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Hauptschüler

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 13:15

    Das kann ich so nur bestätigen. Ich habe sogar eher die Erfahrung gemacht, dass ein Studium viele eher daran hindert, als Freelancer erfolgreicher zu sein als der Durchschnitt. Ob das daran liegt, dass man im Studium teilweise veraltete Technologien lernt, die Herangehensweise fundamental anders ist als in der Marktwirtschaft und dadurch sich zu sehr fixiert, aus einer simplen praktischen Problemstellung eine theoretische Abhandlung zu verfassen, kann ich nicht beurteilen, da ich selbst nie studiert habe. Ich sehe leider nur als Ergebnis, dass so mancher Studierter (vor allem die frisch fertigen) gerne over-engineered Lösungen hinstellen und Probleme, die in wirklich recht simple zu lösen sind, als riesige Herausforderung sehen. Ich nehme an Ersteres liegt daran, dass man Jahrelang gelernt hat, ein Problem nicht einfach zu lösen, damit es gelöst ist, sondern damit man ordentlich etwas dabei lernt: Eben Wissenschaft (Wissen schaffen). Darum geht's aber in der Praxis selten. Letzteres liegt vermutlich daran, dass man jahrelang im Studium vermeintliche einfache Konzepte wie z.b. ein RDBMS auf Herz und Nieren untersucht, um auch hier möglichst viel mitzunehmen. Haken dran, ergibt natürlich Sinn im Studium. Ziel im Studium war es jedoch nie, soweit ich das beurteilen kann, Problem praxisnah zu löse, auf einer Marktsituation zugeschnitten, in der nach Profit gemessen wird und nicht nach dem Ausmaß des generierten Wissens.

    Ich bin natürlich aber auch biased: Als Hauptschüler, der die FI/AE Ausbildung gemacht hat, weiss ich, dass das Studium in der Praxis überbewertet ist. Es mag sicherlich den ein oder anderen helfen, der privat nicht motiviert genug ist, sich die Materie (vor allem das breite Basiswissen) anderweitig anzueignen, aber wenn selbst da die Motivation schlaucht, könnte man annehmen, dass es dann auch nach dem Studium nicht sonderlich raschelt.

    Am Ende vom Tag ist die IT (gerade in der Softwareentwicklung) geprägt von ständiger Weiterentwicklung. Nicht nur, um sein Wissenstand irgendwann auf Senior-Level zu haben, sondern auch als Beleg dafür, dass man den Kern des Berufs verstanden hat. Wir sind Problemlöser von Themen, die sehr Breit sind, sich oft ändern, und in der Regel nicht trivial sind. Natürlich gibt es viele Berufe, bei denen es genügt, wenn man mal vor 10-20 Jahren C++ gelernt hat und nun seit vielen Jahren die selbe Arbeit bei der selben Firma erledigt, aber als Selbständiger, und über die reden wir hier ja, funktioniert das aus meiner Erfahrung anders. Hier wird man nicht unbedingt als Code-Monkey bezahlt (gibts sicher auch zu genügend), sondern als Problemlöser, damit der Rubel rollt.

    Aus meine Erfahrung ist der größte Indikator für Erfolg in der Selbständigkeit nicht nur IQ, Offenheit, Risikoaversion, und Konzentrationsfähig, sondern vor allem die Motivation. Wer letzteres hat, kann die andere Merkmale meist kompensieren. Wissen lässt sich einfach aufbauen, wenn man dahinter auch ein Ziel sieht, das einen erfüllt. Und dabei ist es völlig egal, ob man das während eines Studiums online, an einer Universität, oder komplett privat macht.

    Ich habe zum Beispiel alles komplett selbst gelernt, immer schlicht mit dem Ziel, harte konkrete Probleme (von mir oder eines Kunden) zu lösen, und musste nie in einer Umgebung wie an einer Universität lernen, in der es vorrangig nicht darum geht, ein Problem wirtschaftlich erfolgreich zu lösen, sondern wissenschaftlich erfolgreich. Entsprechend hatte ich zum Glück nie mein Gehirn mit dieser Vorgehensmodell "vergiftet". Das klingt natürlich nun hart, und wirkt sicher für jemand, der eine wissenschaftliche Karriere anstrebt als völliger Quatsch, aber wir reden hier ja über Selbständigkeit in der freien Wirtschaft. Und hier interessiert es so gut wie niemand, ob man irgendwelche Paper geschrieben hat, sondern ob du das konkrete vorliegen Problem mit wieviel Kohle und welcher Qualität lösen kannst.

    Nach der Ausbildung hatte ich mich direkt selbständig gemacht und im kalten Wasser selbst Erfahrungen gesammelt. Damals noch mit einem frischem Hirn, das wenig Vorurteile hatte, da Unwissenheit dominiert hat. Das war rückblickend betrachtet sehr hilfreich, da ich die Dinge einfach so genommen habe, wie sie gekommen sind, um dann unvoreingenommen die beste Lösung zu finden. Nach mittlerweile hunderten Projekte muss ich sagen, dass noch kein einziger gefragt hat, ob ich studiert habe oder gar welchen akademischen Grad vorhanden ist. Auch habe ich nie in Bewerbungen jeglicher Art (außer bei der Bewerbung zur Ausbildung) auch nur Ansatzweise reingeschrieben, welche Schule ich besucht habe. Ausschließlich die Projekte/Referenzen hatten das Gewicht, das nötig war, um das Interesse des Kunden zu wecken. Alles weitere wurde direkt unter vier Augen besprochen und das Problem direkt angegangen so wie man in dem Moment zusammensaß.

    Heute bin ich open-source developer mit millionen Downloads, Entrepreneur, baue machine-learning analyse Tools, Cryptocurrency Plattformen, Roboter mit RL, und komplexe high-performance Webanwendungen. Weird flex I know, aber muss ja auch irgendwie "untermauern", dass meine Aussagen Gewicht haben. Mir wird oft nahegelegt, dass als Hauptschüler ein entsprechender Jahresumsatz von nördlich 500k durch die reine Selbständigkeit außergewöhnlich sei, aber ich muss sagen, das mein Freundeskreis, der auch hauptsächlich aus Gleichgesinnten besteht, die unternehmerisch tätig sind und das entsprechende Mindset haben, ähnlich viel verdienen. Das kam sicher nicht durch ein Studium, sondern daraus, dass man die Motivation gefunden hat, die einen antreibt. Dann ist buchstäblich alles möglich. Und genau das ist es, das jeder Einzelne suchen und finden muss. Dann ist das Studium völlig belanglos.

    Generell muss ich sagen, dass immer wenn ich mit Festangestellte rede, ich diese Leute nie verstanden habe, die so etwas ihr Leben lang machen können. Gerade in DE wird man so krass als Festangestellte unterbezahlt, das macht schon wirklich weh beim zusehen. Daher war das auch nie eine Option für mich. Ich kann nur jedem Empfehlen, die Erfahrung anzugehen. Es stählt den eigene Charakter und man kann nur lernen. Gerade jetzt, wo wirkliche jede Hand gebraucht wird, und tatsächlich auch viele Junioren ihre 14k/Monat nach Hause nehmen - dank Recruiter, die alles unter die Unternehmen bringen will, das nicht bei drei auf den Bäumen ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 13:18 durch MArc..

  2. Re: Hauptschüler

    Autor: Sil53r Surf3r 29.06.21 - 13:29

    Danke dir für den ausführlichen Beitrag!

    Eine Frage, und sie bitte nicht als Affront verstehen, sondern aus Interesse gestellt: Wieviel Stunden arbeitest du im Durchschnitt pro Tag und pro Woche, und wieviel Urlaub nimmst du im Jahr?

  3. Re: Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 13:39

    > Eine Frage, und sie bitte nicht als Affront verstehen, sondern aus Interesse gestellt: Wieviel Stunden arbeitest du im Durchschnitt pro Tag und pro Woche, und wieviel Urlaub nimmst du im Jahr?


    Das kommt immer drauf an. Es gibt Wochen/Monate, da habe ich keine Lust für Kundenprojekte zu arbeiten und lese Bücher, besuche die Familie, oder fülle anderweitig meinen Akku auf. Wenn ich allerdings im Arbeitsmodus bin, dann gibt's kein halten und endet gerne mit 80-100h/Woche. Der Peak muss allerdings des öfteren kompensiert werden mit eben erwähnter Methoden. Ich nenne es nicht burnout, sondern das Gehirn ist zu voll mit dem selben Thema und muss mit etwas ganz anderem wieder aufgefrischt werden, auch so, dass es das große Rauschen, das durch die Arbeit entstand, langsam im Hintergrund einsortieren und aufräumen kann. Dann kann's wieder losgehen.

    Lohnt sich meiner Meinung nach, da mein Gehirn deutlich besser Materiel aufnimmt und performant, wenn es nicht immer nach 8h Arbeit für eine 16h lange Pause unterbrochen wird. Könnte natürlich auch deutlich runterfahren, aber das macht mir kein Spaß. Das mach ich dann, wenn ich keine Energie mehr habe und alt bin.
    Die meisten normalen Freelancer, die ich kenne, machen allerdings die gewohnte 40h/Woche.

  4. Re: Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 13:50

    > wieviel Urlaub nimmst du im Jahr?

    Ich habe das Konzept des Urlaubs, wie es in DE propagiert wird, nie verstanden. Ich kann mein Kopf nicht wie eine Eieruhr stellen und dann genau nach einem Zeitplan irgendwann innerhalb zwei Wochen irgendwohin fliegen und regenerieren. So funktioniert meiner Meinung das Gehirn nicht.
    Ich nehme stattdessen "Urlaub", wenn ich keine Lust mehr habe. Dann lasse ich es einfach sein, neue Aufträge anzunehmen und mach irgendwas, was mir Spaß macht, was dann meist mein Hobby Roboter/AI ist oder aufs Land zu Familie fahren, und eine schöne Zeit haben. Und wenn das mehrere Monate im Jahr sind, ist das auch OK.

    Was ich nie gemacht habe, und nie machen werde, ist irgendwo so ein Urlaub "buchen", um dann 2 Wochen am Strand zu liegen oder den so straff zu planen, damit "es sich auch gelohnt hat, die Stadt XY zu besuchen", und sich dann einzureden, dass es doch total erholsam war. Ich gehe die Sache eher dynamisch an. Wenn man soviel Energie in die Sache gibt, dann ist es möglich, solange sich mit was auch immer auszuruhen, bis man wieder Energie und Lust hat. Das kann, meiner Meinung nach, nicht geplant werden und passiert dann, wenn es soweit ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 13:52 durch MArc..

  5. Re: Hauptschüler

    Autor: Winny 29.06.21 - 13:54

    Habe selten so einen cringe Text gelesen. Kommst dir gerade geiler vor, als du es tatsächlich bist. Haben heutzutage Teenager, die sich dank der offen verfügbaren Platformen, Tutorials und Frameworks "high performance" Webanwendungen bauen können.
    Es ist eine Sache, Entwickler zu sein und gleichzeitig Bibliotheken, Platformen bzw. Frameworks zu benutzen, die andere Akademiker geschrieben haben.
    Behauptest z.B, Crypto Platformen zu bauen. Ja, aber wer entwickelt die Konsensus Algorithmen? Wer implementiert die Kryptographie dahinter? Ohne Hochschulmathematik geht da gar nichts. Entwickler ohne Studium kommen da schnell an ihre Grenzen. Genauso wenn's um Dinge wie Berechenbarkeit oder Prozessoptimierung geht. Gibt hunderte solcher Beispiele.

  6. Re: Hauptschüler

    Autor: Trollversteher 29.06.21 - 13:58

    >Ich habe das Konzept des Urlaubs, wie es in DE propagiert wird, nie verstanden. Ich kann mein Kopf nicht wie eine Eieruhr stellen und dann genau nach einem Zeitplan irgendwann innerhalb zwei Wochen irgendwohin fliegen und regenerieren. So funktioniert meiner Meinung das Gehirn nicht.
    >Ich nehme stattdessen "Urlaub", wenn ich keine Lust mehr habe. Dann lasse ich es einfach sein, neue Aufträge anzunehmen und mach irgendwas, was mir Spaß macht, was dann meist mein Hobby Roboter/AI ist oder aufs Land zu Familie fahren, und eine schöne Zeit haben. Und wenn das mehrere Monate im Jahr sind, ist das auch OK.

    Naja, nicht in jedem Unternehmen muss man den gesamten Jahresurlaub komplett zu, Jahresbeginn im Voraus verplanen - diese Flexibilität, zu sagen: Ich brauch jetzt mal ein paar Wochen Urlaub, ist bei vielen Arbeitgebern, sofern es die aktuelle Projektsituation erlaubt (und das ist ja bei Dir nicht anders, mitten im laufenden Kundenprojekt wirst Du ja auch nicht einfach mal für einen Monat verschwinden können), auch drin - und bei größeren Unternehmen gibt es durchaus auch die Möglichkeit von "Sabbaticals" bei denen auch mehrere Monate Auszeit drin sind - nur das 80-100 Stundenwochen abreißen wirst Du, aufgrund der Gesetzgebung, als Angestellter natürlich nicht durchziehen können - ich persönlich, der die ersten 15 Jahre als freiberuflicher Selbstausbeuter verbracht hat (und sich dabei allerdings vermutlich ungeschickter angestellt hat als Du ;-) ) bin mittlerweile sehr froh über geregelte Arbeitszeiten - wenn man mich nicht bremst, neige ich nämlich auch dazu kein Ende zu finden, und das war am Ende alles andere als gut für meine Gesundheit und meine Psyche - aber das ist wohl Typ bedingt bei jedem anders.

  7. Re: Hauptschüler

    Autor: migrosch85 29.06.21 - 14:00

    Also auch von mir vielen Dank für den super Beitrag! Mir ist es egal, ob jemand einen Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abi oder Studium etc. hat - hauptsache der/die jenige kann sich in Themen einarbeiten.
    Ich habe schon so viele ITler mit Studium gesehen, die einfach nicht in der Lage waren, sich einer Thematik anzunehmen - alles nur Theorie (hat auch seine Daseinsberechtigung)

  8. Re: Hauptschüler

    Autor: Trollversteher 29.06.21 - 14:03

    Das mag in einigen Fällen so sein, ist aber alles andere als Allgemeingültig. Ich habe vor der WWW-Zeit als Autodidakt angefangen, und außer dem einen oder anderen Data Becker "Standardwerk" keinerlei Fachliteratur besessen, geschweige denn Werke zm Thema Standard-Algorithmen. Das hat dazu geführt, dass ich mir auch das alles selbst angeeignet habe - so habe ich zB damals auf meinem Amiga den Gauraud-Shading Algorithmus "erfunden", und erst Jahre später erfahren, dass es den schon lange vorher gab ;-)

    Das gleiche galt für ausgeklügelte Kompressionsalgorithmen, DSP-Audio Programmierung und alles, was man als Game-Developer benötigte für das es aber zur damaligen Zeit keinerlei schriftliches Wissen gab (zumindest nicht in Deutschland auf dem Lande).
    Die studierten Kollegen, die ich später dann kennen lernen durfte, haben übrigens in der Regel auch nur auf Standard-Bibliotheken aufgebaut, denn dafür, für alles das Rad neu zu erfinden ist im Projektalltag nun mal in der Regel keine Zeit. Tatsächlich war die Bereitschaft, mal neue, unkonventionelle Wege zu gehen dort weniger ausgeprägt, als ich es noch aus der Game-Developer Zeit kannte.

  9. Re: Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 14:05

    > Habe selten so einen cringe Text gelesen. Kommst dir gerade geiler vor, als du es tatsächlich bist.

    Es ist eine Sache, neutrale Fakten so aufzunehmen, dass sich "jemand geil" vorkommt, eine andere Sache jedoch dem anderen Unwissenheit zu unterstellen. Ich hatte nicht die Absicht, "cringe" rüberzukommen, sondern lediglich meine Erfahrungen zu teilen. Wenn Du das als haltlose Angeberei aufnimmst, tut es mir leid. Da kann ich leider jedoch nichts dagegen machen, da ich, so wie ich finde, es versucht habe, so neutral wie möglich zu formulieren. Aber ich verstehe natürlich, dass in DE schnell arrogant rüberkommt, wenn man sein hohes Einkommen kommuniziert, auch wenn objektiv betrachtet keine Anlass dazu besteht. Hier wird dazu eher geschwiegen. Zumindest unter den Festangestellte. Unter Unternehmer ist das ganz normal, seine Umsätze und Skills zu diskutieren.

    > Haben heutzutage Teenager, die sich dank der offen verfügbaren Platformen, Tutorials und Frameworks "high performance" Webanwendungen bauen können. Es ist eine Sache, Entwickler zu sein und gleichzeitig Bibliotheken, Platformen bzw. Frameworks zu benutzen, die andere Akademiker geschrieben haben.

    Tatsächlich habe ich diverse libraries geschrieben, die als Open-Source vorhanden sind und von zehntausenden Entwickler weltweit benutzt werden. Ich denke nicht, dass die meisten libraries nur von Akademikern geschrieben sind.

    > Behauptest z.B, Crypto Platformen zu bauen. Ja, aber wer entwickelt die Konsensus Algorithmen? Wer implementiert die Kryptographie dahinter? Ohne Hochschulmathematik geht da gar nichts. Entwickler ohne Studium kommen da schnell an ihre Grenzen. Genauso wenn's um Dinge wie Berechenbarkeit oder Prozessoptimierung geht. Gibt hunderte solcher Beispiele.

    Unsere Plattform basiert auf einem delegated proof of stake basierend auf einer abgewandelten practical byzantine failure resistant consensus procotol von Liskov et al. Das selbst zu implementieren hat allerdings mit Hochschulmathematik so gut wie gar nichts zu tun. Ich weiss nicht wie du darauf kommst, aber ich kann dir die Paper dazu nur empfehlen. Sind sehr eingänglich. Die Blockchain selbst ist nahe an Ethereum angelegt, welche auch mit Hochschulmathematik nichts zu tun haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 14:07 durch MArc..

  10. Re: Hauptschüler

    Autor: hevilp 29.06.21 - 14:13

    Na dann verlink mal dein github profil

  11. Re: Hauptschüler

    Autor: Sil53r Surf3r 29.06.21 - 14:18

    Sagt mal, was sollen die Aggressivität und Negativität gegenüber dem TE hier eigentlich?

    Habt ihr keine Kinderstube genossen, oder was? Schon mal etwas von Höflichkeit und Anstand und einem sachlichen Umgang miteinander gehört, oder sind das etwa alles Fremdworte für euch?

    Das ist ja unglaublich.

  12. Re: Hauptschüler

    Autor: hevilp 29.06.21 - 14:21

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagt mal, was sollen die Aggressivität und Negativität gegenüber dem TE
    > hier eigentlich?
    >
    > Habt ihr keine Kinderstube genossen, oder was? Schon mal etwas von
    > Höflichkeit und Anstand und einem sachlichen Umgang miteinander gehört,
    > oder sind das etwa alles Fremdworte für euch?
    >
    > Das ist ja unglaublich.

    ich bin kein itler, nur interessiert und will ihm nichts böses.
    da es sich aber ausdrücklich um open source handelt, kann er es doch verlinken, so findet er im schlimmsten fall neue nutzer ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 14:22 durch hevilp.

  13. Re: Hauptschüler

    Autor: Sil53r Surf3r 29.06.21 - 14:26

    Ok, es klang völlig anders, nämlich nach einem Angriff bei gleichzeitigem Infragestellen seiner Kompetenz. Bitte formuliere dergleichen etwas sorgfältiger, wenn es geht.

  14. Re: Hauptschüler

    Autor: znx 29.06.21 - 14:29

    Also an dem GitHub Link wäre ich auch interessiert

  15. Re: Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 14:30

    @Sil53r Surf3r, kein Problem. Das ist man gewohnt in der IT. Ich kenne dieses Verhalten tatsächlich auch primär aus der IT-Welt. Nach bald einem Jahrzehnt als open-source Entwickler musste ich mir so manches anhören. Da sind wilde Unterstellungen, dass man doch gar nichts können, noch die nettere Art. Ich frage mich schon öfters, wieso das gerade in unserer Branche so ist, oder ob das irgendwo anders ebenfalls gang und gäbe ist.

    Mein Github-Profil zu verlangen, bei gleichzeitiger Anfeindung, ist natürlich weird. Ich verstehe, dass man andere abchecken will, aber das kann man sicher auch höflich tun. Nichtsdestotrotz stelle ich mich gerne kritischen Blicken: https://github.com/marcj.

  16. +1

    Autor: Trollversteher 29.06.21 - 14:35

    Ja, verwundert bzw. verstört mich ebenfalls. Klingt stark nach Neid/Missgunst, Unzufridenheit mit sich selbst.

  17. Re: Hauptschüler

    Autor: Winny 29.06.21 - 14:37

    MArc. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Plattform basiert auf einem delegated proof of stake basierend auf
    > einer abgewandelten practical byzantine failure resistant consensus
    > procotol von Liskov et al. Das selbst zu implementieren hat allerdings mit
    > Hochschulmathematik so gut wie gar nichts zu tun. Ich weiss nicht wie du
    > darauf kommst, aber ich kann dir die Paper dazu nur empfehlen. Sind sehr
    > eingänglich. Die Blockchain selbst ist nahe an Ethereum angelegt, welche
    > auch mit Hochschulmathematik nichts zu tun haben.

    Vor allem
    >Das selbst zu implementieren hat allerdings mit
    >Hochschulmathematik so gut wie gar nichts zu tun.

    Gut, dass ich mich mit der Thematik besten auskenne weil dein Geklugscheiße sonst wahrscheinlich funktioniert hätte. Weißt du überhaupt, wovon du da redest? Erstmal möchte ich wissen, wie man einen Konsensalgorithmus implementiert, geschweige denn entwift, ohne etwas von Graphentheorie zu verstehen und Graphentheorie lernt man nicht mal einfach so. Ich verstehe auch nicht, wie du von einem Fehlermodell auf ein Konsensmechanismus kommst. Wirfst du einfach mit Begriffen um dich, die du nicht verstehst?
    Mich würde mal interessieren, um welche Platform und um welchen DPoS Mechanismus es genau geht. Zeig uns doch mal wie schon vorgeschlagen dein Github Profil.

    >Die Blockchain selbst ist nahe an Ethereum angelegt, welche
    > auch mit Hochschulmathematik nichts zu tun haben.
    ..

    >Aber ich verstehe natürlich, dass in DE schnell arrogant rüberkommt, wenn man sein hohes Einkommen kommuniziert
    Ich habe zu keinem Zeitpunkt von Gehältern gesprochen. Dein Gehalt ist mir egal. Geht mir darum, dass du nicht vorhandene Kompetenz vorspielst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 14:38 durch Winny.

  18. Re: Hauptschüler

    Autor: Solarix 29.06.21 - 14:41

    Winny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe selten so einen cringe Text gelesen. Kommst dir gerade geiler vor, als
    > du es tatsächlich bist. Haben heutzutage Teenager, die sich dank der offen
    > verfügbaren Platformen, Tutorials und Frameworks "high performance"
    > Webanwendungen bauen können.
    > Es ist eine Sache, Entwickler zu sein und gleichzeitig Bibliotheken,
    > Platformen bzw. Frameworks zu benutzen, die andere Akademiker geschrieben
    > haben.
    > Behauptest z.B, Crypto Platformen zu bauen. Ja, aber wer entwickelt die
    > Konsensus Algorithmen? Wer implementiert die Kryptographie dahinter? Ohne
    > Hochschulmathematik geht da gar nichts. Entwickler ohne Studium kommen da
    > schnell an ihre Grenzen. Genauso wenn's um Dinge wie Berechenbarkeit oder
    > Prozessoptimierung geht. Gibt hunderte solcher Beispiele.

    Das ist ziemlicher Stuss. Wir haben auch freiberufliche Consultants, die bei unseren Kunden gegen gutes Geld unsere Software konzeptionieren, installieren und konfigurieren.
    Und ja die haben nicht eine Zeile unserer Software geschrieben.
    Dafür braucht man auch keine Studium, sondern Logik, Verständnis der Anforderungen von Kundenseite, Softwareseite und Sicherheit und wie man das am besten umsetzt.
    Wenn du bspw irgendwo AES einsetzt, dann erwartet auch niemand, dass du aus den effeff deine eigene AES library schreibst (wozu auch?), sondern dass du dich soweit auskennst die aktuellste library zu nehmen, alte Versionen zu deaktivieren etc um höchstmögliche Sicherheit zu gewähren.

    So wie dein Post klingt hast du noch nicht sehr viel Berufserfahrung^^.

  19. Re: Hauptschüler

    Autor: Oviing 29.06.21 - 14:48

    Ich sehe das mit dem Studium so: Es garantiert jemand das man zumindest ein bisschen Erfahrung hat in einem Thema. Gerade beim Berufseinstieg kann man ja in der Regel eher weniger vorweisen und dann ist es halt Praktisch das durch eine Ausbildung oder Studium wenigsten jemand mal gesagt hat diese Sachen kannst du. Wo ichtatsächlich einen Vorteil sehe beim Studium ist die höhere Mathematik. Klar es gibt viele Bereiche in der IT wo man sie nicht braucht, aber sobald man tiefer unter die Haube steigt, muss man verstehen was da abläuft. Gerade im Bereich ML ist es schon so, das ohne Mathe Verständnis die Lichter relativ schnell ausgehen. Zum Beispiel bei Integrated Gradients, Transformer model,…

  20. Re: Hauptschüler

    Autor: MArc. 29.06.21 - 14:50

    > Ich verstehe auch nicht, wie du von einem Fehlermodell auf ein Konsensusmechanismus kommst. Wirfst du einfach mit Begriffen um dich, die du nicht verstehst?

    Ich würde dir Raten, diese Anfeindungen und haltlose respektlosen Unterstellungen zu unterlassen, ansonsten ignoriere ich deine ​Kommentare.
    Um deine Behauptung, das sei alles Quatsch zu entkräften empfehle ich einfach mal “PBFT consensus” zu googeln. Es ist ein klassischer consensus Protocol in replicated state machines. Mich wundert, dass du, der sich mit der “Thematik besten auskennt” darüber nichts weiss.

    > Mich würde mal interessieren, um welche Platform und um welchen DPoS Mechanismus es genau geht. Zeig uns doch mal wie schon vorgeschlagen dein Github Profil.

    Ist ein kommerzielles Projekt für ein Kunden, das noch nicht released ist. Entsprechend kann ich dir keine Informationen darüber geben. DPoS ist selbst weit verbreitet und kannst du sicher selbst im Internet nachlesen. Sehe mir bitte nach, wenn ich nicht bereit bin, dir das hier zu erklären.

    > Zeig uns doch mal wie schon vorgeschlagen dein Github Profil.

    Habe ich verlinkt. Allerdings habe ich im Bereich Crypto nichts als open-source, außer eine Implementierung von Bitcoin in TypeScript [1], die erstellt wurde, um sich in das Thema reinzuarbeiten.

    [1] https://github.com/marcj/bitcoin.ts



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.21 15:00 durch MArc..

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