtig. Ein einfaches "Klimawandel" würde es auch tun.

  2. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Emulex 18.06.21 - 17:06

    AliKarimi2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wäre (schon aus journalistischer Perspektive) mit der Verwendung
    > solcher Kampfbegriffe vorsichtig. Ein einfaches "Klimawandel" würde es auch
    > tun.

    Lass mal, ich freu mich schon auf die weiteren Steigerungen - ein wenig Spaß muss man bei der Sache ja auch haben ;)

  3. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: thrust26 18.06.21 - 19:53

    AliKarimi2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein einfaches "Klimawandel" würde es auch tun.

    Nein, denn die Auswirkungen werden katastrophal sein wenn wir nicht entschieden gegensteuern.

    Wer's nicht glaubt sollte sich einfach mal die Rückversicherer anschauen. Die heben weltweit die Prämien massiv an. Die können und müssen(!) rechnen!

  4. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:03

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AliKarimi2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein einfaches "Klimawandel" würde es auch tun.
    >
    > Nein, denn die Auswirkungen werden katastrophal sein wenn wir nicht
    > entschieden gegensteuern.
    >
    > Wer's nicht glaubt sollte sich einfach mal die Rückversicherer anschauen.
    > Die heben weltweit die Prämien massiv an. Die können und müssen(!) rechnen!

    Quelle?
    In erster Linie machen denen niedrige Zinsen zu schaffen.

  5. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: oldmcdonald 18.06.21 - 20:14

    Wo ist denn Deine Quelle für das Relativieren dieses Jahrhundertproblems?! Youtube? INSM? Irgend 'ne Schwurbel-Akademie?
    Bist Du auch einer von der Truppe, die sagt "Ach, der Klimawandel! Wir haben schon schlimmere Probleme gelöst!"?

    Wenn es euch nicht passt, wenn ein Internet-Magazin die Wissenschaft ernst nimmt, dann steht es euch frei, auf die Schwurbel-Kanäle zu wechseln. Gibt's genug! Beschäftigt euch doch mit Bachblüten-Therapie statt IT. Da passt ihr vielleicht besser hin.

  6. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: franzropen 18.06.21 - 20:15

    Klimawandel ist ein verharmlosender Begriff, da Wandel ja meist als positiv beschrieben wird, wenn man aber Millionen Menschen von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Trinkwasser bedroht sind, ist das durchaus eine Katastrophe.

  7. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: the_crow 18.06.21 - 20:20

    Ja wir haben einen Klimawandel. Und mit den aktuell ergriffenen Maßnahmen landen wir direkt in einer Klimakatastrophe, also passt der Begriff schon.

  8. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:27

    In Panik zu verfallen und immer neue Superlative raus zu hauen ist nicht zielführend.
    Wenn du die Menschen mitnehmen willst, dann muss es unaufgeregt sachlich bleiben.
    Sonst stumpft man die Leute nur ab und ruft Resignation oder gar Trotz hervor.

    Luisa Neubauer ist quasi der Inbegriff von nicht zielführend.

  9. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: thrust26 18.06.21 - 20:31

    Wenn ich mir den Wahlkampf anschaue, dann bezweifele ich dass die Menschen das schon begriffen haben. Außer den Grünen lügen alle die Wähler schamlos an. Denn die Wahlkämpfer wissen wie die Leute ticken. Und kommen wahrscheinlich damit durch.

  10. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: thrust26 18.06.21 - 20:33

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle?

    Findest du schon selbst.

    > In erster Linie machen denen niedrige Zinsen zu schaffen.

    Quelle? ;)

  11. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:36

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Quelle?
    >
    > Findest du schon selbst.
    >
    > > In erster Linie machen denen niedrige Zinsen zu schaffen.
    >
    > Quelle? ;)

    Das ist seit Jahren Alltag bei allen Versicherungen, wenn man das nicht mitgekriegt hat wirds schwierig dem Weltgeschehen überhaupt noch zu folgen ;)

  12. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Oktavian 18.06.21 - 20:39

    > Wer's nicht glaubt sollte sich einfach mal die Rückversicherer anschauen.

    Ja, tue ich. Also so rein beruflich hab ich öfter mit denen zu tun.

    > Die heben weltweit die Prämien massiv an. Die können und müssen(!) rechnen!

    Die Prämien sind seit Jahren ziemlich stabil. Wir rückversichern bei SwissRe, und Hannover Rück, ein paar Sachen auch historisch noch bei Munich Re. Da ist schon lange wenig Bewegung drin.

    Allerdings erwartet man in nächster Zeit tatsächlich steigende Prämien. Weniger im Hausrat/Elementarschäden/etc.-Bereich durch Klima, viel mehr im Bereich Haftpflicht/Betriebsschließung/etc. durch Corona. Parallel erwartet man moderat die Prämiensteigerungen ebenfalls durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Früher wurde der hohe Kapitalstock der Rückversicherer halt auch zur Prämienreduzierung eingesetzt.

    https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/versicherungsbranche-praemien-der-rueckversicherer-steigen-trotz-hoher-schaeden-nur-leicht/22994028.html

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/coronakrise-praemien-der-rueckversicherer-duerften-steigen-die-finanziellen-belastungen-allerdings-auch/26287916.html

    https://www.versicherungsbote.de/id/4898590/Munich-Re-steigende-Praemien-Rueckversicherung/

    Also ja, etwas wird es hoch gehen. Der Klimawandel spielt eine Rolle, aber keine überragende.

    Die Rückversicherer selber reden immer von steigenden Prämien, das haben sie auch die letzten 10 Jahre. Sie sind halt auch nur Aktiengesellschaften und wollen gute Aussichten geben. Aber die von Dir behauptet massive Steigerung in den letzten Jahren hat schlicht und einfach nicht stattgefunden. Wir zahlen hier proportional zur Versicherungssummer nahezu identische Prämien seit mindestens 8 Jahren.

  13. Re: KLIMAKATASTROPHE nein, Energiekatastrophe ja

    Autor: SuperProbotector 18.06.21 - 20:43

    1.
    "Wenn die Weltbevölkerung dauerhaft auf über 6 Mrd wächst, ist die Welt nicht mehr zu retten."
    Die Schulklasse war 1 jahr lang in hilfloser Panik. Auch ohne Mediendauerfeuer.
    Das war vor 25 Jahren.

    2.
    Kaufst du chinesische Waren ? Bereit für den totalen Boykott bis China alles abschaltet ?

    3.
    Fortschritt ja. Unrealistische Kamikaze Politik nein.

    4.
    Selbstversorgungsgrad Energieerzeugung durch Abschaltung, soweit ich es in Statistiken gesehen habe, hat den kritischern Bereich erreicht. Streckenweise Unterversorgung. Stromimport ist durch deutsche Insel-Abschaltungen schon alternativlos. Das ist nicht wirklich eine Problemlösung. Explosionsartig steigender Strombedarf von Elektroautos fehlt sogar noch in der Betrachtung. Stromlockdown in 5,3,2 - .. mal abwarten....

    Es ist also keine Klima, sondern eine Energiekatastrophe. Aber damit lässt sich nicht so gut Stimmung machen, und man müsste Ideen statt Ideologen haben.

  14. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:49

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir den Wahlkampf anschaue, dann bezweifele ich dass die Menschen
    > das schon begriffen haben. Außer den Grünen lügen alle die Wähler schamlos
    > an. Denn die Wahlkämpfer wissen wie die Leute ticken. Und kommen
    > wahrscheinlich damit durch.

    So ziemlich jeder dürfte verstanden haben, dass wir das Klima aufheizen.
    Auch weiß jeder, dass man was ändern muss.
    Viele in meinem Bekanntenkreis tun selbst etwas dafür - mich eingeschlossen.
    Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte, CO2-Kompensation bei Flügen, Einkaufen zu Fuß, nur kaufen was man braucht, usw.
    Aber in Panik zu verfallen und hier alles unter den fragenden Augen der weltweiten Konkurrenz umzukrempeln, kann doch kein klar denkender Mensch ernsthaft in Erwägung ziehen.
    Zumindest nicht, wenn er in irgendeiner Form von der Wirtschaft abhängig ist.
    Oder wenn er nicht gar an der Sache verdient.

  15. Re: KLIMAKATASTROPHE nein, Energiekatastrophe ja

    Autor: the_crow 18.06.21 - 21:11

    SuperProbotector schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1.
    > "Wenn die Weltbevölkerung dauerhaft auf über 6 Mrd wächst, ist die Welt
    > nicht mehr zu retten."
    Das hängt am Lebensstiel. Und ja, der aktuelle westliche muss sich dann ändern.

    > 2.
    > Kaufst du chinesische Waren ? Bereit für den totalen Boykott bis China
    > alles abschaltet ?

    Das ist gar nicht notwendig, China hat auch ein Eigeninteresse an erneuerbaren Energien und baut diese weit mehr als Europa aus. Allein schon wegen der Luftqualität in den großen Städten. Leider bauen sie allerdings auch Kohle aus...

    > 3.
    > Fortschritt ja. Unrealistische Kamikaze Politik nein.

    Viel zu oft wird Innovation unterdrückt statt gefordert. Man muss nur mal schauen, welcher Ideenreichtum sich in der Pandemie entwickelt hat. Die Industrielobby ist in Deutschland wirklich gut im jammern - und wird leider viel zu oft gehört.

    > 4.
    > Selbstversorgungsgrad Energieerzeugung durch Abschaltung, soweit ich es in
    > Statistiken gesehen habe, hat den kritischern Bereich erreicht.
    > Streckenweise Unterversorgung. Stromimport ist durch deutsche
    > Insel-Abschaltungen schon alternativlos. Das ist nicht wirklich eine
    > Problemlösung. Explosionsartig steigender Strombedarf von Elektroautos
    > fehlt sogar noch in der Betrachtung. Stromlockdown in 5,3,2 - .. mal
    > abwarten....

    Die Fakten dazu: Wenn wir alle E-Autos fahren benötigen wir ca 10-15% Strom zusätzlich. Die großen Energieversorger haben das durch gerechnet und sehe kein Problem mit der Ladeinfrastruktur. Im Übrigen ist ein Stromimport (oder besser Energieimport) ja nicht grundsätzlich ein Problem. Warum nicht erneuerbare Energien von dort nehmen, wo sie einfach zu erzeugen sind? Schlimmer als die Abhängigkeit von den Öl-Produzierenden Autokratien wird es nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.21 21:13 durch the_crow.

  16. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: PartyMarty 18.06.21 - 21:24

    Zum Glück lassen sich Leute die sich keine eigene Meinung bilden können sehr einfach durch Begriffe wie "Schwurbeln" herausfiltern (Modewort gegen jede Art von Regierungskritikern seit 2020). Deine Einstellung .... ach egal, lohnt nicht

  17. Re: KLIMAKATASTROPHE nein, Energiekatastrophe ja

    Autor: Oktavian 18.06.21 - 22:30

    > Das ist gar nicht notwendig, China hat auch ein Eigeninteresse an
    > erneuerbaren Energien und baut diese weit mehr als Europa aus.

    Sie haben vor allem ein Interesse an Energie. Viel Energie. China installiert pro Jahr ca. 40 Gigawatt zusätzlich an Kohlekraftwerken, in der Tendenz seit vielen Jahren ziemlichlich konstant.

    Und jetzt warten wir mal ab, wenn Indien (1 Mrd. Menschen) und Afrika (1 Mrd. Menschen) in der Industrialisierung aufholen wollen und zumindest grob auf unserem Lebensstandard aufschließen wollen.

    Man sieht schon, das werden wir nicht durch sparen und Effizienzgewinne ausgleichen können.

    > Die Fakten dazu: Wenn wir alle E-Autos fahren benötigen wir ca 10-15% Strom
    > zusätzlich. Die großen Energieversorger haben das durch gerechnet und sehe
    > kein Problem mit der Ladeinfrastruktur.

    Ja, und wie sieht das in Afrika und großen Teilen Asiens aus? Laden die dann auch, wenn sie keine Lust mehr haben, mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen?

    > Schlimmer als die Abhängigkeit von den Öl-Produzierenden Autokratien wird
    > es nicht.

    Diese Autokratien waren über die Jahre hinweg sehr zuverlässige Partner. Das sehe ich bei den potentiellen Sonnenstaaten noch nicht.

  18. Re: KLIMAKATASTROPHE nein, Energiekatastrophe ja

    Autor: bynemesis 18.06.21 - 22:45

    Klimakatastrophe gibt es ja nicht mal.
    keine ahnung wer sich sowas ausdenkt.

  19. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: hell9000 18.06.21 - 22:59

    Die Ignoranz scheint mir die viel grössere Katastrophe zu sein. Aber he am Ende hats ja wieder keiner wissen koennen oder geschweige denn vorausschauen koennen.
    Ich Lebe in einem waldgruendsrueck und muss es das Elend täglich mit ansehen... Aber gut was weiss ich schon, ich erfahre es ja nur....

  20. Re: KLIMAKATASTROPHE

    Autor: Ach 18.06.21 - 23:19

    Ich schätze, die Leute sehen das nicht mal als Superlative, die haben sich vielmehr damit abgefunden, dass ihre Zukunft von einer katastrophalen Klimaentwicklung begleitet wird. Längst schon ist der Begriff für die ganz normal geworden.

    Was die Zubaurate angeht, machst du Witze? Nicht nur China, schau dir doch mal an, was in USA an Windkraft gerade installiert wird oder in England, und dann das krümelartige bisschen in DE, wo man fast schon dankbar sein darf, dass die installierte Leistung letztes Jahr nicht sogar abgenommen hat. Inzwischen liegt Deutschland lwindkraftseitig im traurigen Abseits! Um die Paris_Ziele zu erreichen muss der Ausbau von Wind- wie Sonnenenergie hingegen vervielfacht werden! Wir haben da gerade politisch keine Zeit mehr, die Hände so typisch Boomermäßig in den Schoß zu legen.

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