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Diskriminierend oder statistisch?

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  1. Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: flasherle 02.08.21 - 11:31

    Diskriminierend oder statistisch?
    Wie soll der unterschied unterschieden werden?

  2. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: Triple9 02.08.21 - 12:23

    Durch entsprechende Vorgaben und Ideologien. Hat dann nichts mit eigenständigem Lernen oder der Realität zu tun, aber die KI ist dann politisch korrekt und minderheitenkonform…

  3. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: moen 02.08.21 - 12:39

    Triple9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch entsprechende Vorgaben und Ideologien. Hat dann nichts mit
    > eigenständigem Lernen oder der Realität zu tun, aber die KI ist dann
    > politisch korrekt und minderheitenkonform…

    Wer von eigenständigem lernen spricht hat das Thema nicht verstanden. Die KI ist nur so gut wie die Daten die vom Menschen kommt. Wenn die Daten aus der Realität bereits diskriminierend sind, dann wird es auch die KI sein. Genau darum geht es.

    Warum möchtest du eine diskriminierende Realität in der KI fortsetzen? Es geht ja darum die Fehler der Menschen nicht zu übernehmen und nicht darum die Fehler durch KI noch zu verbreiten.

    Letztendlich bist du es, der eine vorherrschende Ideologie verwenden möchte um damit die KI zu trainieren.

  4. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: flasherle 02.08.21 - 13:01

    so weit so klar. mir geht das nun mal aber im normalfall darum das die Statistik, sprich die objektiven Daten, in einer KI das Hauptargument sein soll. Obejektivität ist mmn wichtiger als alles andere...

  5. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: JackyChun 02.08.21 - 14:05

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so weit so klar. mir geht das nun mal aber im normalfall darum das die
    > Statistik, sprich die objektiven Daten, in einer KI das Hauptargument sein
    > soll. Obejektivität ist mmn wichtiger als alles andere...

    Da ist dein Gedankenfehler. Eine „Ki“ wird durch Menschen programmiert, trainiert und Ergebnisse bewertet. Algorithmen werden durch Menschen erdacht. Menschen können nur schwer objektiv sein es liegt nicht in unserer Natur. Vorurteile und damit verbundene Gedankenmuster sind in unseren Genen verankert, weil sie in der Freien Wildbahn überlebenswichtig waren. Ein Tier mit großen Zähnen das dich anschaut oder dir auflauert ist eine Gefahr, kämpfe, fliehe oder stirb. Der sieht anders aus als wir, also gehört er nicht zum Stamm er könnte uns bedrohen.

    Viele Menschen können diesen Instinkt mit Geist und Haltung ignorieren, aber eben nicht alle und nicht immer.

    Das war jetzt sehr schwarz weiß geschrieben um das Prinzip zu erklären. Aber letztlich sind es die kleinen Dinge die wir alle nicht immer bemerken die sich in unsere Gedankenmuster einschleichen und entsprechend sich auch z. Bsp. in einem Algorithmus wiederfinden der dann am Ende gewisse Tendenzen in die ein oder andere Richtung hat.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.

  6. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: xUser 02.08.21 - 14:26

    JackyChun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
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    > > so weit so klar. mir geht das nun mal aber im normalfall darum das die
    > > Statistik, sprich die objektiven Daten, in einer KI das Hauptargument
    > sein
    > > soll. Obejektivität ist mmn wichtiger als alles andere...
    >
    > Da ist dein Gedankenfehler. Eine „Ki“ wird durch Menschen
    > programmiert, trainiert und Ergebnisse bewertet. Algorithmen werden durch
    > Menschen erdacht. Menschen können nur schwer objektiv sein es liegt nicht
    > in unserer Natur. Vorurteile und damit verbundene Gedankenmuster sind in
    > unseren Genen verankert, weil sie in der Freien Wildbahn überlebenswichtig
    > waren. Ein Tier mit großen Zähnen das dich anschaut oder dir auflauert ist
    > eine Gefahr, kämpfe, fliehe oder stirb. Der sieht anders aus als wir, also
    > gehört er nicht zum Stamm er könnte uns bedrohen.
    >
    > Viele Menschen können diesen Instinkt mit Geist und Haltung ignorieren,
    > aber eben nicht alle und nicht immer.
    >
    > Das war jetzt sehr schwarz weiß geschrieben um das Prinzip zu erklären.
    > Aber letztlich sind es die kleinen Dinge die wir alle nicht immer bemerken
    > die sich in unsere Gedankenmuster einschleichen und entsprechend sich auch
    > z. Bsp. in einem Algorithmus wiederfinden der dann am Ende gewisse
    > Tendenzen in die ein oder andere Richtung hat.

    Genau deswegen haben schlaue Menschen Vorgehensmodelle erdacht, welche unter "wissenschaftliche Methodik" zusammengefasst sind. Und mit diesen Methoden kann man sehr objektiv sein.

  7. Re: Diskriminierend oder statistisch?

    Autor: JackyChun 02.08.21 - 15:25

    xUser schrieb:
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    > JackyChun schrieb:
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    > > flasherle schrieb:
    > >
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    >
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    > > > so weit so klar. mir geht das nun mal aber im normalfall darum das die
    > > > Statistik, sprich die objektiven Daten, in einer KI das Hauptargument
    > > sein
    > > > soll. Obejektivität ist mmn wichtiger als alles andere...
    > >
    > > Da ist dein Gedankenfehler. Eine „Ki“ wird durch Menschen
    > > programmiert, trainiert und Ergebnisse bewertet. Algorithmen werden
    > durch
    > > Menschen erdacht. Menschen können nur schwer objektiv sein es liegt
    > nicht
    > > in unserer Natur. Vorurteile und damit verbundene Gedankenmuster sind in
    > > unseren Genen verankert, weil sie in der Freien Wildbahn
    > überlebenswichtig
    > > waren. Ein Tier mit großen Zähnen das dich anschaut oder dir auflauert
    > ist
    > > eine Gefahr, kämpfe, fliehe oder stirb. Der sieht anders aus als wir,
    > also
    > > gehört er nicht zum Stamm er könnte uns bedrohen.
    > >
    > > Viele Menschen können diesen Instinkt mit Geist und Haltung ignorieren,
    > > aber eben nicht alle und nicht immer.
    > >
    > > Das war jetzt sehr schwarz weiß geschrieben um das Prinzip zu erklären.
    > > Aber letztlich sind es die kleinen Dinge die wir alle nicht immer
    > bemerken
    > > die sich in unsere Gedankenmuster einschleichen und entsprechend sich
    > auch
    > > z. Bsp. in einem Algorithmus wiederfinden der dann am Ende gewisse
    > > Tendenzen in die ein oder andere Richtung hat.
    >
    > Genau deswegen haben schlaue Menschen Vorgehensmodelle erdacht, welche
    > unter "wissenschaftliche Methodik" zusammengefasst sind. Und mit diesen
    > Methoden kann man sehr objektiv sein.

    Die Entwicklung eines Algorithmus ist aber zuerst einmal ein Bauwerk aus Gedanken und nicht aus objektiven Daten und Vorgehensweisen. Mit der Zeit kann solch ein Bauwerk ein Ausmaß erreichen das es schwer wird die Auswirkungen einzelner Stellräder zu erkennen. Nicht umsonst gibt es z Bsp. in neuronalen Netzwerken den Begriff „Bias“. Objektive Daten kommen in diesem Zusammenhang erst zu Verwendung wenn der Algorithmus trainiert wird in Form von Input. Die Verarbeitung passiert dann aber wieder auf Basis der Algorithmen die vorher ein(eine gruppe) Mensch erdacht hat. Mit der Zeit wird das trainierte Modell dann auch wieder zu komplex als das man wirklich weiß warum etwas erkannt wird wie es erkannt wird. Darum benötigt hier Twitter auch die Hilfe um auf Basis der Ergebnisse die Probleme(Bugs) zu finden.

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