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wäre ich der Hersteller

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  1. wäre ich der Hersteller

    Autor: pk_erchner 03.08.21 - 17:16

    1. würde ich unbedingt wissen wollen, warum das passiert
    2. würde ich den Grund veröffentlichen - alleine wegen dem möglichen Vertrauensverlust
    3. würde ich alles tun um Brände zu vermeiden
    4. hätte ich ein sehr wirksames Alarmsystem
    5. würde ich zumindest an einem automatischen Löschsystem arbeiten

    Ich frage mich bei so vielen "Brandmeldungen" .. wie bekommt sowas eine Zulassung?

  2. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: blubberer 03.08.21 - 18:19

    Löschsysteme kosten Geld weil Wartung, Tests und ggf Löschmittelaustausch (Punkt 5&4). Ausserdem ist die Frage ob ich alle möglichen Szenarien eines Brandes abdecken kann. Insofern ist es aus Punkt 5 heraus gar nicht mein Anliegen Punkt 3 zu erfüllen, denn im Regelfall kommt eine Versicherung für den Schaden auf, womit ich uU wieder Geld verdiene, weil ich ja neu baue. Selbst wenn man als Hersteller austauschen muss kann ich das ggf als Sonderbelastung/Abschreibung beim FA geltend machen, wieder Geld gespart. Somit wäre Punkt 3 nicht wirklich wünschenswert.

    Punkt 1 kann interessant sein, ja. Punkt 2 überlegt man sich dann aber doch. Manchmal ist Klappe halten einfach besser. Egal was der grund war.

  3. Eine! Brandmeldung

    Autor: Shismar 03.08.21 - 19:06

    Das ist ein Tesla Megapack. Warum sollte der keine Zulassung bekommen?

    Falls du auf PKW-Brände anspielst, Verbrenner brennen im Schnitt deutlich häufiger und sind auch zugelassen.

  4. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: Sharra 04.08.21 - 05:18

    Das Alarmsystem hat ja offensichtlich funktioniert, sonst wäre die Feuerwehr nicht rechtzeitig vor Ort gewesen, bevor das Feuer auf die anderen Blocks hat überspringen können.

    Warum es gebrannt hat, weiss noch keiner, wie auch, es hat noch keiner untersuchen könenn. Dort steht noch eine Brandwache, weil man sich noch nicht 100% sicher sein kann, dass das Feuer aus bleibt. Und nach einem Brand die Ursache in so einem System zu finden, ist wie die Nadel im Heuhaufen. Besonders nachdem Wasser/Schaum drin ist, wirds schwer zu definieren, was später dazu kam, und was ursächlich war.

  5. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: HoffiKnoffu 04.08.21 - 06:24

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. würde ich unbedingt wissen wollen, warum das passiert
    > 2. würde ich den Grund veröffentlichen - alleine wegen dem möglichen
    > Vertrauensverlust
    > 3. würde ich alles tun um Brände zu vermeiden
    > 4. hätte ich ein sehr wirksames Alarmsystem
    > 5. würde ich zumindest an einem automatischen Löschsystem arbeiten
    >
    > Ich frage mich bei so vielen "Brandmeldungen" .. wie bekommt sowas eine
    > Zulassung?

    1 bis drei: wer sagt, dass Tesla nicht genau dies macht. Vom Betreiber mal ganz zu schweigen.

    Punkt 4: Eibe Löschanlage im Freifeld? Bei einem Akkubrand? Kaum möglich. Daher wäre es besser die Akkus in einem Gebäude unterzubringen, in dem Jeder Aufstellraum eines Megapscks ein eigener Brandabschnitt mit eigener Halon-Löschanlage ist.

  6. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: KarlWurstbernd 04.08.21 - 06:49

    Hab das Gleiche gedacht. Ab in eine Halle damit und ne Löschanlage rein. Allerdings ist es auch nicht ohne so eine Halle luftdicht zu bekommen, damit dir das Gas nicht abhaut. Dürfte nicht billig sein.

  7. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: acl 04.08.21 - 07:44

    Ich schätze, bei einem Akku-Brand reicht wasserdicht aus. Dann flutet man die Halle bis alle schadhaften Akkus unter Wasser sind.

    Im Idealfall vorher die Anlage von Netz trennen.

  8. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: geistig 04.08.21 - 08:44

    Defekte Lithium Ionen Akkus sollten niemals mit Wasser in Berührung kommen.

  9. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: x2k 04.08.21 - 08:51

    In Deutschland müsste der akku auch noch in einer auffang wanne stehen dammit nichts beim löschen etc in den boden gelangen kann. AwSV wenn man so will. Sonst hätte man den mist hier nicht genehmigt bekommen.

  10. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: MarcusK 04.08.21 - 08:55

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland müsste der akku auch noch in einer auffang wanne stehen
    > dammit nichts beim löschen etc in den boden gelangen kann. AwSV wenn man
    > so will. Sonst hätte man den mist hier nicht genehmigt bekommen.

    aber welcher Größenordnung? Es gib tja schon USV's mit LiIO akkus und da habe ich noch keine Wanne gesehen.

  11. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: x2k 04.08.21 - 09:17

    Für Anlagen die wassergefärdenden Stoffe beinhalten ab einem Volumen von 220 Litern. Maßnahmen sind aber abhängig davon welche Wassergefährdungsklasse der Stoff besitzt.

  12. Re: wäre ich der Hersteller

    Autor: tovi 04.08.21 - 09:20

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. würde ich unbedingt wissen wollen, warum das passiert
    > 2. würde ich den Grund veröffentlichen - alleine wegen dem möglichen
    > Vertrauensverlust
    > 3. würde ich alles tun um Brände zu vermeiden
    > 4. hätte ich ein sehr wirksames Alarmsystem
    > 5. würde ich zumindest an einem automatischen Löschsystem arbeiten
    >
    > Ich frage mich bei so vielen "Brandmeldungen" .. wie bekommt sowas eine
    > Zulassung?

    viele Brandmeldungen?

    wie viele Megapacks von Tesla haben denn schon gebrannt?

    Und wieso haben Autos mit Benzinmotor eine Zulassung?
    Von denen haben bereits Millionen gebrannt,
    und es brennen allein in Deutschland täglich 40 Stück.

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