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Sehr nachdenklich

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Sehr nachdenklich

Autor: Rufer in der Wüste 05.12.06 - 10:01

stimmt mich diese Diskussion.

1. Viele lesen nur das, was sie lesen wollen.
2. Viele verstehen das eigentliche Problem gar nicht, was hier tatsächlich untersucht werden sollte .

ad 1.
Im Kurzbericht der BauA wird nicht auf Langzeitwirkungen von Elektrosmog, nicht auf Genmais, nicht auf die thermische Wirkung von Handys (die ist nämlich unbestritten und für jeden nach einem langen Handygesprächfühlbar), nicht auf die Rolle der USA in der Geopolitik (ok, etwas übertrieben, ich nehme es zurück) eingegangen. Trotzdem werden diese an sich auch interessanten Themen herangezogen, um jeweils Stellung zu beziehen. Das meiste hat mit dem definierten Ziel der Untersuchung und deren Ergebnis soviel zu tun wie Uran mit Urin.

ad 2.
Die elektromagnetische Hypersensibilität wird für viele Dinge genutzt. Neben der Erlangung des Status der Berufsunfähigkeit mit entsprechender Rente ist momentan das Hauptanwendungsgebiet die Verhinderung von Mobilfunkmasten. Das Ziel dieser Untersuchung(und vieler anderer peer-reviewter) war es herauszufinden, ob die Beschwerden (die es ja auch objektiv gibt, da sie von Personen gefühlt werden) eher durch seelische Hilfe (d.h. durch Psychiater und deren Mittel) oder eher durch körperlich/technische Vorrichtungen oder Ärzte zu behandeln bzw. lindern/beseitigen sind.

Vor diesem Hintergrund, was war das Ergebnis?
Man konnte mit dieser Versuchsanordnung die Hypersensiblen nicht so reizen, daß sie die EMF besser spüren konnten als die Kontrollgruppe. Dies hätte einen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang zwischen EMF und den angegebenen Beschwerden geben können.

Mögliche Schlüsse:
1. falsche Versuchsanordnung - dann bitte ich um konkrete Vorschläge für eine bessere. (aber bitte das Ziel s.o. dabei beachten)
2. die Beschwerden der Hypersensiblen sind doch bei seelisch versierten Ärzten besser aufgehoben als beim Chirurgen ;-)

Klarstellung: die Beschwerden sollen beseitigt werden, so wie auch eine Depression oder ein eingewachsener Fußnagel einer spezifischen Behandlung bedarf.

Aber bitte nicht durch Beseitigung von Mobilfunkmasten, wenn es dafür keinen belastbaren Beweis gibt.

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Sehr nachdenklich

Rufer in der Wüste | 05.12.06 - 10:01

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