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Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

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  1. Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Dr. Karl Wolgemuth 23.11.06 - 15:07

    Hallo!

    Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an, Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen - immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen weg. ;-)

    Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine wesentlich stärkere Förderung der Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint Ihr nicht auch?

    Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls, neben vielen anderen Leuten, auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier sollte eigentlich die soziale Verantwortung vorgehen.

    Viele Grüsse,

    Dr. Karl Wohlgemuth

  2. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: ME_Fire 23.11.06 - 15:09

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth


    Ich denke nicht dass das einen grossen Unterschied macht.
    Da man bei einem Computerspiel auch grossartig Aggressionen abbauen kann denke ich sogar dass eher das Gegenteil der Fall ist.

  3. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Killerspieler 23.11.06 - 15:12

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth

    Dem kann ich nur zustimmen. Wenn ich einen Shooter spiele stelle ich mir immer vor der Gegner wäre mein Feind, Chef oder [bitte gehasste Person eintragen], dann kann ich mich so reichtig abreagieren. Bei Filmen auch wenn si enoch so blutig sind klappt das nicht.

  4. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Autofahrer 23.11.06 - 15:16

    Killerspieler schrieb:
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    > Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion
    > um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine
    > Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat
    > viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben
    > ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage
    > der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin
    > ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine
    > Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    >
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das
    > Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere
    > Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können
    > als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker
    > im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten
    > eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen
    > ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen
    > hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es
    > ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel
    > besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    >
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die
    > Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den
    > Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    >
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    >
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei.
    > Hier
    > sollte eigentlich die soziale
    > Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele
    > Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth
    >
    > Dem kann ich nur zustimmen. Wenn ich einen Shooter
    > spiele stelle ich mir immer vor der Gegner wäre
    > mein Feind, Chef oder , dann kann ich mich so
    > reichtig abreagieren. Bei Filmen auch wenn si
    > enoch so blutig sind klappt das nicht.

    Klar, es macht ja auch viel mehr Spaß die Leute in der Realität selbst mit dem Auto zu überfahren als bei Unfällen nur als unbeteiligter Gaffer zuzusehen.

  5. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Genau 23.11.06 - 15:19

    ...wenn man dem virtuellen Konterfei gewisser unbeliebter Personen gegenübertreten könnte. Mit Internet-Ranking als Barometer der Beliebtheit für diese Personen. Aber so weit darf es auf keinen Fall kommen.

  6. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Jamba 23.11.06 - 15:56

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?

    Richtig ist:
    Vor dem Bildschirm ist nicht real.
    Aktiv ist nur die Schnelligkeit der Finger.
    Der restliche Körper sitzt relativ träge herum.

    Was ist mit Strategiespielen (u.a. Civilization) da werden teilweise ganze Städte vernichtet? Ist aus einer anderen Perspektive die Pixelgewalt anders?

    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.

    Das erste was ein Kind wahrnimmt sind meistens seine Eltern. Sie sind auch diejenigen die es erziehen. Sicherlich gibt es viele Probleme die
    der Amokschütze hatte. Doch soziale Zuwendung hat mehr als alles andere gefehlt. Seine Mitschüler trugen auch ein kleines Stück dazu bei. Weder Lehrer noch Sozialarbeiter werden eine auf materielle Dinge fixierte Gesellschaft ändern. In Deutschland wirds kälter.

    Mit besten Gruß
    Jamba

  7. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Zeus 23.11.06 - 16:02

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth

    http://www.google.de/search?hl=de&q=sch%C3%BCtzenverein+erfurt+waffengesetz&btnG=Google-Suche&meta=

  8. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Michael - alt 23.11.06 - 16:09

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth

    Hm....

    ich bin zwar auch überzeugt, daß ein Hemmschwellensenkungsbeitrag durch die Spiele geleistet wird, aber ich umgedreht auch der Ansicht, daß die Spiele Katalysatoren sein können. Zu entscheiden, welches Argument überwiegt, sind statistische Instrumente zu ungenau, da die jeweils anzuwendenden Fragestellungen ein zu großes Fehlerpotential liefern.

    Das heißt in einfachem Deutsch: Es wird m.a.W (oder in Neudeutsch IMHO) keine Antwort auf die Frage geben. Rein prophylaktisch vorzugehen wäre Unfug und würde Kriminalisierung unterstützen.

    Ich meine, wir müssen tatsächlich (und zwar jeder für sich) beantworten,

    - ob diese Spielerei letztendlich nicht "zu blöde ist"
    - ob jeder Einzelne mehr Zeit in die Gesellschaft investieren sollte um einen Beitrag zur Verhinderung des Gefühls an "Unwertsein" oder "Verlierer sein" der potentiellen Tätergruppe zu leisten.

    In einfachem Deutsch: Geht doch lieber alle gemeinsam einen saufen anstelle Euch isoliert mit einem Blechidioten zu beschäftigen und hört auch seltsameren Leuten einfach mal zu.

    Gruß

    Michael


  9. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Dr. Borat 23.11.06 - 16:17

    ja die perspektive macht es aus. wenn ich mir vorstelle, solche 3d-shooter auf dem wii, dass ist wieder mal eine neues level!!
    je realer es ist (gerrade körperlich gesehen), desto eher verlierst du die hemmungen, weil eben nur der reale umgang mit der waffe diese hemmungen abschwächt. alles andere ist eigentlich "nur" tv.



    Jamba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion
    > um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine
    > Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat
    > viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben
    > ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage
    > der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin
    > ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine
    > Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    >
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das
    > Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere
    > Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können
    > als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker
    > im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten
    > eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen
    > ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen
    > hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es
    > ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel
    > besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    >
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Richtig ist:
    > Vor dem Bildschirm ist nicht real.
    > Aktiv ist nur die Schnelligkeit der Finger.
    > Der restliche Körper sitzt relativ träge herum.
    >
    > Was ist mit Strategiespielen (u.a. Civilization)
    > da werden teilweise ganze Städte vernichtet? Ist
    > aus einer anderen Perspektive die Pixelgewalt
    > anders?
    >
    > > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt
    > Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen
    > jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch
    > zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler
    > bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale
    > Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Das erste was ein Kind wahrnimmt sind meistens
    > seine Eltern. Sie sind auch diejenigen die es
    > erziehen. Sicherlich gibt es viele Probleme die
    > der Amokschütze hatte. Doch soziale Zuwendung hat
    > mehr als alles andere gefehlt. Seine Mitschüler
    > trugen auch ein kleines Stück dazu bei. Weder
    > Lehrer noch Sozialarbeiter werden eine auf
    > materielle Dinge fixierte Gesellschaft ändern. In
    > Deutschland wirds kälter.
    >
    > Mit besten Gruß
    > Jamba
    >


  10. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Michael - alt 23.11.06 - 16:26

    Dr. Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ja die perspektive macht es aus. wenn ich mir
    > vorstelle, solche 3d-shooter auf dem wii, dass ist
    > wieder mal eine neues level!!
    > je realer es ist (gerrade körperlich gesehen),
    > desto eher verlierst du die hemmungen, weil eben
    > nur der reale umgang mit der waffe diese hemmungen
    > abschwächt. alles andere ist eigentlich "nur" tv.

    Ha-ha. Und was ist mit dem Engagement, durch Töten zu gewinnen? Und was ist mit dem vorgespielten Erfolg? Zumindest dieser Teil des Try&Error geht immer positiv in die falsche Richtung aus.

    Aber die Diskussion ist müssig, denn es gibt derzeit kein Instrument, mit dem das gemessen werden kann. Also Disput über Spekulation und Glaube. Also "Religion" (deren Ursachen ähnliche sein können, wie Krieg)

    >
    >
    > Jamba schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Hallo!
    >
    > Zugegeben
    > - der Diskussion
    > um Computerspiele
    >
    > haftet sicherlich eine
    > Ablenkungsabsicht
    > an,
    > Gewaltbereitschaft hat
    > viele viele
    > andere Ursachen
    > und Verbote haben
    > ihre
    > Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage
    >
    > der Wirkung von Computerspielen -
    >
    > immerhin
    > ist das Verweisen auf diese Punkte
    > auch
    > eine
    > Ablenkung vom Problem der
    > Computerspielen
    >
    > weg. ;-)
    >
    > Ich
    > habe das Gefühl, das
    > Computerspiele eine
    >
    > wesentlich stärkere
    > Förderung der
    >
    > Gewaltbereitschaft haben können
    > als z.B.
    > das
    > schlimmste Kettensägenmassaker
    > im
    > Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten
    >
    > eingeschult wird. Sich im
    > Kino
    > zurückzulehnen
    > ist eine Sache, aber aktiv
    > im
    > Spiel Menschen
    > hinzuschlachten ist
    > noch eine ganz
    > andere. Es
    > ist ja
    > schliesslich erwiesen, das man
    > viel
    >
    > besser lernt, wenn man etwas aktiv tut.
    > Meint
    >
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Richtig
    > ist:
    > Vor dem Bildschirm ist nicht real.
    >
    > Aktiv ist nur die Schnelligkeit der Finger.
    >
    > Der restliche Körper sitzt relativ träge herum.
    >
    > Was ist mit Strategiespielen (u.a.
    > Civilization)
    > da werden teilweise ganze
    > Städte vernichtet? Ist
    > aus einer anderen
    > Perspektive die Pixelgewalt
    > anders?
    >
    > > Natürlich sind die Entwickler nicht
    > direkt
    > Schuld
    > an den Amokläufen. Aber
    > ein sie tragen
    > jedenfalls,
    > neben vielen
    > anderen Leuten, auch
    > zur
    >
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler
    > bei.
    > Hier
    > sollte eigentlich die soziale
    >
    > Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Das erste
    > was ein Kind wahrnimmt sind meistens
    > seine
    > Eltern. Sie sind auch diejenigen die es
    >
    > erziehen. Sicherlich gibt es viele Probleme
    > die
    > der Amokschütze hatte. Doch soziale
    > Zuwendung hat
    > mehr als alles andere gefehlt.
    > Seine Mitschüler
    > trugen auch ein kleines
    > Stück dazu bei. Weder
    > Lehrer noch
    > Sozialarbeiter werden eine auf
    > materielle
    > Dinge fixierte Gesellschaft ändern. In
    >
    > Deutschland wirds kälter.
    >
    > Mit besten
    > Gruß
    > Jamba
    >
    >


  11. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: the_spacewürm 23.11.06 - 16:28

    Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei. Hier
    > sollte eigentlich die soziale Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth


    Das Aktive verhalten beläuft sich auf Controller oder Maus und Tastatur bedienen... ob man dabei irgendwas außer Controller oder Maus und Tastatur bedienen lernen kann? Autofahren? Fliegen? Laufen? Fußball, Basketball, Baseball... spielen? alles sicher nicht, aber Menschen töten schon?

  12. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Prof. Borat 23.11.06 - 17:00

    > Ha-ha. Und was ist mit dem Engagement, durch Töten zu gewinnen? Und was ist mit dem vorgespielten Erfolg? Zumindest dieser Teil des Try&Error geht immer positiv in die falsche Richtung aus. <

    du gehst aber nicht gezielt auf einzelne menschen los und tötest sie in brutal realistischer weise. ich denke da gibt es schon einen riesigen unterschied.

    >Aber die Diskussion ist müssig, denn es gibt derzeit kein Instrument, mit dem das gemessen werden kann. Also Disput über Spekulation und Glaube. Also "Religion" (deren Ursachen ähnliche sein können, wie Krieg) <

    na ja, das diese täter lieber shooter spielen, statt echtzeitstrategie spiele, sagt schon einiges aus.
    du hast zwar recht, man bestimmt selbst aktiv zu töten, aber man führt es eben nicht wirklich aus, weshalb die hemmung mit einer waffe auf menschen los zu gehen nicht wirklich abgeschwächt wird.

  13. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Prof. Borat 23.11.06 - 17:18

    es geht ja nicht ums lernen, aber vielleicht bekommt der eine oder andere der bisher kein bock hatte auto zu fahren, durch bleifuss den kick dazu.
    zudem werden die spiele immer realistischer, auch die controller. was sagst du, wenn du am ende vor deinem tv stehst, mit einer knarre in der hand, welches mit deinem wii2010 verkabelt ist?

  14. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: tinyXV 23.11.06 - 19:57

    ...ich denke auch das solche Personen ein paar Kumpels/Freunde gleichen Alters brauchen. Nur was ist wenn die sich lieber in Gruppen einigeln?
    Da gibts dann Bspw. die "D&G-Gruppe", die "Saufgruppe" u.a.
    Traurig, aber keiner von denen läßt jemanden rein der sich nicht 1:1 anpassen will. Es ist so, leider.

    Wer wohl für diese Erziehung verantwortlich ist??

    Momentan werden leider auch nur politische Schnellschüsse produziert:
    Verbote, zusätzliche Sheriffs, Kontrollwahn (was ist eigentlich mit dem Vorschlag der Bildungsministerin bzgl. Datenerfassung von Schulkindern geworden??) - typisch Deutschland!

    Bei der nächsten Wahl macht ihr es wieder besser ;-)

    Gruezi

  15. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Michael - alt 23.11.06 - 20:43

    Also um es vorwegzunehmen, Dein Beitrag an eines meiner Postings gehört zweifellos zu den Besten. Du stellst gute Fragen. Siehe unten.


    tinyXV schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...ich denke auch das solche Personen ein paar
    > Kumpels/Freunde gleichen Alters brauchen. Nur was
    > ist wenn die sich lieber in Gruppen einigeln?
    > Da gibts dann Bspw. die "D&G-Gruppe", die
    > "Saufgruppe" u.a.
    > Traurig, aber keiner von denen läßt jemanden rein
    > der sich nicht 1:1 anpassen will. Es ist so,
    > leider.

    Jein. Es ist ein menschliches Bedürfnis, seine Schwächen in Gruppen zu kompensieren. Das passende Bild ist, man schließt sich zusammen um so seine verwundbaren Stellen zu schützen.

    Nun hungern die meisten Gruppen nach neuen Impulsen, die, vor allem durch neue Mitglieder kommen. Daher ist jede Gruppe auf Zuwachs orientiert. Es können aber keine Impulse durch "Angepasste" kommen. Da unterliegst Du einem Fehlschluß. Im Gegenteil, Reibereien sind interessant. Der "Angepasste" oder "Anpassende" wird schnell wieder ausgespuckt. Der Fordernde nur, wenn er übertreibt.

    Wie bei der Partnerwahl muß daher der Anwärter sich schon selbst überlegen, ob die Gruppe das Richtige ist oder nicht. Auch das Mitglied. Und genau das lernt man nicht bei Killerspielen auf dem Sofa zwischen Bier und rülpsen, sondern durch die Traute, durch Versuch und Irrtum das Richtige zu finden. Das wird natürlich sehr günstig beeinflusst, wenn diese Elemente bei der elterlichen Erziehung vermittelt werden.

    >
    > Wer wohl für diese Erziehung verantwortlich ist??

    Du meinst, wen man verantwortlich machen kann? Da gibt es den logischen Level, der fordert, daß es einen Elternführerschein gibt, und da gibt es den Gefühlslevel, bei dem die Eltern immer richtig sind. Entscheidung also immer zugunsten des Letzteren. Da kann kein Staat oder wer auch immer nachhaltig einwirken. Dann sind wir auf der Ebene: Schicksal.

    >
    > Momentan werden leider auch nur politische
    > Schnellschüsse produziert:

    Stimmt.

    > Verbote, zusätzliche Sheriffs, Kontrollwahn (was
    > ist eigentlich mit dem Vorschlag der
    > Bildungsministerin bzgl. Datenerfassung von
    > Schulkindern geworden??) - typisch Deutschland!

    Das ist ein Irrweg. Datenerfassung schafft keine Klarheit. Es geht andersrum: Konsens.

    >
    > Bei der nächsten Wahl macht ihr es wieder besser
    > ;-)
    >
    > Gruezi
    Sell chennt am End scho si. Hülft abr nüt.... Salü.


  16. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Michael - alt 23.11.06 - 20:49

    the_spacewürm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo!
    >
    > Zugegeben - der Diskussion
    > um Computerspiele
    > haftet sicherlich eine
    > Ablenkungsabsicht an,
    > Gewaltbereitschaft hat
    > viele viele andere Ursachen
    > und Verbote haben
    > ihre Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage
    > der Wirkung von Computerspielen -
    > immerhin
    > ist das Verweisen auf diese Punkte auch
    > eine
    > Ablenkung vom Problem der Computerspielen
    >
    > weg. ;-)
    >
    > Ich habe das Gefühl, das
    > Computerspiele eine
    > wesentlich stärkere
    > Förderung der
    > Gewaltbereitschaft haben können
    > als z.B. das
    > schlimmste Kettensägenmassaker
    > im Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten
    > eingeschult wird. Sich im
    > Kino zurückzulehnen
    > ist eine Sache, aber aktiv im
    > Spiel Menschen
    > hinzuschlachten ist noch eine ganz
    > andere. Es
    > ist ja schliesslich erwiesen, das man
    > viel
    > besser lernt, wenn man etwas aktiv tut. Meint
    >
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die
    > Entwickler nicht direkt Schuld
    > an den
    > Amokläufen. Aber ein sie tragen jedenfalls,
    >
    > neben vielen anderen Leuten, auch zur
    >
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei.
    > Hier
    > sollte eigentlich die soziale
    > Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele
    > Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth
    >
    > Das Aktive verhalten beläuft sich auf Controller
    > oder Maus und Tastatur bedienen... ob man dabei
    > irgendwas außer Controller oder Maus und Tastatur
    > bedienen lernen kann? Autofahren? Fliegen? Laufen?
    > Fußball, Basketball, Baseball... spielen? alles
    > sicher nicht, aber Menschen töten schon?
    >

    Nein. Das Aktive Verhalten ist sehr wohl das Beobachten und Absorbieren. Die Maus spielt dabei keine Rolle. Hinzu kommt, die Euphorie, der Kick und das Erfolgserlebnis. Wenn Du glaubst, im aktiven Geschehen, die Kontrolle darüber noch zu haben, mag das stimmen. Aber deine Träume und Dein Unterbewußtsein unterliegen nicht dieser (logischen, rationalen) Kontrolle.

  17. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: the_spacewürm 24.11.06 - 10:11

    Prof. Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es geht ja nicht ums lernen, aber vielleicht
    > bekommt der eine oder andere der bisher kein bock
    > hatte auto zu fahren, durch bleifuss den kick
    > dazu.

    Und bei The fast and the furious ist sowas ausgeschlossen? Auch hier gehts ums schnell fahren, sogar bei Cobra 11 im TV wird eigentlich immer gerast. Warum also sind Spiele hier gefährlicher?
    Im Gegenteil: Filme, in denen soetwas ja aus der Realität aufgezeichnet wird sind noch weit realer als jedes heutige Computerspiel.

    > zudem werden die spiele immer realistischer, auch
    > die controller. was sagst du, wenn du am ende vor
    > deinem tv stehst, mit einer knarre in der hand,
    > welches mit deinem wii2010 verkabelt ist?

    realistischer != realistisch. Ich hab selbst noch keine Waffe in der Hand gehalten, aber ich versichere dir, daß das um einiges komplizierter sein dürfte, als mal grade in die passende Richtung gucken und Knöpfchen drücken. Meine "realistischste" erfahrung in der Beziehung war bis jetzt Laserquest (ist in D glaube ich verboten, aber in Holland nicht) wo man mit Laserpistolen auf anderen "geschossen" hat. Das hat nicht viel mit einen Computerspiel gemein, andererseits auch nicht wirklich viel mit echtem Schiessen.

  18. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: the_spacewürm 24.11.06 - 10:15

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > the_spacewürm schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Dr. Karl Wolgemuth schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Hallo!
    >
    > Zugegeben
    > - der Diskussion
    > um Computerspiele
    >
    > haftet sicherlich eine
    > Ablenkungsabsicht
    > an,
    > Gewaltbereitschaft hat
    > viele viele
    > andere Ursachen
    > und Verbote haben
    > ihre
    > Risiken. Aber mal zur
    > konkreten Frage
    >
    > der Wirkung von Computerspielen -
    >
    > immerhin
    > ist das Verweisen auf diese Punkte
    > auch
    > eine
    > Ablenkung vom Problem der
    > Computerspielen
    >
    > weg. ;-)
    >
    > Ich
    > habe das Gefühl, das
    > Computerspiele eine
    >
    > wesentlich stärkere
    > Förderung der
    >
    > Gewaltbereitschaft haben können
    > als z.B.
    > das
    > schlimmste Kettensägenmassaker
    > im
    > Kino, da hier
    > ein aktives Verhalten
    >
    > eingeschult wird. Sich im
    > Kino
    > zurückzulehnen
    > ist eine Sache, aber aktiv
    > im
    > Spiel Menschen
    > hinzuschlachten ist
    > noch eine ganz
    > andere. Es
    > ist ja
    > schliesslich erwiesen, das man
    > viel
    >
    > besser lernt, wenn man etwas aktiv tut.
    > Meint
    >
    > Ihr nicht auch?
    >
    > Natürlich sind die
    > Entwickler nicht direkt
    > Schuld
    > an den
    > Amokläufen. Aber ein sie
    > tragen jedenfalls,
    >
    > neben vielen anderen
    > Leuten, auch zur
    >
    > Persönlichkeitsentwicklung der Spieler bei.
    >
    > Hier
    > sollte eigentlich die soziale
    >
    > Verantwortung
    > vorgehen.
    >
    > Viele
    >
    > Grüsse,
    >
    > Dr. Karl Wohlgemuth
    >
    > Das Aktive verhalten beläuft sich auf
    > Controller
    > oder Maus und Tastatur bedienen...
    > ob man dabei
    > irgendwas außer Controller oder
    > Maus und Tastatur
    > bedienen lernen kann?
    > Autofahren? Fliegen? Laufen?
    > Fußball,
    > Basketball, Baseball... spielen? alles
    > sicher
    > nicht, aber Menschen töten schon?
    >
    > Nein. Das Aktive Verhalten ist sehr wohl das
    > Beobachten und Absorbieren. Die Maus spielt dabei
    > keine Rolle. Hinzu kommt, die Euphorie, der Kick
    > und das Erfolgserlebnis. Wenn Du glaubst, im
    > aktiven Geschehen, die Kontrolle darüber noch zu
    > haben, mag das stimmen. Aber deine Träume und Dein
    > Unterbewußtsein unterliegen nicht dieser
    > (logischen, rationalen) Kontrolle.
    >
    >


    Beobachten und Absorbieren ist aber nicht nur bei Computerspielen gegeben. Genauso die emotionale Komponente. Letzteres dürfte jedem bewußt sein, der mal in einem Kino Titanic gesehen hat bzw. die dort reihenweise flennenden Damen. Damit zurecht zu kommen ist doch grade die viel beschriebene Medienkompetenz (oder wie der genaue Begriff heißen mag), wenn man aber nun davon ausgeht, daß die nicht gegeben ist oder auch daß man diejenigen mit allen Mittel vor solchen Eindrücken schützen muß die sie vll. nicht aufbringen, dann sollte man doch bitte so konsequent sein und sämtliche Medien verbieten.

  19. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: the_spacewürm 24.11.06 - 10:24

    Prof. Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Ha-ha. Und was ist mit dem Engagement, durch
    > Töten zu gewinnen? Und was ist mit dem
    > vorgespielten Erfolg? Zumindest dieser Teil des
    > Try&Error geht immer positiv in die falsche
    > Richtung aus. <
    >
    > du gehst aber nicht gezielt auf einzelne menschen
    > los und tötest sie in brutal realistischer weise.
    > ich denke da gibt es schon einen riesigen
    > unterschied.

    Richtig. Echter Tod ist vollkommen anders, als das was man auf dem Bildschirm sieht. Genauso wie echtes töten vollkommen anders ist. Fiktion und Realität sind nun mal einfach nicht gleich.

    >
    > >Aber die Diskussion ist müssig, denn es gibt
    > derzeit kein Instrument, mit dem das gemessen
    > werden kann. Also Disput über Spekulation und
    > Glaube. Also "Religion" (deren Ursachen ähnliche
    > sein können, wie Krieg) <
    >
    > na ja, das diese täter lieber shooter spielen,
    > statt echtzeitstrategie spiele, sagt schon einiges
    > aus.
    > du hast zwar recht, man bestimmt selbst aktiv zu
    > töten, aber man führt es eben nicht wirklich aus,
    > weshalb die hemmung mit einer waffe auf menschen
    > los zu gehen nicht wirklich abgeschwächt wird.


    Die Hemmung wird nicht abgeschwächt. Und der Grund warum die Täter Shooter spielen? Es ist durchaus möglich das sie gewisse Gewaltphantasien hegen, sicher mag ein Shooter da eine Möglichkeit sein diese auszuleben, aber man merkt eben recht schnell, daß es eben nicht real ist, und ihnen eben beim Ausleben ihrer Gewalt nicht reichen. Die Täter haben schließlich auch meist Erfahrung mit echten Waffen, mit denen sie dann wirklich üben können.
    Um es noch mal klar zu sagen: Menschen die solche Spiele spielen sind _nicht_ von Gewaltphantisien besessen, aber es ist natürlich durchaus möglich, daß Menschen die solche Phantasien haben, genau wie unsere Politiker ja auch, der Meinung sind sie dort ausleben zu können.

  20. Re: Unterschiede von Computerspielen und TV etc.

    Autor: Michael - alt 24.11.06 - 21:01

    Also sei mir bitte nich tböse, aber mir geht das mit den Gegenbehauptungen ziemlich auf den Geist. Es ist auch vollkommen wurscht, denn der, den es danach sehnt, sich mit einem solchen Scheiß zu beschäftigen, solls tun, aber bitte nicht anfangen zu argumentieren ob die Hemmschwellen nun abgebaut werden oder nicht. Daß ein Spieler Ahnung von Spielen hat, mag ich ja noch glauben, aber daß ein Spieler auch noch Ahnung von Psychologie hat, halte ich für recht unwahrscheinlich. Du wirst Deinen Teil nicht nachweisen können und die anderen Ihren Teil nicht. Also was soll das Gejanke?


    the_spacewürm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Prof. Borat schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Ha-ha. Und was ist mit dem Engagement,
    > durch
    > Töten zu gewinnen? Und was ist mit
    > dem
    > vorgespielten Erfolg? Zumindest dieser
    > Teil des
    > Try&Error geht immer positiv in
    > die falsche
    > Richtung aus. <
    >
    > du
    > gehst aber nicht gezielt auf einzelne
    > menschen
    > los und tötest sie in brutal
    > realistischer weise.
    > ich denke da gibt es
    > schon einen riesigen
    > unterschied.
    >
    > Richtig. Echter Tod ist vollkommen anders, als das
    > was man auf dem Bildschirm sieht. Genauso wie
    > echtes töten vollkommen anders ist. Fiktion und
    > Realität sind nun mal einfach nicht gleich.
    >
    > >
    > >Aber die Diskussion ist müssig,
    > denn es gibt
    > derzeit kein Instrument, mit dem
    > das gemessen
    > werden kann. Also Disput über
    > Spekulation und
    > Glaube. Also "Religion"
    > (deren Ursachen ähnliche
    > sein können, wie
    > Krieg) <
    >
    > na ja, das diese täter
    > lieber shooter spielen,
    > statt
    > echtzeitstrategie spiele, sagt schon einiges
    >
    > aus.
    > du hast zwar recht, man bestimmt selbst
    > aktiv zu
    > töten, aber man führt es eben nicht
    > wirklich aus,
    > weshalb die hemmung mit einer
    > waffe auf menschen
    > los zu gehen nicht
    > wirklich abgeschwächt wird.
    >
    > Die Hemmung wird nicht abgeschwächt. Und der Grund
    > warum die Täter Shooter spielen? Es ist durchaus
    > möglich das sie gewisse Gewaltphantasien hegen,
    > sicher mag ein Shooter da eine Möglichkeit sein
    > diese auszuleben, aber man merkt eben recht
    > schnell, daß es eben nicht real ist, und ihnen
    > eben beim Ausleben ihrer Gewalt nicht reichen. Die
    > Täter haben schließlich auch meist Erfahrung mit
    > echten Waffen, mit denen sie dann wirklich üben
    > können.
    > Um es noch mal klar zu sagen: Menschen die solche
    > Spiele spielen sind _nicht_ von Gewaltphantisien
    > besessen, aber es ist natürlich durchaus möglich,
    > daß Menschen die solche Phantasien haben, genau
    > wie unsere Politiker ja auch, der Meinung sind sie
    > dort ausleben zu können.


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