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Beispielartikel

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  1. Beispielartikel

    Autor: Snorr 22.06.21 - 08:44

    Der Laptop bei 0:27 könnte https://www.amazon.co.uk/dp/B086WMLDVF/ sein.
    Da wird es interessant: Entgegen der Werbebezeichnung stammt der Prozessor aus dem Jahr 2016 und war schon damals lowest End. Und die Kundenbewertungen hinsichtlich der Verarbeitungsqualität sind ziemlich eindeutig...
    Mal abgesehen davon, dass die restlichen technischen Daten widersprüchlich sind. Ein gutes Beispiel für eine "Mogelpackung"

    Das Buch bei 0:44 wird bei Amazon UK gebraucht ab 82 Pennies angeboten - scheinbar erfolglos. Inhaltlich übrigens die Biografie von nem Kriminellen der 12 Jahre im Knast war.

    Das Besteckset bei 0:52 dürfte https://www.amazon.co.uk/dp/B01KERK10W sein. Kundenbeschwerden über Verletzungen durch nicht entgratete Kanten und seltsamer Abrieb. Sprich: Das Produkt wurde direkt für die Tonne produziert.

    Und in einer der Boxen war ein 2021er Kalender...

  2. Re: Beispielartikel

    Autor: countzero 22.06.21 - 09:46

    Danke für die Mühe! Wenn ich solche Artikel lese, entsteht in meinem Kopf immer gleich das Bild eines neuen Fernsehers, der weggeworfen wird, nur weil ein Kunde den Karton geöffnet hat. In der Realität sind das aber wahrscheinlich die Ausnahmen. Wirklich weggeworfen wird hauptsächlich tatsächlich unverkäuflicher Schrott. Das Problem ist also weniger, dass Amazon es wegwirft, sondern dass zu viel (Kalender, Buch, das kaum jemand lesen will) oder überhaupt (minderwertiger Schrott) produziert wird.

  3. Re: Beispielartikel

    Autor: traxanos 22.06.21 - 10:06

    Genau das Problem ist das die Menschheit versucht nur Müll zu produzieren. Weil wie billiger das Produkt desto höher die Marge.

  4. Re: Beispielartikel

    Autor: katze_sonne 22.06.21 - 10:14

    Oh, tatsächlich ein Buch?

    Unverkäuflichliche Bücher werden schon seit Jahren (Jahrzehnten) in großen Mengen geschreddert. Auch ohne Amazon. Hab glaub mal bei Galileo oder so einen Beitrag gesehen, wo Massen unverkäuflichlicher Bücher vom Grabbeltisch und Großhandel zu Isoliermaterial für Häuser zerschreddert wurden.

    Aber klar, es ist nur Amazon.

  5. Re: Beispielartikel

    Autor: der_admiral 22.06.21 - 11:35

    Genau ich habe die Beispielartikel auch gesucht, und der Laptop scheint nur von Amazon gelagert/verschickt zu werden, Verkäufer ist NICHT Amazon. Wenn der Händler nun sagt "Alle als defekt deklarierten Retouren vernichten" dann kann Amazon da recht wenig gegen tun.

  6. Re: Beispielartikel

    Autor: Benutztername12345 22.06.21 - 11:46

    Dankeschön, interessant:)
    Fakten sind einfach was tolles:)

  7. Re: Beispielartikel

    Autor: Eheran 22.06.21 - 11:48

    Den Akkuschrauber nicht vergessen. Der dürfte sogar illegal sein, weil 1:1 das Aussehen von Makita kopiert wurde von irgendeinem chinesischen Hersteller.

  8. Re: Beispielartikel

    Autor: Snorr 22.06.21 - 12:26

    der_admiral schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau ich habe die Beispielartikel auch gesucht, und der Laptop scheint nur
    > von Amazon gelagert/verschickt zu werden, Verkäufer ist NICHT Amazon.

    Korrekt. Er wurde auch nie von Amazon selbst verkauft.
    Auch das angesprochene Besteckset wurde nie von Amazon UK selbst verkauft - kurioserweise aber zumindest kurzzeitig von Amazon FR / IT / ES.
    Letzteres kommt mitunter vor, wenn Amazon selbst Produkte ausländischer Marketplacehändler verkauft.

    > Wenn
    > der Händler nun sagt "Alle als defekt deklarierten Retouren vernichten"
    > dann kann Amazon da recht wenig gegen tun.

    Nicht ganz:
    Sowohl Laptop als auch Besteckset weisen laut Kundenbewertungen Mängel auf, bei denen der Verdacht auf Betrugsabsicht seitens des Herstellers und/oder Händlers besteht.
    Das wirft die Frage auf, ob und in welchem Umfang Amazon zumindet oberhalb gewisser Retourenquoten derartige Mängel auch ernst nimmt und Konsequenzen für den Händler und/oder das Produkt zieht.

    Aus eigener Erfahrung habe ich daran Zweifel. Ein offensichtlich nicht verkehrsfähiger Artikel eines Marketplacehändlers mit Versand durch Amazon wurde als "Transportschaden" eingestuft (obwohl unbeschädigt) - obwohl der Mangel unmöglich durch den Transport aufgetreten sein kann - und bei angeblichen Transportschäden erlaubt es Amazon Verkäufern negative Bewertungen zu entfernen.

  9. Re: Beispielartikel

    Autor: nachgefragt 22.06.21 - 12:54

    STOP! Das Probelm ist nicht, dass der Schrott produziert wird. Das kann auch bei den besten Herstellern der Welt passieren. Das Problem ist das uninformierte Kunden haufenweise Schrott kaufen. Würde es keiner kaufen, würde es keiner produzieren. Auch kein Chinese! Wir Konsumenten (da schließe ich mich gerne mit ein) sind der Auslöser für die Flut an Scheiße. Wir wollen alles umsonst und glauben jeden Mist. Wenn es dann noch einen 50¤ Hello Fresh Gutschein oben drauf gibt, sind die Leute kaum noch zu halten.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.21 12:58 durch nachgefragt.

  10. Re: Beispielartikel

    Autor: Heiner 22.06.21 - 22:17

    > Würde es keiner kaufen, würde es keiner produzieren.

    Ich bezeifelte, dass ein Produzent absichtlich schlechte bzw. unverkäufliche Ware produziert.

    Weil es keiner kauft, wird es weggeworfen.

    Wenn Ausschuss bzw. schlechte Ware produziert wird, kann man sie gleich entsorgen oder probieren sie billiger zu verkaufen.

    Beim Einklauf zu sparen, probiert jeder Produzent, aber manchmal „übertreibt“ er halt. Mercedes E+S-Klassen um das Jahr 2000 rosten zum Beispiel.

    Ob Amazon es wegwirft oder der Produzent gleich ist egal und sicher nicht die Schuld von Amazon.

    Der Verkäufer werden oft bei Amazon die Lagerkosten der unverkäuflichen Waren einfach zu teuer, wann ist Entsorgen günstiger als alles andere.

  11. Re: Beispielartikel

    Autor: nachgefragt 23.06.21 - 10:32

    Heiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Ausschuss bzw. schlechte Ware produziert wird, kann man sie gleich
    > entsorgen oder probieren sie billiger zu verkaufen.

    Genau das wurde bei einigen der gezeigten Produkte getan, wie ein Forist ermittelt hat.
    Bei anderen Produkten ging es z.B. um scharfkantige Gegenstände die aus dem Verkehr gezogen wurden. Außerdem ein Laptop der nie von Amazon selbst verkauft wurde und wohl reihen weise an den Marktplatzhändler zurückgegeben wurde, weil er einfach Kacke und nicht zu gebrauchen ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.21 10:35 durch nachgefragt.

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