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Beamtenbeleidigung

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Beamtenbeleidigung

    Autor: EndzeitUwe 22.06.21 - 17:19

    stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in Deutschland nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser nur eine Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    wikipedia > "Beamtenbeleidigung"

    Aber ja, es ist krass zu sehen wie hilflos und ineffizient die Behörden sind.

  2. Re: Beamtenbeleidigung

    Autor: che (Golem.de) 22.06.21 - 17:32

    Danke, geändert.

    ---------
    Christian Hensen
    CvD Golem.de

  3. Re: Beamtenbeleidigung

    Autor: AllDayPiano 22.06.21 - 17:42

    Zumal dieser klägliche Befreiungsversuch kaum mehr wert ist, als das Papier, auf dem er steht. Ob diese Beschlüsse überhaupt verfassungsgemäß sind, kann bezweifelt werden.

    Interessant ist an diesem Fall allerdings, wie ein einziger Mensch so einen Impact für alle haben kann.

    Die Polizei ist jedenfalls komplett machtlos - ihr fehlt die Handhabe.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  4. Re: Beamtenbeleidigung

    Autor: ilovekuchen 22.06.21 - 17:45

    Der Beschluss gibt Handhabe gegen seine Beleidigung und Ruhestörung.

    Also: Danke, Herr Müller.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.21 17:48 durch ilovekuchen.

  5. Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 08:03

    EndzeitUwe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in Deutschland
    > nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser nur eine
    > Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    > wikipedia > "Beamtenbeleidigung"

    Es gibt lediglich keinen Extraparagraphen, keinen Straftatbestand, der tatsächlich so hieße.

    Dass die Beleidigung eines Amtsträgers faktisch etwas anderes ist und für den Täter in der Regel unangenehmer wird als die Beleidigung einer Zivilperson, das könnte man in demselben Wikipediaartikel lesen, wenn man es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.

  6. Re: Falsch!

    Autor: smonkey 23.06.21 - 09:04

    Ich denke die Problematik hier, war eher die Formulierung wie Sie im Artikel gewählt wurde:

    > Gegen den Mann liegen laut Bericht mehrere Anzeigen vor, unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidigung.

    Insofern ist es schon korrekt, dass Beamtenbeleidigung nicht als Straftatbestand existiert der zur Anzeige gebracht werden könnte. Das die Beleidigung eines Beamten im Dienst anders gehandhabt wird steht noch mal auf einem anderen Blatt.

    > wenn man es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.

    Muss sowas sein?

  7. Re: Falsch!

    Autor: chefin 23.06.21 - 09:24

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EndzeitUwe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in
    > Deutschland
    > > nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser nur eine
    > > Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    > > wikipedia > "Beamtenbeleidigung"
    >
    > Es gibt lediglich keinen Extraparagraphen, keinen Straftatbestand, der
    > tatsächlich so hieße.
    >
    > Dass die Beleidigung eines Amtsträgers faktisch etwas anderes ist und für
    > den Täter in der Regel unangenehmer wird als die Beleidigung einer
    > Zivilperson, das könnte man in demselben Wikipediaartikel lesen, wenn man
    > es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.

    Nun, ich bin Ingenieur. Habe ich da auch Sonderrechte wenn mich jemand fachlich beleidigt? Oder gilt das nur für Beamte?

    Nein, Beamte haben lediglich aufgrund ihres Berufes ein erhötes Potential Ziel einer Beleidigung zu werden. Aber ich glaube das hat aktuell der Tankstellenbesitzer oder Ford mit dem F150 auch. Trotzdem gibt es keine besonderen Beleidigungstatbestände. Eigentlich hat doch jeder irgendwie ein heisses Eisen rumliegen. Akkuhersteller wegen Kobaldminen im Kongo(75% des Kobalds kommt von dort, 25% von wo anders, aber 80% der Weltproduktion geht in Akkus die Kobald aus konfliktfreien Quellen beziehen...das muss mir mal einer erklären), Schiffsbetreiber wegen Schweröl ohne Filter, Kreuzfahrtschiffe wegen Schweröl, Flugzeuge wegen ihrem hohen Pro Kopf Verbrauch gegenüber anderen Verkehrsmittel, Amazon wegen seiner Lohnpolitik, .... und ich kann noch lange weiter machen. Selbst den Metzger und Bäcker muss ich nicht aussen vor lassen. Der eine wegen dem Schlachtvieh und der Tierquälerei(ich hab da schon Diskussionen vor dem Dönerladen gesehen, jeder mit einem Döner in der Hand), der andere wegen der Intensivbewirtschaftung und Genmanipulierten Sorten.

    Also Beleidigung ist Beleidigung. Nur weil jemand unter Umständen mehr zum Ziel wird, kann man das nicht als verschärfend werten. Wann hast du zb das letze mal den Bäcker für seine tolle Arbeit gelobt. Die Polizei wird jedenfalls deutlich öfters gelobt als der Bäcker. Und zwar immer dann wenn sie jemanden fassen, Kriminalität aufklären, bei Unfällen helfen, Streit schlichten. Immer wenn einer Scheiss Bulle schreibt gibt es 10 die sich freuen und ihm gerne die Schulter klopfen würden, das er zwischen ihnen und den Idioten steht. Und ich glaube jeder Polizist weis das, wenn nicht liegt das aber wohl an unserer Ignoranz mal Danke sagen zu können. Scheiss Bulle bekommt aber jeder über die Lippen, wenn die Situation stimmt. Danke eher nicht.

  8. Re: Falsch!

    Autor: smonkey 23.06.21 - 09:29

    Niemand hat gesagt, dass Beleidigung gegenüber Beamten im Dienst schlimmer ist oder härter bestraft wird. Es geht lediglich um Vereinfachungen beim Strafantrag, z.B. durch Vorgesetzte.

  9. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 09:41

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke die Problematik hier, war eher die Formulierung wie Sie im
    > Artikel gewählt wurde:
    >
    > > Gegen den Mann liegen laut Bericht mehrere Anzeigen vor, unter anderem
    > wegen Körperverletzung und Beleidigung.
    >
    > Insofern ist es schon korrekt, dass Beamtenbeleidigung nicht als
    > Straftatbestand existiert der zur Anzeige gebracht werden könnte [...]

    Ok!

  10. Re: Falsch!

    Autor: Gamma Ray Burst 23.06.21 - 09:43

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke die Problematik hier, war eher die Formulierung wie Sie im
    > Artikel gewählt wurde:
    >
    > > Gegen den Mann liegen laut Bericht mehrere Anzeigen vor, unter anderem
    > wegen Körperverletzung und Beleidigung.
    >
    > Insofern ist es schon korrekt, dass Beamtenbeleidigung nicht als
    > Straftatbestand existiert der zur Anzeige gebracht werden könnte. Das die
    > Beleidigung eines Beamten im Dienst anders gehandhabt wird steht noch mal
    > auf einem anderen Blatt.
    >
    > > wenn man es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.
    >
    > Muss sowas sein?

    Ja

  11. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 09:52

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > EndzeitUwe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in
    > > Deutschland
    > > > nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser nur
    > eine
    > > > Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    > > > wikipedia > "Beamtenbeleidigung"
    > >
    > > Es gibt lediglich keinen Extraparagraphen, keinen Straftatbestand, der
    > > tatsächlich so hieße.
    > >
    > > Dass die Beleidigung eines Amtsträgers faktisch etwas anderes ist und für
    > > den Täter in der Regel unangenehmer wird als die Beleidigung einer
    > > Zivilperson, das könnte man in demselben Wikipediaartikel lesen, wenn man
    > > es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.
    >
    > Nun, ich bin Ingenieur. Habe ich da auch Sonderrechte [...]

    Seit wann bist du als Ingenieur "Amtsträger"?

    > Nein, Beamte haben lediglich aufgrund ihres Berufes ein erhötes Potential
    > Ziel einer Beleidigung [...]

    Irrelevant. Was ich schrieb, fasst https://de.wikipedia.org/wiki/Beamtenbeleidigung#Verfahrensrechtliche_Besonderheiten zusammen. Antragsrecht des Vorgesetzten, öffentliches Interesse an der Strafverfolgung, Verweisung auf den Privatklageweg weitaus seltener, Einstellung des Verfahrens weitaus seltener.

  12. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 09:56

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand hat gesagt, dass Beleidigung gegenüber Beamten im Dienst schlimmer
    > ist oder härter bestraft wird.

    Doch. Wird es nämlich. Ergibt sich daraus, dass das "öffentliche Interesse an der Strafverfolgung" bejaht wird und es deswegen "weitaus seltener [...] zur Einstellung des Verfahrens [...] kommt" (Wikipedia, einfach mal lesen)!

    > Es geht lediglich um Vereinfachungen beim Strafantrag, z.B. durch Vorgesetzte.

    Eben nicht.

  13. Re: Falsch!

    Autor: smonkey 23.06.21 - 10:16

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Niemand hat gesagt, dass Beleidigung gegenüber Beamten im Dienst
    > schlimmer
    > > ist oder härter bestraft wird.
    >
    > Doch. Wird es nämlich. Ergibt sich daraus, dass das "öffentliche Interesse
    > an der Strafverfolgung" bejaht wird und es deswegen "weitaus seltener [...]
    > zur Einstellung des Verfahrens [...] kommt"

    Und wo genau steht da jetzt, dass die Beleidigung "schlimmer ist" oder "härter bestraft" wird?

    > (Wikipedia, einfach mal lesen)!

    Nochmals: Muss sowas sein?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.21 10:17 durch smonkey.

  14. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 10:47

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > smonkey schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Niemand hat gesagt, dass Beleidigung gegenüber Beamten im Dienst schlimmer
    > > > ist oder härter bestraft wird.
    > >
    > > Doch. Wird es nämlich. Ergibt sich daraus, dass das "öffentliche Interesse
    > > an der Strafverfolgung" bejaht wird und es deswegen "weitaus seltener [...]
    > > zur Einstellung des Verfahrens [...] kommt"
    >
    > Und wo genau steht da jetzt, dass die Beleidigung "schlimmer ist" oder
    > "härter bestraft" wird?

    "Schlimmer": Schon der von dir eingeräumte Unterschied, dass im Gegensatz zur gewöhnlichen Beleidigung nicht nur der Geschädigte, sondern auch Unbeteiligte den Gegenstand zur Anzeige bringen dürfen, selbst wenn der Geschädigte selbst gar kein Problem damit hätte, belegt, dass man darin einen "schlimmeren" Tatbestand sieht als in der gewöhnlichen Beleidigung, der lediglich den Beleidigten etwas angeht. Die Beamtenbeleidigung beleidigt anscheinend mehr als nur den konkreten Amtsträger.

    "Härter bestraft": ergibt sich unmittelbar daraus, dass es seltener "zur Einstellung" kommt, oder ist eine Verfahren mit potenzieller oder tatsächlicher Bestrafung im Ausgang etwa nicht "härter" als kein Verfahren und keine Bestrafung?

    > > (Wikipedia, einfach mal lesen)!
    >
    > Nochmals: Muss sowas sein?

    Angebracht jedenfalls ist es ganz offensichtlich.

  15. Re: Falsch!

    Autor: smonkey 23.06.21 - 11:58

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Schlimmer": Schon der von dir eingeräumte Unterschied, dass im Gegensatz
    > zur gewöhnlichen Beleidigung nicht nur der Geschädigte, sondern auch
    > Unbeteiligte den Gegenstand zur Anzeige bringen dürfen, selbst wenn der
    > Geschädigte selbst gar kein Problem damit hätte, belegt, dass man darin
    > einen "schlimmeren" Tatbestand sieht als in der gewöhnlichen Beleidigung,
    > der lediglich den Beleidigten etwas angeht. Die Beamtenbeleidigung
    > beleidigt anscheinend mehr als nur den konkreten Amtsträger.
    >
    > "Härter bestraft": ergibt sich unmittelbar daraus, dass es seltener "zur
    > Einstellung" kommt, oder ist eine Verfahren mit potenzieller oder
    > tatsächlicher Bestrafung im Ausgang etwa nicht "härter" als kein Verfahren
    > und keine Bestrafung?
    >
    > > > (Wikipedia, einfach mal lesen)!
    > >
    > > Nochmals: Muss sowas sein?
    >
    > Angebracht jedenfalls ist es ganz offensichtlich.

    Nein, das ist einfach eine unnötige Provokation. Den Wikipedia-Artikel hatte ich bereits gelesen, als der Thread eröffnet wurde, und im Gegensatz zu Dir offensichtlich auch verstanden, wie Du weiter oben beweist.

  16. Re: Falsch!

    Autor: nachgefragt 23.06.21 - 13:09

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Härter bestraft": ergibt sich unmittelbar daraus, dass es seltener "zur
    > Einstellung" kommt, oder ist eine Verfahren mit potenzieller oder
    > tatsächlicher Bestrafung im Ausgang etwa nicht "härter" als kein Verfahren
    > und keine Bestrafung?

    Wie oft Verfahren zustande kommen bzw. eingestellt werden, sagt absolut gar nicht darüber aus, wie "hart" die Bestrafung in den nicht eingestellten Fällen ist. Dafür müsstest du aufzeigen, dass die, die wirklich verurteilt wurden "härter" verurteilt wurden, wenn Sie einen Beamten beleidigt haben. Aber ich denke du weißt selber, dass diese Korrelation so nicht passt.

    Man sollte auch bedenken, dass jede Beleidiung, die mit einem "Mir ist zu Ohren gekommen, dass..." anfängt, nicht so leicht zu verurteilen ist, dass Polizisten wohl auch oft von nicht zurechnungsfähigen Personen beleidigt werden (ggf. gepaart mit weiteren Straftaten), und dass "Schlampe" laut Urteilen freie Meinungsäußerung ist, "dreckige Fotze" aber nicht!



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.21 13:17 durch nachgefragt.

  17. Re: Falsch!

    Autor: nachgefragt 23.06.21 - 13:11

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > EndzeitUwe schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in
    > > > Deutschland
    > > > > nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser nur
    > > eine
    > > > > Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    > > > > wikipedia > "Beamtenbeleidigung"
    > > >
    > > > Es gibt lediglich keinen Extraparagraphen, keinen Straftatbestand, der
    > > > tatsächlich so hieße.
    > > >
    > > > Dass die Beleidigung eines Amtsträgers faktisch etwas anderes ist und
    > für
    > > > den Täter in der Regel unangenehmer wird als die Beleidigung einer
    > > > Zivilperson, das könnte man in demselben Wikipediaartikel lesen, wenn
    > man
    > > > es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.
    > >
    > > Nun, ich bin Ingenieur. Habe ich da auch Sonderrechte [...]
    >
    > Seit wann bist du als Ingenieur "Amtsträger"?
    >
    > > Nein, Beamte haben lediglich aufgrund ihres Berufes ein erhötes
    > Potential
    > > Ziel einer Beleidigung [...]
    >
    > Irrelevant. Was ich schrieb, fasst
    > de.wikipedia.org#Verfahrensrechtliche_Besonderheiten zusammen. Antragsrecht
    > des Vorgesetzten, öffentliches Interesse an der Strafverfolgung, Verweisung
    > auf den Privatklageweg weitaus seltener, Einstellung des Verfahrens weitaus
    > seltener.

    Irrelevant ist hier was ganz anderes.

  18. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 14:34

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Schlimmer": Schon der von dir eingeräumte Unterschied, dass im
    > Gegensatz
    > > zur gewöhnlichen Beleidigung nicht nur der Geschädigte, sondern auch
    > > Unbeteiligte den Gegenstand zur Anzeige bringen dürfen, selbst wenn der
    > > Geschädigte selbst gar kein Problem damit hätte, belegt, dass man darin
    > > einen "schlimmeren" Tatbestand sieht als in der gewöhnlichen
    > Beleidigung,
    > > der lediglich den Beleidigten etwas angeht. Die Beamtenbeleidigung
    > > beleidigt anscheinend mehr als nur den konkreten Amtsträger.
    > >
    > > "Härter bestraft": ergibt sich unmittelbar daraus, dass es seltener "zur
    > > Einstellung" kommt, oder ist eine Verfahren mit potenzieller oder
    > > tatsächlicher Bestrafung im Ausgang etwa nicht "härter" als kein
    > Verfahren
    > > und keine Bestrafung?
    > >
    > > > > (Wikipedia, einfach mal lesen)!
    > > >
    > > > Nochmals: Muss sowas sein?
    > >
    > > Angebracht jedenfalls ist es ganz offensichtlich.
    >
    > Nein, das ist einfach eine unnötige Provokation. Den Wikipedia-Artikel
    > hatte ich bereits gelesen, als der Thread eröffnet wurde, und im Gegensatz
    > zu Dir offensichtlich auch verstanden, wie Du weiter oben beweist.

    Klar. Beweis durch Behauptung, Argumente oder Begründungen überflüssig, Diskussion beendet. (Das einzige, wo ich im Irrtum war weil ich's nicht gelesen hatte, war der Originaltext des Golem-Artikels, weswegen ich zunächst nicht wusste, in welchem Kontext der Begriff überhaupt gefallen war.)

  19. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 14:44

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Härter bestraft": ergibt sich unmittelbar daraus, dass es seltener "zur
    > > Einstellung" kommt, oder ist eine Verfahren mit potenzieller oder
    > > tatsächlicher Bestrafung im Ausgang etwa nicht "härter" als kein Verfahren
    > > und keine Bestrafung?
    >
    > Wie oft Verfahren zustande kommen bzw. eingestellt werden, sagt absolut gar
    > nicht darüber aus, wie "hart" die Bestrafung in den nicht eingestellten
    > Fällen ist.

    Ich weiß. Deswegen sprach ich auch nicht von "den nicht eingestellten Fällen", sondern von allen.

    > Dafür müsstest du aufzeigen, dass die, die wirklich verurteilt
    > wurden "härter" verurteilt wurden, wenn Sie einen Beamten beleidigt haben.
    > Aber ich denke du weißt selber, dass diese Korrelation so nicht passt.

    Das wäre sicherlich interessant zu untersuchen, und ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass es genau so sein könnte, und vielleicht gibt es sogar bereits solche Untersuchungen, aber die Recherchearbeit mache ich mir diesmal nicht für einen Golem-Forenbeitrag, zumal das für die hier zur Debatte stehende Frage nicht geklärt werden muss.

    > Man sollte auch bedenken, dass jede Beleidiung, die mit einem "Mir ist zu
    > Ohren gekommen, dass..." anfängt, nicht so leicht zu verurteilen ist, dass
    > Polizisten wohl auch oft von nicht zurechnungsfähigen Personen beleidigt
    > werden (ggf. gepaart mit weiteren Straftaten), und dass "Schlampe" laut
    > Urteilen freie Meinungsäußerung ist, "dreckige Fotze" aber nicht!

    Auch das ist interessant, aber für die Frage, ob Beleidigungen von Beamten in der deutschen Legislative und Judikative anders behandelt werden als Beleidigungen von Zivilisten, nicht relevant. Die lässt sich – aus den genannten Gründen – auch so mit "ja" beantworten.

  20. Re: Falsch!

    Autor: demon driver 23.06.21 - 14:46

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > chefin schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > demon driver schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > EndzeitUwe schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > stellt als solches keinen eigenen Tatbestand da, da es dies in
    > > > > Deutschland
    > > > > > nicht gibt. Sprich wenn man einen Beamten beleidigt kann dieser
    > nur
    > > > eine
    > > > > > Anzeige wegen Beleidigung stellen.
    > > > > > wikipedia > "Beamtenbeleidigung"
    > > > >
    > > > > Es gibt lediglich keinen Extraparagraphen, keinen Straftatbestand,
    > der
    > > > > tatsächlich so hieße.
    > > > >
    > > > > Dass die Beleidigung eines Amtsträgers faktisch etwas anderes ist
    > und
    > > für
    > > > > den Täter in der Regel unangenehmer wird als die Beleidigung einer
    > > > > Zivilperson, das könnte man in demselben Wikipediaartikel lesen,
    > wenn
    > > man
    > > > > es dort über die ersten drei Sätze hinaus schaffen würde.
    > > >
    > > > Nun, ich bin Ingenieur. Habe ich da auch Sonderrechte [...]
    > >
    > > Seit wann bist du als Ingenieur "Amtsträger"?
    > >
    > > > Nein, Beamte haben lediglich aufgrund ihres Berufes ein erhötes
    > > Potential
    > > > Ziel einer Beleidigung [...]
    > >
    > > Irrelevant. Was ich schrieb, fasst
    > > de.wikipedia.org#Verfahrensrechtliche_Besonderheiten zusammen.
    > Antragsrecht
    > > des Vorgesetzten, öffentliches Interesse an der Strafverfolgung,
    > Verweisung
    > > auf den Privatklageweg weitaus seltener, Einstellung des Verfahrens
    > weitaus
    > > seltener.
    >
    > Irrelevant ist hier was ganz anderes.

    Irrelevant für die diskutierte Frage ist fast alles. Meine Anmerkungen dazu sicherlich nicht.

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