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Vertrauen

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  1. Vertrauen

    Autor: osion 29.06.21 - 15:46

    Die Ausbildung, Studium etc. zeigt, dass man zu einem bestimmten Punkt ein bestimmtes Niveau hatte. Wer ein wenig Programmieren will, der muss keine Ausbildung oder Studium machen (kann man auch selber lernen), aber im Studium hat man noch viel Mathe und lernt Konzepte. Besonders Mathematik ist doch wichtig um mathematische Modelle zu verstehen, z. B. Machine learning.

  2. Re: Vertrauen

    Autor: bananaking 30.06.21 - 17:18

    osion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > aber im
    > Studium hat man noch viel Mathe und lernt Konzepte. Besonders Mathematik
    > ist doch wichtig um mathematische Modelle zu verstehen, z. B. Machine
    > learning.
    1. Mathe aus dem Studium ist im Projektgeschäft das Unwichtigste überhaupt, je nachdem wo man unterwegs ist.
    2. konzepte lernt man am besten in der Praxis.
    3. Um ML anzuwenden muss nicht die Theorie dahinter bis ins kleinste Detail kennen, man wendet vorhandene Bibliotheken,... an, da reicht ein udemykurs salopp gesagt, siehe 1. das gilt für einen grossen Teil der gesamten IT im Arbeitsalltag.

  3. Re: Vertrauen

    Autor: osion 30.06.21 - 21:45

    bananaking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osion schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > aber im
    > > Studium hat man noch viel Mathe und lernt Konzepte. Besonders Mathematik
    > > ist doch wichtig um mathematische Modelle zu verstehen, z. B. Machine
    > > learning.
    > 1. Mathe aus dem Studium ist im Projektgeschäft das Unwichtigste überhaupt,
    > je nachdem wo man unterwegs ist.
    > 2. konzepte lernt man am besten in der Praxis.
    > 3. Um ML anzuwenden muss nicht die Theorie dahinter bis ins kleinste Detail
    > kennen, man wendet vorhandene Bibliotheken,... an, da reicht ein udemykurs
    > salopp gesagt, siehe 1. das gilt für einen grossen Teil der gesamten IT im
    > Arbeitsalltag.

    Gehen wir mal von einem Entwickler aus (nicht Abteilungsleiter etc.). Die Frage ist doch was du in deinem Leben für Aufgaben machen willst. Ich arbeitete in Betriebe lauter Akademiker und Betriebe mit ganz wenigen Akademiker und ich muss sagen, dass die Aufgaben bei den Akademiker um einiges toller sind, z. B. Maschine Learning, Zug Kontrollsysteme, analysieren von Hardware Datenströmen (Akademiker) und Webseiten oder einfachere Systeme (Nicht Akademiker).

  4. Re: Vertrauen

    Autor: minnime 01.07.21 - 16:06

    Na mal ganz ehrlich, das Gros der studierten Informatiker arbeitet später bei irgendwelchen Softwarebuden wo sie entweder Webseiten oder Businessanwendungen a la SAP (wahrscheinlich ist das mit "einfache Systeme" gemeint) entwickeln. Wenn es ganz doof läuft und das kann in solch einem Umfeld schnell passieren, hängt man mit einem Bein im Support drin und dann wird ganz duster. Bezogen auf dieses Gros muss ich beipflichten, dass die Mathematik aus dem Studium keine Relevanz mehr hat. Das Niveau der Realschulmathematik wird eigentlich nicht mehr überschritten.
    Auch dass man Konzepte sm besten in der Praxis lernt kann ich bestätigen. Man sieht, was funktioniert, was nicht, was ist gut, was schlecht. Im Studium lernt man mehr was überhaupt möglich ist und idealerweise noch ein paar allgemein gehaltene Vor- und Nachteile dazu.
    Bspw. Datenbankdesign, das wird im Studium ganz nett erklärt, damit man den Einstieg schafft aber um das man muss mal eine größere Datenbank gesehen und damit gearbeitet haben um zu sehen welchen Konstrukte gut sind, was sich ungünstig auswirkt. Wenn man z.B. mit relationaler Algebra an eine Abfrage ran geht, hat man eigentlich schon verloren, weil diese Mengenoperatoren nicht gerade durch ihre Performance bestechen und bestimmte wichtige Dinge durch relationale Algebra gar nicht abgebildet werden können.

  5. Re: Vertrauen

    Autor: Trollversteher 02.07.21 - 10:23

    >Gehen wir mal von einem Entwickler aus (nicht Abteilungsleiter etc.). Die Frage ist doch was du in deinem Leben für Aufgaben machen willst. Ich arbeitete in Betriebe lauter Akademiker und Betriebe mit ganz wenigen Akademiker und ich muss sagen, dass die Aufgaben bei den Akademiker um einiges toller sind, z. B. Maschine Learning, Zug Kontrollsysteme, analysieren von Hardware Datenströmen (Akademiker) und Webseiten oder einfachere Systeme (Nicht Akademiker).

    Und ich habe als (Unstudierter) die letzten 14 Jahre in Unternehmen erster Kategorie verbracht, und bin mit einfacher Web-Entwicklung bisher nur bei privaten Hobby-Projekten konfrontiert worden. Die Welt ist eben nicht Schwarz-Weiß und nicht jeder Unstudierte bleibt für den Rest seines Lebens auf dem Wissensstand der gymnasialen Oberstufe stehen. Und für Spezialaufgaben die ein großes spezifisches Fachwissen vorraussetzen hat man auch in diesen Unternehmen nicht einfach einen X-beliebigen Entwickler mit abgeschlossenem Studium gesetzt, sondern eben einen Spezialisten mit entsprechender Berufserfahrung - oder diesen wenigstens die technische Leitung und fachliche Spezifikation überlassen.

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