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Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: S.Janssen 23.11.06 - 17:24

    Komisch das die Lightgun Spiele in den Spielhallen nie verboten wurden. Diese liegen doch viel näher.

    Irgendwie werden alle gesellschaftlichen Probleme auf Computerspiele geschoben. Früher ( ca 16 Jahre her ) habe ich auch viel gespielt ( auch Shooter ). Auch heute spiele ich noch gerne ab und zu einen Shooter.
    Dabei habe ich mich danach doch noch prächtig entwickelt. Frau, Kind, zwei Katzen, guter Job und zahle fleißig meine Steuern.
    Eine Anzeige wegen Gewaltsanwendung hatte ich bisher noch nie.

    Irgendwie kommt es mir hier so vor, dass doch etwas zu viel pauschalisiert wird. Aber wer so naiv ist wie du und glaubt was er geschrieben hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

  2. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: S.Janssen 23.11.06 - 17:25

    Dieses Feedback gab es schon vor 20 Jahren bei Mario Bros. Hat man eben nur Schildkröten um die Ecke gebracht. Danach sind die Kinder aber auch nicht raus in den Garten und sind auf Schildkröten gesprungen.

  3. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: S.Janssen 23.11.06 - 17:29

    Jeder der mit einer richtig Waffe schon einmal geschossen hat z.b einem G3 der Bundeswehr, weiß das dies nicht funktioniert.
    Zielen kann ich auch mit Dartpfeilen.

    Nur wer Counterstrike spielt, weiß nicht wie eine echt Waffe funktioniert und erst recht nicht, wie diese sich verhält.

  4. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 17:55

    Tropper schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Im moment würde uns deine Definition erstmal
    > reichen um die Diskusion fortsetzen zu können.
    >
    > Tropper

    Damit es zielführend wird: Gib mir deine Definition und ich sage dir inwieweit sich meine unterscheidet.

    Tsasa

  5. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Gast123 23.11.06 - 18:00

    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Liebe Kinder,
    >
    > Ganz klar dass der GAME sich seiner moralischen
    > Verantwortung entziehen will, ist doch sein
    > Geschäftsmodell gefährdet, wenn er auf das
    > digitale Massakrieren verzichten muss. Und wie
    > kann man dem Unterschichtennachwuchs besser das
    > Taschengeld entwenden, wenn nicht mit Klingeltönen
    > und virtuellem, blutigem Schulhofgemetzel? Während
    > erstere jedoch schlicht weg nur nerven, wenn sie
    > mal wieder im unpassenden Moment den Unterricht
    > zur Farce werden lassen, sind letztere unterhalb
    > jeder Akzeptanzgrenze: Kinder werden physisch zu
    > Schießmaschinen ausgebildet und ihrer geistigen
    > Entwicklung beraubt. Da ist es natürlich nur
    > billig mit dem Finger auf "die Gesellschaft" zu
    > zeigen und die eigene Schuld zu verleugnen.
    > Schließlich müsste man dann vielleicht sogar noch
    > interessante Spiele entwickeln, wobei man doch
    > seine abgestumpfte Käuferschicht so schön
    > konditioniert hat.
    >
    > Tsasa

    Vielen Dank für die provokanten Worte.

    Kinder werden nicht durch Spiele zu Killern ausgebildet. Früher wurde Cowboy und Indiana gespielt und man hat sich gegenseitig abgeschossen. Soll man Cowboy und Indianer spielen auch verbieten?
    Die Verantwortung liegt ganz allein bei den Eltern. Schließlich lässt man als verantwortungsbewußte Eltern seine Kinder auch keine Filme ab 18 sehen, oder gehören diese Filme auch verboten?

    Kinder sind sehr wohl in der Lage zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Man stumpft, meiner Meinung nach, viel eher durch Medien wie Fernsehen, Zeitungen etc. ab als durch Spiele.

  6. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 18:00

    S.Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Komisch das die Lightgun Spiele in den Spielhallen
    > nie verboten wurden. Diese liegen doch viel
    > näher.

    Es war immer ein Spielzeug für eine Randgruppe.

    > Irgendwie werden alle gesellschaftlichen Probleme
    > auf Computerspiele geschoben. Früher ( ca 16 Jahre
    > her ) habe ich auch viel gespielt ( auch Shooter
    > ). Auch heute spiele ich noch gerne ab und zu
    > einen Shooter.
    > Dabei habe ich mich danach doch noch prächtig
    > entwickelt. Frau, Kind, zwei Katzen, guter Job und
    > zahle fleißig meine Steuern.

    Sehr prächtig, etwas Moral fehlt noch.

    > Eine Anzeige wegen Gewaltsanwendung hatte ich
    > bisher noch nie.

    Dazu gratuliere ich dir.

    > Irgendwie kommt es mir hier so vor, dass doch
    > etwas zu viel pauschalisiert wird. Aber wer so
    > naiv ist wie du und glaubt was er geschrieben hat,
    > dem ist eh nicht mehr zu helfen.

    Tut mir leid, wenn du nicht glaubst, was du schreibst.

    Tsasa

  7. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 18:05

    Gast123 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kinder werden nicht durch Spiele zu Killern
    > ausgebildet. Früher wurde Cowboy und Indiana
    > gespielt und man hat sich gegenseitig
    > abgeschossen. Soll man Cowboy und Indianer spielen
    > auch verbieten?

    Verachten ja. Früher haben wir sogar echte Indianer abgeschossen.

    > Die Verantwortung liegt ganz allein bei den
    > Eltern. Schließlich lässt man als

    Ganz allein bei den Eltern? Wegen ihren schlechten Genen?

    > verantwortungsbewußte Eltern seine Kinder auch
    > keine Filme ab 18 sehen, oder gehören diese Filme
    > auch verboten?
    >
    > Kinder sind sehr wohl in der Lage zwischen Fiktion
    > und Realität zu unterscheiden. Man stumpft, meiner
    > Meinung nach, viel eher durch Medien wie
    > Fernsehen, Zeitungen etc. ab als durch Spiele.

    Der Computer ist auch ein Medium.

    Tsasa

  8. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tropper 23.11.06 - 18:11

    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Damit es zielführend wird: Gib mir deine
    > Definition und ich sage dir inwieweit sich meine
    > unterscheidet.
    >
    > Tsasa

    Ja ne is klar. Also doch nur sinnloses geblubber...

    Tropper



  9. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Sven Janssen 23.11.06 - 18:14

    Durch das verdrehen von Wörtern in dem Mund anderer, wird deine Aussage auch nicht richtig.
    Die Tragweite des Verbotes sollte dir klar sein oder? Man schränkt die Entscheidungsfreiheit von mündigen Bürgern ein. Ich möchte mir vom Staat mit meinen 28 Jahren nicht mehr sagen lassen, was ich schauen, spielen und kaufen darf.
    Er recht nicht bei so banalen Dingen wie Computerspiele, vielleicht sollte man doch eher sich mal fragen wie und warum er an die Waffen kam.

    btw. ich empfehle dir einmal den Film "Bowling for Columbine"

    -
    He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

  10. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 18:24

    Sven Janssen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Durch das verdrehen von Wörtern in dem Mund
    > anderer, wird deine Aussage auch nicht richtig.
    > Die Tragweite des Verbotes sollte dir klar sein
    > oder? Man schränkt die Entscheidungsfreiheit von
    > mündigen Bürgern ein. Ich möchte mir vom Staat mit
    > meinen 28 Jahren nicht mehr sagen lassen, was ich
    > schauen, spielen und kaufen darf.

    Ob du das möchtest ist doch völlig irrelevant. Unser Staat kennt Verbote und Strafen für gesellschaftlich destruktives Verhalten.

    > Er recht nicht bei so banalen Dingen wie
    > Computerspiele, vielleicht sollte man doch eher
    > sich mal fragen wie und warum er an die Waffen
    > kam.

    Macht man. Nur dort ist es strafbar. Killerspiele sind da bisher noch eine Grauzone.

    > btw. ich empfehle dir einmal den Film "Bowling for
    > Columbine"

    Ich empfehle "Elephant".

    Tsasa

  11. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 18:27

    Tropper schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >> Damit es zielführend wird: Gib mir deine
    >> Definition und ich sage dir inwieweit sich
    >> meine
    >> unterscheidet.
    >
    > Ja ne is klar. Also doch nur sinnloses
    > geblubber...
    >

    Wenn du meinst, ich denke eher ein Ausdruck deiner Überforderung.

    Tsasa

  12. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Sven Janssen 23.11.06 - 18:30

    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ob du das möchtest ist doch völlig irrelevant.
    > Unser Staat kennt Verbote und Strafen für
    > gesellschaftlich destruktives Verhalten.
    Destruktives Verhalten? Bei Computerspielen?
    Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß.

    > Macht man. Nur dort ist es strafbar. Killerspiele
    > sind da bisher noch eine Grauzone.
    Nein sind sie nicht, waren sie auch noch nie. Spiele die verboten wurden, waren bisher IMMER gesetzteswidrig. Ich sehe kein gesetzteswidrigkeit, wenn ich mit einer Waffe auf virtuelle Polygone schieße, oder diesen auf den Kopf springe.

    Verbote hat man immer schnell zur Hand. Machen auch viele Elternteile mit ihren Kindern. So etwas nenne ich "Versagen bei der Kindeserziehung".

    -
    He who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

  13. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tropper 23.11.06 - 18:31

    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn du meinst, ich denke eher ein Ausdruck deiner
    > Überforderung.
    >
    > Tsasa

    Du schaffst es nicht _deine_ Definition von Killerspielen zum Ausdruck zu bringen - aber ich bin deswegen überfordert. Alles klar...

    Tropper

  14. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Asche 23.11.06 - 19:28

    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gast123 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > Kinder
    > sind sehr wohl in der Lage zwischen Fiktion
    >
    > und Realität zu unterscheiden. Man stumpft,
    > meiner
    > Meinung nach, viel eher durch Medien
    > wie
    > Fernsehen, Zeitungen etc. ab als durch
    > Spiele.
    >
    > Der Computer ist auch ein Medium.
    >
    > Tsasa
    >

    Hmm, da sieht man, dass Tsasa nicht wirklich differenziert oder einfach nur ein bißchen (arg) sturköpfig ist.

    Das Computer ein Medium ist, ist selbstverständlich. Aber Gast123 hat es schon richtig geschrieben und sich nicht auf die Medien im Allgemeinen bezogen, sondern Zitat: "die Medien wie Fernsehen, Zeitungen etc."!

    However, ich glaube nicht, dass "die Schuld" in irgendeiner Form bei irgendwelchen Medien liegt. Ich habe mir jetzt alle Kommentare zu Tsasa's Beitrag durchgelesen und da wurden so viele fundierte, logische und in jeglicher Hinsicht sinnvolle Argumente geliefert...wenn Tsasa die eigentliche Problematik immernoch nicht versteht, dann sollte man sich vielleicht eher Sorgen um Tsasa machen. Eine derart bornierte Meinung könnte doch auch den nächsten Amokläufer darstellen!? Neee, glaub ich nicht. Dafür ist Tsasa zu gut im "Wort-im-Mund-rumdrehen"... ;-)

    Aber um mal Tsasa in Schutz zu nehmen: Nicht jeder hatte schon ausreichend Kontakt und/oder Veständnisprobleme mit/gegenüber den neuen Medien. Ich vermute, dass ein derart einfältiges Meinungsbild daher kommt: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    Grüziwohl... :-)

  15. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Nyffenschwander 23.11.06 - 19:36

    Liebe Tsasa,

    auch wenn Du eigentlich schon viel zu viel Aufmerksamkeit in diesem Forum bekommen hast (das war doch Dein Ziel mit Deinem Post, oder?), lass mich Dir eine Frage stellen:
    Du behauptest, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Jugendkriminalität und "Killerspielen". In der Schweiz, in Österreich, eigentlich allen europäischen kommen "Killerspiele" im Gegensatz zu Deutschland unzensiert auf den Markt. Eine Indizierungs- bzw. Verbotspraxis gibt es dort nicht.
    Wenn der genannte Zusammenhang besteht, warum ist in genannten Ländern die Jugendkriminalität nicht deutlich höher?
    Könnte es nicht sein, dass da schlicht und einfach kein Zusammenhang besteht (was sogar eine vom Bund betriebene Studie zu Gewalt in den Medien anzweifelt, siehe http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsberichte,did=28078.html)?
    Könnte es nicht sein, dass mit der jetzigen Schnellschussdebatte ein weiteres Mal von dringend benötigten Reformen im Bildungs- und Sozialwesen, und in punkto Arbeitsmarkt abgelenkt werden soll?
    Ein weiteres Kuriosum: nach dem letzte "großen" Amoklauf 2002 wurde die Freiwillige Selbskontrolle in die verpflichtende Selbstkontrolle umgewandelt und der Erwerb von Waffen erschwert. An beidem ist soweit nichts falsch. Im gleichen Zuge, verdeckt von dieser gehypten Diskussion, wurde die Zahl von Schulpsychlogen auf unter 12500 reduziert, womit Deutschland auf dem VORLETZTEN Platz in der europäischen Union liegt.
    Könnte es vielleicht sein, dass da ein Zusammenhang mit dem jetzigen Amoklauf besteht, v.a. angesichts der Tatsache, dass der Täter mehrmals im Internet wie im Real Life um Hilfe gebeten hat, sie aber nicht bekommen hat?
    Es ist ehrenhaft, darüber nachzudenken, wie man die Situation für unsere Kinder in Deutschland verbessern kann.
    Wenn aber eine Sündenbockdiskussion dazu führt, dass die wahren Ursachen für Probleme aus dem Blick gedrängt werden, dann ist das traurig und gefährlich.

    Mit freundlichen Grüßen


    Tsasa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Liebe Kinder,
    >
    > Ganz klar dass der GAME sich seiner moralischen
    > Verantwortung entziehen will, ist doch sein
    > Geschäftsmodell gefährdet, wenn er auf das
    > digitale Massakrieren verzichten muss. Und wie
    > kann man dem Unterschichtennachwuchs besser das
    > Taschengeld entwenden, wenn nicht mit Klingeltönen
    > und virtuellem, blutigem Schulhofgemetzel? Während
    > erstere jedoch schlicht weg nur nerven, wenn sie
    > mal wieder im unpassenden Moment den Unterricht
    > zur Farce werden lassen, sind letztere unterhalb
    > jeder Akzeptanzgrenze: Kinder werden physisch zu
    > Schießmaschinen ausgebildet und ihrer geistigen
    > Entwicklung beraubt. Da ist es natürlich nur
    > billig mit dem Finger auf "die Gesellschaft" zu
    > zeigen und die eigene Schuld zu verleugnen.
    > Schließlich müsste man dann vielleicht sogar noch
    > interessante Spiele entwickeln, wobei man doch
    > seine abgestumpfte Käuferschicht so schön
    > konditioniert hat.
    >
    > Tsasa


  16. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: blubb 23.11.06 - 19:57

    Asche schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber um mal Tsasa in Schutz zu nehmen: Nicht jeder
    > hatte schon ausreichend Kontakt und/oder
    > Veständnisprobleme mit/gegenüber den neuen Medien.
    > Ich vermute, dass ein derart einfältiges
    > Meinungsbild daher kommt: Was der Bauer nicht
    > kennt, frisst er nicht.

    Es könnte sich natürlich auch um einen begrenzt intelligenten Troll handeln ;)



  17. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 20:07

    Nyffenschwander schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Liebe Tsasa,
    >
    > auch wenn Du eigentlich schon viel zu viel
    > Aufmerksamkeit in diesem Forum bekommen hast (das
    > war doch Dein Ziel mit Deinem Post, oder?), lass
    > mich Dir eine Frage stellen:
    > Du behauptest, es gäbe einen Zusammenhang zwischen
    > Jugendkriminalität und "Killerspielen". In der
    > Schweiz, in Österreich, eigentlich allen
    > europäischen kommen "Killerspiele" im Gegensatz zu
    > Deutschland unzensiert auf den Markt. Eine
    > Indizierungs- bzw. Verbotspraxis gibt es dort
    > nicht.
    > Wenn der genannte Zusammenhang besteht, warum ist
    > in genannten Ländern die Jugendkriminalität nicht
    > deutlich höher?

    Weil man nicht aus Unterschieden in der Jugendkriminalitätstatistik auf die Gefahr von Killerspielen schließen kann.

    > Könnte es nicht sein, dass da schlicht und einfach
    > kein Zusammenhang besteht (was sogar eine vom Bund
    > betriebene Studie zu Gewalt in den Medien
    > anzweifelt, siehe www.bmfsfj.de)?

    Wie willst du das bitte zeigen?

    > Könnte es nicht sein, dass mit der jetzigen
    > Schnellschussdebatte ein weiteres Mal von dringend
    > benötigten Reformen im Bildungs- und Sozialwesen,
    > und in punkto Arbeitsmarkt abgelenkt werden soll?

    Und andersrum, lenkt die GAME nicht mit Gesellschafts-"Scheindiskussionen" von der Verwerflichkeit und potentiellen Illegalität ihres Tuns ab? Aber es ist ja auch ganz klar, dass sie aus der Position moralischer Schwäche versuchen, die Diskussion abzulenken, um ihre Pfründe (finanziell) zu sichern - auf Kosten der Unterschichtenkinder.

    > Ein weiteres Kuriosum: nach dem letzte "großen"
    > Amoklauf 2002 wurde die Freiwillige Selbskontrolle
    > in die verpflichtende Selbstkontrolle umgewandelt
    > und der Erwerb von Waffen erschwert. An beidem ist
    > soweit nichts falsch. Im gleichen Zuge, verdeckt
    > von dieser gehypten Diskussion, wurde die Zahl von
    > Schulpsychlogen auf unter 12500 reduziert, womit
    > Deutschland auf dem VORLETZTEN Platz in der
    > europäischen Union liegt.

    Bedauerlich.

    > Könnte es vielleicht sein, dass da ein
    > Zusammenhang mit dem jetzigen Amoklauf besteht,
    > v.a. angesichts der Tatsache, dass der Täter
    > mehrmals im Internet wie im Real Life um Hilfe
    > gebeten hat, sie aber nicht bekommen hat?
    > Es ist ehrenhaft, darüber nachzudenken, wie man
    > die Situation für unsere Kinder in Deutschland
    > verbessern kann.

    Ein erster Schritt, sie aus ihrere selbstgewählten Gewalt-Tristesse zu befreien, ist das Verbot von Killerspielen. Es wird Zeit sie aus ihrem abgestumpften Medienkonsum zurück in die gesellschaftliche Normalität zu holen.

    > Wenn aber eine Sündenbockdiskussion dazu führt,
    > dass die wahren Ursachen für Probleme aus dem
    > Blick gedrängt werden, dann ist das traurig und
    > gefährlich.

    Die wahren Ursachen behältst du für dich?

    Tsasa

  18. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Tsasa 23.11.06 - 20:17

    Tropper schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du schaffst es nicht _deine_ Definition von
    > Killerspielen zum Ausdruck zu bringen - aber ich
    > bin deswegen überfordert. Alles klar...

    Tja, schon ziemlich frustrierend oder?

  19. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: Boogsvieh 23.11.06 - 20:39

    Troll!

  20. Re: Durchsichtige Argumentation des G.A.M.E.

    Autor: slawaweis 23.11.06 - 20:56

    Tsasa schrieb:
    > Damit es zielführend wird: Gib mir deine
    > Definition und ich sage dir inwieweit sich meine
    > unterscheidet.
    >
    > Tsasa

    Hier meine:

    Killerspiele - dieses Wort verwenden gerne Politiker, welche im Thema "Computerspiele und ihre soziale Umgebung" vollkommen unerfahren sind und versuchen damit ihr politisches Profil zu stärken. Das Wort "Killerspiele" hat die gleiche Bedeutung wie "Hlkasrunghdgfh", nämlich keine, es ist nur ein Wort.

    @Tsasa
    jetzt deine, bitte ...

    Slawa

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