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Immer die gleichen „Argumente“

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Harald-K 18.06.21 - 17:47

    Wenn es um das Thema geht hört man immer die gleichen Vorwürfe: Die Grünen predigen Wasser und trinken Wein. Das sind alles Reiche Typen die sich nicht um den kleinen Mann scheren. Die muss man sich erstmal leisten können. Deutschland kann nicht allein das Klima retten. Solche Sachen muss der Markt regeln. Die haben doch keine Ahnung wie man das alles bezahlen soll.

    Nur so: ohne den dämpfenden Effekt von Corona (Leute blieben zuhause und Fabriken zu) hätte Deutschland mehrere Milliarden Euro Strafe zahlen müssen weil wir die CO2 Vorgaben der EU nicht einhalten. Im Jahr werden 11,5Mrd Euro in die Subvention des Personenflugverkehrs gesteckt aber nur 8,5Mrd in den Personen Nahverkehr. Was nutzen die Leute mit wenig Geld wohl eher? SPD und CDU haben eine Preissteigerung bei Treibstoff beschlossen die mit 6Cent pro Liter begann und ab jetzt immer weiter steigen wird. Das Geld bleibt aber erstmal im Staatssäckel. Die Grünen wollen über Freibeträge, 100¤ jährlicher Energiepauschale pro Kopf und gesteigerte HartzV Sätze das Geld zurück geben.

    Das Ziel ist es die tatsächlichen Kosten und damit auch die verursachte Umweltzerstörung einzupreisen und das so gewonnene Geld in Alternativen zu investieren. Man versieht die Dinge also mit ihrem tatsächlichen Preis ohne, dass sich bei der Zukunft der Kinder bedient wird.

    Weiterhin kenne ich keinen Grünen Wähler (und ich kenne sehr sehr viele) der mit einem Grinsen im SUV zum Steakrestaurant fährt. Die meisten reduzieren ihren Fleischkonsum und nutzen vorrangig das Rad. Die Märchen werden von den Rechten nur geschürt um ihre Klientel zu beruhigen oder mit Pseudoargumenten auszustatten.

    Zeitgleich festigen Sie Monopolstellungen von Groskonzernen die dann die Preise diktieren können. Beispielsweise hat die Regierung Laschet in NRW durchgedrückt, dass Windräder 1000m von Wohnhäusern weg sein müssen, wodurch in Zukunft in NRW weniger Windräder stehen werden. Weniger Angebot heist höhere Preise und bedient wird der Bedarf dann doch wieder mit Kohle. Interessant ist dabei auch, dass bei der Suche eines Atomendlager nur einen Abstand von 250m berücksichtigt werden muss…

    Wenn euch das also alles Scheiß egal ist, ist da ok. Dann versucht aber doch wenigstens nicht im Weg zu stehen denn hier wird auch euer Geld und eure Zukunft verspielt!

  2. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Harald-K 18.06.21 - 18:30

    Es gibt EU Initiativen und nichtmal an denen Beteiligen wir und wirklich. Die arme Omi von der Sie sprechen wurde wahrscheinlich in den 50ern geboren und wird jetzt nicht gerade ihr gesamtes Leben von der Hand in den Mund gelebt haben um ihren Enkeln den goldenen Löffel zu finanzieren. Sie wird ebenfalls ein Leben geführt haben das Weltweit noch als sehr komfortabel durchgeht und in 30 Jahren so in Deutschland nicht mehr möglich sein dürfte wenn sich die Prognosen bestätigen.

    Dazu kommt dass der Wirtschaftsstandort Deutschland durch neue Technologien sogar gestärkt werden kann. Durch die erneuerbaren Energien wurden Hunderttausende Jobs geschaffen die es vorher nicht gab und von denen viele verloren gegangen sind weil die folgenden Regierungen ihre Hand lieber schützend über die Autokonzerne gehalten haben als über die Solar und Wind Branche.

    Jetzt haben wir den Salat, dass dort die Jobs wegfallen weil weltweit in Zukunft niemand die Verbrenner mehr haben will. Man hält also fest an Dingen die schon verloren sind, statt die Innovationen zu treiben die uns neue Marktführerschaften sichern könnten.

  3. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Emulex 18.06.21 - 18:39

    Harald-K schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Ich wurde geschimpft, daher muss ich die Antwort umformulieren ;)

    >
    > Nur so: ohne den dämpfenden Effekt von Corona (Leute blieben zuhause und
    > Fabriken zu) hätte Deutschland mehrere Milliarden Euro Strafe zahlen müssen
    > weil wir die CO2 Vorgaben der EU nicht einhalten.

    Das wäre ja dann irgendwas im Bereich von mehreren Prozent dessen, was wir nun in den EU-Corona-Topf einzahlen (Netto).

    Deutschland steht auf Platz 3 der weltweiten Exporte.
    Knapp hinter Platz 2, weit vor Platz 4.
    Das zu ändern würde der Umwelt nicht helfen, die Produkte würden woanders produziert - klimaschädlicher.

    >
    > Das Ziel ist es die tatsächlichen Kosten und damit auch die verursachte
    > Umweltzerstörung einzupreisen und das so gewonnene Geld in Alternativen zu
    > investieren. Man versieht die Dinge also mit ihrem tatsächlichen Preis
    > ohne, dass sich bei der Zukunft der Kinder bedient wird.
    >

    Ob wohl diese Kinder jemals so viel Verzicht üben müssen wie die Oma Umweltsau, über die sie herziehen?
    Und was wenn der Rest der Welt nicht mit macht und man stattdessen nur Deutschland als Wirtschaftsstandort zerstört hat?
    Es würde sogar reichen, wenn z.B. die USA und China nur ein wenig warten bis unsre Industrie ausblutet, sie alles übernehmen und dann erst selbst in den Umweltschutz einsteigen.

    Dann hat man sich so richtig an der Zukunft unsrer Kinder bedient.

    > Weiterhin kenne ich keinen Grünen Wähler (und ich kenne sehr sehr viele) der mit einem
    > Grinsen im SUV zum Steakrestaurant fährt. Die meisten reduzieren ihren Fleischkonsum und
    > nutzen vorrangig das Rad. Die Märchen werden von den Rechten nur geschürt um ihre Klientel > zu beruhigen oder mit Pseudoargumenten auszustatten.

    Nein da gibt es ausreichend Belege durch repräsentative Erhebungen, einfach googlen.

    >
    > Wenn euch das also alles Scheiß egal ist, ist da ok. Dann versucht aber
    > doch wenigstens nicht im Weg zu stehen denn hier wird auch euer Geld und
    > eure Zukunft verspielt!

    Auch wenn du es nicht hören willst, aber die Umwelt wird nicht in Deutschland gerettet werden.
    Ich bin bei jeder international verpflichtenden Initiative 1000%ig dabei.
    Aber ich bin nicht bereit mich zugunsten von Ländern mit weniger Umweltskrupel zu "opfern".

  4. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: krucki 18.06.21 - 18:48

    Über Unsachlichkeit von der rechten Seite sich beschweren und selber sich nicht neutral mit der Thematik auseinander setzen. Das Widerspricht sich.

    Das Geleiere vom Klima Killer SUV ist doch langsam wirklich abgenutzt oder nicht? Wenn ein SUV genau so viel verbraucht wie ein Golf, oder als Hybrid/E-Auto sogar weniger, dann passt die Aussage leider nicht.

    Bei dem Vergleich von Bahn und Flugzeug kann ich nur sagen: Wie inkonsequent ist es im Bereich des Individualverkehrs und Hausbaus von CO2 Belastungen zu reden, wenn dann ein Großteil der gleichen Kritiker sich dann aber jährlich eine Flugreise gönnen. Ich habe in meinen Bekanntenkreis auch Wähler der Grünen. Die haben im Alter von 20 mehr Flugmeilen auf dem Konto als ich wohl im ganzen Leben ansammeln werde. Ich verbringe sehr gerne die Zeit in der Natur, mir reicht es aber auch in Deutschland, ich muss dafür nicht nach Thailand. Ich als Pendler soll mir aber die Klimakillermütze anziehen? Lachhaft.

    Dem Klima wird außerdem nicht geholfen wenn Hartz4 Sätze erhöht werden. Diese Leute fahren außerdem in der Regel gar kein Auto oder auch nur sehr geringe Strecken, wo haben diese also hohe CO2 Ausgaben, die wieder durch Rückgabe kompensiert werden sollten/müssten?

    Die Kosten werden durch die Leute getragen, die der letzte A... für dieses Land zu sein scheinen. Obere Mittelschicht, mit Eigenheim, eventuell kinderlos und/oder Berufspendler. Die haben schon jetzt die größte Abgabenlast und sollen immer weiter nur zahlen. Das Geld wird dann Leuten geschenkt, die dann ganzen Tag zu Hause auf der Couch sitzen.
    Auch die pro Kopf Pauschale ist klimatisch betrachten sinnfrei. Warum erhalten kinderreiche Familien mehr zurück, als kinderarme? Wo ist der CO2 Fußabdruck wohl höher bei einer Groß- oder Kleinfamilie?

  5. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: thrust26 18.06.21 - 19:15

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn du es nicht hören willst, aber die Umwelt wird nicht in
    > Deutschland gerettet werden.
    > Ich bin bei jeder international verpflichtenden Initiative 1000%ig dabei.
    > Aber ich bin nicht bereit mich zugunsten von Ländern mit weniger
    > Umweltskrupel zu "opfern".

    Die Argumentation hat Sandkastenniveau. Man wird immer jemanden finden auf den man zeigen kann, weil der noch viel "böser" ist. Aber daraus abzuleiten, dass man selbst nichts tun muss, ist einfach nur dumm. Bis es eine weltweit verpflichtende Initiative gibt, ist es definitiv zu spät. Das sind alles nur Alibiargumente, damit man sich selbst vor der Verantwortung drücken kann.

    Außerdem "opfert" hier sich keiner, von einem ökologischer Umbau der Gesellschaft profitieren alle. Und Deutschland als Exportnation und Technologieführer am allermeisten.

  6. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Emulex 18.06.21 - 19:42

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch wenn du es nicht hören willst, aber die Umwelt wird nicht in
    > > Deutschland gerettet werden.
    > > Ich bin bei jeder international verpflichtenden Initiative 1000%ig
    > dabei.
    > > Aber ich bin nicht bereit mich zugunsten von Ländern mit weniger
    > > Umweltskrupel zu "opfern".
    >
    > Die Argumentation hat Sandkastenniveau. Man wird immer jemanden finden auf
    > den man zeigen kann, weil der noch viel "böser" ist. Aber daraus
    > abzuleiten, dass man selbst nichts tun muss, ist einfach nur dumm. Bis es
    > eine weltweit verpflichtende Initiative gibt, ist es definitiv zu spät. Das
    > sind alles nur Alibiargumente, damit man sich selbst vor der Verantwortung
    > drücken kann.

    Es ist exakt das Gegenteil der Fall.
    Dieses "Ich will aber" hat Sandkastenniveau.
    Und es sind deine Argumente, mit denen man sich vor der Verantwortung drücken will, welche die wirtschaftliche Realität mit sich bringt.

    >
    > Außerdem "opfert" hier sich keiner, von einem ökologischer Umbau der
    > Gesellschaft profitieren alle. Und Deutschland als Exportnation und
    > Technologieführer am allermeisten.

    Wie soll denn der zukünftige Export und diese Technologieführerschaft aussehen?
    Solar und Wind sind Pipifax-Technologien, da wird man das Rad nicht neu erfinden.
    Die Fertigung ist bei deutschen Lohnstückkosten nicht wettbewerbsfähig.
    Bei Batterien wird es wohl kaum einen exklusiven wissenschaftlichen Durchbruch geben und die Fertigung ist hoch automatisiert - also egal wo man es produziert.
    Moderne Atomkraft wollen wir nicht.
    Fusionsenergie - falls überhaupt möglich - könnte was werden. Dazu müssen wir es zum Laufen kriegen und dann die entsprechenden Teile produzieren und die Anlagen weltweit aufbauen. Damit rechnen können wir natürlich nicht, weil weit in der Zukunft.
    Autonomes Fahren sind wir deutlich hinterher und ausserdem wird es den Automobilsektor derart verändern, dass es für uns zusätzlich negativ ist (rollende Wohnzimmer statt "Freude am Fahren").
    Nicht zu vergessen, dass die Gängelung der Konzerne Geld kostet, welches ihnen dann beim Entwickeln von Führungstechnologien fehlt.

    Ich sehe auf Deutschland sehr schwere Jahrzehnte zukommen.

  7. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Harald-K 18.06.21 - 19:47

    Als Eigenheim und SUV Besitzer, dem Geringverdiener egal sind und der sich selbst als die Krönung der Leistungsbereitschaft versteht sind Sie bei CDU/CSU, FDP und AfD eindeutig besser aufgehoben als bei den Grünen.

  8. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: thrust26 18.06.21 - 19:50

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist exakt das Gegenteil der Fall.
    > Dieses "Ich will aber" hat Sandkastenniveau.

    Es geht nicht um "wollen" sondern um "müssen". Irgendwie scheint das in den Köpfen vieler noch nicht angekommen zu sein.

    > Wie soll denn der zukünftige Export und diese Technologieführerschaft
    > aussehen?
    > Solar und Wind sind Pipifax-Technologien, da wird man das Rad nicht neu
    > erfinden.
    > Die Fertigung ist bei deutschen Lohnstückkosten nicht wettbewerbsfähig.
    > Bei Batterien wird es wohl kaum einen exklusiven wissenschaftlichen
    > Durchbruch geben und die Fertigung ist hoch automatisiert - also egal wo
    > man es produziert.
    > Moderne Atomkraft wollen wir nicht.
    > Fusionsenergie - falls überhaupt möglich - könnte was werden. Dazu müssen
    > wir es zum Laufen kriegen und dann die entsprechenden Teile produzieren und
    > die Anlagen weltweit aufbauen. Damit rechnen können wir natürlich nicht,
    > weil weit in der Zukunft.
    > Autonomes Fahren sind wir deutlich hinterher und ausserdem wird es den
    > Automobilsektor derart verändern, dass es für uns zusätzlich negativ ist
    > (rollende Wohnzimmer statt "Freude am Fahren").
    > Nicht zu vergessen, dass die Gängelung der Konzerne Geld kostet, welches
    > ihnen dann beim Entwickeln von Führungstechnologien fehlt.

    Schon komisch, dass Deutschlands Industrie trotzdem so gut da steht. Trotz hoher Lohn- und Energiekosten. Und wenn es um Fertigungstechnik und Automatisierung geht, wer baut denn weltweit viele der Anlagen?

    > Ich sehe auf Deutschland sehr schwere Jahrzehnte zukommen.

    Mit Verweigerern wie dir werden es eher Jahrhunderte.

  9. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: thrust26 18.06.21 - 20:00

    krucki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein SUV genau so viel verbraucht wie ein Golf, oder als
    > Hybrid/E-Auto sogar weniger, dann passt die Aussage leider nicht.

    Haben die die Physik besiegt oder wie geht so was? Wenn ich dieselbe Technologie in kleinere Autos einbaue, dann verbrauchen die weniger.

    Das SUV wird verteufelt, weil es ein Symbol für die Ignoranz der Gesellschaft gegenüber der kommenden Klimakatastrophe ist. Jeder weiß (oder könnte wissen), dass immer größere, schwerere und höher motorisierte Fahrzeuge der falsche Weg sind. Wer sich trotzdem ein SUV (oder eine sonstige dicke Kiste kauft) kauft, beweist nur, dass ihm die anderen und die Zukunft scheißegal sind.

  10. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:19

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist exakt das Gegenteil der Fall.
    > > Dieses "Ich will aber" hat Sandkastenniveau.
    >
    > Es geht nicht um "wollen" sondern um "müssen". Irgendwie scheint das in den
    > Köpfen vieler noch nicht angekommen zu sein.
    >

    Die Welt muss und sollte auch.
    Wenn die Welt aber nicht will, bringt es nichtmal was wenn wir wieder auf Bäume klettern.
    Deutschland ist zu klein.
    Wir können unsren Beitrag leisten, aber eben in dem Rahmen wie wir unsere Wirtschaft nicht mehr schädigen als dies alle anderen auch tun.

    Du musst dir doch nur ansehen wie China alleine bei der Pandemie agiert hat und noch agiert.
    Und für das Vertrauen in deren Umweltschutz willst du die Basis unsres Wohlstands gefährden?

    >
    > Schon komisch, dass Deutschlands Industrie trotzdem so gut da steht. Trotz
    > hoher Lohn- und Energiekosten.
    > Und wenn es um Fertigungstechnik und
    > Automatisierung geht, wer baut denn weltweit viele der Anlagen?

    Dafür müssen wir aber wettbewerbsfähig bleiben.
    Und das sind wir nicht mit hohem Druck auf die Konzerne, ebensowenig wie mit eingeschränkter Lebensqualität der Fachkräfte.
    Es wandert ohnehin schon eine Menge KnowHow jedes Jahr aus - das wird sich noch verstärken.

  11. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Harald-K 18.06.21 - 20:29

    Wohin wandert das KnowHow ab?

  12. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Emulex 18.06.21 - 20:34

    Harald-K schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohin wandert das KnowHow ab?

    Ist das wichtig?
    Entscheidend ist, dass wir bereits einen Braindrain haben und sich dieser mit schwindender Lebensqualität und höheren Abgaben weiter verstärkt.
    Ein völlig logischer Prozess.

  13. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: Fenix.de 18.06.21 - 20:40

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist exakt das Gegenteil der Fall.
    > > Dieses "Ich will aber" hat Sandkastenniveau.
    >
    > Es geht nicht um "wollen" sondern um "müssen". Irgendwie scheint das in den
    > Köpfen vieler noch nicht angekommen zu sein.
    >

    Witzig, dass du das sagst.
    Hast du die letzten Wochen mal in die Schweiz geschaut?
    Dort wurde per direkter Demokratie über ein strengeres Umweltgesetz abgestimmt, welches mit wehenden Fahnen von der breiten Bevölkerung abgelehnt wurde.
    Das hat die dortigen Grünen derart irritiert, dass diese nun endlich zu der Einsicht gekommen sind, dass man den Menschen zu nichts aufzwingen kann.

    Die Menschheit kann die Umwelt nur retten, wenn sie Verständnis dafür erlangt. Und dieses Verständnis erlangt man nicht dadurch, dass man etwas "muss" oder alles wahllos einfach immer teurer wird.
    Je größer der Zwang, desto weniger werden mit ziehen.

    Das mussten die Grünen in der Schweiz nun auf die harte Tour lernen und das werden unsere Grünen nach der Bundestagswahl ebenso merken.
    Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt gab es schon einen ersten Vorgeschmack darauf.

  14. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: thrust26 18.06.21 - 20:56

    Wenn du Recht hast, dann hast du hoffentlich keine Kinder oder gar Enkel. Das Klima wartet leider nicht bis wir die Leute mitgenommen haben. Damit hätte man vor 10, 20 Jahren anfangen müssen. Jetzt ist es leider zu spät für "weiche" Maßnahmen. Entweder man steuert jetzt entschieden gegen, oder die o.g. dürfen die Katastrophe ausbaden.

    Selbst die Grünen sind noch zu lasch, um die Klimaziele zu erreichen. Und trotzdem überbieten sich die anderen Parteien mit Lügen über deren und das eigene Programm. Und die Zielgruppe findet das wahrscheinlich auch noch toll. Das sagt doch alles.

  15. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: losbrandos 18.06.21 - 21:18

    Oh mein Gott wir werden alle störben!1! :-D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.21 21:20 durch losbrandos.

  16. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: thrust26 18.06.21 - 21:28

    Sag ich doch. Nix kapiert.

  17. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: forml 19.06.21 - 08:29

    Die ganze Diskussion erinnert mich immer an Mark Uwe Kling und die Känguru Bücher, wo die hohen Imperiumsbürokraten sitzen und über den Klimawandel reden:

    "Ja wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es keine Erwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in Stätten die Luft atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder krach mache, noch stinken und das wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.

    Dann hätten wir uns schön geärgert. "

    Finde das immer lustig, bezeichnend und traurig zugleich

    LG

  18. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: losbrandos 19.06.21 - 15:45

    Wäre es dann nicht besser, sich mit den Problemen zu beschäftigen, wie Naturschutz, Monokultur zurück in permakultur verwandeln (für Pflanzen und Tiere), Energie Unabhängigkeit, waren Unabhängigkeit, persönliche Unabhängigkeit usw.
    Nicht dieser CO2 ist pöse und wir werden alle störben in 10 Jahren Schwachsinn

  19. Re: Immer die gleichen „Argumente“

    Autor: FerdiGro 20.06.21 - 13:16

    krucki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über Unsachlichkeit von der rechten Seite sich beschweren und selber sich
    > nicht neutral mit der Thematik auseinander setzen. Das Widerspricht sich.
    >
    > Das Geleiere vom Klima Killer SUV ist doch langsam wirklich abgenutzt oder
    > nicht? Wenn ein SUV genau so viel verbraucht wie ein Golf, oder als
    > Hybrid/E-Auto sogar weniger, dann passt die Aussage leider nicht.
    >
    > Bei dem Vergleich von Bahn und Flugzeug kann ich nur sagen: Wie
    > inkonsequent ist es im Bereich des Individualverkehrs und Hausbaus von CO2
    > Belastungen zu reden, wenn dann ein Großteil der gleichen Kritiker sich
    > dann aber jährlich eine Flugreise gönnen. Ich habe in meinen Bekanntenkreis
    > auch Wähler der Grünen. Die haben im Alter von 20 mehr Flugmeilen auf dem
    > Konto als ich wohl im ganzen Leben ansammeln werde. Ich verbringe sehr
    > gerne die Zeit in der Natur, mir reicht es aber auch in Deutschland, ich
    > muss dafür nicht nach Thailand. Ich als Pendler soll mir aber die
    > Klimakillermütze anziehen? Lachhaft.
    >
    > Dem Klima wird außerdem nicht geholfen wenn Hartz4 Sätze erhöht werden.
    > Diese Leute fahren außerdem in der Regel gar kein Auto oder auch nur sehr
    > geringe Strecken, wo haben diese also hohe CO2 Ausgaben, die wieder durch
    > Rückgabe kompensiert werden sollten/müssten?
    >
    > Die Kosten werden durch die Leute getragen, die der letzte A... für dieses
    > Land zu sein scheinen. Obere Mittelschicht, mit Eigenheim, eventuell
    > kinderlos und/oder Berufspendler. Die haben schon jetzt die größte
    > Abgabenlast und sollen immer weiter nur zahlen. Das Geld wird dann Leuten
    > geschenkt, die dann ganzen Tag zu Hause auf der Couch sitzen.
    > Auch die pro Kopf Pauschale ist klimatisch betrachten sinnfrei. Warum
    > erhalten kinderreiche Familien mehr zurück, als kinderarme? Wo ist der CO2
    > Fußabdruck wohl höher bei einer Groß- oder Kleinfamilie?

    Lass mich raten - du hast keine kinder, wohnst im auf Kante genähten Eigenheim 30km von irgendeiner größeren Stadt und bist Berufspendler?

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