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Verteuerung und Verbote treffen nunmal die Armen

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  1. Re: Verteuerung und Verbote treffen nunmal die Armen

    Autor: Cerdo 20.06.21 - 19:14

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt... alle Hausbesitzer sind reich und zahlen ihre Häuser aus der
    > Portokasse.
    >
    > Mal im die Realität geschaut... die wenigsten haben dann noch so viel Geld
    > über JETZT mal schnell 40-60000 zu investieren. Egal ob sich das irgendwann
    > amortisiert. Da hilft auch keine direkte Förderung von 5000 Euronen.
    Deswegen gibt es ja die KfW-Kredite. Die kosten aktuell weniger, als man durch die Inflation verlieren würde (man hat also effektiv negative Zinsen) und das Geld spart man beim Heizen.
    Die Raten kann man so durch das Geld abzahlen, die man sonst eh durch die Heizkosten ausgegeben hätte.

    Wenn man das einfach mal durchrechnet merkt man schnell, dass alte Heizungen einfach nur teuer sind und man bei einer Sanierung auch kurzfristig nicht mehr ausgibt, als vorher.

    Einfach mal durchrechnen: https://application.effizienzhaus-online.de/sanierungsrechner

  2. Re: Verteuerung und Verbote treffen nunmal die Armen

    Autor: dobeldo 20.06.21 - 20:35

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen gibt es ja die KfW-Kredite. Die kosten aktuell weniger, als man
    > durch die Inflation verlieren würde (man hat also effektiv negative Zinsen)
    > und das Geld spart man beim Heizen.
    > Die Raten kann man so durch das Geld abzahlen, die man sonst eh durch die
    > Heizkosten ausgegeben hätte.
    >
    > Wenn man das einfach mal durchrechnet merkt man schnell, dass alte
    > Heizungen einfach nur teuer sind und man bei einer Sanierung auch
    > kurzfristig nicht mehr ausgibt, als vorher.
    >
    > Einfach mal durchrechnen: application.effizienzhaus-online.de
    Die Kredite zielen aber auf moeglichst umfangreiche Sanierungen ab, obwohl man weis das die letzten 10% CO2 Einsparung die teuersten sind.

  3. Re: Verteuerung und Verbote treffen nunmal die Armen

    Autor: Cerdo 21.06.21 - 20:00

    dobeldo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kredite zielen aber auf moeglichst umfangreiche Sanierungen ab, obwohl
    > man weis das die letzten 10% CO2 Einsparung die teuersten sind.

    Und was hält einen davon ab, die ersten 90 % reinzustecken?

    Das ist doch oft genug der Fall: da wird die alte Ölheizung aus den 70ern weiter betrieben, weil die Sanierung angeblich so teuer sei. Die Wände werden nicht isoliert (gerade in den 70ern war das oft nicht viel mehr als nackter Beton) und die alten Fenster bleiben auch drin.

    Mit einer Wärmepumpe und Solarthermie hat man kaum Kosten im Betrieb und kann viel einsparen. Für ne Hackschnitzel- oder Holzpelletheizung ist dort, wo der Öltank war, auch genug Platz.

    Die Maßnahmen werden in der Regel einzeln gefördert, also verlangt auch niemand, dass man das Vollprogramm abzieht. Wie gesagt: einfach mal durchrechnen (lassen).

  4. Re: Verteuerung und Verbote treffen nunmal die Armen

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 20:19

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hält einen davon ab, die ersten 90 % reinzustecken?
    Das viele Foerderungen dann nicht greifen wenn man nur 90% macht.

    Siehe:
    Zurheide: Auf der anderen Seite sagen Sie – und das habe ich so nachgelesen – dass das, was wir Deutsche gelegentlich wollen, nämlich 100-Prozent-Lösungen, dass das eben nicht immer das Richtige ist. Ich glaube, Sie haben ein Konzept, wo Sie sagen, 90 Prozent Einsparung mit 10 Prozent der Kosten, und das ist ja dann besonders überzeugend im Bestand. Was steckt dahinter?

    Drescher: Ja, das kritisiere ich ja an den Förderprogrammen des Bundes, die über die KfW auch die energetische Modernisierung von bestehenden Gebäuden fördern, allerdings ein Anspruchsniveau dort definieren, welches so im Niveau des Neubaus liegt. Dann sind aber die Kosten so hoch, dass die Maßnahmen sich nicht mehr rechnen für die Hauseigentümer, und dann machen sie gar nichts.

    https://www.deutschlandfunk.de/vorbild-bottrop-die-staedte-sind-in-der-lage-klimaschutz.694.de.html?dram:article_id=452028

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