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Eines muss man ihnen lassen

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  1. Eines muss man ihnen lassen

    Autor: SilentFlyBy 04.08.21 - 18:11

    Das Thema Linux-Support nehmen sie wirklich ernst.
    Das ist mal wirklich eine großangelegte Offensive um die Verbreitung von Linux auf dem Desktop zu fördern.

  2. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: DrBernd 04.08.21 - 18:15

    SilentFlyBy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema Linux-Support nehmen sie wirklich ernst.
    > Das ist mal wirklich eine großangelegte Offensive um die Verbreitung von
    > Linux auf dem Desktop zu fördern.

    2022 Jahr des Linux Desktops. Diesmal wirklich!

  3. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: klugscheixxer0815 04.08.21 - 18:30

    eines muss man ihnen lassen. deren marketing verkackt jedes mal zuverlässig aufs neue und sie schaffen es mit besorgniserregender zuverlässigkeit immer und immer wieder, os releases mit anlauf gegen die wand zu fahren.

  4. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: violator 04.08.21 - 18:34

    Na dann warte mal 2023 ab! Wie da Linux den Durchbruch schaffen wird! Das wird unfassbar!

  5. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: stop 04.08.21 - 19:34

    Linux ist nach fast 30 Jahren auf 1% gekommen.

  6. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: BLi8819 04.08.21 - 20:00

    Trotz Windows Vista, trotz Windows 8 und trotz Wind 8.1 hat Linux es nicht geschafft großartig mehr Anteile zu erlangen. Da wird auch Windows 11 nichts dran ändern.

  7. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: pythoneer 04.08.21 - 20:06

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann warte mal 2023 ab! Wie da Linux den Durchbruch schaffen wird! Das
    > wird unfassbar!

    Ich hab mir extra noch mal dickere Gurte zum anschnallen für meinen Sessel gekauft. Die Gurte aus 2018 für das Jahr des Linux Desktop scheinen mir nicht mehr stark genug :P

  8. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: /mecki78 04.08.21 - 20:17

    SilentFlyBy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist mal wirklich eine großangelegte Offensive um die Verbreitung von
    > Linux auf dem Desktop zu fördern.

    Linux hätte Windows schon lange getötet, wenn es einen universellen Desktop dafür gäbe. Ist ja toll, dass sich dort jeder eine Desktop seiner Wahl installieren und diesen dann solange anpassen kann, bis ihn kein Mensch mehr erkennt, aber das interessiert die meisten Leute nicht.

    Die meisten Leute interessiert, dass da ein vernünftiger Standarddesktop existiert, den man immer nutzen kann, in den sich alle Apps gut integrieren, der in etwa immer gleich aussieht und sich in etwa immer gleich bedient (bisschen Anpassung und Skinning mal außen vor). Und diesen Desktop gibt es bei Linux nicht!

    Windows hat so einen, macOS hat so einen, iOS/iPadOS hat so einen, Android hat so einen und alle dieses Systeme sind erfolgreich und viel erfolgreicher als Linux. Hätte Linux auch so einen, hätte es längst Windows in vielen Bereichen verdrängt:



    Anpassbarkeit ist toll, aber nur wenn man anpassen darf, nicht wenn man anpassen muss. Wahlfreiheit ist toll, aber nur wenn man wählen darf, nicht wenn man wählen muss und das zwischen Optionen, die die meisten nicht einmal verstehen.

    Und weil es keinen Standard Desktop gibt, gibt es auch kein Standard UI System. Und so nutzen manche Linux Apps eben GTK und andere nutzen Qt und wieder andere nutzen direkt X11 oder irgend eine andere Zwischenschicht. Entsprechend sehen Menüs anders aus, Buttons sehen anders aus, Bedienkonzepte sind alle unterschiedlich, usw. Kleine Variationen gibt es in Windows und macOS auch, aber Qt Apps sehen einfach komplett falsch aus auf einem GTK Desktop und umgekehrt und Apps müssen jeden Desktop getrennt unterstützen, in den sie sich perfekt integrieren wollen.

    Man sieht es an Android. Andriod ist letztlich auch nur Linux. Gut, nicht GNU/Linux, sondern Bionic/Linux, aber das ist erst einmal irrelevant. Was Android unterscheidet ist, dass Android immer Android ist. Nehme ich zwei Androidgeräte unterschiedlicher Hersteller, auf denen die gleiche Androidversion installiert ist, dann sieht die vielleicht leicht unterschiedlich aus, da jeder Hersteller das System ein bisschen angepasst hat und ggf. andere Apps vorinstalliert hat, usw. Aber ich erkenne sofort, dass das das gleiche System ist, es hat die gleichen Bedienkonzepte, Software sieht immer gleich darauf aus, ich finde die gleichen Dinge am gleichen Platz. Kann meine Mutter Android am Handy nutzen, kann sie es auch am Tablet nutzen, obwohl es eine andere Version ist und das Gerät von einem anderen Hersteller stammt.

    So, und jetzt installieren wir mal Ubuntu, Fedora und openSUSE ... und erhalten drei komplett unterschiedliche Systeme. Könnte meine Mama eines davon bedienen, sie würde die anderen beiden anschauen und sagen "Was ist das?" und wäre komplett aufgeschmissen. Und daran scheitert Linux. Und das Linux daran für ewig scheitern wird, das habe ich schon vor 15 Jahren hier und woanders gepostet.

    Wenn sich die sechs größten Linux Distributoren auf eine gemeinsame Grafikschnittstelle und einem gemeinsamen Desktop einigen würden, den sie alle aktiv unterstützen und pflegen, der bei allen ihren Distributionen vorausgewählt ist bei der Installation, so dass auch für App Entwickler kein Weg an dieser Grafikschnittstelle und Unterstützung für diesen Desktop vorbei führt auf lange Sicht und somit von Firefox über LibreOffice bis hin zu Gimp, alle damit ihre UI zeichnen, zwei Jahre und Linux würde seinen Marktanteil auf über 10% steigern.

    Dann würde auch viel mehr Software native für Linux entstehen, was das System dann sogar noch interessanter macht für Nutzer. Nur als Entwickler ist Linux derzeit komplett Schmerz im Arsch. Da wäre zum einen der Ärger mit dem Abhängigkeiten (jeder bringt seinen eigenen Paketmanager mit bzw. benennt die gleichen Pakete anders und hat andere Standardpakete vorinstalliert) und spätestens wenn die App eine UI haben soll, wird der Schmerz unerträglich, weil dann musst du dich für eine API entscheiden, mit der App halt gut auf den einen und beschissen auf den anderen Systemen aussehen wird (aus der Sicht der Nutzer, weil sie nicht wie gewohnt aussieht), du musst dich mit den Eigenheiten zig unterschiedlicher Desktops herum schlagen, oder dich auf das Minimalmaß beschränken, dass alle beherrschen (oder zumindest die großen) und dich für irgend ein Bedienkonzept entscheiden, dass aber nur zu jeden zweiten Desktop da draußen passt.

    Der Grund warum so viel Software für Linux nur ein CLI Interface hat ist nicht der, dass wir Entwickler CLI so geil finden oder glauben, dass unsere Nutzer es so geil finden, sondern einfach der, dass CLI mit vertretbaren Aufwand unter Linux zu machen ist und wenigsten überall gleich aussieht und sich überall gleich bedient. Selbst wenn es komplexes CLI ist, ncurses hat praktisch jedes Distribution dabei oder verfügbar und das ist winzig. Das UI Gegenstück zu ncurses fehlt Linux leider.

    /Mecki

  9. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: regiedie1. 04.08.21 - 20:57

    Blablabla. Diese Argumentation wurde nun seit Ende der 90er so oft widerlegt, meine Güte.
    Es ist gut für die NUTZER, dass es verschiedene populäre Desktops gibt, da haben sie nämlich Ausweichoptionen. Und die Konkurrenz zwischen Gnome und KDE Plasma hat zu eigenen Bedienparadigmen anderer Philosophie geführt. Das ist gut! Es stört auch die wenigsten, eine GTK-Anwendung auf einem Plasma-Desktop zu nutzen (wenn sie nicht gerade die nervige CSD-Fensterdekoration verwendet), weil sich das einfach gut einpasst (Gnome unternimmt dagegen viel weniger bis keine Anstrengungen, KDE-Anwendungen zu integrieren). Und mal ehrlich: Unter Windows sieht doch jedes Programm völlig anders aus, da verwendet doch jede Klitsche ihr eigenes Interface-Layout und klatscht noch Fake-XP-Farben drauf. Unter macOS sind die Anwendungen häufig auch so übergestaltet, dass sie trotz gleichem Toolkit einfach wie eine völlig andere UI wirken. Das ist alles nicht das Problem des Linux-Desktops. X.org vs. Wayland auch nicht wirklich, diese Transition läuft halt. Der Linux-Desktop braucht Hardwarehersteller, die Fertiggeräte verkaufen und unterstützen. Valves Steamdeck wird in der Hinsicht das nächste Kapitel.

  10. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: Sandeeh 04.08.21 - 21:09

    Neben der GUI und Usability (an welche man sich gewöhnen kann) ist der große Knackpunkt bei Linux neben Geräteintegration: die Anwendungen!

    Das betrifft insbesondere Business-Anwendungen, für welche es unter Linux kein gleichwertiges Paket gibt. Einen "Durchbruch" für Linux sehe ich erst, wenn Hersteller ihre Software auch für Linux anbieten oder es einen performanten Emulator gibt, der die Applikationen "nahtlos" in die GUI integriert und ausführt.

    Und bei Windows-Applikationen funktioniert das ja noch nicht mal unter Windows selbst mit dem konsistenten Look&Feel... :-P

    Sandeeh

  11. Andere Theorie

    Autor: stuempel 04.08.21 - 21:10

    Da mit jeder nutzerfreundlichen Distribution ein Desktop mitgeliefert wird, der zu 80% ohnehin an Vertrautem orientiert ist, stelle ich mal eine andere Theorie auf:

    Es macht schlicht und ergreifend überhaupt keinen Spaß, Linux zu nutzen.

    Ich nutze es ja heute noch aus guten Gründen auf dem HTPC. Allein schon mit den drölfzig Methoden, eine Anwendung zu installieren, schreckst du doch bereits 97% der Nutzer:innen ab, die den Desktop ohnehin nur noch notgedrungen zur Arbeit verwenden. Von Konfigurationsanpassungen, die jede .ini in den Schatten stellen, mal noch völlig abgesehen.

  12. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: nuclear 04.08.21 - 21:22

    SteamDeck wird das deutlich nach oben pushen. Das Ding wurde bereits so häufig vorbestellt, dass ist schon gewaltig.
    Und ich kann dann auch endlich Windows zum Spielen löschen. Was Valve da macht wird mehr Auswirkung haben als alle Fuck Ups von MS zusammen.

  13. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: Dumpfbacke 04.08.21 - 21:27

    Sandeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben der GUI und Usability (an welche man sich gewöhnen kann) ist der
    > große Knackpunkt bei Linux neben Geräteintegration: die Anwendungen!
    Die Frage ist doch schon, was macht eine Privatperson mit ihrem PC.

    Kaufen, anschließen, Streams gucken.
    Und wenn die Person ihre Steuererklärung nur mit Software XY macht, die es nur für Windows gibt, würde ich ihr auch Windows vorschlagen. Zu hoffen, dass sie MeinElster im Browser benutzt ist genauso als würde man hoffen, dass die Software nach Linux portieren wird.

    Ein Wechsel zu Linux kann man dann auch wieder bis zum nächsten PC Kauf verschieben. Und so eiert es vor sich hin.

    FreeBSD läuft bei mir in einer VM, einfach weil ich zu gerne Spiele spiele. Wine ist da keine echte Alternative, weil Epic und Steam darüber laufen müssten und hin und wieder auch ältere Spiele wie Blood 2 drankommen. Gut, dass müsste ich mit Win10 noch testen.

    Liest sich nicht so als wären die Probs in den ganzen Jahren gelöst worden. Wurde halt "schlecht" geschrieben.
    https://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=application&iId=5111

  14. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: Niaxa 04.08.21 - 21:33

    Sie nutzt ihn... und dazu gehört auch Windows. Welches schon immer einfach zu nutzen ist. Normalos wollen genau das. Und wenn sich was neues durchsetzt, dann lediglich in Verbindung mit neuer Technik... siehe Smartphone. Das gleiche nur besser? WhatsApp zeigt, wie schwer das selbst bei Chatclients ist. In 10 Jahren wird Linux immer noch nur Das an Userzahlen für Desktop bekommen, was bei MS nicht in der Arschritze hängen geblieben ist.

  15. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: violator 04.08.21 - 21:45

    Und wenn Linux bei 2% ist, ist das ein Anstieg von 100%! Das schafft Windows nicht!

  16. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: nightmar17 04.08.21 - 21:51

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SteamDeck wird das deutlich nach oben pushen.
    Du meinst auf 1,5%?

  17. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: regiedie1. 04.08.21 - 21:52

    Guten Morgen, es gibt Proton, das ist ein um Vulkan erweitertes Wine, direkt als "Steam Play" in der Linux-Version von Steam integriert, und 78% der Top100-Windows-Spiele laufen bereits gut bis exzellent: https://www.protondb.com

  18. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: violator 04.08.21 - 21:52

    regiedie1. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blablabla. Diese Argumentation wurde nun seit Ende der 90er so oft widerlegt, meine Güte.

    Laut den Nutzerzahlen scheint das irgendwie niemand mitbekommen zu haben...

    > Es ist gut für die NUTZER, dass es verschiedene populäre Desktops gibt, da
    > haben sie nämlich Ausweichoptionen.

    Ja, aber nicht für Otto Normal. Der steht dann da und fragt sich, ob er die KDE, Gnome, XFCE oder die Cinnamon-Version nutzen soll. Und hat nichtmal ne Ahnung was das überhaupt ist. Es gibt ja oft nicht mal die eine Version eines Desktops, sondern mehrere, die parallel gepflegt werden. "Einfach mal Linux Mint installieren" ist da nicht, erstmal muss man eine von drei Versionen auswählen.

    Otto Normal will übrigens auch gar nicht ausweichen, der will ein System, das einfach funktioniert und nicht erst lauter Distris und GUIs austesten.

  19. Re: Andere Theorie

    Autor: violator 04.08.21 - 21:56

    Das kommt noch dazu. Ich hab hier nen PC, der nur für Streaming gedacht ist. Ich hab drei Distris installieren müssen, bis mal eine dabei war, die auf Anhieb nutzbar war. Und selbst da musste ich noch frickeln. Grafiktreiber ändern, tiefe Configs im Browser anpassen. Netflix war vorher tierisch am ruckeln, YouTube am flackern. Und dann passieren immer noch so Dinge wie z.B. dass Amazon Video nicht im Firefox funktioniert. Da muss ich dann doch wieder Chrome nehmen. Ist mir auch vollkommen egal wer daran schuld ist, Fakt ist, dass es dort Probleme gibt, die selbst unter WinXP nicht auftauchen würden.

  20. Re: Eines muss man ihnen lassen

    Autor: hanukan 04.08.21 - 22:29

    Linux hat den Servermarkt gewonnen, dann den Smartphonemarkt und mit Chrome OS wird der Desktopmarkt gewonnen. Ist nicht das was wir uns vorgestellt haben, aber benutzt wird das was vorinstalliert ist und von großen Unternehmen gepusht wird. Und Android kann man ja auch entgoogeln und dann laufen ja auch noch die meisten Anwendungen.

    Wenn ich mir mein nicht IT Umfeld anschaue, dann ist doch die Hauptfrage wie kann Datenschutz und Backup gewährleistet werden. Und das liefert niemand.

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