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  1. Besteuerung ändern

    Autor: abdul el alamein 04.08.21 - 12:50

    Es ist absurd, dass Ladeparks mit 4MW Anschlussleistung genauso besteuert werden wie Haushaltsstrom.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.21 12:53 durch abdul el alamein.

  2. Re: Besteuerung ändern

    Autor: MarcusK 04.08.21 - 13:13

    abdul el alamein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist absurd, dass Ladeparks mit 4MW Anschlussleistung genauso besteuert
    > werden wie Haushaltsstrom.

    warum? Was ist daran absurd wenn es gerecht aufgeteilt wird?

  3. Re: Besteuerung ändern

    Autor: bplhkp 04.08.21 - 13:25

    Es ist denn daran konkret absurd?

  4. Re: Besteuerung ändern

    Autor: nuclear 04.08.21 - 14:27

    Stimmt. Die müssten eigentlich mehr zahlen. Nehmen wir an ein Benziner braucht 8l/100km und das eAuto 16kWh/100km.
    Energiesteuer Benzin (bei 1.35¤/l): 65,45 ct/Liter
    Energiesteuer Strom (bei 30ct/kWh): 1,95ct/kWh

    Steuer Benziner: 5,24¤/100km
    Steuer Strom: 0,31¤/100km

    MWST Benziner: 1,54¤/100km
    MWST Strom: 0,91¤/100km

    Die EEG ist eine Umlage, also keine Steuer die dem Staat zu gute kommt.

    Macht eine Steuerlücke von lediglich 5,56¤/100km. Oder anders gesagt. Dem Strom fehlt bei den Ladeparks eine Steuer in Höhe von knapp 35ct/kWh.

  5. Re: Besteuerung ändern

    Autor: xSureface 04.08.21 - 17:53

    Gewerbe zahlt normalerweise nicht mehr als 10ct/kwh. Ladeparks sind aber wegen einem Gesetz nicht als ein Verbraucher zu betrachten, sondern als viele. Das Elektroauto ist in dem Fall der Endverbraucher. Nicht die Ladepark 1 GmbH. Somit kann der Strom nicht Günstiger eingekauft werden. Einerseits gut, andererseits, machts den Strom für E-Autos Teurer. Aber Ladeparks sind ja normalerweise nur für die Langstrecke gedacht, sofern man eine Wallbox daheim hat.

  6. Re: Besteuerung ändern

    Autor: MarcusK 04.08.21 - 18:35

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewerbe zahlt normalerweise nicht mehr als 10ct/kwh.
    aber das ist doch damit ein Problem der Allgemeinheit. Wir müssen die EEG Umlage zahlen. Wenn jetzt der Ladepark auch davon befreit wird, dann übernimmt die Allgemeinheit die Kosten der e-Auto Fahrer.
    Klar ist es für die Fahrer gut, aber nicht für die sich alternative fortbewegen.

  7. Re: Besteuerung ändern

    Autor: thinksimple 04.08.21 - 19:09

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewerbe zahlt normalerweise nicht mehr als 10ct/kwh. Ladeparks sind aber
    > wegen einem Gesetz nicht als ein Verbraucher zu betrachten, sondern als
    > viele. Das Elektroauto ist in dem Fall der Endverbraucher. Nicht die
    > Ladepark 1 GmbH. Somit kann der Strom nicht Günstiger eingekauft werden.
    > Einerseits gut, andererseits, machts den Strom für E-Autos Teurer. Aber
    > Ladeparks sind ja normalerweise nur für die Langstrecke gedacht, sofern man
    > eine Wallbox daheim hat.


    10ct? Wo? Bei 20GWh Abnahme zahlst du 16ct....
    Bis 2GWh Abmahme 21ct....

    10ct.....Zeig mal wo...Da unterschreib ich sofort....

    Und Ladebetreiber können im Verbund einkaufen..
    Nur kommen sie derzeit nicht auf eine relevante Abnahmemenge um günstig einzukaufen.....
    Es wird einfach zu wenig verbraucht...

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  8. Re: Besteuerung ändern

    Autor: masel99 04.08.21 - 19:31

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt. Die müssten eigentlich mehr zahlen. Nehmen wir an ein Benziner
    > braucht 8l/100km und das eAuto 16kWh/100km.
    > Energiesteuer Benzin (bei 1.35¤/l): 65,45 ct/Liter
    > Energiesteuer Strom (bei 30ct/kWh): 1,95ct/kWh
    >
    > Steuer Benziner: 5,24¤/100km
    > Steuer Strom: 0,31¤/100km
    >
    > MWST Benziner: 1,54¤/100km
    > MWST Strom: 0,91¤/100km
    >
    > Die EEG ist eine Umlage, also keine Steuer die dem Staat zu gute kommt.
    >
    > Macht eine Steuerlücke von lediglich 5,56¤/100km. Oder anders gesagt. Dem
    > Strom fehlt bei den Ladeparks eine Steuer in Höhe von knapp 35ct/kWh.

    Den günstigeren und verbrauchsärmeren Diesel erwähnen wir mal nicht? ;-)
    Da ist es dann nur noch grob die Hälfte. Udn eben etwa diese Differenz hat bisher beim Diesel die Politik auch nicht überzeugt die Steuersätze mal anzugleichen. Was war doch gleich der Grund dafür? Sonst schaffen sich den weniger Leute an vielleicht? Ich sehe da so gewisse Parallelen zum Elektroauto. ;-)

  9. Re: Besteuerung ändern

    Autor: masel99 04.08.21 - 19:35

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gewerbe zahlt normalerweise nicht mehr als 10ct/kwh. Ladeparks sind aber
    > > wegen einem Gesetz nicht als ein Verbraucher zu betrachten, sondern als
    > > viele. Das Elektroauto ist in dem Fall der Endverbraucher. Nicht die
    > > Ladepark 1 GmbH. Somit kann der Strom nicht Günstiger eingekauft werden.
    > > Einerseits gut, andererseits, machts den Strom für E-Autos Teurer. Aber
    > > Ladeparks sind ja normalerweise nur für die Langstrecke gedacht, sofern
    > man
    > > eine Wallbox daheim hat.
    >
    > 10ct? Wo? Bei 20GWh Abnahme zahlst du 16ct....
    > Bis 2GWh Abmahme 21ct....

    Weil die CO2 Abgabe gerade die Strompreise steigen lässt oder auch schon vorher?

  10. Re: Besteuerung ändern

    Autor: nuclear 04.08.21 - 21:41

    Von mir aus auch mit einem 6l/100 km Diesel.

    Da haben wir 47ct/l an Energiesteuer und 19,2ct/l MWST (bei 1,2¤/l).

    Steuer Diesel: 2,82¤/100km.
    MWST Diesel: 1,15¤/100km
    Steuerlücke: 2,75¤/100km

    Nötige Erhöhung pro kWh 17,2ct/kWh.

    Laut KBA fahren jedoch 2/3 aller PKW mit Benzin (genau 65,9% zu 32,2%).

    Nehmen wir der Einfachheit einfach an, dass die Kilometerleistung beider Fahrzeuge gleich ist (wird nicht so sein aber ich finde dazu keine Daten) dann müsste die Erhöhung 28,6ct/kWh betragen.

    Zufrieden?

  11. Re: Besteuerung ändern

    Autor: Pluto1010 05.08.21 - 01:53

    Ja genau wieso eigentlich? Haben die Verbaucher*innen wohl leider doch eine beschissenere Lobby als das Gewerbe wa? Das is schon unfair.

    Man muss die Industrie da nich auch noch indirekt mit Steuergeld sponsorn. Wenn von da weniger Geld kommt muss es von woanders kommen.


    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewerbe zahlt normalerweise nicht mehr als 10ct/kwh. Ladeparks sind aber
    > wegen einem Gesetz nicht als ein Verbraucher zu betrachten, sondern als
    > viele. Das Elektroauto ist in dem Fall der Endverbraucher. Nicht die
    > Ladepark 1 GmbH. Somit kann der Strom nicht Günstiger eingekauft werden.
    > Einerseits gut, andererseits, machts den Strom für E-Autos Teurer. Aber
    > Ladeparks sind ja normalerweise nur für die Langstrecke gedacht, sofern man
    > eine Wallbox daheim hat.

  12. Re: Besteuerung ändern

    Autor: xSureface 05.08.21 - 06:24

    Die Strompreise für mittlere Gewerbebetriebe mit einem Verbrauch von 2 bis 20 Mio. kWh/Jahr liegen laut Bundesnetzagentur im Schnitt bei 16,54 ct/kWh. Diese Betriebe profitieren vor allem von deutlich geringeren Umlagen, Steuern und Netzentgelten.

    Privilegierte, stromintensive Industriebetriebe (Verbrauch 70 bis 150 Mio. kWh/Jahr) zahlen im Idealfall 4,7 ct/kWh. Die Strompreise sind in diesem Segment in den letzten sieben Jahren um gut 25 Prozent gesunken, während die Strompreise für Haushalte im gleichen Zeitraum um 40 Prozent gestiegen sind.

    -> https://www.stromauskunft.de/gewerbestrom/gewerbestrompreis/

    ist sogar weniger. Aber im Schnitt sind große Abnehmer mit 10ct dabei. Das werden Ladebetreiber bei der Abnahme auch schaffen, über alle Ladesäulen hinweg.

  13. Re: Besteuerung ändern

    Autor: robinx999 05.08.21 - 07:49

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nuclear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stimmt. Die müssten eigentlich mehr zahlen. Nehmen wir an ein Benziner
    > > braucht 8l/100km und das eAuto 16kWh/100km.
    > > Energiesteuer Benzin (bei 1.35¤/l): 65,45 ct/Liter
    > > Energiesteuer Strom (bei 30ct/kWh): 1,95ct/kWh
    > >
    > > Steuer Benziner: 5,24¤/100km
    > > Steuer Strom: 0,31¤/100km
    > >
    > > MWST Benziner: 1,54¤/100km
    > > MWST Strom: 0,91¤/100km
    > >
    > > Die EEG ist eine Umlage, also keine Steuer die dem Staat zu gute kommt.
    > >
    > > Macht eine Steuerlücke von lediglich 5,56¤/100km. Oder anders gesagt.
    > Dem
    > > Strom fehlt bei den Ladeparks eine Steuer in Höhe von knapp 35ct/kWh.
    >
    > Den günstigeren und verbrauchsärmeren Diesel erwähnen wir mal nicht? ;-)
    > Da ist es dann nur noch grob die Hälfte. Udn eben etwa diese Differenz hat
    > bisher beim Diesel die Politik auch nicht überzeugt die Steuersätze mal
    > anzugleichen. Was war doch gleich der Grund dafür? Sonst schaffen sich den
    > weniger Leute an vielleicht? Ich sehe da so gewisse Parallelen zum
    > Elektroauto. ;-)

    Wobei die Politik hier schon länger so gegengesteuert hat das Diesel sich nur für Vielfahrer lohnen, da deren KFZ Steuer sehr viel höher ist. Bei Stadtverkehr sind aktuelle Benzin Hybride im Verbrauch auch recht günstig. Den Aktuellen Golf Diesel scheint es nur als 2l Version zu geben und wenn ich da Hubraum 1968 ccm und CO2 Emmissionen 117 g/km in den Steuerrechner einrechne komme ich auf 234¤ / Jahr
    Mache ich das gleiche mit einem Corolla Benzin Hybrid 1798 ccm und CO2 111 g/km komme ich auf 68¤. Die 166¤ muss man erst mal rausfahren. Wenn man die WLTP Werte nimmt 3,9l der Diesel und 4,9l der Benzin Hybrid hat man 1l weniger pro 100km
    Mit den Werten komme ich bei aktuell 1,38¤ / l Diesel und 1,57¤ / l E10 auf 7,69¤ / 100km für den Benziner und 5,38¤ für den Diesel. Klar sind nur 7100km. Spannend wird es natürlich dann wenn man auch den höheren Anschaffungspreis und die höhere KFZ Versicherung berücksichtigt, und neben dem Diesel Verbrauch auch noch den AdBlue Verbrauch da kann man dann teilweise erst ab 15.000+km / Jahr sparen
    Wobei die Hybride ihre Vorteile stark im Stadtverkehr ausspielen

  14. Re: Besteuerung ändern

    Autor: goledd 05.08.21 - 16:18

    Warum sollte die Allgemeinheit auch noch den Verbrauchsanteil der E-Autos bezahlen?

    Es ergibt schlicht keinen Sinn, dass ein Fahrradfahrer ohne eigenes Auto auch noch den Nachbarn mit E-Auto an der Ladesäule über seine Stromrechnung zusätzlich querfinanzieren soll. Er trägt eh schon die Kosten der Bereitstellung des Ökostroms über die EEG (und seit 2020 mittels indirekten Steuern) mit.

    Edit: Zudem trägt die Allgemeinheit (und damit der Radler) auch schon die Anschaffung des E-Autos zu nicht unerheblichen Anteilen. Milchmädchenrechnung: Wenn man von 1 Mio förderfähigen Autos ausgeht, bei jeweils 6000¤ Förderung, dann kommen auf jeden der anderen 39 Mio Haushalte allein dadurch Mehrkosten von 150¤ zu.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.21 16:26 durch goledd.

  15. Re: Besteuerung ändern

    Autor: Fernando-05 05.08.21 - 19:44

    6000 Milliarden Dollar wird weltweit für die Erdoelfoerderung bezuschusst, damit koennte man unglaublich viele Solarzellen installieren.

    Bald eine Million TESLA Autos!
    https://www.live-counter.com/tesla-motors/

  16. Re: Besteuerung ändern

    Autor: xSureface 06.08.21 - 09:23

    Die 6.000 Euro gibt es noch nicht so lange. Die 1Mio sind zudem fast zur Hälfte hybrid. Somit fällt da schon ein Merklicher Anteil für Weg. Du kannst bei deiner Zahl grob von etwa 1/4-1/8 ausgehen, was es bisher gekostet hat. Und diese Förderung steht ja nun auch nicht Exklusiv nur den reichen Leuten zur Verfügung. Sondern jedem.

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