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  1. Was mir auffällt...

    Autor: Borat 23.11.06 - 12:00

    haben diese killer nicht alle ein faible für waffen? ich selbst spiele auch 3d-shooter, aber ich habe überhaupt kein faible für waffen, finde sie weder sexy, geil noch sonstwas, sie interessieren mich einfach nicht. und ich denke so geht das den meisten spielern. bei den tätern ist aber meiner meinung nach immer zu erkennen, dass sie ein persönliches faible für waffen haben, was auch das posieren mit diesen zeigt, in langen schwarzen mänteln.
    und ich denke da sind doch zwei grosse unterschiede, 3d-shooter zu zocken, oder eine ganze besondere beziehung zu waffen zu haben. natürlich ist es meistens unabdingbar, dass jemand mit einem faible für waffen auch 3d-shooter spielt, aber jemand der 3d-shooter spielt, findet es nicht automatisch cool mit waffen zu posieren.
    ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit. durch die verhehrlichung der waffe ansich, fällt auch die hemmschwelle diese zu nutzen. denn die 3d-shooter können niemals so intensiv das gefühl vermitteln, eine echte waffe in der hand zu haben und abzuschiessen. wer aber ein faible für waffen hat, der kennt dieses gefühl und damit ist diese hürde zumindest schon mal überwunden.

  2. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 12:04

    wahrscheinlich schon öffter gepostet, und zugegeben auch nicht von mir.
    aber es gibt einen ganz einfachen Satz, der die Verhältnismäßigkeit zwischen games und amokläufen erklärt:

    "fast jeder Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    fast kein Computerspieler läuft Amok"

    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > haben diese killer nicht alle ein faible für
    > waffen? ich selbst spiele auch 3d-shooter, aber
    > ich habe überhaupt kein faible für waffen, finde
    > sie weder sexy, geil noch sonstwas, sie
    > interessieren mich einfach nicht. und ich denke so
    > geht das den meisten spielern. bei den tätern ist
    > aber meiner meinung nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein persönliches faible für waffen haben, was
    > auch das posieren mit diesen zeigt, in langen
    > schwarzen mänteln.
    > und ich denke da sind doch zwei grosse
    > unterschiede, 3d-shooter zu zocken, oder eine
    > ganze besondere beziehung zu waffen zu haben.
    > natürlich ist es meistens unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible für waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber jemand der 3d-shooter spielt, findet
    > es nicht automatisch cool mit waffen zu posieren.
    >
    > ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit. durch
    > die verhehrlichung der waffe ansich, fällt auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen. denn die
    > 3d-shooter können niemals so intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine echte waffe in der hand zu haben
    > und abzuschiessen. wer aber ein faible für waffen
    > hat, der kennt dieses gefühl und damit ist diese
    > hürde zumindest schon mal überwunden.




  3. Besser (sry)

    Autor: Ranjid-IT 23.11.06 - 12:13

    "Welche Ideen den Massen auch suggeriert werden mögen, zur Wirkung können sie nur kommen, wenn sie in sehr einfacher Form aufzunehmen sind und sich in ihrem Geist in bildhafter Erscheinung widerspiegeln."
    Gustave Le Bon

    Killer-Spiele und Filme.


    Levishadow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wahrscheinlich schon öffter gepostet, und
    > zugegeben auch nicht von mir.
    > aber es gibt einen ganz einfachen Satz, der die
    > Verhältnismäßigkeit zwischen games und amokläufen
    > erklärt:
    >
    > "fast jeder Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    >
    > fast kein Computerspieler läuft Amok"
    >
    > Borat schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > haben diese killer nicht alle ein faible
    > für
    > waffen? ich selbst spiele auch
    > 3d-shooter, aber
    > ich habe überhaupt kein
    > faible für waffen, finde
    > sie weder sexy, geil
    > noch sonstwas, sie
    > interessieren mich einfach
    > nicht. und ich denke so
    > geht das den meisten
    > spielern. bei den tätern ist
    > aber meiner
    > meinung nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein
    > persönliches faible für waffen haben, was
    >
    > auch das posieren mit diesen zeigt, in langen
    >
    > schwarzen mänteln.
    > und ich denke da sind doch
    > zwei grosse
    > unterschiede, 3d-shooter zu
    > zocken, oder eine
    > ganze besondere beziehung
    > zu waffen zu haben.
    > natürlich ist es meistens
    > unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible für
    > waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber jemand
    > der 3d-shooter spielt, findet
    > es nicht
    > automatisch cool mit waffen zu posieren.
    >
    > ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit.
    > durch
    > die verhehrlichung der waffe ansich,
    > fällt auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen.
    > denn die
    > 3d-shooter können niemals so
    > intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine echte
    > waffe in der hand zu haben
    > und abzuschiessen.
    > wer aber ein faible für waffen
    > hat, der kennt
    > dieses gefühl und damit ist diese
    > hürde
    > zumindest schon mal überwunden.
    >
    >


  4. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Borat 23.11.06 - 12:23

    das ist schon klar, aber dieser satz macht es sich meiner meinung nach zu einfach, er klingt wie eine ausrede und ist es auch.
    die frage die sich stellt ist doch, ob killerspiele bei sozial kritischen menschen, die extremer belastung ausgesetzt sind, der tropfen sind, der das fass zum überlaufen bringen kann. also ob diese killerspiele bei diesen menschen die hemmschwelle runter setzen, auf andere menschen zu schiessen.

    ich meine nein, denn ein computerspiel vermittelt keinen realen umgang mit der waffe, von daher hat es keine grössere wirkung, als ein gewaltbereiter videofilm. man ist zwar beim computerspiel nicht passiv, sondern aktiv, aber der normale spieler nimmt diese aktiviät als sport wahr. die passive darstellung ist kein sport, aber eben nicht anders, als bei einem videofilm.


    Levishadow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wahrscheinlich schon öffter gepostet, und
    > zugegeben auch nicht von mir.
    > aber es gibt einen ganz einfachen Satz, der die
    > Verhältnismäßigkeit zwischen games und amokläufen
    > erklärt:
    >
    > "fast jeder Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    >
    > fast kein Computerspieler läuft Amok"
    >
    > Borat schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > haben diese killer nicht alle ein faible
    > für
    > waffen? ich selbst spiele auch
    > 3d-shooter, aber
    > ich habe überhaupt kein
    > faible für waffen, finde
    > sie weder sexy, geil
    > noch sonstwas, sie
    > interessieren mich einfach
    > nicht. und ich denke so
    > geht das den meisten
    > spielern. bei den tätern ist
    > aber meiner
    > meinung nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein
    > persönliches faible für waffen haben, was
    >
    > auch das posieren mit diesen zeigt, in langen
    >
    > schwarzen mänteln.
    > und ich denke da sind doch
    > zwei grosse
    > unterschiede, 3d-shooter zu
    > zocken, oder eine
    > ganze besondere beziehung
    > zu waffen zu haben.
    > natürlich ist es meistens
    > unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible für
    > waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber jemand
    > der 3d-shooter spielt, findet
    > es nicht
    > automatisch cool mit waffen zu posieren.
    >
    > ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit.
    > durch
    > die verhehrlichung der waffe ansich,
    > fällt auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen.
    > denn die
    > 3d-shooter können niemals so
    > intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine echte
    > waffe in der hand zu haben
    > und abzuschiessen.
    > wer aber ein faible für waffen
    > hat, der kennt
    > dieses gefühl und damit ist diese
    > hürde
    > zumindest schon mal überwunden.
    >
    >


  5. Re: Besser (sry)

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 12:24

    zwar erst beim zweiten mal lesen verstanden, aber... jup der ist gut^^
    werd ich aufnehmen!

    Ranjid-IT schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Welche Ideen den Massen auch suggeriert werden
    > mögen, zur Wirkung können sie nur kommen, wenn sie
    > in sehr einfacher Form aufzunehmen sind und sich
    > in ihrem Geist in bildhafter Erscheinung
    > widerspiegeln."
    > Gustave Le Bon
    >
    > Killer-Spiele und Filme.
    >
    > Levishadow schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > wahrscheinlich schon öffter gepostet,
    > und
    > zugegeben auch nicht von mir.
    > aber
    > es gibt einen ganz einfachen Satz, der die
    >
    > Verhältnismäßigkeit zwischen games und
    > amokläufen
    > erklärt:
    > > "fast jeder
    > Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    > >
    > fast kein Computerspieler läuft Amok"
    > >
    > Borat schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > haben diese killer nicht
    > alle ein faible
    > für
    > waffen? ich selbst
    > spiele auch
    > 3d-shooter, aber
    > ich habe
    > überhaupt kein
    > faible für waffen, finde
    >
    > sie weder sexy, geil
    > noch sonstwas, sie
    >
    > interessieren mich einfach
    > nicht. und ich
    > denke so
    > geht das den meisten
    > spielern.
    > bei den tätern ist
    > aber meiner
    > meinung
    > nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein
    >
    > persönliches faible für waffen haben,
    > was
    >
    > auch das posieren mit diesen zeigt,
    > in langen
    >
    > schwarzen mänteln.
    > und
    > ich denke da sind doch
    > zwei grosse
    >
    > unterschiede, 3d-shooter zu
    > zocken, oder
    > eine
    > ganze besondere beziehung
    > zu waffen
    > zu haben.
    > natürlich ist es meistens
    >
    > unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible
    > für
    > waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber
    > jemand
    > der 3d-shooter spielt, findet
    > es
    > nicht
    > automatisch cool mit waffen zu
    > posieren.
    >
    > > ich meine, da liegt eher
    > die gemeinsamkeit.
    > durch
    > die
    > verhehrlichung der waffe ansich,
    > fällt
    > auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen.
    >
    > denn die
    > 3d-shooter können niemals so
    >
    > intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine
    > echte
    > waffe in der hand zu haben
    > und
    > abzuschiessen.
    > wer aber ein faible für
    > waffen
    > hat, der kennt
    > dieses gefühl und
    > damit ist diese
    > hürde
    > zumindest schon
    > mal überwunden.
    > > > > >
    >
    >


  6. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 12:30

    im grunde kann mein satz auch nicht als ausrede interpretiert werden, denn es wird ja zugegeben, das Amokläufer "killerspiele" (tolles wort löl) spielen.
    es geht viel mehr um die klarstellung der verhältnismäßigkeit. so wie du es halt erklärt hast.

    nebenbei: "Sozial kritischer Mensch" was ist das für dich?
    ich bin ein sozial kritischer Mensch. ich mache mir gedanken über unses Soziales Leben und dem Sozialstaat. damit wäre ich eigentlich ein sozial kritischer mensch. was du meinst sind wohl eher in kritischen sozialen verhältnissen lebenden mensch oder?

    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > das ist schon klar, aber dieser satz macht es sich
    > meiner meinung nach zu einfach, er klingt wie eine
    > ausrede und ist es auch.
    > die frage die sich stellt ist doch, ob
    > killerspiele bei sozial kritischen menschen, die
    > extremer belastung ausgesetzt sind, der tropfen
    > sind, der das fass zum überlaufen bringen kann.
    > also ob diese killerspiele bei diesen menschen die
    > hemmschwelle runter setzen, auf andere menschen zu
    > schiessen.
    >
    > ich meine nein, denn ein computerspiel vermittelt
    > keinen realen umgang mit der waffe, von daher hat
    > es keine grössere wirkung, als ein gewaltbereiter
    > videofilm. man ist zwar beim computerspiel nicht
    > passiv, sondern aktiv, aber der normale spieler
    > nimmt diese aktiviät als sport wahr. die passive
    > darstellung ist kein sport, aber eben nicht
    > anders, als bei einem videofilm.
    >
    > Levishadow schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > wahrscheinlich schon öffter gepostet,
    > und
    > zugegeben auch nicht von mir.
    > aber
    > es gibt einen ganz einfachen Satz, der die
    >
    > Verhältnismäßigkeit zwischen games und
    > amokläufen
    > erklärt:
    > > "fast jeder
    > Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    > >
    > fast kein Computerspieler läuft Amok"
    > >
    > Borat schrieb:
    >
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    >
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    > > haben diese killer nicht
    > alle ein faible
    > für
    > waffen? ich selbst
    > spiele auch
    > 3d-shooter, aber
    > ich habe
    > überhaupt kein
    > faible für waffen, finde
    >
    > sie weder sexy, geil
    > noch sonstwas, sie
    >
    > interessieren mich einfach
    > nicht. und ich
    > denke so
    > geht das den meisten
    > spielern.
    > bei den tätern ist
    > aber meiner
    > meinung
    > nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein
    >
    > persönliches faible für waffen haben,
    > was
    >
    > auch das posieren mit diesen zeigt,
    > in langen
    >
    > schwarzen mänteln.
    > und
    > ich denke da sind doch
    > zwei grosse
    >
    > unterschiede, 3d-shooter zu
    > zocken, oder
    > eine
    > ganze besondere beziehung
    > zu waffen
    > zu haben.
    > natürlich ist es meistens
    >
    > unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible
    > für
    > waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber
    > jemand
    > der 3d-shooter spielt, findet
    > es
    > nicht
    > automatisch cool mit waffen zu
    > posieren.
    >
    > > ich meine, da liegt eher
    > die gemeinsamkeit.
    > durch
    > die
    > verhehrlichung der waffe ansich,
    > fällt
    > auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen.
    >
    > denn die
    > 3d-shooter können niemals so
    >
    > intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine
    > echte
    > waffe in der hand zu haben
    > und
    > abzuschiessen.
    > wer aber ein faible für
    > waffen
    > hat, der kennt
    > dieses gefühl und
    > damit ist diese
    > hürde
    > zumindest schon
    > mal überwunden.
    > > > > >
    >
    >


  7. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Borat 23.11.06 - 12:43

    > im grunde kann mein satz auch nicht als ausrede interpretiert werden, denn es wird ja zugegeben, das Amokläufer "killerspiele" (tolles wort löl) spielen. es geht viel mehr um die klarstellung der verhältnismäßigkeit. so wie du es halt erklärt hast. <

    ja, die frage bleibt halt, ob diese killerspiele dazu anregen oder die hemmschwelle runter setzen, auf jemanden zu schiessen. wenn die frage mit ja beantwortet werden kann, ist es möglich, das sozial labile personen dadurch animiert werden.
    alleine an den spielen liegt es natürlich nicht, aber es ist einfacher diese zu verbieten, als die erziehung in richtige bahnen zu lenken.

    > nebenbei: "Sozial kritischer Mensch" was ist das für dich? ich bin ein sozial kritischer Mensch. ich mache mir gedanken über unses Soziales Leben und dem Sozialstaat. damit wäre ich eigentlich ein sozial kritischer mensch. was du meinst sind wohl eher in kritischen sozialen verhältnissen lebenden mensch oder? <


    das wort "kritisch" ist natürlich etwas unpassend, da zweideutig zu interpretuieren. aber ich denke du weisst was gemeitn war.

  8. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 12:50

    ach wenn ich gleich am ebsten wieder als troll oder ähnliches dargestellt werde.

    ja ich weiß was du meinst, und ich gebe dir recht.

    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > im grunde kann mein satz auch nicht als
    > ausrede interpretiert werden, denn es wird ja
    > zugegeben, das Amokläufer "killerspiele" (tolles
    > wort löl) spielen. es geht viel mehr um die
    > klarstellung der verhältnismäßigkeit. so wie du es
    > halt erklärt hast. <
    >
    > ja, die frage bleibt halt, ob diese killerspiele
    > dazu anregen oder die hemmschwelle runter setzen,
    > auf jemanden zu schiessen. wenn die frage mit ja
    > beantwortet werden kann, ist es möglich, das
    > sozial labile personen dadurch animiert werden.
    > alleine an den spielen liegt es natürlich nicht,
    > aber es ist einfacher diese zu verbieten, als die
    > erziehung in richtige bahnen zu lenken.
    >
    > > nebenbei: "Sozial kritischer Mensch" was ist
    > das für dich? ich bin ein sozial kritischer
    > Mensch. ich mache mir gedanken über unses Soziales
    > Leben und dem Sozialstaat. damit wäre ich
    > eigentlich ein sozial kritischer mensch. was du
    > meinst sind wohl eher in kritischen sozialen
    > verhältnissen lebenden mensch oder? <
    >
    > das wort "kritisch" ist natürlich etwas unpassend,
    > da zweideutig zu interpretuieren. aber ich denke
    > du weisst was gemeitn war.




  9. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Lim_Dul 23.11.06 - 13:03

    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > das ist schon klar, aber dieser satz macht es sich
    > meiner meinung nach zu einfach, er klingt wie eine
    > ausrede und ist es auch.
    > die frage die sich stellt ist doch, ob
    > killerspiele bei sozial kritischen menschen, die
    > extremer belastung ausgesetzt sind, der tropfen
    > sind, der das fass zum überlaufen bringen kann.
    > also ob diese killerspiele bei diesen menschen die
    > hemmschwelle runter setzen, auf andere menschen zu
    > schiessen.
    Das denke ich schon, dass die Spiele letzendlich das Fass zum überlaufen bringen können. Aber auch ein leichter Regen kann einen bis zur Deichoberkante stehenden Fluss zum überlaufen bringen.

    Aber wenn es die Spiele nicht wären, dann wären es Filme oder sonstwas. Von daher sollte das Augenmerk drauf liegen das Fass nicht so voll werden so lassen. Das schließt sinnvolle Regelungen bei Computerspielen, wie eben Altersfreigaben oder ähnliches ja nicht aus.

    Lustige Erlebnisse mit der Deutschen Bahn: http://www.bahn-spass.de/

  10. Was ich mich frage ...

    Autor: Tritop 23.11.06 - 13:45

    Womit haben sich eigentlich die Massemörder und Amokläufer früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte vorbereitet, als man die Schuld noch nicht den Spielen, den Filmen, der Musik ... in die Schuhe schieben konnte, weil es die da noch nicht gab?

    Levishadow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wahrscheinlich schon öffter gepostet, und
    > zugegeben auch nicht von mir.
    > aber es gibt einen ganz einfachen Satz, der die
    > Verhältnismäßigkeit zwischen games und amokläufen
    > erklärt:
    >
    > "fast jeder Amokläufer hat Computerspiele gespielt
    >
    > fast kein Computerspieler läuft Amok"


  11. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Torsten 23.11.06 - 13:55

    Hi,

    Der erste krasse Unterschied der mir auffällt ist das wir meistens nur das Spiel spielen (also einen EGO Shooter) aber nicht auf die Idee kommen.. uns in einen Tarnanzug zu zwängen und mit Tarnfarben bemalt mit entsprechenden Waffen im Wald umherzuschleichen und auf andere Menschen zu feuern (wenn auch nicht mit scharfer Munition).

    Diese Ebene hat aber dieser Bastian B. wohl schon sehr früh überschritten/verlassen.

    Des weiteren finde ich immer lustig das die Medien sich wundern wenn bei einem Jugendlichen dann auch CounterStrike auf dem Rechner gefunden wird. Man könnte unter den männlichen 12-20 jährigen ja mal eine Umfrage machen:

    1. Wie heist unser Bundeskanzler?
    2. Worum geht es bei Counterstrike?

    Ich wette das die 1. Frage nur 50-60% beantworten können (und des es sogar kein Mann sondern eine Frau ist!), bei der 2. Frage dürften locker über 90% eine Erklärung parat haben.

    Gruß
    Torsten



    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > haben diese killer nicht alle ein faible für
    > waffen? ich selbst spiele auch 3d-shooter, aber
    > ich habe überhaupt kein faible für waffen, finde
    > sie weder sexy, geil noch sonstwas, sie
    > interessieren mich einfach nicht. und ich denke so
    > geht das den meisten spielern. bei den tätern ist
    > aber meiner meinung nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein persönliches faible für waffen haben, was
    > auch das posieren mit diesen zeigt, in langen
    > schwarzen mänteln.
    > und ich denke da sind doch zwei grosse
    > unterschiede, 3d-shooter zu zocken, oder eine
    > ganze besondere beziehung zu waffen zu haben.
    > natürlich ist es meistens unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible für waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber jemand der 3d-shooter spielt, findet
    > es nicht automatisch cool mit waffen zu posieren.
    >
    > ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit. durch
    > die verhehrlichung der waffe ansich, fällt auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen. denn die
    > 3d-shooter können niemals so intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine echte waffe in der hand zu haben
    > und abzuschiessen. wer aber ein faible für waffen
    > hat, der kennt dieses gefühl und damit ist diese
    > hürde zumindest schon mal überwunden.


  12. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 14:13

    die frage "Wie heißt unser Bundeskanzler" ist diskriminierend!

    nee aber ernstgemeint. genau das ist es doch!
    Die lieben Politiker und angeblichen Experten tun so, als würden "Killerspiel" Spieler zu einer Randgruppe gehören!
    Aber dem ist nicht so. <--PUNKT

    und weiter, nicht nur wieviele könnten beschreiben, worum es in CS geht, sondern wieviele Spielen CS oder ähnliche Spiele!?

    (ich bin CS hasser nebenbei^^ aber das ist offtopic)



    Torsten schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > Der erste krasse Unterschied der mir auffällt ist
    > das wir meistens nur das Spiel spielen (also einen
    > EGO Shooter) aber nicht auf die Idee kommen.. uns
    > in einen Tarnanzug zu zwängen und mit Tarnfarben
    > bemalt mit entsprechenden Waffen im Wald
    > umherzuschleichen und auf andere Menschen zu
    > feuern (wenn auch nicht mit scharfer Munition).
    >
    > Diese Ebene hat aber dieser Bastian B. wohl schon
    > sehr früh überschritten/verlassen.
    >
    > Des weiteren finde ich immer lustig das die Medien
    > sich wundern wenn bei einem Jugendlichen dann auch
    > CounterStrike auf dem Rechner gefunden wird. Man
    > könnte unter den männlichen 12-20 jährigen ja mal
    > eine Umfrage machen:
    >
    > 1. Wie heist unser Bundeskanzler?
    > 2. Worum geht es bei Counterstrike?
    >
    > Ich wette das die 1. Frage nur 50-60% beantworten
    > können (und des es sogar kein Mann sondern eine
    > Frau ist!), bei der 2. Frage dürften locker über
    > 90% eine Erklärung parat haben.
    >
    > Gruß
    > Torsten
    >
    > Borat schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > haben diese killer nicht alle ein faible
    > für
    > waffen? ich selbst spiele auch
    > 3d-shooter, aber
    > ich habe überhaupt kein
    > faible für waffen, finde
    > sie weder sexy, geil
    > noch sonstwas, sie
    > interessieren mich einfach
    > nicht. und ich denke so
    > geht das den meisten
    > spielern. bei den tätern ist
    > aber meiner
    > meinung nach immer zu erkennen, dass
    > sie ein
    > persönliches faible für waffen haben, was
    >
    > auch das posieren mit diesen zeigt, in langen
    >
    > schwarzen mänteln.
    > und ich denke da sind doch
    > zwei grosse
    > unterschiede, 3d-shooter zu
    > zocken, oder eine
    > ganze besondere beziehung
    > zu waffen zu haben.
    > natürlich ist es meistens
    > unabdingbar, dass jemand
    > mit einem faible für
    > waffen auch 3d-shooter
    > spielt, aber jemand
    > der 3d-shooter spielt, findet
    > es nicht
    > automatisch cool mit waffen zu posieren.
    >
    > ich meine, da liegt eher die gemeinsamkeit.
    > durch
    > die verhehrlichung der waffe ansich,
    > fällt auch
    > die hemmschwelle diese zu nutzen.
    > denn die
    > 3d-shooter können niemals so
    > intensiv das gefühl
    > vermitteln, eine echte
    > waffe in der hand zu haben
    > und abzuschiessen.
    > wer aber ein faible für waffen
    > hat, der kennt
    > dieses gefühl und damit ist diese
    > hürde
    > zumindest schon mal überwunden.
    >
    >


  13. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Borat 23.11.06 - 14:18

    > Der erste krasse Unterschied der mir auffällt ist das wir meistens nur das Spiel spielen (also einen EGO Shooter) aber nicht auf die Idee kommen.. uns in einen Tarnanzug zu zwängen und mit Tarnfarben bemalt mit entsprechenden Waffen im Wald umherzuschleichen und auf andere Menschen zu feuern (wenn auch nicht mit scharfer Munition). Diese Ebene hat aber dieser Bastian B. wohl schon sehr früh überschritten/verlassen. <

    das ist exakt das was ich meine! da ist bereits eine faszination für waffen und alles drumherum bei den tätern auszumachen, die von den ego-shootern völlig unabhängig zu sehen ist. und diese fanszination ist meiner meinung nach wesentlich einflussreicher, als als ein computerspiel es jemals sein könnte.

    > Des weiteren finde ich immer lustig das die Medien sich wundern wenn bei einem Jugendlichen dann auch CounterStrike auf dem Rechner gefunden wird. Man könnte unter den männlichen 12-20 jährigen ja mal eine Umfrage machen: 1. Wie heist unser Bundeskanzler? 2. Worum geht es bei Counterstrike? Ich wette das die 1. Frage nur 50-60% beantworten können (und des es sogar kein Mann sondern eine Frau ist!), bei der 2. Frage dürften locker über 90% eine Erklärung parat haben. <

    die pisa studie sagt alles. und schuld daran ist natürlich die mangelnde erziehung der eltern, aber davon unabhängig sind es die medien, welche die eigetnliche erzihung der kinder durchführen und abseits stehenden das gefühl geben, dass es nur wert ist ein leben zu führen, wenn man sich dem mainstream-dogma anpasst.
    ich kann bastian b. zum teil druchaus verstehen, er sieht einiges sehr richtig, was die meisten menschen nicht erkennen, nur entschuldigt das natürlich in keinster weise seine tat.

  14. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 14:26

    mal als gegenaufstellung zu

    > die pisa studie sagt alles. und schuld daran ist
    > natürlich die mangelnde erziehung der eltern,

    ganz ehrlich: so ist es nicht ganz

    ich behaupte nicht, das die eltern nicht viel einfluss hätten, aber als bsp:
    ich komme von einen kleinen dorf. die grundschule bestand aus 6 Klassen. Für jede Klassenstufe eine Klasse mit max. 20 Schülern (wenn überhaupt)

    ich kenne wirklich sogut wie keinen, der von dieser Schule kam, und auch nur in ansätzen zu brutalen verhalten neigt! aufs gymnasium gingen von den schülern im Durchschnitt 40%.
    (ich bin jetzt 21 und die schule wurde, wie kanns auch anders sein, geschlossen)

    ich verstehe immer nicht, warum die erst so ab hauptschul beginn anfangen wollen, was zu ändern, denn bei den meisten ist da schon hopfen und malz verloren! die meisten kinder sind doch schon mit 13 14 schon "verdorben"

    wie schon so oft, sollte man nicht gegen die Symptome vorgehen, sondern gegen die Ursache!!!





  15. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Borat 23.11.06 - 14:34

    ich gebe dir recht. ich habe zivildienst im kindergarten gemacht. gegenüber war der pausenhof einer grundschule. 1 jahr lang habe ich mitbekommen wie es da so abgeht, was mir früher gar nicht so aufgefallen ist. aussenseiter haben da überhaupt keine chance, statussymbole, gewalt, hierachien und gruppenzwang bestimmen das alltagsleben in den schule. wenn man dann noch probleme im unterricht selbst hat, dann ist man da schlichtweg verloren. wenn man hier und nich auch schon früher beginnt, ist man später nur noch am wunden lecken.



    Levishadow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mal als gegenaufstellung zu
    >
    > > die pisa studie sagt alles. und schuld daran
    > ist
    > natürlich die mangelnde erziehung der
    > eltern,
    >
    > ganz ehrlich: so ist es nicht ganz
    >
    > ich behaupte nicht, das die eltern nicht viel
    > einfluss hätten, aber als bsp:
    > ich komme von einen kleinen dorf. die grundschule
    > bestand aus 6 Klassen. Für jede Klassenstufe eine
    > Klasse mit max. 20 Schülern (wenn überhaupt)
    >
    > ich kenne wirklich sogut wie keinen, der von
    > dieser Schule kam, und auch nur in ansätzen zu
    > brutalen verhalten neigt! aufs gymnasium gingen
    > von den schülern im Durchschnitt 40%.
    > (ich bin jetzt 21 und die schule wurde, wie kanns
    > auch anders sein, geschlossen)
    >
    > ich verstehe immer nicht, warum die erst so ab
    > hauptschul beginn anfangen wollen, was zu ändern,
    > denn bei den meisten ist da schon hopfen und malz
    > verloren! die meisten kinder sind doch schon mit
    > 13 14 schon "verdorben"
    >
    > wie schon so oft, sollte man nicht gegen die
    > Symptome vorgehen, sondern gegen die Ursache!!!

  16. Re: Besser (sry)

    Autor: Ember 23.11.06 - 14:34

    Ranjid-IT schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Welche Ideen den Massen auch suggeriert werden
    > mögen, zur Wirkung können sie nur kommen, wenn sie
    > in sehr einfacher Form aufzunehmen sind und sich
    > in ihrem Geist in bildhafter Erscheinung
    > widerspiegeln."
    > Gustave Le Bon
    >
    > Killer-Spiele und Filme.

    Ein schönes Zitat - an dieser Stelle einfach mal danke, ein bisschen Recherche hat mich dazu gebracht, das Buch in der Bibliothek vorzumerken. Man schaut ja ab und an auch gern ein wenig über den Tellerrand.

  17. LOB

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 14:40

    ein lob an die teilnehmer dieses teilthreades!
    kein sinloser müll oder dumme kommentare.
    danke...
    der Glaube an die community ist doch noch gerechtfertigt

  18. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Torsten 23.11.06 - 14:55

    Hi,

    Naja auch meine Schulzeit war kein Zucker-Schlecken. Mobbing / Ausgrenzung war damals auch nur vom Wort noch nicht erfunden. Trotzdem habe ich sie überstanden - und bis jetzt habe ich auch noch keinen umgebracht und werde das wohl auch nicht ;-).

    "Gang´s" gab es in den 70er/80ern auch schon an den Schulen wo ich war und wenn 4-5 auf einen gehen hast du auch damals schon keine Schnitte gehabt. Ok die hatten keine Messer/Waffen .. aber Tritte in überzahl mit Opfer am Boden sind auch schon nicht lustig.

    Der Markenwahn war auch damals vorhanden.

    Gruß
    Torsten

    -------------------------------------------------------
    > ich gebe dir recht. ich habe zivildienst im
    > kindergarten gemacht. gegenüber war der pausenhof
    > einer grundschule. 1 jahr lang habe ich
    > mitbekommen wie es da so abgeht, was mir früher
    > gar nicht so aufgefallen ist. aussenseiter haben
    > da überhaupt keine chance, statussymbole, gewalt,
    > hierachien und gruppenzwang bestimmen das
    > alltagsleben in den schule. wenn man dann noch
    > probleme im unterricht selbst hat, dann ist man da
    > schlichtweg verloren. wenn man hier und nich auch
    > schon früher beginnt, ist man später nur noch am
    > wunden lecken.
    >
    > Levishadow schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > mal als gegenaufstellung zu
    >
    > >
    > die pisa studie sagt alles. und schuld daran
    >
    > ist
    > natürlich die mangelnde erziehung
    > der
    > eltern,
    >
    > ganz ehrlich: so ist
    > es nicht ganz
    >
    > ich behaupte nicht, das
    > die eltern nicht viel
    > einfluss hätten, aber
    > als bsp:
    > ich komme von einen kleinen dorf.
    > die grundschule
    > bestand aus 6 Klassen. Für
    > jede Klassenstufe eine
    > Klasse mit max. 20
    > Schülern (wenn überhaupt)
    >
    > ich kenne
    > wirklich sogut wie keinen, der von
    > dieser
    > Schule kam, und auch nur in ansätzen zu
    >
    > brutalen verhalten neigt! aufs gymnasium
    > gingen
    > von den schülern im Durchschnitt 40%.
    >
    > (ich bin jetzt 21 und die schule wurde, wie
    > kanns
    > auch anders sein, geschlossen)
    >
    > ich verstehe immer nicht, warum die erst so
    > ab
    > hauptschul beginn anfangen wollen, was zu
    > ändern,
    > denn bei den meisten ist da schon
    > hopfen und malz
    > verloren! die meisten kinder
    > sind doch schon mit
    > 13 14 schon
    > "verdorben"
    >
    > wie schon so oft, sollte
    > man nicht gegen die
    > Symptome vorgehen,
    > sondern gegen die Ursache!!!


  19. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Levishadow 23.11.06 - 15:00

    wobei wir wieder beim thema wären^^
    damals gabs das alles auch schon!!
    --> gabs damals "Killerspiele" wohl eher nicht
    --> hiermit ist bewiesen, Killerspiele haben nicht schuld an
    der "verrohung" (die es ja eigentlich garnicht gibt) der Schule

    Torsten schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > Naja auch meine Schulzeit war kein
    > Zucker-Schlecken. Mobbing / Ausgrenzung war damals
    > auch nur vom Wort noch nicht erfunden. Trotzdem
    > habe ich sie überstanden - und bis jetzt habe ich
    > auch noch keinen umgebracht und werde das wohl
    > auch nicht ;-).
    >
    > "Gang´s" gab es in den 70er/80ern auch schon an
    > den Schulen wo ich war und wenn 4-5 auf einen
    > gehen hast du auch damals schon keine Schnitte
    > gehabt. Ok die hatten keine Messer/Waffen .. aber
    > Tritte in überzahl mit Opfer am Boden sind auch
    > schon nicht lustig.
    >
    > Der Markenwahn war auch damals vorhanden.
    >
    > Gruß
    > Torsten
    >
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ich gebe dir recht. ich habe zivildienst
    > im
    > kindergarten gemacht. gegenüber war der
    > pausenhof
    > einer grundschule. 1 jahr lang habe
    > ich
    > mitbekommen wie es da so abgeht, was mir
    > früher
    > gar nicht so aufgefallen ist.
    > aussenseiter haben
    > da überhaupt keine chance,
    > statussymbole, gewalt,
    > hierachien und
    > gruppenzwang bestimmen das
    > alltagsleben in
    > den schule. wenn man dann noch
    > probleme im
    > unterricht selbst hat, dann ist man da
    >
    > schlichtweg verloren. wenn man hier und nich
    > auch
    > schon früher beginnt, ist man später nur
    > noch am
    > wunden lecken.
    > > > >
    > Levishadow schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > mal als gegenaufstellung
    > zu
    > > >
    > die pisa studie sagt
    > alles. und schuld daran
    >
    > ist
    >
    > natürlich die mangelnde erziehung
    > der
    >
    > eltern,
    > > ganz ehrlich: so ist
    > es
    > nicht ganz
    > > ich behaupte nicht,
    > das
    > die eltern nicht viel
    > einfluss
    > hätten, aber
    > als bsp:
    > ich komme von
    > einen kleinen dorf.
    > die grundschule
    >
    > bestand aus 6 Klassen. Für
    > jede Klassenstufe
    > eine
    > Klasse mit max. 20
    > Schülern (wenn
    > überhaupt)
    > > ich kenne
    > wirklich
    > sogut wie keinen, der von
    > dieser
    > Schule
    > kam, und auch nur in ansätzen zu
    >
    > brutalen verhalten neigt! aufs gymnasium
    >
    > gingen
    > von den schülern im Durchschnitt
    > 40%.
    > > (ich bin jetzt 21 und die schule
    > wurde, wie
    > kanns
    > auch anders sein,
    > geschlossen)
    >
    > > ich verstehe immer
    > nicht, warum die erst so
    > ab
    > hauptschul
    > beginn anfangen wollen, was zu
    > ändern,
    >
    > denn bei den meisten ist da schon
    > hopfen und
    > malz
    > verloren! die meisten kinder
    > sind
    > doch schon mit
    > 13 14 schon
    >
    > "verdorben"
    > > wie schon so oft,
    > sollte
    > man nicht gegen die
    > Symptome
    > vorgehen,
    > sondern gegen die Ursache!!!
    >
    >


  20. Re: Was mir auffällt...

    Autor: Torsten 23.11.06 - 15:04

    Es gibt auf Animal Planet immer so schöne Dokumentationen über Affen. Wenn man sich damit mal befasst hat wie dieses Rudel/Herde funktioniert und dann an unsere Gesellschaft denkt - ist das eigentlich gar nicht so weit ausseinander nur das wir Menschen mehr Variationen des gleichen Themas geschaffen haben:

    Ich oben - du unten - sonst Fresse kloppen !

    Gruß
    Torsten
    PS: Zugeben super stark vereinfacht

    Levishadow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wobei wir wieder beim thema wären^^
    > damals gabs das alles auch schon!!
    > --> gabs damals "Killerspiele" wohl eher nicht
    > --> hiermit ist bewiesen, Killerspiele haben
    > nicht schuld an
    > der "verrohung" (die es ja eigentlich garnicht
    > gibt) der Schule
    >
    > Torsten schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hi,
    >
    > Naja auch meine Schulzeit war
    > kein
    > Zucker-Schlecken. Mobbing / Ausgrenzung
    > war damals
    > auch nur vom Wort noch nicht
    > erfunden. Trotzdem
    > habe ich sie überstanden -
    > und bis jetzt habe ich
    > auch noch keinen
    > umgebracht und werde das wohl
    > auch nicht
    > ;-).
    >
    > "Gang´s" gab es in den 70er/80ern
    > auch schon an
    > den Schulen wo ich war und wenn
    > 4-5 auf einen
    > gehen hast du auch damals schon
    > keine Schnitte
    > gehabt. Ok die hatten keine
    > Messer/Waffen .. aber
    > Tritte in überzahl mit
    > Opfer am Boden sind auch
    > schon nicht
    > lustig.
    >
    > Der Markenwahn war auch damals
    > vorhanden.
    >
    > Gruß
    > Torsten
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > ich gebe dir recht. ich habe
    > zivildienst
    > im
    > kindergarten gemacht.
    > gegenüber war der
    > pausenhof
    > einer
    > grundschule. 1 jahr lang habe
    > ich
    >
    > mitbekommen wie es da so abgeht, was mir
    >
    > früher
    > gar nicht so aufgefallen ist.
    >
    > aussenseiter haben
    > da überhaupt keine
    > chance,
    > statussymbole, gewalt,
    >
    > hierachien und
    > gruppenzwang bestimmen
    > das
    > alltagsleben in
    > den schule. wenn man
    > dann noch
    > probleme im
    > unterricht selbst
    > hat, dann ist man da
    >
    > schlichtweg
    > verloren. wenn man hier und nich
    > auch
    >
    > schon früher beginnt, ist man später nur
    > noch
    > am
    > wunden lecken.
    > > > >
    >
    > Levishadow schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > mal als
    > gegenaufstellung
    > zu
    > > >
    > die
    > pisa studie sagt
    > alles. und schuld
    > daran
    >
    > ist
    >
    > natürlich die
    > mangelnde erziehung
    > der
    >
    > eltern,
    >
    > > ganz ehrlich: so ist
    > es
    > nicht
    > ganz
    > > ich behaupte nicht,
    > das
    >
    > die eltern nicht viel
    > einfluss
    > hätten,
    > aber
    > als bsp:
    > ich komme von
    > einen
    > kleinen dorf.
    > die grundschule
    >
    > bestand aus 6 Klassen. Für
    > jede
    > Klassenstufe
    > eine
    > Klasse mit max.
    > 20
    > Schülern (wenn
    > überhaupt)
    > >
    > ich kenne
    > wirklich
    > sogut wie keinen, der
    > von
    > dieser
    > Schule
    > kam, und auch nur
    > in ansätzen zu
    >
    > brutalen verhalten
    > neigt! aufs gymnasium
    >
    > gingen
    > von
    > den schülern im Durchschnitt
    > 40%.
    > >
    > (ich bin jetzt 21 und die schule
    > wurde,
    > wie
    > kanns
    > auch anders sein,
    >
    > geschlossen)
    >
    > > ich verstehe
    > immer
    > nicht, warum die erst so
    > ab
    >
    > hauptschul
    > beginn anfangen wollen, was
    > zu
    > ändern,
    >
    > denn bei den meisten ist
    > da schon
    > hopfen und
    > malz
    > verloren!
    > die meisten kinder
    > sind
    > doch schon
    > mit
    > 13 14 schon
    >
    > "verdorben"
    >
    > > wie schon so oft,
    > sollte
    > man nicht
    > gegen die
    > Symptome
    > vorgehen,
    >
    > sondern gegen die Ursache!!!
    >
    >


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