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Leihscooter ohne feste Abgabestellen verbieten

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  1. Re: Leihscooter ohne feste Abgabestellen verbieten

    Autor: Myrso 20.06.21 - 11:10

    JensBröcher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem gelöst.

    Die Dinger müssen zumindest vom Kunden am Ende der Fahrt gegen Diebstahl gesichert werden. Also ja, an einer festen Station. Das kann auch ein technisch aufgerüsteter Fahrradbügel sein, wo man den Scooter anschließen kann.

    Wenn man ein Auto auf öffentlichem Grund parkt und dabei die Fensterscheibe auf ist, darf die Polizei das Auto abschleppen um einen Diebstahl zu verhindern.

  2. Re: Leihscooter ohne feste Abgabestellen verbieten

    Autor: Myrso 20.06.21 - 11:12

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem ist das Konzept ein klimafreundliches
    > Projekt, das Parkplätze, Öffis und die Stadtluft entlastet.

    Vor allem werden Fußwege damit ersetzt. Autofahrten praktisch gar nicht, dafür sind die Einzugsgebiete viel zu klein. Da müsste man die Anbieter schon zu gesamtes Stadtgebiet plus 5 Kilometer auswärts verpflichten, damit Autofahrten ersetzt werden.

  3. Re: Leihscooter ohne feste Abgabestellen verbieten

    Autor: demon driver 20.06.21 - 15:14

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur noch Trolle überall.

    Nein, es haben zuviele keine Ahnung vom bürgerlichen Recht.

    > Selbst wenn ein Auto offen da steht mit Schlüssel, darfst du es nicht
    > klauen oder beschädigen.

    Niemand, wirklich niemand, hat behauptet, man DÜRFE Verleih-Scooter in den Rhein werfen.

    Ob der Verleiher für Schäden, die durch sein Eigentum entstehen, haftbar ist, sofern der Täter nicht ermittelt werden kann, ist eine komplett andere Frage, und die Antwort darauf geben Art. 14 (2) GG und die davon abgeleiteten Rechtsgrundsätze des BGB.

    > Argument: niemand hat den Betreiber gebeten, die Roller in der Stadt du
    > verteilen...niemand hat Fahrradfahrer gebeten, Fahrräder in der Stadt zu
    > verteilen.

    Niemand hat damit versucht, die Täter zu entschuldigen. Das "Argument" dient lediglich dazu, deren Motivation zu erklären. Die Scooter verknappen den begrenzten Freiraum in den Städten noch zusätzlich zu allem anderen inklusive Fahrräder, die schon vor den Scootern da waren, weiter da sind und im übrigen nur selten wild auf Fußwegen abgelegt oder in Gewässer geworfen werden. Die Teile werden an vielen Stellen zu einer Störung des empfindlichen städtischen Vekehrsgerfüges, und wer konkret von solchen Störungen betroffen ist, der fragt sich womöglich zu Recht, warum das Phänomen komplett ungeregelt bleibt – und der erste Verantwortliche ist selbstverständlich immer derjenige, der die Geräte in Verkehr bringt.

    > Hört mit dem opfer-blaming auf. Zudem ist das Konzept ein klimafreundliches
    > Projekt, das Parkplätze, Öffis und die Stadtluft entlastet.

    Ist es nach allen bisher veröffentlichten Untersuchungen des Phänomens genau nicht. Scooter ersetzen in der Praxis vor allem das, was länger dauern würde, und das sind Fußwege, und zum Teil ÖPNV, aber die ÖPNV-Fahrt selbst mit einem Diesel-Bus wäre klima- und umweltfreundlicher als der komplette ökologische Fußabdruck einer Scooter-Fahrt, und je mehr der ÖPNV ausgelastet ist, desto besser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.21 15:17 durch demon driver.

  4. Re: Leihscooter ohne feste Abgabestellen verbieten

    Autor: chefin 21.06.21 - 11:00

    JensBröcher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem gelöst.
    >
    > Das Scooter nicht für Fahrten zur Arbeit etc. genutzt werden halte ich für
    > ein Vorurteil. Kenne viele die täglich damit zur Arbeit fahren. Mich
    > eingeschlossen.

    Und das ist entweder ein unsoziales Verhalten oder eine absichtlich manipulativ Verfälscht. Unsozial wenn du den Roller ins Betriebsgelände mitnimmst und so der Öffentlichkeit entziehst, aber keine Miete für diese Zeit bezahlst. Und manipulativ weil man nur ganz wenige Bereiche hat, in der man einerseits wohnt, andererseits arbeitet und dabei mitten in dem bereich ist, in dem die Scooter massiv positioniert werden. Damit können einer von 10.000 Personen zur Arbeit fahren. Aber die wären früher wohl gelaufen, sind also jetzt Energieverschwender. Weil für jeden Scooter der geladen werden muss, irgendwo ein Verbrennungskraftwerk etwas mehr Energie erzeugen muss. Wind und Solar laufen nämlich mit 100%, die kann man nicht steigern. Und deren Energie wird bereits komplett verbraucht. Würde man KEIN Scooter laden stattdessen zu Fuss gehen, würde nicht 1 Watt weniger Wind oder Solar erzeugt, sondern sich ausschliesslich Kohlemeiler reduzieren oder Gasturbinen.

    Scooter haben keinerlei Nutzwert für die Allgemeinheit. Und wenn dir wirklich viel dran liegt, kauf dir einen für 400 Euro. Bei Mieten von 1-2Euro pro Fahrt hast du nach spätestens 2 Jahren den Roller auch gekauft.

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